Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Weil (1) tödliche Arbeitsunfälle ein Problem von bestimmten Branchen sind, nicht von Männern und (2) alle Aktionstage ausnahmslos sinnlos sind.
Branchen, in denen bevorzugt Männer arbeiten und nicht Frauen. Und damit sind sie ein Problem von Männern.
Der zweite Teil deiner Aussage ist für mich so dämlich, dass selbst mir darauf keine Antwort mehr einfällt. Richtig ist aber wohl, dass es viel zu viele "Aktionstage" gibt, weshalb wichtige Themen eher unterzugehen drohen.

Btw. Noch etwas Männerspezifisches.

;)
 
Branchen, in denen bevorzugt Männer arbeiten und nicht Frauen
Also willst du bloß, dass gleich viele Männer und Frauen sterben, anstatt die Zahl der tödlichen Unfälle allgemein zu verringern? Dann müsstest du für eine Frauenquote sein.

Aber wie viel Prozent der tödlichen Unfälle betreffen denn jetzt Männer? Und wie viele Absolute Fälle sind das? Die Zahlen in diesem Blog sind so alt. Hast du welche für 2015?
 
Hey *juibel*...
Jetzt kommen wieder die absurden Unterstellungen - wohl ein deutliches Zeichen, dass Argumente fehlen. Du könntest Feministin werden. ;)

Nein, natürlich will ich nicht, dass gleich viele Männer und Frauen sterben. Ich will aber auch nicht, dass die Probleme und die berechtigten Interessen von Jungen und Männern/Vätern vollkommen ausgeblendet werden.
Das sollte auf den letzten fast 50 Seiten eigentlich langsam klar geworden sein.

Die Zahlen in diesem Blog sind so alt. Hast du welche für 2015?
Nein, habe ich leider nicht. Das zeigt aber zweierlei. Und zwar zum Einen, wie lange das Problem der Männersterblichkeit schon besteht - und wie wenig dazu geforscht und publiziert wird. Geschweige denn, mit staatlicher Unterstützung.
 
@bevoller:
Ich will aber auch nicht, dass die Probleme und die berechtigten Interessen von Jungen und Männern/Vätern vollkommen ausgeblendet werden.

Das ist ein gutes anliegen.
Wenn du das mal umsetzen würdest, statt dich darauf zu konzentrieren die Interessen von Mädchen und Frauen/Mütter runter zu spielen und zu relativiren.

Du arbeitest nicht daran die Lage für Männer zu verbessern. Du arbeitest Daran die Lage für Frauen nicht zu verbessern.
Dabei hast du wohl ein schwarzweiß Denken entwickelt, dass es nur einem Geschlecht gut gehen kann.

Dieser Fehlschluss sorgt dafür das du lieber die Belange von Frauen tropedierst, dabei vermutlich noch denkst das es Männern helfen würde, als tatsächlich Männern zu helfen.

Du bist quasi ein 3. Wave Maskulinst. ;)


Die Belege dafür sind eindeutig:
Du hältst erhöhte Sterblichkeit in Männerbrachen für ein Männerproblem, da es hauptsächlich Männer betrifft.
Du hältst niedrigere Bezahlung in Fraunebranchen allerdings NICHT für ein Frauenproblem obwohl es hauptsächlich Frauen betrifft.

Das ist eindeutiges Messen mit zweierlei Maß und daher nicht ernst zu nehmend.

Bewiesen wird meine Behauptung allerdings dadurch das du jedes Männerproblem grundsätzlich in Relation zu einem Frauenproblem setzt.
Du weißt also nicht auf eine problematische Lage von Männern hin, wie es deine Intention sein müsste. Du schmälerst die problematische Lage von Frauen durch "Männern gehts aber auch schlecht".

Wie z.B. bei der Polizei:
Gewalt gegen Polizisten wird nicht thematisiert.
Gewalt gegen Polizistinnen wird thematisiert.

Statt die Gewalt gegen Polizisten an sich zu Thematisieren, reduzierst du die Gewalt gegen Polizistinnen durch "aber Männer werden auch getroffen".

