Europawahl 2019

Grade die CSU grenzt rechts an die AfD,schneidet da sogar über mmn.
Das für die CDU zu behaupten halte ich aber für nicht fair.
Klar sind Teile der CDU eher Rechter als man es gewohnt ist, aber das sind noch Fragmente aus der Zeit aus der CDU Mitte-Rechts und die SPD Mitte-Links war.

Genau so grenzt der Linke Flügel der SPD Nahtlos an die Linken und in den Linken wirst du auch noch Fragmente der SED finden.
Das ist halt so: Parteien bilden halt auch Spektren ab mit verschiedenen Ansichten.
Selbst bei den Grünen, da gehören Kretschmann, Palmer und Hofreiter und Özdemir alle zu einer Partei und die sind auch ziemlich unterschiedlich.


Das SPD und Linke wieder zusammen gehen, glaub ich wirklich erst wenn ich es sehe, grade aus der Geschichte wie sie sich gespalten haben.
Es könnte aber tatsächlich ne Möglichkeit sein.
So wie die SPD verloren hat und die Linken den Zug zum Glück verpasst haben, könnte das ein Schritt zur Rettung sein.
Ich sehs aber erst, wenn ich es sehe.
 
Bilder sagen manchmal mehr als Worte. Und zum Triggern reicht es es auf jeden Fall. :p
 
Wenn Kubicki als geeigneten Kanzler benennt, Merz und AKK nicht, will er wohl gleich alle 3 abräumen. Er denkt doch nicht wirklich, daß so ein Lob von seiner Seite hilfreich ist.

Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus hatte sich am Dienstag für Kramp-Karrenbauer stark gemacht. Auf die Frage, ob die Parteichefin rasch ins Kabinett von Merkel wechseln solle, sagte er der Nachrichtenagentur dpa in Berlin, die Vorsitzende habe viel zu tun mit der Neuaufstellung der CDU. "Und sie wird auch unsere nächste Kanzlerkandidatin sein. Insofern ist das ihre Entscheidung, was der beste Weg dafür ist."

Ist das unabhängig von einer Wahl? Ist das eine im Hinterzimmer schon besprochene Sache?
 


Da kommst Du wie drauf?

Bei der SPD gibt es keine Rettung und das brauch man nicht auf die Groko schieben es ging bergab mit Müntefering. Die wenigen guten Leute haben nun auch die Schnauze mehr als voll und werden gehen.
 
@U.S.C.H.: Glaube es und hoffe es, dass sich die SPD wieder berappelt. Sie haben in der Sch**sskoalition durchaus einiges durchgesetzt. Es ging aber im ewigen Gezänk der Schwesterparteien unter.
CDU- und CSU-Minister verursachen einen Skandal nach dem anderen und lassen kein Fettnäppchen aus. Die SPD-Leute dagegen machen einfach ihren Job. Daran sieht man, dass man als Juniorpartner einer GroKo auf längere Sicht prinzipiell die A-Karte zieht.
Und dann sind sie auch noch in den Sog der CDU geraten, die momentan wie von Sinnen scheint.

Um unsere Demokratie zu retten, braucht Deutschland eine Mehrheit links der CDU. Die Linke ist eine demokratische Partei, was man vom ultrarechten Flügel der sogenannten WerteUnion gewiss nicht behaupten kann. Dort haben mittlerweile stramme Nazis das sagen. Ekelpakete wie Otte und Steinbach bilden ein stabiles Scharnier zur rechtsextremen AfD.

Wenn die Schwarzen und die Braunen wieder "das Soziale mit dem Nationalen versöhnen", (O-Ton hochrangiger CDU-SA-Funktionäre, wobei SA noch für Sachsen-Anhalt steht) was soll dann aus Deutschland werden? :unknown:
 
Steinbach ist kein Mitglied der Union mehr, Otte möchten sie gerne los werden. Das dies schwierig ist, weiß auch die SPD, die ihren Hetzer mit dem gleichen Problem mit ihrem Hetzer Sarrazin.

Als ich heute das über Ulrich Thomas und Lars-Jörn Zimmer gelesen habe, fragte ich mich auch, ob man, wenn man schon die Mauer nicht wieder hochziehen kann, die Kreisverbände an die AfD verscherbeln kann und die Union gründen neue.
Als Volkspartei muß man ein Spektrum abdecken, aber an den Rändern muß man sich nicht mit anderen gemein machen, da gehen die Wähler dann eh gleich zum Original.

Traurigerweise kam mir auch noch der Radikalenerlaß in den Sinn, wenn man manchmal den Eindruck vermittelt bekommt, die braune Brut metastasiert nicht nur in Sachsen in den Behörden und Verwaltungen.

Die Grokos halte ich auch für das größte Übel, welches die Rändern gestärkt und die SPD zerstört hat.

Ich hätte der Merkel bei der letzten Wahl eine komfortable Mehrheit gewünscht, nicht aus Wertschätzung, sondern damit die SPD in die Opposition gezwungen worden wäre. Ohne diesen Weg habe ich keine Möglichkeit für eine Profilierung gesehen.
Aber da hat man kurzfristig der Machtgeiheit nachgegeben, statt auf Perspektive zu setzen.
 
