Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Deutlicher interessanter ist da der institutionalisierte systematische Widerstand durch manndat und Co. und deren Entwicklung, Medienpräsenz und sowas. Das wird noch spannend, wenn die vermehrt auch medial mit Feministinnen aufeinanderprallen. Hoffentlich sind sie rethorisch gewappmet gegen das ganze Augenrollen, Auslachen und Schreiprotesttum.
Talkshows sind ja nochmal schwieriger. Good Luck.
Diese Gefahr sehe ich nicht, da dort "Männerrechtler" - die ja bekanntlich alle rechtsradikal sind - sowieso nicht eingeladen werden. Schließlich darf man Faschisten keine Bühne bieten
 
Und wieder einmal zeigt sich, dass Männer benachteiligt werden - und zwar auch im Falle der Rechtsprechung im Strafrecht.
Es soll ja Leute geben, die das anzweifeln, obwohl es dazu durchaus Beispiele gibt.
Wie auch hier wieder.



Männlein und Weiblein verlustieren sich gemeinsam in alkoholisiertem Zustand auf einem Ausflugsboot, die friedfertige feine Dame wird außerdem auch noch handgreiflich.
Und obwohl sie beide gemeinschaftlich den Straftatbestand der Erregung öffentlichen Ärgernisses begangen haben, die Frau aber zusätzlich noch eine Körperverletzung, wird der Mann zur deutlich höheren Geldstrafe verdonnert, während sie gerade mal 500,-€ zahlen muss.
Stand zu meiner Schulzeit schon an einer Wand gepinselt: "Eher glaube ich an die Unschuld einer Hure als an die Gerechtigkeit der deutschen Justiz..." :rolleyes:

Find ich jetzt wenig interessant. In Artikelkommentaren wird ja immer viel BS geschrieben und bestimmte Themen triggern immer bestimmte Personenkreise an.
Das hat erstmal keine repräsentative Relevanz.
Ob solche Zahlen repräsentativ sind oder nicht, kann man sicherlich in Frage stellen. Es ist aber doch schon auffällig (und mAn. positiv zu bewerten), dass solche Themen mittlerweile deutlichen Zuspruch finden, der sich auch in den Meinungsäußerungen niederschlägt. Das war auch schon mal anders.

Lindner hat da jüngst ein schönes Beispiel abgegeben, wie man mit Schreiern umgeht:
Souverän ist er ja dann doch... :T
 
Und obwohl sie beide gemeinschaftlich den Straftatbestand der Erregung öffentlichen Ärgernisses begangen haben, die Frau aber zusätzlich noch eine Körperverletzung, wird der Mann zur deutlich höheren Geldstrafe verdonnert, während sie gerade mal 500,-€ zahlen muss.
Was steht denn in den beiden Urteilsbegründungen?
 
Außerdem hatte der Mann sein Verfahren bereits im Dezember. Also waren die Verfahren getrennt und sogar mit unterschiedlichen Richtern?
 
Ach bevoller muss nur mal richtig durch gefickt werden, dann entspannt er sich auch wieder.
 
Da schlägt dein Beißreflex auf volle Wucht aus, was?

Was macht der Mann beruflich?
Was macht/machte vor der Elternzeit die Frau beruflich?

Wurden die Geldstrafen in Form von Tagessätzen verhängt? Wenn ja könnte dies die vermeindlich geringere Strafe für die Dame durchaus rechtfertigen.
 
Laut Artikel zahlt der Mann eine Geldstrafe und die Frau eine Geldbuße bei Einstellung.
Falls der Redakteur/die Redakteurin das nicht durcheinander gebracht hat.

Geldstrafen rechnen sich in Tagessätzen nach Einkommen.
Auch bei Geldbußen, sofern nicht feste Tarife wie z.B. im Straßenverkehr gelten, wird abgewogen.
 
