Geld weg von der Bank und anlegen?

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Ich hab keine Ahnung. Sonst hätte ich mehr Infos hinterlassen. Hab von sowas gehört, mich dahingehend aber noch nicht informiert. Bei 0,05%, 1% oder auch 2% ist das freilich nicht so det bringer...
 
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  • #62
man könnte ja mal nen sammelthread mit fundierten Anlagetipps erstellen.
Hier schreibt ja jeder was anderes, und viele Tipps sind Müll.
Einige Leute hier haben aber ja Ahnung, hoffe die setzen sich dann durch und man macht mal nen informativen thread ohne Spekulationen und ohne Fehlinfos und und ohne Schwanzvergleiche.
 
Ich habe mich in den letzten 3 Jahren intensiv mit Geldanlagemöglichkeiten beschäftigt.

Faktisch bin ich noch zu keinem Schluss gekommen, aber ich habe meine Favoriten gefunden.

Ähnlich eines Fonds werde ich dafür sorgen Geld in verschiedene Kanäle / Anlagewege auf zu teilen.

Meine Gewichtung, sobald mal 10k+ verfügbar sein werden, sieht so aus:

33% Edelmetall ( (( physisch Gold / Platin physisch )) / Titan-Optionen )
33% Investition ins Eigenheim / Wohnungsausbau / Wertsteigerung ( Heizkostenreduktion, Wasser sparen, Leds Beleuchtung Strom sparen )
16,5% Aktien / Call-Optionen -- --
16,5% verfügbares Guthaben ( Um die Call-Optionen bedienen zu können, falls mir danach ist )

Was das Thema Gold angeht...
Vor 3000 Jahren konnte man schon grob sagen, dass du für 10gramm ein vernünftiges Gewand bekommen hast.
( Dich mit dem Besten und Sinnvollsten einkleiden konntest, was das Handwerk zu bieten hat / hatte )
Dieser Wert hat sich noch NIE in der Menschheitsgeschichte verändert, somit ein sehr stabiler Indikator für eine Anlage auf längere Zeit.

Das Problem der Banken momentan :
Wer Geld sparen möchte, kann es zur Bank bringen, das mag sein, jedoch rechnet sich das meist erst bei einem bestimmten Betrag auf kürzere Zeit ( 100.000€+ ). Bedingt dadurch, dass die Banken nun Strafzinsen zahlen müssen, wenn sie ihre eigene Kohle bei der EZB parken, legt der gemeine Bänkster nun diese Kosten auf den Verbraucher um. Die von den Planungsstaaten gewünschte Inflation liegt ja seit Jahren ( eigentlich seit Euro, wenn man es genau betrachtet ) schon seit je her im realen WEIT WEIT WEIT über dem tatsächlich publizierten Wert. Somit darf man sich sicher sein, dass wenn man nun heute 10.000€ auf die Bank bringt und in 10 Jahren abholen möchte ( falls es den Euro dann überhaupt noch gibt! ), wird man aktiv nur gerade mal 7.000-5.500€ Kaufkraft zurück erhalten, wenn überhaupt... Die Anzeichen für einen weiteren Crash mehren sich mehr und mehr... Wartet mal ab, sobald der Goldpreis schlagartig anzieht geht das Planspiel los! Die Anzeichen sind da, man muss es nur deuten können. Die Geschichte der Menschen wiederholt sich in vielen Belangen immer und immer wieder. Das korrupte Bankensystem, was seit mehr als 135 Jahren besteht ist schon mehrmals "resetet" worden. Ein weiterer Neustart steht unmittelbar bevor, die Indikatoren überschlagen sich maßgeblich seit 2-3 Jahren...

Es ist vollkommen legitim und richtig, dass man Geld braucht, um Geld zu machen... Allerdings muss man dieses Geld auch in eine Idee / Ware investieren. Nur das Geld an sich vermehren ist meist unmöglich...
( Wird es möglich, hat es einen oder mehrere Haken )
 
Zuletzt bearbeitet:
Das man einen Berater braucht ist erstmal so nicht richtig. Man muss sich alternativ halt selber Informationen beschaffen, was dank des Internets gar nicht mal so schwer ist. Mir scheints hier so, dass einige nach der ultimativen Möglichkeit suchen Geld anzulegen, die gibt es nicht - definitiv! Wer sich im Klaren ist wie viel Risiko er bereit ist einzugehen, über welchen Zeitraum er das ganze Betreiben will und was er sonst so erwartet den kann man beraten. Allen anderen sollte man empfehlen sich einen gut bezahlten Job und ein Tagesgeldkonto zu suchen und vom Rest die Finger zu lassen.
 
man könnte ja mal nen sammelthread mit fundierten Anlagetipps erstellen [...] und man macht mal nen informativen thread ohne Spekulationen und ohne Fehlinfos und und ohne Schwanzvergleiche.