Ich versuch dir das mal an einem greifbaren Beispiel zu erläutern:

Cybercat ist in einem Katzenschutzverein.
Nun erzählt er, dass er eine streunende Katze aufgenommen hat.

Normale Menschen Antwortet:
"Cool, ich hab auch letztens ein verletzten Hund ins Tierheim gebracht."

Du antwortest:
"Wie kannst du nur, weißt du nicht das Hunde viel viel öfter leiden als Katzen- du bist ein schlechter Mensch und arbeitest an der Ausrottung und Unterdrückung von Hunden"


merkste selber?
 
@bevoller:



Du antwortest:
"Wie kannst du nur, weißt du nicht das Hunde viel viel öfter leiden als Katzen- du bist ein schlechter Mensch und arbeitest an der Ausrottung und Unterdrückung von Hunden"

Gut ich habe jetzt nicht alle 50 Seiten gelesen, aber in seinen letzten Posts hat Bevoller nun genau das nicht gesagt, sondern eher: "Hunden gehts aber auch nicht immer nur gut..." um bei Deiner Analogie zu bleiben.
 
Ich will aber auch nicht, dass die Probleme und die berechtigten Interessen von Jungen und Männern/Vätern vollkommen ausgeblendet werden.
Das sollte auf den letzten fast 50 Seiten eigentlich langsam klar geworden sein.
Tödliche Arbeitsunfälle sind kein Männerproblem. Sie sind nicht dümmer als Frauen und bleiben mit ihrem Penis auch nicht irgendwo hängen und stürzen dann in ihren Tod.
Genau wie Frauen sich einen Beruf aussuchen können, bei dem sie viel verdienen, können Männer sich einen Beruf aussuchen, bei dem sie nicht sterben. Das Problem löst man, indem man die Arbeitsbedingungen sicherer macht oder Berufe besser bezahlt. Es gilt auf die Umstände hinzuweisen, die beschissen sind, und sie zu verbessern. Bisher kommt aber immer nur geplärre, dass es doch Männern auch schlecht geht und das ganz voll unfair ist. Das ist sinnlos wie ein Kropf. Wir brauchen nicht noch einen Feminismus, der alle sinnlos auf die Geschlechterebene zieht, bloß diesmal auf das andere hinweist.

Nein, habe ich leider nicht.
Halt halt halt. Man hat doch auf der Grundlage der Zahlen diesen tollen Aktionstag berechnet? Aber ohne gesicherte Datengrundlage?
Ich halte Aktionstage für Blödsinn. Aber der ist ja noch unsinniger, als gedacht.

Das zeigt aber zweierlei. Und zwar zum Einen, wie lange das Problem der Männersterblichkeit schon besteht - und wie wenig dazu geforscht und publiziert wird. Geschweige denn, mit staatlicher Unterstützung.
Es gibt übrigen auch keine Daten dazu, wie viele Migranten bei der Arbeit sterben. Oder Linkshänder. Oder Metallica-Fans. Das zeigt aber zweierlei. Und zwar zum Einen, wie lange das Problem der Migranten/Linkshänder/Metallica-Fan-sterblichkeit schon besteht - und wie wenig dazu geforscht und publiziert wird. Geschweige denn, mit staatlicher Unterstützung.

Oder es ist einfach nicht Relevant für die Statistik? Echte Aktivisten hätten ja vielleicht mal nachgefragt, schließlich gab es die Angabe früher mal. Aber hier geht es doch eh nicht um tödliche Arbeitsunfälle und wie man sie verhindern kann.

Es geht darum einen Grund zu finden, dass Männer auch voll doof behandelt werden und, dass Feministen da ja gar nicht darauf eingehen. Also endlich auch mal in die Opferrolle schlüpfen zu können Und das nervt mich an den Männerrechtlern so. Ihr falsches Interesse. Feministen kaufe ich ab, dass sie gleiches Gehalt haben möchten, auch wenn ihre Berechnungen sehr fragwürdig sind. Diesen Männerblogs ist es aber scheißegal, wie viele Menschen bei der Arbeit sterben und wie an das ändern kann. Hauptsache sie haben eine tolle zahl gefunden, mit der sie nun angeben können, was für Opfer sie doch eigentlich sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich versuch dir das mal an einem greifbaren Beispiel zu erläutern:

Cybercat ist in einem Katzenschutzverein.
Nun erzählt er, dass er eine streunende Katze aufgenommen hat.

