Fingerabdrucksensor meines S5 umgehen

Timo

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Sicher habt ihr gehört, dass der CCC den Fingerabdruck unserer Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, "geklaut" hat. Ob das in Ordnung ist oder nicht, muss nicht erörtert werden, ich finde, irgendwo geh tdas zu weit!

Ich habe im Internet recherchiert und festgestellt, dass man mit Attrappen auch den Sensor des iPhones oder S5 umgehen kann, in dem man eine Attrappe herstellt. Nun würde ich gerne an meinem S5 testen, ob es echt geht. Sicherlich wird das so sein, aber ich teste immer gerne selber und höre nicht auf andere. Es gibt ja auch Videos im Netz. Ich habe eigentlich nur eine Frage: wenn ich den Fingerabdruck fotografiert und bearbeitet habe, woher weiß ich dann, dass der Fingerabdruck der Originalgröße entspricht? Wie kann ich das sicherstellen?

DANKE für eure Hilfe! Ich möchte es NUR ein meinem Handy machen!! Ich nutze den Sensor eigentlich nicht, da es mir irgendwie klar war, dass das nicht sicher sein kann.
 
Ausdrucken und Finger drauflegen? :o

Hier gibt es eine Videoanleitung:

Ich finde übrigens nicht, dass das zu weit geht. Durch das "Hacken" einer bekannten Person, an die die Leute nicht persönlich rankommen, wird doch erst der Ernst der Lage klar. Mitleid mit der alten Säbelrasslerin wird wohl niemand haben, besonders nach diversen Aussagen wie dieser hier:

 
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  • #3
Also da muss ich dir recht geben! DAS stimmt udn ich habe auch kein Mitleid. Nur, du siehst ja, die Politik und Regierungen ändern an all den Katastrophen nichts - leider!

Ausdrucken und Finger drauflegen?

Keine andere Möglichkeit?

Danke für die videoanleitung!
 
Also da muss ich dir recht geben! DAS stimmt udn ich habe auch kein Mitleid. Nur, du siehst ja, die Politik und Regierungen ändern an all den Katastrophen nichts - leider!

wäre vielleicht auch eher die Aufgabe der Unternehmen die den unsicheren Schrott produzieren, oder?

Keine andere Möglichkeit?

warum reicht dir denn die einfachste und schnellste Möglichkeit DEINEN EIGENEN Fingerabdruck auszumessen nicht aus?
Hast du nen Scanner? Dann hättest du auch gleich die richtige Größe...

Oder suchst du zwingend nach einer Methode die auch funktioniert, falls du mal deinen eigenen Finger nicht gerade zur Hand hast?
 
Zu dem Thema Fingerabdruckleser ist sehr interessant..

tl,dw: Ein feuchtes Papier mit aufgedrucktem Fingerabdruck reicht.
 
wäre vielleicht auch eher die Aufgabe der Unternehmen die den unsicheren Schrott produzieren, oder?

Dann wäre der Fingerprintreader aber alleine schon doppelt so teuer wie ein Smartphone wo halt der jetzige Schund eingebaut ist.
Die Fingerabdruck-Erkennung in den Smartphones ist doch eh nur Spielerei.
 
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  • #7
@elgitarre

wäre vielleicht auch eher die Aufgabe der Unternehmen die den unsicheren Schrott produzieren, oder?

Also das, was die NSA und andere machen, hat NULL mitr Hardware zu tun...


warum reicht dir denn die einfachste und schnellste Möglichkeit DEINEN EIGENEN Fingerabdruck auszumessen nicht aus?
Hast du nen Scanne? Dann hättest du auch gleich die richtige Größe...

Ja, ich möchte nur nicht viele Ausdrucke machen, die dann unnötig sind.

Klar habe ich einen Scanner.

falls du mal deinen eigenen Finger nicht gerade zur Hand hast?

Ne, ich werde diese "Sicherheitstechnik" soweiso nicht dauerhaft verwenden, sondern nur zum Testen.

@n87

danke!

Die Fingerabdruck-Erkennung in den Smartphones ist doch eh nur Spielerei.

Ja, das stimmt. Aber an sich ist jeder Sensor zu überweinden, die Iris-Erkennung ist ja auch schon "gehackt".
 
Sicher habt ihr gehört, dass der CCC den Fingerabdruck unserer Verteidigungsministerin, Ursula von der Leyen, "geklaut" hat. Ob das in Ordnung ist oder nicht, muss nicht erörtert werden, ich finde, irgendwo geh tdas zu weit!
Dem CCC geht es lediglich darum zu zeigen, dass das System kaputt ist. Das geht nicht zu weit, sondern ist der Wink mit dem Zaunpfahl an Politik, Industrie und Verbraucher: "Dieses System ist kaputt! Bitte verwendet es nicht!" - weil die Spezis aus genannten Gruppen leider nicht auf Argumentation hören, sondern immer erst einen Praxisbeweis brauchen.
Natürlich ist es nicht "nett", dass kriminelle Kräfte Schwachstellen ausnutzen, um dann letztlich damit Unfug zu treiben, das ist aber Praxis.

