Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Pong... Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters, hast du vorlieben?

Kommst du über den zwei Zeiler hinaus? :unknown:

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Edit:

Ich will das nochmal etwas richtig stellen, ich denke sehr wohl das eine Frau "wichtig" sein kann wie jeder andere Mann auch.

Z.B. ich bin nicht sexuell an meiner Arbeitskollegin interessiert - finde aber das sie dennoch eigentlich ne ganz tolle Person ist, auch wenn sie - wie auch ich - ihre Eigenheiten hat.
Und sie ist mindestens genau so wichtig, wie ich auch. Ich lege sie nicht auf der Skala zwei Stufen unter mir an, weil sie eine Frau ist. So zu denken wäre reichlich naiv.
 
Zuletzt bearbeitet:
Solange es Männer gibt, die meinen, daß sich der Wert einer Frau an ihrer sexuellen Attraktivität mißt, solange besteht ganz sicher noch die Notwendigkeit für Feminismus.
Wie naiv bist du? Glaubst du wirklich, Frauen würden Männer nicht ebenso an ihrer sexuellen Attraktivität messen? :m
Glücklicherweise leben wir ja doch in einem einigermaßen freien Land, wo man sich nicht mit Menschen abgeben muss, die einem nicht in den Kram passen. Also lässt man solche Idioten und Idiotinnen ganz einfach links liegen.

Überhaupt frage ich mich, warum man alles in Männer und Frauen unterteilen muss. Warum nicht allgemein schlechte Schüler fördern? Oder Gefährdungen am Arbeitsplatz angehen?
Das musst du Feministinnen fragen. Ich kenne keinen Männerrechtler, der nicht dafür ist, dass Frauen und Männer (und Kinder) gleichberechtigt und gleich behandelt werden sollten.
Das passiert aber nicht, z.B. wird dann stattdessen Druck auf klagewillige Männer ausgeübt und/oder mittlerweile Schweigegeld angeboten.



Apropos Gefährdung am Arbeitsplatz:
Am Montag (28.11.) war der .


Die Unterscheidung in Männerrechtler und Frauenrechtler ist unsinn (in vielen Fällen).
Prinzipiell hast du Recht, weil man sich im Sinne einer Gleichstellung/Gleichbehandlung für die Interessen beider Geschlechter einsetzen sollte. Das passiert aber leider nicht. Und da Jungen/Männer längst massiv benachteiligt und diskriminiert werden, braucht es wohl Männerrechtler.


Um mich mal quer zu schalten, ich habe nur die letzte Seite gelesen:
Nehmt ihr (sie?) jenes nicht etwas zu ernst?
Und genau da liegt das Problem. Ich gebe aber zu, dass du einiges an Zeit aufwenden musst, wenn du alle Seiten und verlinkte Artikel lesen willst. Dann könntest du dir deine Frage aber vermutlich selbst beantworten. :rolleyes:
Ich wüsste auf jeden Fall nicht, was nicht daran ernst zu nehmen wäre, wenn Jungen und Männer faktisch jeden Tag benachteiligt werden und dann trotz allem alle Welt immer nur von der Benachteiligung der Mädchen und Frauen spricht - und dagegen etwas unternehmen will.
Wieso braucht es bspw. 16 Aktionstage gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen, obwohl Jungen und Männer nach wie vor häufiger Opfer von Gewalttaten werden? Da wird z.B. die (ansteigende) Gewalt gegen Polizistinnen groß thematisiert, während es scheinbar völlig normal ist, dass Gewalt gegen männliche Polizisten ausgeübt wird. Und die sind mit knapp über 80 Prozent deutlich stärker von Gewalttaten betroffen.

Richtig wäre doch wohl, Aktionstage gegen Gewalt gegen Mädchen/Frauen und Jungen/Männer zu veranstalten. Aber wie du hier im Thread lesen könntest, werden männliche Opfer idR. ignoriert. Jungen und Männer können nämlich nach heutiger gesellschaftlicher Lesart nur Täter aber niemals Opfer sein.
 
