[Netzwelt] FBI verhaftet mutmaßlichen Silk-Road-Betreiber

Die Internet-Plattform Silk Road ist eine Anlaufstelle für Drogenhändler und -konsumenten. Ihr Betreiber prahlte erst kürzlich in einem Interview mit seinen Erfolgen. Das FBI hält den Mann für "The Dread Pirate Roberts" und hat ihn jetzt verhaftet.


Quelle:

 
Routinedurchsuchungen bei Postsendungen...
Endlich kommt die NSA und ihre Helfershelfer auch im realen Leben an.

Naja wenn man ein großes Netz durch das Meer zieht ist es kein Wunder, dass irgendwann mal Fische hängen bleiben. Es ist auch kein Geheimnis, dass Drogen übers Internet bestellt und anschließend per Post verschickt werden. Luftdicht verschweißt ist das bei nationalen Sendungen auch relativ ungefährlich. Ob man hier und da mal ein paar Kriminelle erwischt indem man einfach Millionen von Leute unter Generalverdacht stellt ist eigentlich auch nicht die Frage. Sondern eher, in welchem Verhältnis das steht. Es gibt auch heute noch sehr viele Kriminelle die im RL agieren, ohne Internet & co. Selbst im Jahre 2013 schafft es keiner, das komplett zu unterbinden. Das ist wohl auch nur möglich, wenn man die Menschen zu Zombies ohne eigenen Willen macht die nur noch das tun was sie sollen. Den Anfang dafür versucht man gerade im Internet...
Wobei man aber auch nicht vergessen sollte, dass da "auf die Spur gekommen sein könnten steht".

Wir haben den Drogenkrieg gewonnen

LOL, einer von tausenden/hunderttausenden wurde geschnappt und die nennen das gewonnen? xDD Mehr als lächerlich, die knapp 2 Millionen sind Taschengeld im Internationalen Handel, da gehts um hunderte von Milliarden...
Dazu sag ich mal nur:

Ihr Betreiber prahlte erst kürzlich in einem Interview mit seinen Erfolgen

Das ist natürlich sehr klug von diesem Menschen, muss man schon sagen... die Geschichte hat wohl schon oft genug gezeigt, dass selbst ein kluger Mann es nicht schafft, sein Leben lang den Behörden den Stinkefinger zu zeigen, dabei viel Geld zu verdienen und auf Dauer auf freiem Fuß zu überleben.
 
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@Casper: In dem Zusammenhang ist die Geschichte von Frank Lucas (American Gangster) ganz interessant. Weiß zwar nicht, wie weit sich das an Tatsachen orientiert. Aber wenn man dem glauben darf, ist sein Geschäft ja nur aufgeflogen, weil er wissend (seiner Frau zum Gefallen) einen dummen Fehler gemacht hat, den er zuvor immer versucht hatte zu vermeiden.
 
Die nächste Story, über die Enttarnung des möglichen Betreibers...
Ausgangspunkt für die erfolgreiche Ermittlung des Betreibers war offenbar ein Posting in einem Forum über Rauschmittel, in dem der Verhaftete auf seinen Markplatz kurz nach der Eröffnung aufmerksam machte. Von dort aus verfolgte das FBI die digitale Fährte weiter zu einem Bitcoin-Forum, in dem der Verdächtige eine Gmail-Adresse angab, die seinen tatsächlichen Namen enthält.

Interessant ist auch folgendes...
Laut dem FBI wurden über Silk Road über 1,2 Millionen Transaktionen abgeschlossen, wobei ein Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar generiert wurde. Der Betreiber soll eine Provision in Höhe von rund 80 Millionen US-Dollar kassiert haben.
Bei einem Bitcoin Gewinn von 80 Mio Dollar soll das FBI keine Möglichkeit gehabt haben, der Spur des Geldes zu folgen?
Bei den vielen legalen Möglichkeiten, die das FBI in den USA hat, ist das wahrlich schwer zu glauben.
 