Normale Menschen Antwortet:
"Cool, ich hab auch letztens ein verletzten Hund ins Tierheim gebracht."

Du antwortest:
"Wie kannst du nur, weißt du nicht das Hunde viel viel öfter leiden als Katzen- du bist ein schlechter Mensch und arbeitest an der Ausrottung und Unterdrückung von Hunden"

Ich finde es nicht richtig sich nur für die Rechte einer Gruppe einzusetzen, und besonders nicht wenn diese Rechte andere verletzen. Feministenen helfen ja nicht nur Frauen, die setzen sich ja auch dafür ein Männern das leben schwer zu machen, deswegen finde ich dein Beispiel nicht gerade passend. Ist ja schön sich für Frauenrechte einzusetzen, man sollte aber nicht Regeln durchsetzen wie "beim Tierarzt kommen Katzen immer vor Hunden dran".

Wieso zum Beispiel gibt es in der Regeln nur einen Sichtschutz für Umkleidekabinen für Frauen? Hier ein Bild weil ich nicht so richtig weiß wie ich das ganze beschreiben soll:

vhf0XZy.png


Wieso setzt man sich bei solchen Sachen nur für eine Seite ein? In der Türkei hat man so einen Sichtschutz ja auch für beide Seiten. Wir haben Gleichbehandlungsgesetze die eben helfen sollen das beide Geschlechter gleich behandelt werden aber dann gibt es so etwas. Und es sind ja nicht nur die Eingänge, bei mir im Fitnesscenter gibt es 2 Saunas, eine nur für Frauen und eine für beide Geschlechter.

Und dann gibt es noch Frauenparkplätze, die fast immer frei sind. Ich habe mal für die Post gearbeitet, die hatten solche Frauenparkplätze gleich vor der Tür die niemand verwendet hat. Um die 20 Parkplätze die fast leer sind (ich habe da nie mehr als 3 Autos gesehen) weil fast jeder im Büro sowieso einen Privatparkplatz hat aber die Lagerarbeiter dürfen Parkplätze suchen.

Und dann diese Vergewaltigungsregelungen, keine Ahnung ob die schon durch sind aber ich meine gelesen zu haben das eine Vergewaltigung nur als solche gilt wenn die angegriffen Person sich wehrt. Feministen wollen aber die Amerikanische Variante, die wollen das jede Frau die einen Tropfen Alkohol zu sich genommen hat im nachhinein behaupten kann das es eine Vergewaltigung war. So etwas ist doch echt nicht normal, wo soll man denn eine nüchterne Frau finden die es mit einem treiben möchte?

Meiner Meinung nach sollte es eine Organisation geben die sich generell für Menschenrechte einsetzt. Wenn Veränderungen vorgeschlagen werden dann soll überprüft werden ob dabei nicht ein Geschlecht ungerecht behandelt wird.
 
Das ist so die klassische Prämisse des Feminismus. "Männer haben ja eh keine realen Probleme".
Und subtil halt immer diese eindimensionalen Rollenbilder 'Männer stört das ja eh nicht' etc.

Und dann diese Vergewaltigungsregelungen, keine Ahnung ob die schon durch sind aber ich meine gelesen zu haben das eine Vergewaltigung nur als solche gilt wenn die angegriffen Person sich wehrt. Feministen wollen aber die Amerikanische Variante, die wollen das jede Frau die einen Tropfen Alkohol zu sich genommen hat im nachhinein behaupten kann das es eine Vergewaltigung war. So etwas ist doch echt nicht normal, wo soll man denn eine nüchterne Frau finden die es mit einem treiben möchte?
Nein und ja. Wenn ich dir ne Knarre an den Kopf halte und dir all dein Geld nehme ist es natürlich ein Raubüberfall, auch wenn du mir 'all dein Geld gegeben' hast. Analog gilt das für Vergewaltigungen.
Was ist den USA abgeht ist aber natürlich teilweise skurril so wie ich das mitkriege. Man sagt: Eine Betrunkene Frau kann kein Einverständnis zum Sex geben, also ist Sex mit einer betrunkenen Frau Vergewaltigung.
 