DANKE für eure Hilfe! Ich möchte es NUR ein meinem Handy machen!! Ich nutze den Sensor eigentlich nicht, da es mir irgendwie klar war, dass das nicht sicher sein kann.
Es wurde hinreichend deutlich bewiesen, dass es geht, du musst es dafür nicht nachmachen. Außerdem unterstelle ich dir, dass du es nicht für dein eigenes Handy nutzen willst.
 
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  • #9
Also in einem anderen Thread sagt man, ich solle probieren, nicht nachfragen. Jetzt heißt es, man soll es lassen, da es ja ginge...tolles Board...Also WAS soll man jetzt machen??

Und doch, es geht um mein eigenes Smartphone. Und ich habe nicht mal nach Videos gefrgat, ich wollte keinen Weg, wie ich das mache. Ich wollte nur wissen, iwe ich die Originalgröße des Abdrucks sicherstellen kann - mehr nicht.
 
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  • #11

Dann ist doch o.k. Dachte, es geht auch anderst. Habe mir einmal 6 OHP-Folien gekauft, um zu testen.

Es ist ganz sicher mein Handy und mein Abdruck! Ich müsste ja nicht nur den Abdruck "klauen", sondern auch physischen Zugriff auf das fremde Handy haben und rumfummeln - wie soll das gehen, ohne dass es benmekrt wird. Keiner lässt sein Handy mehr als 1 Minute aus den Augen, zumindets die Leute, die ich kenne, da sie schon süchtig danach sind..

Edit: Wenn ich auf dem Monitor nachmesse, bevor ich ausdrucke - stimmt das dann?
 
Auf dem Monitor nachzumessen ist wenig sinnvoll. Einerseits liefert es falsche Ergebnisse, sofern das Bild nicht gezielt so dargestellt wird, dass die dargestellte Grösse derjenigen auf einem Ausdruck entspricht. Um dies zu gewährleisten, müsste die Auflösung des Druckers, die Konfiguration deines Bildbearbeitungsprogramms sowie die Auflösung des Monitors bekannt sein. Anderseits ist das Vorgehen dann, wenn diese Grössen bekannt sind, unnötig aufwändig.


Sinnvoller wäre, die Grösse deines Fingers oder des Originalabdrucks vor dem Scannen mit einem Lineal oder Massband auszumessen. In deiner Bildbearbeitung musst du dann die physische Grösse für den Druck auf diesen Wert setzen (wenn du einen Scanner verwendet hast und die DPI-Metadaten vom Scan bis zur Ausgabe erhalten bleiben, dürfte das allerdings ohnehin standardmässig der Fall sein; bei einem Foto ist eine manuelle Korrektur notwendig). Ausserdem akzeptieren Fingerabdruck-Leser in aller Regel gewisse Toleranzen, um falsch-negative Scans zu vermeiden.
 
Keine andere Möglichkeit?
Du könntest per Triangulation oder anderer geometrischer Verfahren die Breite des Fingers berechnen. Da der Mathematiker aber faul ist, misst er in deinem Falle den eigenen Finger aus; oder im Falle einer dritten Zielperson schätzt er einfach. Wie Kugelfisch schon sagte, gibt es Toleranz.

Also in einem anderen Thread sagt man, ich solle probieren, nicht nachfragen. Jetzt heißt es, man soll es lassen, da es ja ginge...tolles Board...Also WAS soll man jetzt machen?
Lass dir von ein paar Idioten die Teilnahme an diesem Forum nicht vermiesen. Bei mir kommen manche Menschen auf die Ignorierliste und ich versuche sie so gut es geht zu übergehen. Wie im echten Leben – vielleicht hast du das schon einmal gehört – gibt es Menschen, die Scheiße verzapfen, natürlich auch in Foren. Wenn dich im echten Leben in der Schule einer nervt, wechselst du doch auch nicht gleich die Schule, oder? ;)

Sinnvoller wäre, die Grösse deines Fingers oder des Originalabdrucks vor dem Scannen mit einem Lineal oder Massband auszumessen. In deiner Bildbearbeitung musst du dann die physische Grösse für den Druck auf diesen Wert setzen (wenn du einen Scanner verwendet hast und die DPI-Metadaten vom Scan bis zur Ausgabe erhalten bleiben, dürfte das allerdings ohnehin standardmässig der Fall sein; bei einem Foto ist eine manuelle Korrektur notwendig).
Das ist der richtige Weg, Timo. Ich ergänze mal mit einer konkreten Anleitung:

In GIMP – übrigens einem sehr guten, freien Bildbearbeitungsprogramm – würde ich dazu die Druckgröße per Datei → Neu... Dialog (unter Erweitert) oder später unter Bild → Druckgröße auf 300dpi setzen und dann den Fingerabdruck ausschneiden und auf eine extra Ebene legen.
Diese Ebene dann über Ebene → Skalieren auf die entsprechende Breite (mein Zeigefingerabdruck ist ca. 1,6cm breit) skalieren. Über Datei → Drucken → Bildeigenschaften kannst du dann die Ausgabedruckgröße noch einmal überprüfen (sollte allerdings stimmen) und ausdrucken.
 