Bei einem Bitcoin Gewinn von 80 Mio Dollar soll das FBI keine Möglichkeit gehabt haben, der Spur des Geldes zu folgen?
Bei den vielen legalen Möglichkeiten, die das FBI in den USA hat, ist das wahrlich schwer zu glauben.

Wie denn auch du Leuchtboje? :m

Schau mal , so funktioniert der Schuppen - deshalb heißt es auch "Anonym".
 
Im SR Forum wird schon fleißig über Alternativen diskutiert :)
Ich glaub die hören nicht auf, das wird bestimmt noch einige spannende News geben :p

Und da ich dort geschweige denn im/mit Onion Routing nicht unterwegs bin, hoffe ich die News auch hier im NGB lesen zu können :)
 
Schau mal , so funktioniert der Schuppen - deshalb heißt es auch "Anonym".
Bitcoins sind nicht anonym! JEDE Transaktion ist von jedermann einsehbar! Einfach mal auch Blockchain gucken.
Man kann also den Bitcoinfluss weiter verfolgen. Der Bitcoin "Ausgang" ist somit identifizierbar. Wenn man 80 Mio aus dem Bitcoin Netzwerk rausziehen möchte, dann hat man keine Chance mit Barverkauf etc. Man benötigt Exchanger, die Behörden verpflichten können, Daten über ihre Kunden zu liefern. Natürlich wären die Identitätsdaten gefaked, aber der weitere Geldfluss ist nachvollziehbar.
Ein paar Tausender pro Monat kann man ohne Probleme anonym verschieben, aber bei den angeblich 80 Mio Dollar kann man das knicken. Da hat man ja schon Probleme beim Bunkern der Kohle. Wo will man denn soviel Kohle sicher Lagern? Cayman Inseln? Sicher nicht.
Für mich klingt das ganze eher nach FBI Propaganda in Sachen "hochprofitable Kriminalität".
Mehr als 1 Milliarde an Umsatz sollen sie mal lieber belegen!
Und die 1 Million Accounts sagen auch nichts aus. Ich zB habe mich dort angemeldet und habe nie etwas erworben. Ich trinke ja nicht mal Kaffee.
 
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So klamm wie die USA grad sind waren die doch garantiert nur hinter den Bitcoins (=$$$) her. :D

MfG
Mr. J
 
Bitcoins sind nicht anonym! JEDE Transaktion ist von jedermann einsehbar! Einfach mal auch Blockchain gucken. Man kann also den Bitcoinfluss weiter verfolgen. Der Bitcoin "Ausgang" ist somit identifizierbar.

Die Bitcoins kommen durch eine Blockcain von A nach B, das ist richtig. Jedoch werden diese von Wallet zu Wallet überwiesend, und woher willst du wissen wem eine Wallet gehört? Wie soll eine Behörde das herausfinden?
Hier die Antwort: Gar nicht!
Jeder kann unzählige Wallets erstellen, diese Wallets sind anonym - denn kein Mensch der Welt kann wissen wer hinter welcher Wallet steckt außer der Besitzer selbst.

Und um Falle der 80 mio.: Man kann die Anzahl an Bitcoins auch einfach splitten - dann kommt gar keiner dahinter :m
 
