Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Ich habe die Merkel gerade im ZDF-Interview gesehen:

Die ist mit Abstand der beste Bundeskanzler seit vielen Jahren:

Schlagfertig, höflich, humorvoll, überzeugend - einfach gut.
 
Irrtum, das Rollenverhalten ist genetisch. Warum bringen in Kriegen Männer haufenweise Männer um, ohne dass die Gattung ausstirbt? Weil Männer für das Überleben der Gattung nicht so wichtig sind.
Das ist so 50er Jahre Mentalität die Frau gehört an den Herd, sie hat auch gar nicht das Durchsetzungsvermögen für härtere Berufe. Eine Frau kann auch kein Wissenschaftler sein, sie ist nunmal von Natur aus nicht gedacht für so komplizierte Dinge. Und Männer sind eben die Versorger, die Krieger, die Harten. Das war immer so, ist von Natur aus so und wird deswegen immer so sein.

Du zeigst beispielhaft hervorragend meinen Punkt: Wenn es um Männer geht werden genau die Bullshit Argumente rausgekramt die Frauen sich früher schon anhören mussten, plus ein paar neue.
 
Das ist so 50er Jahre Mentalität die Frau gehört an den Herd, sie hat auch gar nicht das Durchsetzungsvermögen für härtere Berufe. Eine Frau kann auch kein Wissenschaftler sein, sie ist nunmal von Natur aus nicht gedacht für so komplizierte Dinge. Und Männer sind eben die Versorger, die Krieger, die Harten. Das war immer so, ist von Natur aus so und wird deswegen immer so sein.

Nein, vom modernen Berufsleben, wo man nicht mehr kräftig sein muss, hat die Evolution natürlich keine Ahnung.

Übrigen ist die Frau nach herkömmlicher Vorstellung durchaus gemacht für komplizierte Dinge, wie zum Beispiel das Kochen. Und als (Kräuter) Hexe besitzt sie sogar okkulte Fähigkeiten. Nur zum Hauen und Stechen taugt sie nicht.
 
Du kannst dir deine Rosinen rauspicken welche Teile vom Rollenbild du für evolutionär hältst und was nicht. Das macht deine Aussagen aber eher unglaubwürdiger.
Im modernen Berufsleben braucht man in gut bezahlten Berufen, insbesondere im gehobenen Management Dinge wie Durchsetzungsvermögen, Ellebogenmentalität. Das sind Eigenschaften von Kriegern nicht von kochenden babystillenden Frauen die jahrtausende zuhause am Herd gehockt haben während die Männer gegen Tiger gekämpft haben.

Das ist das Problem Irgendwelche Laientheorien kann man beliebig aufstellen. Die Wahrheit ist aber, dass das nur Rationalisierungen der eigenen Position sind, also zuerst kommt die Meinung dann wird selektiv ein Begründungsgerüst drum herum gebaut.

Das ist an sich nicht schlimm, das schlimme ist, dass davon aktuell auch einige wissenschaftliche Disziplinen betroffen sind die mit Ideologie vermischt wurden. Ich spreche dabei insbesondere von "Gender Lehrstühlen" deren pure existenz auf fragwürdigen Prämissen basiert die aus ideologischen und politischenGründen nicht angezweifelt werden (dürfen).
 
Im modernen Berufsleben braucht man in gut bezahlten Berufen, insbesondere im gehobenen Management Dinge wie Durchsetzungsvermögen, Ellebogenmentalität. Das sind Eigenschaften von Kriegern nicht von kochenden babystillenden Frauen die jahrtausende zuhause am Herd gehockt haben während die Männer gegen Tiger gekämpft haben.

Im modernen Berufsleben muss man Multitasking können und Nerven wie Drahtseile haben.

Das sind nicht die Eigenschaften von Kriegern, sondern die Eigenschaften von Müttern, die den Dompteur für 10 unartige Kinder vom Baby bis zum Teenager machen müssen.

Frauen eignen sich für manche Führungspositionen tatsächlich besser. Sieht man doch an der Merkel.
 
Im modernen Berufsleben muss man Multitasking können und Nerven wie Drahtseile haben.
Das sind nicht die Eigenschaften von Kriegern, sondern die Eigenschaften von Müttern, die den Dompteur für 10 unartige Kinder vom Baby bis zum Teenager machen müssen.
Nein, viel stressiger ist es wilde Tiere zu jagen und sich gegen Tiger zu verteidigen, eine Mutter mit schwachen Nerven ist eine gestresste Mutter aber ein Jäger mit schwachen Nerven ist ein toter Jäger.