Man darf den Einfluss Ottes, Steinbachs und der WerteUnion nicht unterschätzen. Die CDU ist über die jahre immer reaktionärer geworden. Merkel hat es als Glucke bzw. Mutti durch ihre liberale Art lediglich überdeckt. Jetzt, wo sie sich auf ihrer Abschiedstour noch weniger mit der aktuellen Politik befasst als früher, drängen die Kanalratten ins Freie.

Als ich heute das über Ulrich Thomas und Lars-Jörn Zimmer gelesen habe, fragte ich mich auch, ob man, wenn man schon die Mauer nicht wieder hochziehen kann, die Kreisverbände an die AfD verscherbeln kann und die Union gründen neue.
Wie hirnverbrannt und geschichtsvergessen müssen Menschen sein, die sich zu dieser faschistoiden Formulierung hinreissen lassen. :m
Über Jahrzehnte hinweg haben die Schwarzen die Linke diffamiert (das gebetsmühlenartige "Koalitionsverhandlungen mit allen ausser den Linken" geht mir nicht aus dem Ohr), doch jetzt wo sie die Nazis zum Machterhalt brauchen, sind sie schnell bei der Hand.
Wenn man dann noch die billigen Anbiederungen von Gauck, Kretschmer und Merz hört, weiss man, wohin die Reise geht.

Nach der Hinrichtung Lübckes verhält sich AKK wie die Queen nach Dianas Tod. Sie musste man auch vor die Presse tragen. Billig, feige, schäbig.
 
Jetzt dachte ich, wir wärem mal zufällig einer Meinung und nun suchst Du schon wieder in den Krümeln.

Mache es an Personen fest. Wo sind denn die Vertreter des früheren Arbeitnehmerflügels? Okay, es gibt inzwischen die CDU der Mitte. Ist schon lustig: In der angeblichen "Partei der Mitte" gibt es eine "CDU der Mitte".:rolleyes:
Aber ausser von Polenz (mein nächster Bundes-Uhu-Kandidat ;) ) kommt von dort wenig. Gleiches gilt für die SPD. Stegner erscheint mir dort wie ein Relikt aus der guten alten Zeit.

Was ich vorhin angesprochen habe, ist eingetreten.
Sinngemäss: Die CDU-SA braucht weder die AfD noch die Linken. Schon wieder wird die Saubande verharmlost, schön geredet und auf eine Stufe mit Demokraten gestellt. :m
 
Jetzt dachte ich, wir wärem mal zufällig einer Meinung und nun suchst Du schon wieder in den Krümeln.

Krümmel nennst Du das, wo Du mal wieder einen derartigen Klops lieferst?

Mache es an Personen fest. Wo sind denn die Vertreter des früheren Arbeitnehmerflügels?

Hat der CDA, einer der 3 Großen Gruppen, sich aufgelöst? Eine Partei mit weit über 400.000 ist jetzt reaktionär geworden, weil dir kein Name im Bundestag einfällt?
Das ist echt erbärmlich. Bei einer Behauptung, insbesondere bei einer so schwerwiegenden, erwarte ich auch eine plausible Begründung


Okay, es gibt inzwischen die CDU der Mitte. Ist schon lustig: In der angeblichen "Partei der Mitte" gibt es eine "CDU der Mitte".:rolleyes:

Jetzt blamierst Du Dich aber. Die Mitte ist doch kein Punkt. :rolleyes:
Schon mal den Begriff Normalverteilung gehört?
 
Die Mitte einer Normalverteilung ist wirklich kein Punkt.
Sie ist eine Senkrechte Grade, die durch ihren Scheitelpunkt verläuft.

Technische Wortklauberei in einer ansonsten umgangssprachlichen gehaltenen Diskussion ist aber "nicht hilfreich"
 
Ich habe weder das Bild von Mitte der Mitte angebracht, noch Mitte einer Normalverteilung. Es ist einfach unsinnig und wirklich nicht hilfreich, ebensowenig wie einen rechten Flügel der Linkspartei auszuschließen.

Aber das Ganze war ja eh ein Ablenkungsmanöver um von der Luftnummer mit der Wandlung zur reaktionären Partei nicht mit Inhalt füllen zu müssen.
 
Ich hatte heute ja folgendes angemerkt.

KaPiTN schrieb:
Traurigerweise kam mir auch noch der Radikalenerlaß in den Sinn, wenn man manchmal den Eindruck vermittelt bekommt, die braune Brut metastasiert nicht nur in Sachsen in den Behörden und Verwaltungen.

Jetzt war ich heute Abend in der ZDF -Mediathek und stieß dabei zufällig auf zoom+ Staatsfeinde in Uniform.

Die Ohnmacht bei Polizeigewalt durch Corpsgeist und mangelnde Identifizierbarkeit bei Spezialkräften und erstarken von gewaltbereiten rechtsextremen Strukturen sind das eine.

Wenn beides möglicherweise zusammenkommt kann einem richtig Bange werden.

Dabei muß es nicht einmal um Terror gehen, sondern man denke allein an rechte und/oder fremdenfeindliche Gesinnungen der Truppe auf der Straße, die durch moderne Medien quervernetzt sind und von oben schwer zu erkenn, schon gar nicht zu kontrollieren sind.
 
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