[Politik und Gesellschaft] Elternverein NRW fordert Aufnahmebegrenzung von Flüchtlingen in Schulen

Regine Schwarzhoff, Vorsitzende des Elternvereins Nordrhein-Westfalen, sagte gegenüber der "Rheinischen Post" (Freitagausgabe), dass es eine Aufnahmebegrenzung von Flüchtlingen in Schulen geben müsse. "Es können nicht unbegrenzt Flüchtlingskinder in die Klassen gesteckt werden. Die Schulen können das in der jetzigen Form nicht stemmen."

Die mangelnden Sprachkenntnisse der Flüchtlingskinder stellen laut Schwarzhoff ebenfalls ein Problem dar, da diese so keine Chance hätten, was sowohl die Kinder als auch die Lehrer frustriert. Das Land muss "viele neue Lehrer" einstellen, deren primäre Aufgabe es ist, den Flüchtlingskindern deutsch beizubringen. Hierfür können auch pensionierte Lehrer an die Schulen zurückgeholt oder Lehramtsstudenten eingesetzt werden.



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Quelle:
 
Es geht aber nicht um ausfallende Stunden, sondern darum, dass angeblich die bösen Flüchtlingskinder der Klotz am Bein unserer neuen "Bildungselite" sind.

Dem will man ja durch zusätzliche Lehrer entgegen wirken. Und Bildungselite? Schon lange nicht mehr... :coffee:


Ganz unabhängig davon, dass ich G8 ohnehin als Schwachsinn ansehe, bleibt übrigens immer noch die Frage, was du all die letzten Jahre gemacht hast?
Bisher haben dich Stundenausfälle ja anscheinend nicht gestört. :p

Zusammenfassen und auswerten der ausgefallenen Stunden, Beschwerde des Elternbeirates, Eingabe ans MSW NRW... Reicht das?
 
Die Kinder sind nicht das Problem.
(Meine Holde macht dieses Lehrerdingens schon bald 15 Jahre)

Es sind immer wieder die Eltern, die alle Bemühungen zu Nichte machen.
Natürlich nicht nur Eltern mit Migrationshintergrund, aber
diese betrifft es definitiv überproportional.

Ok, sie hatte in den den letzten 15 Jahren maximal jeweils 2 Schüler/innen, die
einen muslimischen Glauben hatten, gepaart mit Migrationshintergrund, in ihren
Klassen gehabt, aber durchweg mit allen Probleme.
Also hauptsächlich mit den Eltern.

Und damit ist jetzt nicht irgendein Blödsinn wie "Befreiung" von irgendwas gemeint, oder
irgendwas wie "Kopftuch böse!", sondern Bemühungen der Integration an sich.

Sie hat sich, bis heute, immer bemüht.
Kostenlose Sprachkurse, Zuschüsse für alles Mögliche, selbst kostenlose
Nachhilfe.

Das alles neben dem normalen Wahnsinn, den ein Lehrer sonst so vollbringt.
Mich würde schon alleine das Kopfkino umbringen ;)
Das Kopfkino habe ich natürlich auch, aber nur in Teilzeit...

Die Eltern der besagten Schüler/innen blocken entweder alles direkt ab, oder tun
Anfangs so als wäre alles total super, aber machen dann doch nicht mit.

Sry, meine Frau hat leider keinen Personenbeförderungsschein, und auch keine so gute Connections
das man nachträglich eine Beurlaubung für sein Kind bekommt, um 3 Wochen vor den Sommerferien in
die Türkei zu fliegen.
Und sie kann auch keinen staatlich geförderten Sprachkurs verlegen lassen.

Man muss an die Eltern ran, nicht "nur" an die Kinder!
 
...
Ok, sie hatte in den den letzten 15 Jahren maximal jeweils 2 Schüler/innen, die
einen muslimischen Glauben hatten, gepaart mit Migrationshintergrund, in ihren
Klassen gehabt, aber durchweg mit allen Probleme.
Also hauptsächlich mit den Eltern.
..

für wie aussagekräfigt hältst du denn dann eure Erfahrungen?
 
@Tee: Ich dachte auf den ersten Blick dein Beitrag wäre Lyrik. Epische Zeilenumbrüche :D

In jedem Fall für die Zukunft:

Abgesehen davon stimme ich dir aber vollkommen zu. Mit den Eltern muss ebenso intensiv gearbeitet werden wie mit den Kindern.
 