Frauen eignen sich für manche Führungspositionen tatsächlich besser. Sieht man doch an der Merkel.
Ich denke nicht das du das an objektiven Kriterien festmachst sondern das eine schlichte Meinungsäußerung ist.


Du verteidigst verzweifelt dein 50er Jahre weltbild mit Händen und Füßen.
Man kann eben nicht einfach sagen "Frauen sind doch so und Männer sind doch so", abgeleitet aus irgendwelchen wirren Überzeugungen bezüglichen evolutionärer Entwicklung. Auch in der Wissenschaft hat man arge Probleme, schon schlicht zu fixieren wie Menschen denn nun überhaup gelebt haben, da kann man nicht hoffen mit seinen 99Cent Gedanken zu dem Thema mehr zu kriegen als eine Rechtfertigung für die eigene Meinung.


In jedem Fall müssen wir symmetrie herstellen. Wenn wir Frauen und Mädchen in den einen Belangen fördern müssen wir das bei Männern und Jungen in anderen Belangen ebenso machen.
 
Du verteidigst verzweifelt dein 50er Jahre weltbild mit Händen und Füßen.

Frauenbilder wie das von der Madonna oder das von der Hexe, der Megäre oder der Hure sind viel älter. Sie bevölkern die Bühnen der Welt und die Weltliteratur, wie ihre männlichen Gegenstücke und Partner. Sie machen den Reiz der Geschlechter aus seit es Menschen gibt, schon in der Bibel. In Deinem Konzept gibt es keinen Reiz. Dazu würde passen ein in den 20er Jahren in Umlauf gekommenes Wort: "Kameradschaftsehe".
 
Hast du keine Erwiderung mehr was das Thema angeht? Jemand anders im Verlauf einer Diskussion Recht zu geben zeugt von Größe.
 
Hast du keine Erwiderung mehr was das Thema angeht?

Nein, wir haben das Thema schon totgeritten, uns aus Langeweile viel zu lange aufgehalten bei den überflüssigen Geplänkel. Mir egal, welches Geschlecht augenblicklich benachteiligt wird, das wird sich wieder ändern. Ob Männlein oder Weiblein, den Reichen geht es gut und den Armen schlecht.
 
Hier wurde geschlossen, aber ein solch wichtiger und faktenlastiger Beitrag, der an wissenschaftlicher und literarischer Qualität kaum zu übertreffen ist, darf einfach nicht unkommentiert bleiben.

Toller Dorsch schrieb:
Im Moment ist ja irgendwie (wieder) diese Feminismusdebatte groß im kommen. Viele finden den Feminismus wie er jetzt gelebt wird ja nicht gut. Vor allem Männer aber auch viele Frauen.
Ja, definitiv. Immer diese "vielen", die etwas "finden". Bekannte Namen oder Belege hast du nicht, oder? Macht ja aber auch nichts, immerhin hast du gesagt, dass es viele sind, die das so finden und dann muss es ja quasi auch so sein.


Toller Dorsch schrieb:
Dabei gibt es so ein Klischee dass vor allem dicke und weniger hübsche Frauen mit Minderwertigkeitskomplexen den modernen Feminismus für sich nutzen. Ihn praktisch ausnutzen. Findet ihr aufgrund von euren Alltagserfahrungen dass da was dran ist? Ich meine Klischees haben ja immer auch irgendwo ihren Ursprung und ihren wahren Anteil.
Ja auf jeden Fall. Nur fette, hässliche Frauen leben den Feminismus. Schau dir die doch mal an, sie hat es sogar auf dem Pullover stehen:

Wie man unschwer erkennen kann ist sie viel zu fett - ein Wunder, dass sie noch keinen Herzinfarkt hatte, bei den Tonnen, die sie mit sich herum schleppt - und hässlich wie die Nacht. Also.. gut, vielleicht hat sie auch kein Gramm überschüssiges Fett und zumindest viele finden, dass sie eine attraktive Frau ist. Aber lass dich nicht von solchen Kleinigkeiten irritieren! Feministinnen sind ausnahmslos fett und hässlich.


Toller Dorsch schrieb:
Ich finde dass es tatsächlich oft so ist dass komischer Weise dicke Frauen dem Feminismus anhängen und darauf pochen. Aber das ist nich meine Beobachtung.
Also du empfindest das so, aber du kannst es nicht beobachten. Wie kommt denn dann dein Empfinden zu Stande? Hast du zu viele Chauvinismus-Flocken gefrühstückt?


Wer Ironie findet, darf sie behalten.
 