Lass dir von ein paar Idioten die Teilnahme an diesem Forum nicht vermiesen.
Womit wir wieder bei der leidigen Meta-Diskussion wären. Es soll tatsächlich Leute geben, die sich für ihre kriminellen Vorhaben Tipps in Foren suchen. Insofern ist die Kritik bzw. Unterstellung vielleicht gar nicht so verkehrt.
Mit deiner Argumentation, selbst wenn sie nicht zu 100 Prozent falsch ist, kann man nahezu jede Frage rechtfertigen.

Die Diskussion wird es vermutlich sowieso bei jeder ähnlichen Fragestellung geben (s. Lock-Picking), wenn jemand dem TS nicht glaubt, ist das sein gutes Recht - und auch, dies offen auszusprechen.
 
Denkst du, Timo raubt eine Bank aus mit dem Fingerabdruck? Falls irgendwelche ernsthaft üblen Machenschaften mit den Tipps in diesem Thread angestellt werden, würde ich eher noch die Leute auslachen, die dachten dass ein Fingerabdruck sicher ist.
 
Das Verfahren ist hinreichend genau dokumentiert worden, alle Informationen, die zum Nachvollziehen notwendig sind, sind öffentlich zugänglich. Es gibt keinen praktischen Anwendungszweck des Verfahrens, außer um unrechtmäßig Zugänge zu erlangen oder um die praxistauglichkeit des Verfahrens nachzuweisen. Letzeres ist bereits durch die Dokumentation und die Präsentation im Rahmen des 31C3 geschehen und nicht mehr nötig. Daraus folgere ich, dass es keinen Sinn macht dem TS jetzt beizubringen, wie er vorgehen soll.
Im Thread zu Netzwerktechnik, den der TS angesprochen hat, gibt es sehr wohl diverse Anwendungsfälle, die sich im Rahmen legaler Anwendungsmöglichkeiten bewegen. Von Anwendungsentwicklung über BigData bis Netzwerkadministration ist man als Entwickler/ Administrator/ Techniker immer mal wieder darauf angewiesen Netze zu scannen und zu analysieren. Praxiserfahrung ist da durchaus notwendig.
 
wenn ich den Fingerabdruck fotografiert und bearbeitet habe, woher weiß ich dann, dass der Fingerabdruck der Originalgröße entspricht? Wie kann ich das sicherstellen?

Wie groß ist die Toleranz bezüglich der Größe? Und wie kann ich die Größe rein anhand von Fotos bestimmen?
 
Wie groß ist die Toleranz bezüglich der Größe? Und wie kann ich die Größe rein anhand von Fotos bestimmen?
Das unglaubliche und hoch moderne, äußerst komplexe Tool, das du zur Größenbestimmung benötigst, nennt sich 'Lineal' - gibts übrigens in jedem Schreibwarenladen.
Bei Photos wirds allerding schwerer, dann musst du schon noch einen Referenzwert haben und den mathematischen Algorithmus des Dreisatz beherrschen.
 
Möglichkeiten zur Größenbestimmung ohne Messungenauigkeit eines Lineals, kann man hier aber durchaus skizzieren, vor allem, wenn sie eine physikalische Anwesenheit des Fingers notwendig machen.

Angenommen, du willst die Toleranz des Fingerabdrucksensors, was die Größe betrifft, so wenig wie möglich nutzen, so kannst du deine Schreibtischlampe auf die Wand richten und deinen Finger dazwischenhalten. Mithilfe einer Linse mit bekannter Brennweite (beispielsweise deine Brille, Kehrwert der Dioptriezahl ist die Brennweite, wobei die Brennweite davon vermutlich nicht zu gebrauchen ist, außer du bist ein Maulwurf) bildest du deinen Finger scharf auf die Wand ab. Dabei ist er bei korrektem Experiment stark vergrößert. Damit kannst du alle drei Achsen relativ exakt ausmessen, weil der 1mm Messungenauigkeit des Lineals Prozentual weniger in das Ergebnis eingeht. Zurückrechnen über den Strahlensatz führt dann zur Größe deines Fingers.

Alternativ kannst du deinen Finger auch in eine Flüssigkeit mit bekanntem Volumen tauchen und die Volumendifferenz ablesen. Danach näherst du deinen Finger als Halbrotationsellipsoid und schätzt die Höhe gegen die Länge im Verhältmis ab, schon hast du alle drei Längen.

Eine letzte Möglichkeit würde wieder auf den Strahlensatz hinauslaufen, dafür brauchst du eine unendlich weit entfernte Lichtquelle (mehr als 2m, oder einen Laser), sodass die Lichtstrahlen als parallel angenommen werden können und einen Gegenstand mit bekannter Höhe. Nun misst du den Schatten des Gegenstands und stellst deinen Finger in wohldefinierten Abstand vom Gegenstand und misst seinen Schatten. Da ist aber wieder das Problem, dass du schätzen musst, wie viel von der Schattengröße Faust ist, was wieder eine relativ ungenaue Messung ergibt.

Viel Spaß beim Experimentieren.
 
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