Glaubst du wirklich, Frauen würden Männer nicht ebenso an ihrer sexuellen Attraktivität messen? .

Eine etwas dumme Frage. Natürlich tun sie das.

Es gibt auch Leute, die suchen sich Bücher nach dem Cover aus.Aber um den Wert zu bemessen, muß man es lesen.
 
Wieso braucht es bspw. 16 Aktionstage gegen Gewalt gegen Mädchen und Frauen, obwohl Jungen und Männer nach wie vor häufiger Opfer von Gewalttaten werden?
Vielleicht zeigt sich hier das grundsätzliche Problem.
Es wird einfach mitgedacht: "Die Männer" sind ja schließlich auch die Täter. Weder steht eine "Täter-Opfer" Dualität im Vordergrund noch eine "Mann als Täter - Mann als Opfer" Differenzierung, es geht zuallererst um die "Mann-Frau" Dualität und in dieser ist 'der Mann' der Täter.
 
Das ist halt eine abstrakte Phrase unter der man verschiedenes verstehen kann.
Massive Investitionen in Mädchen- und Frauenförderung, 'bei ähnlicher Qualifikation wird bevorzugt eine Frau eingestellt', Frauenquoten, das sind alles keine gleiche Behandlungen, das sind staatliche Regulierungen, weil genug Politiker glauben, dass der Markt nicht von selbst versteht, dass Frauen genau so leistungsfähig sind wie Männer.
Auch Gleichstellungsbeauftragte u.ä. haben quasi offiziell den Auftrag, vornehmlich weibliche Belange voran zu treiben.

Wenn schon derartige Regulierung, dann bitte symmetrisch, z.B. Geld in den Equal Death Day stecken genau so wie in den Equal Pay Day.
 
Das ist halt eine abstrakte Phrase unter der man verschiedenes verstehen kann.
Also sind Männerrechtler genauso ungenau wie Feministen? Dann habe wir ja doch Gleichberechtigung.

Wenn schon derartige Regulierung, dann bitte symmetrisch, z.B. Geld in den Equal Death Day stecken genau so wie in den Equal Pay Day.
Oder, anstatt sinnlos Awareness zu verbreiten, die Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für alle Menschen voranbringen und verbessern. Unabhängig vom Geschlecht.
 
Oder, anstatt sinnlos Awareness zu verbreiten, die Arbeitsbedingungen und Tarifverträge für alle Menschen voranbringen und verbessern. Unabhängig vom Geschlecht.

Die Paygap entsteht nicht dadurch das Frauen und Männer in einem Betrieb ungleich bezahlt werden.
Sie betrift Branchen in den vornehmlich Frauen arbeiten.
Krankenpfleger werden genau so beschissen bezahlt wie Krankenpflegerinnen - gibt nur mehr Frauen, das verfärbt die Statistik.
 
Das wird gerne wild durcheinander geworfen, siehe z.B. hier:
Habe ich von equalpayday.de wo ich auch entnommen habe, dass die Kampagne zum Equal Pay Day am 18. 2017 bereits im Oktober(!) begonnen hat.
Keine Ahnung, wie viele Vollzeitstellen da vergeben sind...
Wenn man gleiche Jobs vergleicht und rausrechnet, dass Frauen häufiger länger Mutterschaftsurlaub nehmen, dann gibt es keinen(!) signifkanten Unterschied in der Bezahlung mehr.
Aber das Brainwashing die letzten Jahre ist massiv gewesen.. dito Gender-Wahn.
Statt der Studienlage Rechnung zu tragen wird es immer schlimmer, siehe NRW-Dienstrecht, was bevoller oben verlinkt hat..

Parallel sterben Männer im Schnitt 8 Jahre früher.. das juckt keinen, seien ja alle 'selber schuld'.
Aufklärungsarbeit, Werbekampagnen, gegen typisch männliches Risikoverhalten oder risikobehaftetes Rollenverständnis? Fehlanzeige.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Seedy: Da widerspricht nicht meinem Post. Wenn beschissen gezahlt wird, hilft eine Tarifbindung oder ein besserer Tarifvertrag mehr als jeder Aktionstag für Männer oder Frauen.
 
