Solange es Männer gibt, die meinen, daß sich der Wert einer Frau an ihrer sexuellen Attraktivität mißt, solange besteht ganz sicher noch die Notwendigkeit für Feminismus.
Wie naiv bist du? Glaubst du wirklich, Frauen würden Männer nicht ebenso an ihrer sexuellen Attraktivität messen?

Glücklicherweise leben wir ja doch in einem einigermaßen freien Land, wo man sich nicht mit Menschen abgeben muss, die einem nicht in den Kram passen. Also lässt man solche Idioten und Idiotinnen ganz einfach links liegen.
Überhaupt frage ich mich, warum man alles in Männer und Frauen unterteilen muss. Warum nicht allgemein schlechte Schüler fördern? Oder Gefährdungen am Arbeitsplatz angehen?
Das musst du Feministinnen fragen. Ich kenne keinen Männerrechtler, der nicht dafür ist, dass Frauen und Männer (und Kinder) gleichberechtigt und gleich behandelt werden sollten.
Das passiert aber nicht, z.B. wird dann stattdessen Druck auf klagewillige Männer ausgeübt und/oder mittlerweile Schweigegeld angeboten.
Apropos Gefährdung am Arbeitsplatz:
Am Montag (28.11.) war der
.
Die Unterscheidung in Männerrechtler und Frauenrechtler ist unsinn (in vielen Fällen).
Prinzipiell hast du Recht, weil man sich im Sinne einer Gleichstellung/Gleichbehandlung für die Interessen beider Geschlechter einsetzen sollte. Das passiert aber leider nicht. Und da Jungen/Männer längst massiv benachteiligt und diskriminiert werden, braucht es wohl Männerrechtler.
Um mich mal quer zu schalten, ich habe nur die letzte Seite gelesen:
Nehmt ihr (sie?) jenes nicht etwas zu ernst?
Und genau da liegt das Problem. Ich gebe aber zu, dass du einiges an Zeit aufwenden musst, wenn du alle Seiten und verlinkte Artikel lesen willst. Dann könntest du dir deine Frage aber vermutlich selbst beantworten.

Ich wüsste auf jeden Fall nicht, was nicht daran ernst zu nehmen wäre, wenn Jungen und Männer faktisch jeden Tag benachteiligt werden und dann trotz allem alle Welt immer nur von der Benachteiligung der Mädchen und Frauen spricht - und dagegen etwas unternehmen will.
Wieso braucht es bspw. 16 Aktionstage gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen, obwohl Jungen und Männer nach wie vor häufiger Opfer von Gewalttaten werden? Da wird z.B. die (ansteigende) Gewalt gegen Polizistinnen groß thematisiert, während es scheinbar völlig normal ist, dass Gewalt gegen männliche Polizisten ausgeübt wird. Und die sind mit knapp über 80 Prozent deutlich stärker von Gewalttaten betroffen.
Richtig wäre doch wohl, Aktionstage gegen Gewalt gegen Mädchen/Frauen und Jungen/Männer zu veranstalten. Aber wie du hier im Thread lesen könntest, werden männliche Opfer idR. ignoriert. Jungen und Männer können nämlich nach heutiger gesellschaftlicher Lesart nur Täter aber niemals Opfer sein.