Wie schrieb Cheg intern so schön: "Ein Thread von Laien für Laien" und dabei sollte es auch bleiben, darüber hinaus wird es hier nichts geben.

Wer sein Geld gewinnbringend anlegen möchte, sollte sich entweder bei der Bank seines Vertrauens beraten lassen oder sich in entsprechenden Fachforen weiterbilden.

Gegen Tipps und Erfahrungsberichte hat niemand was, weitergehende/detaillierte Anlageberatung sollte man sich allerdings von dafür qualifizierten Leuten holen.
 
Wo bekommst du denn aktuell bei hoher Sicherheit die Inflation ausgeglichen?

Ich rede natürlich langfristig beim Gold, das sollte klar sein.
Definiere bitte langfristig, dann können wir gerne darüber reden.
Aber wenn es ein sinnvoller Anlagehorizont sein soll, halte ich die Aussage für nicht bedingungslos richtig - 1 Menschenleben ist kein sinnvoller Anlagehorizont, außer du möchtest für deine Urenkel Geld anlegen.

Natürlich kannst du mit Gold Gewinn erzielen, aber wie bei einer Aktie hängt das eben vom Kurs bei Kauf und Verkauf ab - und wie schon nebenbei erwähnt, zahlt Gold keine Dividende oder Miete/Pacht
 
Zuletzt bearbeitet:
Der Vorteil beim Gold ist, dass man etwas physisches in der Hand hat - und man es recht schnell versilbern kann (Wortspiel^^), wenn man es denn muss.
Natürlich kann man von seinem Geld irgendwelche Papiere usw kaufen. Ich bin da allerdings kein Freund davon.

Generell sollte man jedoch nicht alles auf eine Karte setzen.
 
Ihr dürft ja nicht vergessen, dass nun mittlerweile die ganz große Welle ins Rollen kommt...
"TOP-Ökonomen" prophezeien ja jetzt schon, dass der Euro in 2-3 Jahren nur noch 0,80€ Dollar-Cent Wert sein soll...
Das können sie auch nur tun, weil es bereits schon so vorgesehen ist und die EZB nicht vor hat mit dem Geld drucken auf zu hören.
Jeder der sein Geld in Papier und Kupfermünzen anlegt, wird enteignet, damit die alternativlose Politik der Geldhäuser und Mittäter ( Politiker ), ihre Schulden und Bonis bezahlt bekommt...

Schon mal darüber nachgedacht, dass in diesem System der Ölpreis an den Gaspreis gekoppelt ist ( Warum? Ist einfach so... ). Was meint ihr, wird hier abgehen, wenn das Benzin auf einmal 1,80-1,90 kostet ( Wird ja in Dollar gehandelt ).
Dann ist es "branchenüblich", wenn alle in Industrie und Handel die Preise anziehen werden. Der Kaufkraftverlust wird enorm sein. Selbst wenn man uns jetzt versucht zu beschwichtigen, dass regionale Produkte nicht im Preis steigen werden. Ihr glaubt doch wohl nicht im Ernst, dass sich nicht JEDE Branche ein Stück vom Kuchen holen wird. Dann kosten demnächst Kartoffeln wieder 3,25€ im 2,5 Kilosack und der Kasten Krombacher kommt dann 18€...

Der jetzige Zustand, dass das Geld auf der Bank ein bisschen weniger wird ( Inflation ), ist nur der Anfang...
Ich erinnere Einige von euch mal an Opas Geschichten, wo er nach dem Kohle schleppen im Flöz seine Lohntüte schnellstmöglich in der Kneipe versoffen hat, weil er am nächsten Tag schon nicht mehr 5, sondern nur noch 3,5 Bier für die gleiche Kohle bekommen hat...
Oder Opas Geschichten, wo man im Tante-Emma Laden keine Kassen, sondern Wäschekörbe für die Geldnoten hatte...
Ganz so schlimm wird es sicherlich nicht werden, da wir keinen Krieg im Rücken haben, oder ein unmittelbares großes Ereignis ansteht, aber trotzdem wird die eine oder andere Träne fließen, da bin ich mir sicher!
Einige scheinen es gekonnt aus zu blenden, dass wir in der Vergangenheit bei diesem unseren System schon den einen oder anderen Reset hatten!
 