Ist hier aber eher OffTopic, da es nicht darum geht, dass z.B. Krankenschwestern zu wenig verdienen, sondern dass Frauen heute schon genau so viel verdienen wie Männer.
 
@Seedy: Da widerspricht nicht meinem Post. Wenn beschissen gezahlt wird, hilft eine Tarifbindung oder ein besserer Tarifvertrag mehr als jeder Aktionstag für Männer oder Frauen.

Er sollte dir auch nicht widersprechen.
Es ging nur um den Fakt das zur Entfernung der Pay-Gap einfach nur Sozialberufe besser bezahlt werden müssen, es sich dabei also nicht um ein Frauen- sondern ein Branchenproblem handelt, dem entsprechend hat es ziemlich wenig mit Feminismus und Gleichbehandlung zutun.
Gleiches gilt übrigens auch für die Todesrate Männer sterben nicht häufiger weil sie Männer sind - sie arbeiten nur meist in gefährlicheren Berufen - Branchenproblem, kein Geschlechtsproblem.
 
@BurnerR: Seedy ist mir zuvorgekommen:
Gleiches gilt übrigens auch für die Todesrate Männer sterben nicht häufiger weil sie Männer sind - sie arbeiten nur meist in gefährlicheren Berufen - Branchenproblem, kein Geschlechtsproblem.
Damit wäre die Todesrate von Männern auch Offtopic, da es ein Branchenproblem ist.
 
Ist das so? Kann sein, kann jemand eine seriöse Quelle dazu beisteuern?
Die Frage ist ja, ob es keinen signifikanten Unterschied mehr gibt, wenn man solche Faktoren herausrechnet - wie das beim 'Pay Gap' der Fall ist.
Kann so sein, muss aber nicht.
 
Gleiches gilt übrigens auch für die Todesrate Männer sterben nicht häufiger weil sie Männer sind - sie arbeiten nur meist in gefährlicheren Berufen - Branchenproblem, kein Geschlechtsproblem.

Nein. Die Lebenserwartung eines 65 jährigen Mannes beträgt 17,7 Jahre, die einer 65 jährigen Frau 20,9 Jahre.
 
Nein. Die Lebenserwartung eines 65 jährigen Mannes beträgt 17,7 Jahre, die einer 65 jährigen Frau 20,9 Jahre.
Wir reden doch gerade über Arbeitsunfälle, oder? Daher kommen doch diese griffigen 90 Prozent und die Forderung auch endlich einen sinnlosen Tag dafür einzurichten?
 
@Dieter85:
Nene, so nen Tag ist schon wichtig - wer wäre den so blöd das in die Berufsgenossenschaften und Arbeitssicherheit zu stecken...
 
Eine etwas dumme Frage. Natürlich tun sie das.
Wo bleibt dein lautstarker Protest? :rolleyes:

Also sind Männerrechtler genauso ungenau wie Feministen? Dann habe wir ja doch Gleichberechtigung.
Ich bin mir zwar nicht ganz sicher aber ich glaube, er meinte deine Phrase mit den Feministen.

Wir reden doch gerade über Arbeitsunfälle, oder? Daher kommen doch diese griffigen 90 Prozent und die Forderung auch endlich einen sinnlosen Tag dafür einzurichten?
Warum sind eigentlich Aktionen bzw. Aktionstage sinnlos, die auf Probleme von Männern aufmerksam machen?

Ist das so? Kann sein, kann jemand eine seriöse Quelle dazu beisteuern?

Biologische Ursachen werden mittlerweile wohl ausgeschlossen. Wenn aber ein Mann tagtäglich knüppeln geht, um den Unterhalt für Kind und geschiedene Ehefrau zu erarbeiten, damit er nicht als zahlungsunwilliger Drückeberger da steht, bedeutet das gleich in doppelter Hinsicht Stress. (Mal leicht ironisch dargestellt. ;))
 
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