Die Bitcoins kommen durch eine Blockcain von A nach B, das ist richtig. Jedoch werden diese von Wallet zu Wallet überwiesend, und woher willst du wissen wem eine Wallet gehört? Wie soll eine Behörde das herausfinden?
Hier die Antwort: Gar nicht!
Jeder kann unzählige Wallets erstellen, diese Wallets sind anonym - denn kein Mensch der Welt kann wissen wer hinter welcher Wallet steckt.
Du vergisst die Prämisse, der die Ermittlungsbehörden folgen. Folge dem Geld und du kommst auf den Täter.
Ich bekomme Kohle auf ein CoinKonto, ich schalte 100 Wallets dazwischen und dann überweise ich es mir auf ein "Realkonto". Das ist nachvollziehbar. Die 100 Fakekonten sind leicht detektierbar, da sie keine normale Handelsäktivität aufweisen. Sie sind leicht als Schleusungskonten erkennbar.
Auch wenn Beträge gesplittet werden, so kann man bei jedem Konto den "Ausgang" eruieren. Da haben wir schon das Problem für den Kriminellen. Wenn ich 80 Mio hätte, wie splitte ich es? Um keinen Verdacht zu erregen dürfen es wohl nur 5 stellige Summen sein. Das auch nicht auf einen Rutsch, sondern immer schön klein bei klein. Tja, wieviele falsche Identitäten brauche ich dann wohl bei den Exchangern? Viele! Da sind dann gar nicht die unzähligen Konten bei Offshore Banken dabei. Verzichte ich auf mehrmaliges Splitten, dann ist natürlich die Gefahr gross, dass Konten eingefroren werden, besonders, wenn das Auszahlungskonto ein bekannter Offshorestandort ist.
 
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@TBow: Dein Gedankengang setzt voraus, dass man die Coins direkt in 'echte' Währung umtauschen möchte. Das muss ja nicht unbedingt so sein.
 
@TBow: Dein Gedankengang setzt voraus, dass man die Coins direkt in 'echte' Währung umtauschen möchte. Das muss ja nicht unbedingt so sein.
Korrekt. Wenn du die kolportierten 80 Mio im System lässt, dann kann man damit nicht in Verbindung gebracht werden. Versucht man jedoch "reales" Geld zu bekommen, dann hat man die genannten Probleme.
Man ist dann zwar Multimillionär, aber man kanns nicht ausgeben. ;)
 
Mh.. und wieder einer Opfer einer öffentlichen IP geworden?
Wär er nonstop per VPN im Netz gewesen, wäre das wohl eher nicht passiert, oder?

Dachte eigentlich ein Betreiber einer so 'großen' Seite sollte es besser wissen.

Nunja, aber hier greift wie üblich der Hydraeffekt. Ein Kopf ab, 2 neue wachsen nach.
Diese Art illegale Geschäfte zu machen wird nie aussterben, niemals. Jetzt erst recht.
 

Beim Ein und Auszahlen wurd alles durch den Mixer gejagt ;)
Bis jetzt waren alle Mixer Betrüger. Wer will, der möge diese Marktlücke mit seinem Dienst ausfüllen. Da winken Millionengewinne! Aber bitte vorher in bestimmte Länder auswandern und diese dann auch nicht mehr verlassen, denn Geldwäsche wird in den meisten Ländern hart vefolgt. Eine Einbürgerung in eines dieser Länder wäre auch eine gute Idee, bevor man zur Tat schreitet.
Selbst wenn die Mixkaskadenanbieter keine Betrüger wären, bräuchte man eine relativ grosse Nutzerzahl, die den Dienst zur gleichen Zeit nutzen, damit die Guthaben gut genug durchmischt werden.
 
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Woher willst du denn das so genau wissen? Du schmeißt hier permanent mit Halbwissen herum, weißt du das eigentlich? :m
Gibt es ein Mixing Service, welches schon länger am Markt ist? Meines wissens nicht. Ich lasse mich aber gerne eines Besseren belehren.
Sieht man sich die Meldungen auf diversen Szeneboards an, dann tauchen immer wieder Mixer auf, die sich früher oder später als Betrüger erweisen.

Wie schon gesagt, wäre ein seriöser Mixkaskadenbetreiber eine Goldgrube, mit der man dutzende von Millionen scheffeln könnte.
Siehe Liberty Reserve, die mit ihrem Service Millionen gemacht haben.
 
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security.png
 
"Cybercrime Squad"....

Erinnert an die berühmte Cyberpolice. Tja, scheinbar gibt es sie also DOCH :dozey:

Consequences will never be the same!
 
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