Und was willst du damit sagen? Alles was man hat schnellstmöglich in Gold, Eigenheim und Wertgegenstände investieren?
 
Ne, ich will damit eigentlich nur sagen, das man selbst dafür sorgen sollte, dass die eigenen Ressourcen in "Tauschwährung" getauscht werden.
Das Papier oder der Schlagschatz ( Sehr interessantes Wort, sollte man sich mal näher mit beschäftigen ;) ) den die Banken und Regierungen ausgeben ist alles andere als sicher.
In was ihr anlegt ist nicht meine Sache, will ich keinem vorschreiben, oder diktieren.

Ich für meinen Teil werde teilweise ein Edelmetall wählen, was seit mehr als 3000 Jahre stabil im Wert geblieben ist, selbst wenn der Staat sich wieder erdreistet den Handel zu verbieten...
Wenn ein Anderer Kaffee nimmt, der Andere H-Milch und ein Anderer seinen Keller mit Silber voll stopft ist das auch gut, jedem die eigene Anlage ( Tauschstrategie ).

Wir sind an einem Punkt angelangt, wo man nicht mehr sparen kann bzw. das Geld vermehren kann, sondern dafür sorgen muss, soviel es geht noch zu retten!
 
Hier vielleicht nochmal ein interessanter Bericht über einen Inider aus der Gelddruckerei.
Laut ihm (und er hatte entsprechende Bilder und Beweise) wurden bzw werden schon 250 Mrd Dmark gedruckt.
Ohne mich jetzt intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben, wäre es jedenfalls nicht völlig undenkbar, dass der Euro "irgendwann" abgeschafft wird.

 
Ihr dürft ja nicht vergessen, dass nun mittlerweile die ganz große Welle ins Rollen kommt...
"TOP-Ökonomen" prophezeien ja jetzt schon, dass der Euro in 2-3 Jahren nur noch 0,80€ Dollar-Cent Wert sein soll...
Das können sie auch nur tun, weil es bereits schon so vorgesehen ist und die EZB nicht vor hat mit dem Geld drucken auf zu hören.
Jeder der sein Geld in Papier und Kupfermünzen anlegt, wird enteignet, damit die alternativlose Politik der Geldhäuser und Mittäter ( Politiker ), ihre Schulden und Bonis bezahlt bekommt...

Schon mal darüber nachgedacht, dass in diesem System der Ölpreis an den Gaspreis gekoppelt ist ( Warum? Ist einfach so... ). Was meint ihr, wird hier abgehen, wenn das Benzin auf einmal 1,80-1,90 kostet ( Wird ja in Dollar gehandelt ).
Dann ist es "branchenüblich", wenn alle in Industrie und Handel die Preise anziehen werden. Der Kaufkraftverlust wird enorm sein. Selbst wenn man uns jetzt versucht zu beschwichtigen, dass regionale Produkte nicht im Preis steigen werden. Ihr glaubt doch wohl nicht im Ernst, dass sich nicht JEDE Branche ein Stück vom Kuchen holen wird. Dann kosten demnächst Kartoffeln wieder 3,25€ im 2,5 Kilosack und der Kasten Krombacher kommt dann 18€...

Der jetzige Zustand, dass das Geld auf der Bank ein bisschen weniger wird ( Inflation ), ist nur der Anfang...
Ich erinnere Einige von euch mal an Opas Geschichten, wo er nach dem Kohle schleppen im Flöz seine Lohntüte schnellstmöglich in der Kneipe versoffen hat, weil er am nächsten Tag schon nicht mehr 5, sondern nur noch 3,5 Bier für die gleiche Kohle bekommen hat...
Oder Opas Geschichten, wo man im Tante-Emma Laden keine Kassen, sondern Wäschekörbe für die Geldnoten hatte...
Ganz so schlimm wird es sicherlich nicht werden, da wir keinen Krieg im Rücken haben, oder ein unmittelbares großes Ereignis ansteht, aber trotzdem wird die eine oder andere Träne fließen, da bin ich mir sicher!
Einige scheinen es gekonnt aus zu blenden, dass wir in der Vergangenheit bei diesem unseren System schon den einen oder anderen Reset hatten!