Laut Artikel zahlt der Mann eine Geldstrafe und die Frau eine Geldbuße bei Einstellung.
...
Geldstrafen rechnen sich in Tagessätzen nach Einkommen.
Und aus welchem Grund erhält der Mann eine Geldstrafe, während bei der Frau das Strafverfahren gegen eine deutlich geringere Geldbuße eingestellt wird? Und inwiefern widerspricht das der Behauptung, frau würde wieder einmal milder abgeurteilt als ein Mann? Im Übrigen ist das gar nicht "mein Beißreflex", schließlich berichtete die Welt ja viel eher davon. :rolleyes:
Wurden die Geldstrafen in Form von Tagessätzen verhängt? Wenn ja könnte dies die vermeindlich geringere Strafe für die Dame durchaus rechtfertigen.
Das wäre natürlich eine Möglichkeit, dennoch wäre es ein klassisches Fehlurteil. Denn wie erwähnt, handelt es sich hier um ein Vergehen nach § 183a in Tateinheit mit einer Körperverletzung. Dafür halte ich 500,-€ doch etwas gering, zumal das ja eine Verfahrenseinstellung gegen Geldbuße war.
Man hätte der lieben, netten Dame ja z.B. zusätzlich Sozialstunden aufbrummen können.
Die Relation zur Bestrafung des Mannes (der ist ggf. vorbestraft - sie nicht), ist auf jeden Fall nicht in Ordnung.

Ach bevoller muss nur mal richtig durch gefickt werden, dann entspannt er sich auch wieder.
Du musst jetzt aber nicht neidisch werden, nur weil es bei mir auch im Bett besser läuft als bei dir. ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Du vergißt, daß es in Deutschland bei Strafen vor allem um Resozialisierung geht. Dabei spielt dann die Sozialprognose eine Rolle.
 
Du vergißt, daß es in Deutschland bei Strafen vor allem um Resozialisierung geht. Dabei spielt dann die Sozialprognose eine Rolle.

Ein eventuelles Problem existiert ja auf einer anderen Ebene. Wir schauen so genau hin, ob Frauen nicht vllt 2% weniger verdienen, schlechter verhandeln, seltener studieren bei gleichen Noten und ähnliches. Das Ergebnis ist dann oft: Frauen haben es so viel schwerer etc.
Aber ob Männer nicht vielleicht schwerer bestraft werden bei vergleichbaren Vergehen? Sind vielleicht Männer bei Sozialprognosen benachteiligt?
Wo man nicht sucht, da findet man auch nichts. Wenn ich nur nach der Farbe grün suche, sehe ich überall grün, aber dass rot (wenn auch an anderen Stellen) genau so oft vorkommt, das finde ich dabei nicht heraus.
Ein Problem ist das, weil diese Einseitigkeit de facto und prinzipiell Teil der feministischen Agenda ist. Es gab ja immerschon ein neutrales Forschungsfeld, die Geschlechterforschung, stattdessen wurde uns aber diese Einseitigkeit angedreht.
 

Du kannst bevor es zu einem Strafverfahren bei kleineren Delikten kommt einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft akzeptieren, dieser ist meist unter Auflage einer Geldbuße mit der Einstellung des Verfahrens verbunden. Evtl. hat die Frau eben diesen Strafbefehl akzeptiert, der Mann hingegen nicht...
 


Auf der W20-Frauenkonferenz will Bundeskanzlerin Angela Merkel sich nicht mit fremden Federn schmücken und von sich behaupten, dass sie Feministin sei. Ihr Kanzleramtschef Peter Altmaier hat damit hingegen gar keine Probleme.
Kanzleramtschef Peter Altmaier sieht sich selbst als Kämpfer für Frauenrechte. "Ja, ich bin Feminist", sagte der Minister der "Bild am Sonntag". Frauen seien auch in Deutschland noch nicht komplett gleichberechtigt, beklagte er. "Im Parlament sitzen deutlich mehr Männer, in den Chefetagen der großen Firmen gibt es fast keine Frauen."
Die Kritik, dass die CDU nicht gerade als "Frauenpartei" bekannt ist, wies Altmaier zurück. Immerhin stelle sie die erste Bundeskanzlerin und strebe an, dass den Führungsgremien des Staates bis 2025 zu mindestens 50 Prozent Frauen angehören. Auch als Sommerurlaubslektüre hat sich Altmaier das Thema Frauenrechte vorgenommen. Er wolle die "Memoiren einer Idealistin" von Malwida von Meysenbug lesen. Sie war im 19. Jahrhundert eine der ersten Vertreterinnen der Frauenbewegung.

