Dazu braucht es keinen Feminismus. Im Übrigen wäre dagegen auch nichts zu sagen, wenn es tatsächlich bei Gleichberechtigung und Gleichbehandlung bleiben würde. Aber genau das tut es eben nicht!
Ganz ruhig Bevoller, ich hab das doch im selben Beitrag anerkannt und ein Beispiel gebracht für feministische Gruppen die tatsächlich über das Ziel hinausschiessen bzw. das Ziel gänzlich aus den Augen verloren haben.
Diese erweisen dem Feminismus damit tatsächlich einen Bärendienst! Das war ja gestern auch bei Plasberg zu sehen. Die klassischen Themen sind nunmal langweilig, andere Themen sind zu kompliziert, da sucht man sich lieber das Lustige raus. Da kann sich dann jeder schön drauf aufgeilen und ablästern über die durchgedrehten Feministinnen.
Dass du mit deinen merkwürdigen Ansichten ziemlich daneben liegst, zeigen nicht nur einige Antworten hier, sondern auch ein recht großer Teil der Antworten im Gästebuch.
Was kümmert mich das "hart aber fair" - Gästebuch? - ehrlich wer da reinschreibt, dem ist nicht mehr zu helfen, der hat schon längst jedes Gefühl für Würde verloren.
Erzähl mir lieber welche meiner vielen Ansichten deiner Meinung nach merkwürdig sind.
Auffallend ist natürlich neben dem Schwachsinnsgelaber von Hofreiter die liebe Frau Wizorek, die sich besonders damit hervortat, ihren Mitmenschen ständig ins Wort zu fallen. Abgesehen davon, dass ihr Gelaber ebenfalls vor unerträglicher Dumheit strotzte.
Viel auffallender fand ich die Präsenz von Frau Thomalla (und nein, nicht weil ich beim Zuschauen an mir rumgespielt hätte höhö). Die gute Frau hat mehr "Lachzeit" als "Redezeit" zur Sendung beigetragen. Über Fau Kelle kann man ja denken wie man will, aber die macht sich wenigstens ernsthafte Gedanken auch wenn sie stellenweise dazu neigt sehr populistisch zu werden. Aber inhaltlich hat sie wenigstens sowas wie "Positionen", mit denene sich auch Feministinnen ernsthaft beschäftigen sollten.
Ich fand die Frage wirklich berechtigt, was die Frau Thomalla da zu suchen hat. Es wurde über "Gender-Mainstreaming"-Forschung an Universitäten und dessen Auswirkungen diskutiert, aber kein Vertreter eingeladen.
Dass Frau Thomalla als erfolgreiche Schauspielerin und Frau gut zurecht kommt im Leben.. tja äh interessant und erfreulich für Fans vielleicht. Hat aber nichts mit dem Thema zu tun.
Die TAZ hat das auch sehr schön auf den Punkt gebracht, ganz am Ende der TV Kritik heisst es:
Ach ja, fast vergessen. Dann ist da auch noch Sophia Thomalla. Die Schauspielerin hat sich neulich für den Playboy ausgezogen, weil sie so stolz auf ihre Brüste ist. Zur Debatte trägt sie Sätze bei wie „Frauen, die ständig gegen Männer wettern, haben noch nie ein Kompliment bekommen.“ Sie tätschelt Kubicki, der neben ihr sitzt, kichert und gesteht, dass sie „auf Typen“ wie ihn stehe.
Und von „diesem Sprachdings“ – sie meint die Sache mit der Umbenennung des Studentenwerks in Studierendenwerks – habe sie sowieso noch nie was gehört. „Warum sind Sie dann hier?“, fragt Wizorek. Plasberg sagt: „Über Geschlechterrollen zu reden, ist hochpolitisch.“
Ganz ehrlich: Dass es so Frauen wie Thomalla noch gibt, bestätigt mir eigentlich nur wie wichtig der Feminismus noch ist!
Der schöne Titel übrigens:
Der Moderator ist bekannt für knallige Thesen und knallige Gäste. So fragte er in der jüngsten Runde: „Deutschland im Genderwahn“? Der Knaller.