Toller Dorsch schrieb:
Ich finde dass es tatsächlich oft so ist dass komischer Weise dicke Frauen dem Feminismus anhängen und darauf pochen. Aber das ist nich meine Beobachtung.

Du hast mich in Deinem Feedback-Thread nach dem Widerspruch gefragt. Wenn Du etwas nicht beobachten kannst, wieso findest Du dann, daß es dennoch so sei? Das ist in meinem Augen ein Widerspruch.
 

Ein Post sollte eine Aussage haben, damit man darauf reagieren kann.
 
Dann streng dich besser an!

Ich sehe in der Verbindung von Körpergewicht und Feminismus keinen Sinn. Höchstens auf individueller psychologischer Ebene- was für den Feminismus an sich egal ist.
 
Auch wenn es offensichtlich war, erkläre ich es Dir gerne. Der Sinn lag darin, Dich zu einer Erklärung für Deine Links aufzufordern.
 

Ist Leichenschändung Sexistisch, da Leichen eher der Passive Part sind und laut Emma ja die Männliche Penetrierende Sexualität ja die böse gewalttätige ist?
(Kein scherz, stand da wirklich mal - von einer gefühlt 100 Jahre alten Autorin, die keine thematische Ausbildung hatte)
 
Im modernen Berufsleben muss man Multitasking können und Nerven wie Drahtseile haben.
Menschen können kein Multitasking. Und zwar Männer und Frauen nicht!
Frauen eignen sich für manche Führungspositionen tatsächlich besser. Sieht man doch an der Merkel.
Abwarten, was andere denken und sagen, ist keine Führung. Aber auch hier sind Männlein und Weiblein wieder einmal gar nicht so unterschiedlich. Das Aussitzen hat sie schließlich von ihrem Ziehvater Helmut gelernt.

Ja, definitiv. Immer diese "vielen", die etwas "finden". Bekannte Namen oder Belege hast du nicht, oder? Macht ja aber auch nichts, immerhin hast du gesagt, dass es viele sind, die das so finden und dann muss es ja quasi auch so sein.
Tatsächlich sind es leider wirklich viel zu wenig. Finden kann man die aber durchaus. und


Ja auf jeden Fall. Nur fette, hässliche Frauen leben den Feminismus.
Also ich würde jetzt weder die Schwarzer, noch die Wizorek also wirklich hübsch bezeichnen wollen. Und von einer guten Erziehung würde ich gar nicht erst sprechen. Letztere hat das ja u.a. bei "hart aber fair" eindrucksvoll unter Beweis gestellt, indem sie z.B. durchaus schönen Frauen wie Sophia Thomalla ständig ins Wort gefallen ist.
Aber natürlich ist eine solche, pauschale Behauptung nicht in Ordnung, auch wenn es augenscheinlich anders aussieht.
Rhetorisch passt der Spruch allerdings ganz gut. Denn schließlich denken wir Männer ja eh nur mit dem gewissen Etwas und auch immer nur an das Eine. So what? :unknown:

Nein?! Die Debatte ist zeitlos. Seit wie vielen Jahrtausenden kämpfen Frauen für ihre Rechte und ihre Anerkennung?
Die heutige Gender-Ideologie hat wohl kaum noch etwas mit dem Kampf um Rechte und Anerkennung zu tun. Und vor allen Dingen ganz sicher nichts mit Gleichstellung oder Gleichberechtigung.
So gibt es z.B. eine Studie, die aufzeigt, dass der Gender Pay Gap sogar noch geringer ausfällt, als die hier angesprochenen ca. 7%. Tatsächlich scheint es nämlich sogar nur eine Differenz von weniger als einem Prozent zu geben.

Ebenso stehen Frauen in Bezug auf körperliche und sexuelle Gewalt den Männern nur wenig nach. Allerdings scheint das in der Öffentlichkeit nach wie vor nicht wahrgenommen zu werden. Ganz im Gegenteil, wenn Frauen übergriffig werden, wird es wieder einmal bagatellisiert.

Wer eine 14-Jährige zum Sex auffordert und dann bei einer Verweigerung ins Gesicht schlägt, ist als Mann sehr schnell mit sexueller Nötigung dabei, dürfte vermutlich zu Recht einsitzen und ist gesellschaftlich geächtet.
Wenn ein 14-jähriger Junge das Opfer und eine Frau die Täterin ist, spielt man den Vorfall herunter und es erfolgt nur eine Anzeige wegen Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte. Von der mutmaßlichen Nötigung kein Wort mehr.
 
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