Insbesondere in Verbindung mit Bethesda finde ich die
Building-Sparte in FO4 nicht besonders reizvoll, zumindest gemessen an dem, was im Gameplay bisher zu sehen ist. Worauf es meiner Meinung nach hinausläuft - Ähnlich wie bei Skyrim:Hearthfire bastelt man sich ein schickes Haus zusammen, wenns aber fertig ist kommt die Resignation ("Was bringt mir das jetzt?"). Schönes Gimmick, aber ich brauche auch bei Open World Games dann doch primär vor allem eine fesselnde Story. Das Bauen von Siedlungen läuft dann darauf hinaus, dass man einen Haufen eintöniger und langweiliger NPCs darin herumlaufen lassen kann, die dann gelegentlich von namenlosen Raidern attackiert werden. Nicht besonders verlockend. Ebenfalls unattraktiv - das
Konversations-Rädchen á la Bioware. Hallejuja, Bethesda kann eine längere Spielzeit angeben, weil das führen von Konversationen jetzt länger dauert!!!!11 Wenn man selbiger folgen möchte, darf man sie nämlich nicht skippen - da die Antwortoptionen im Rädchen bekanntermaßen nicht unbedingt dem entsprechen was der Playercharakter auch tatsächlich sagen wird.
Voiced Protagonist? Gerne. Einen Versuch ists wert. Wohlgemerkt wird sich die Modderszene aber nicht darüber freuen.
Vertibird Summoning? Wenn das nicht nur für Kampfgeschehen benutzt wird sondern auch für Fast Travel find ichs super.
Das
Crafting sieht allerdings klasse aus. Auch bin ich darauf gespannt, was mit dem
Skill-System passiert ist. Ein Abschied von den klassischen Skills kann sicher nicht schaden, insbesondere die Waffen-Skills waren in FO3 und NV ja relativ überflüssig (weil FPS).
Ansonsten bleibt zu sagen: Bitte bitte Bethesda, versaut nicht schon wieder einen Großteil der Fallout Lore