Das es unter den Feministin eine Lautstarke Gruppe gibt die sich nicht für Frauen, sondern gegen Männer einsätzt bestreite ich gar nicht.
Wenn man allerdings das gleiche nur umgekehrt tut, macht man sich dem gleichen schuldig - damit fehlt einem auch die nötige die Luft diese eben zu kritisieren.
 
Da wir hier aber in erster Linie über Positionen handelt, für die es eine politisch relevante Lobby gibt oder Maßnahmen, die bereits durchgesetzt wurden, kann man das nicht so einfach mit 'naja, klar gibts auch doofe Feministinnen, aber..' abtun. Im Gegenteil sind vernünftige Feministinnen, die auch in der Lage sind, Feministische Positionen zu kritisieren eher die Seltenheit. (Gibt es aber immerhin.)
 
@BurnerR:
Ja, bestimmt ist die richtige Antwort darauf einfach genau so scheiße zu sein.
Verhärtete Fronten und diskreditierung von jedem der nicht "hart" genug gegen die andere Seite vor geht - das hat noch immer geholfen.

Lass uns jetzt alle Frauen scheiße behandeln und alle belange von Frauen lächerlich mach - das wird bestimmt ganz viel helfen!
 
Verstehe nicht ganz, meinst du mich ganz konkret damit? Kannst du das dann konkretisieren?
Oder ist das eine allgemeine Aussage, bzw. noch auf bevoller bezogen?
Generell wurden hier, auch auf den letzten Seiten, diverse gute Argumente angeführt, willst du die alle mit deinem letzten Beitrag abtun?
Wirkt jedenfalls irgendwie ablenkend das ganze, du hast jetzt zwei Beiträge nicht so recht geschrieben, was deine Meinung zu den jeweiligen Inhalten - Gesetze in den USA, seperate Frauensaunen etc. - ist.
 
@BurnerR:
Wozu soll ich mich äußern?

Zu dem weltbewegenden Problemen von Saunagängern
(mimimi die haben was, was ich nicht habe - statt selber einen Sichtschutz zu fordern, klage ich jetzt die Feministinnen an)

oder

Zu der Selbsterkenntnis das keine zurechnungsfähige Frau mit ihm schlafen würde :unknown:
 


Von allem etwas aber denk dran, Du darfst in Alabama deine Frau nur mit einem Stock/Zweig verprügeln sofern dieser kleiner ist als dein linker Daumen.

Warum gibt es eigentlich extra Saunen, eine gemischte und gut ist, gemischte Umkleide, bei gemischten Toiletten wird man wohl kaum noch verdutzt angeschaut wenn man zu zweit aufs Klo geht. :unknown:
 
Der Vergleich passt nicht, weil das keine Gesetze sind, die heute Anwendung finden (falls es sich nicht sowieso um einen Internetmythos handelt).
Kenne eine Disco mit gemischten Toiletten, sehe da an sich auch kein Problem, außer dass das für betrunkene Frauen wie ein Ausflug in einen Freizeitpark zu sein scheint.

Stimme aber zu, dass das keine besonders wichtigen Themen sind.
 
Wenn man z.B. wirklich Probleme adressieren wollte:

Der Fall Kachelmann zeigt zum Beispiel ein reales Problem.
Besonders der Fakt, dass er einen Großteil Privatvermögen investieren musste um seine Unschuld zu beweisen.

Unterhalts- und Sorgerechtsfälle im allgemeinen.

Kindersoldaten

Sowas eben.

Solange eure Probleme allerdings Duschvorhänge, Frauenparkplätze und mangelnder Erfolg bei Diskoschlampen ist. sorry da kann man das nicht ernst nehmen.


Unten wurde "the Red Pill" schon erwähnt.
Leider scheint nur "die Feministinnen sind böse" bei euch angekommen zu sein.
Eventuell hättet ihr den Film mal richtig gucken sollen - da wäre mehr hängen geblieben.
 
Zurück
Oben