[ ] Feminist aus Überzeugung
[ ] Oder weil gerade Wahlkampf ist

Zutreffendes bitte ankreuzen. :D
 
Paßt das nicht ins Weltbild, C-Partei und Feminismus?

Schon Adenauer hat sich ein halbes Jahr nach Gründung der Bundesrepublik für Frauen eingesetzt und hatte gefordert, Frauen beim Aufbau der Bundesbehörden maßgeblich zu beteiligen. Die würden nämlich alle Fragen mehr vom Menschen und vom Leben her betrachten und seien dadurch den Gefahren der Bürokratie weniger ausgesetzt.
 

Du kannst bevor es zu einem Strafverfahren bei kleineren Delikten kommt einen Strafbefehl der Staatsanwaltschaft akzeptieren, dieser ist meist unter Auflage einer Geldbuße mit der Einstellung des Verfahrens verbunden.
Dann wäre es nicht zu einer Entscheidung durch die Richterin gekommen. Die gibt es nämlich in dem Zusammenhang nur in einer ordentlichen Gerichtsverhandlung nach einem widersprochenen Strafbefehl.

Paßt das nicht ins Weltbild, C-Partei und Feminismus?
Schon Adenauer hat sich ein halbes Jahr nach Gründung der Bundesrepublik für Frauen eingesetzt und hatte gefordert, Frauen beim Aufbau der Bundesbehörden maßgeblich zu beteiligen.
Im Sinne des heutigen Feminismus müsste man allerdings fragen, ob diese Beteiligung ein Privileg oder aber eine Pflicht gewesen ist. Letzteres hätte ziemlich sicher zu einer Ablehnung geführt. ;)
 
Ach herrjeh... Mich zu provozieren macht dich scheinbar so geil, dass du noch nicht mal einen Link richtig setzen kannst. Zittern die Wichsgriffelchen so sehr, dass selbst Copy & Paste nicht mehr so richtig klappen will?
Und doch entlockst du mir wieder mal nur ein müdes, gelangweiltes Lächeln. Das ist hoffentlich keine allzu große Enttäuschung für dich.

So, ich muss leider schaffen (scheinbar im Gegensatz zu dir). Mal schauen, vielleicht überlege ich mir in der Mittagspause, ob ich mich von deinen Ambitionen geehrt fühlen sollte oder vielleicht besser nicht.
Immerhin schön zu wissen, dass meine Äußerungen dich nicht ganz kalt lassen. So getreu nach dem Motto: Das Gegenteil von Liebe ist nicht der Hass, sondern die Gleichgültikeit. ;)

Ach komm, kriegst auch noch extra ein Dankeschön von mir.
Er war stets bemüht... ;)
 
Für eine Frau wie mich, die in der selben Entgeltgruppe wie ihr Mann ist, Auto wäscht und Haushalt macht, genau wie ihr Mann, die keine Emanze,
aber emanzipiert ist, die Garten umgräbt und Kindern die Windeln wechselt, genau wie ihr Mann, ist der Großteil, der hier geschrieben wird, einfach
nur verstörend und teilweise lächerlich.

Manch einer der Frustierten hat im Internet dicke Eier, sucht nach irgendwelchen Vorfällen von einigen durchgeknallten Frauen, sollte aber mal besser
zum Frisör gehen, zum gewieften Kleiderverkäufer und ab und an mal ein wenig unterhaltsamen Heavy Metal hören beim Sport.
 
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