Besteuerte Güter werden teurer, jo. Trotzdem sind Güter wie Nahrungsmittel so günstig wie selten, im Verhältnis zum Einkommen. Sicher, wenn du für "Luxus" bezahlst sieht das Ganze wieder anders aus, aber in den größeren Städten ist, insbesondere im Bereich der Dienstleistung, der Druck so groß, dass das was du da angibst einfach nicht mehr zutrifft. Letzten Winter standen hier 5kg Säcke Kartoffeln für'n Euro aufgetürmt. Das ist eher krass für den Erzeuger - nicht für den Verbraucher.
Reale Tauschwährung funktioniert auch nur, wenn's ein System gibt. Im Krieg ist auch keiner so blöd und tauscht'n Goldbarren gegen sein Essen.
 
Ne, ich will damit eigentlich nur sagen, das man selbst dafür sorgen sollte, dass die eigenen Ressourcen in "Tauschwährung" getauscht werden.
Das Papier oder der Schlagschatz ( Sehr interessantes Wort, sollte man sich mal näher mit beschäftigen ;) ) den die Banken und Regierungen ausgeben ist alles andere als sicher.
Momentan sieht die Lage anscheinend etwas anders aus. Ok, gegenüber dem Dollar ist der Euro zur Zeit extrem schwach. Aber über dem Dollar pendelt eigentlich permanent das Damoklesschwert der Ami-Überschuldung. Obama musste schon 2x das Schuldenlimit anheben lassen, was die Republikaner immer erst mal eine Zeit lang blockiert hatten. Ist ja nicht so, dass das Problem gelöst wäre. Irgendwann im Laufe des aktuellen Jahres dürften die Amis wohl wieder genötigt sein, ihre Schuldengrenze anzuheben. Die tatsächliche Lösung ist jedoch viel einfacher -> .

Beim Euro ist eigentlich das größte Problem z.Zt. die schwächelnde Wirtschaft Frankreichs. Griechenland ist irgendwo irrelevant.

Trotzalledem hat der Euro z.Zt. kein Inflations- sondern eher ein Deflationsproblem. ->

Ich für meinen Teil werde teilweise ein Edelmetall wählen, was seit mehr als 3000 Jahre stabil im Wert geblieben ist, selbst wenn der Staat sich wieder erdreistet den Handel zu verbieten...
Zu Gold hab ich auch schon geraten, da ich den derzeitigen Punkt für ein angemessenes Einstiegsniveau halte, was durchaus nicht stimmen muss. Hättest du mit der Einstellung jedoch im 2. Halbjahr 2011 gekauft, würde die Bilanz mit derzeit ca. -33% Preisentwicklung nicht ganz positiv aussehen. Aussitzen kann man natürlich alles.

Wir sind an einem Punkt angelangt, wo man nicht mehr sparen kann bzw. das Geld vermehren kann, sondern dafür sorgen muss, soviel es geht noch zu retten!
Nö, nicht wirklich. Sparen im Sinne der deutschen Lieblingsanlage (Sparbuch) bringt tatsächlich nichts.
 
Hättest du mit der Einstellung jedoch im 2. Halbjahr 2011 gekauft, würde die Bilanz mit derzeit ca. -33% Preisentwicklung nicht ganz positiv aussehen. Aussitzen kann man natürlich alles.


Das ist richtig. Aus diesem Grund rate ich dazu, ein gesundes Mischverhältnis aus Sammlermünzen mit begrenzter Auflage möglichst nahe am Spot zu kaufen, sowie die üblichen Anlagemünzen ohne Auflagelimit. Der resultierende Sammlerwert der Münzen dürfte ein etwaiges Fallen des Kurses recht gut auffangen ;)
 
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  • #78
Wo bekomme ich denn am günstigsten Gold?
 
Wobei Sammlerwert ja auch nichts ist was man bei einem Wirtschaftskollaps noch ausnutzen könnte. Da kommts dann auf den Materialpreis an. Zumindest denk ich mir das so, korrigiere ich wenn ich falsch liege.
 
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