Ok, sie hatte in den den letzten 15 Jahren maximal jeweils 2 Schüler/innen, die
einen muslimischen Glauben hatten, gepaart mit Migrationshintergrund, in ihren
Klassen gehabt, aber durchweg mit allen Probleme.
Also hauptsächlich mit den Eltern.
Es gibt immer schon mit Eltern Probleme, auch in kulturreinen Klassen. Die Probleme sind durch den kulturellen Hintergrund der Familien geprägt. Auch wenn jeder Schüler ein Individuum ist und seine Familie einzigartig, so findet man diese kulturellen Stereotype, bei preußischen Familien, bayerischen, russischen, arabischen, türkischen usw. So findest du deutsche Kinder mit abstoßendem Sozialverhalten und russische usw., die bis zur Nichtbeschulbarkeit führen können. Wenn keine Sprachbarriere besteht, können die Lehrer häufig genug damit umgehen. Einige dieser Auffälligkeiten verschwinden mit der Zeit auch alleine.
 
Syrien ist nicht Ost-Anatolien oder Afghanisches hinterland. Das scheinen hier viele zu vergessen.
 
Die Tochter (12?) konnte nach 6 bis 12 Monaten bereits die Sprache.
Solche Einzelfälle gibt es immer mal wieder. Es soll auch Menschen geben, die mal eben die Relativitätstheorie begründen, bei der 90% der Menschen heute noch nicht in der Lage sind, sie auch nur nachzuvollziehen. Du wirst aber wohl kaum bestreiten, dass es sich dabei doch eher um Ausnahmen handelt. Es ist mehr als optimistisch anzunehmen, nur weil es diese Einzelfälle gibt, würde es in der großen Masse genauso laufen. Eher das Gegenteil ist anzunehmen.
 
In der Schule lernst du eine Fremdsprache über 8 bis 9 Jahre, um dann im Optimalfall von Basiskenntnissen sprechen zu können. Bis du die Sprache auf Business-Niveau sprechen kannst, also ungefähr auf dem Niveau eines Muttersprachlers, braucht es darüber hinaus mehrere Jahre Intensivsprachkurse.
Jetzt kommst du und sagst, es sei problemlos möglich in 6-12 Monaten nur so nebenbei eine Sprache zu erlernen?

Damit bleibt für mich nur der Schluss, dass sämtliche Menschen, die ich persönlich oder indirekt kennengelernt habe, inklusive mir, geistig behindert sind.
 
virtus, du redest auch von einer Sprache die hier nicht gesprochen wird. Würdest du nach London gehen wo niemand Deutsch spricht lernst du auch in einem Jahr Englisch wenn du dich damit ein wenig auseinandersetzt.
 
Zumal hier die Rede von Kindern war. Die saugen das nebenbei auf, was sich Erwachsene hart erarbeiten müssen.
 
Ich hab nach 10 Tagen USA teilweise schon auf englisch geträumt. Und das als 20 Jähriger Knacker :D Das geht schon recht fix, gerade in jungen Jahren.
 
Das passiert doch imho jetzt schon. Die Schüler, die mit deutschsprachigen Kindern in eine Klasse kommen haben nebenbei noch Sprachförderung. Was im Übrigen für nicht Asylanten genauso angeboten und genutzt wird, wenn Kinder Probleme haben. Zumindest kenne ich das von hier so.
 


Das bestätigt die Lehrerin, die im Berliner Wedding arbeitet, ebenfalls.

Allerdings sind es da auch keine 1-3 Migranten/Einwanderer/Flüchtlings Kinder, sondern über die Hälfte der Klasse.

Und die stehen nicht etwa mit den deutschen Schülern zusammen, sondern schön mit "ihresgleichen" und reden auch kein deutsch, sondern türkisch, arabisch, russisch...

In Berlin ist das in Bezirken wie Wedding, Neukölln und Kreuzberg ein großes, bekanntes Problem. Also kein Einzelfall.

Mit mehr Lehrern, Sozialarbeitern... könnte man dem u.U. entgegenwirken, aber das muss auch vom Elternhaus kommen und auch von den Kindern gewollt sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das passiert doch imho jetzt schon. Die Schüler, die mit deutschsprachigen Kindern in eine Klasse kommen haben nebenbei noch Sprachförderung. Was im Übrigen für nicht Asylanten genauso angeboten und genutzt wird, wenn Kinder Probleme haben. Zumindest kenne ich das von hier so.

klar. Aber wenn dann mal richtig viele Kinder dazu kommen die Förderungsbedarf haben?
Wer soll das wieder wie finanzieren?
Oder besser, es wäre leicht zu bewerkstelligen und gar kein Problem, wenn man seitens der Politik die Lehrerschaft wieder nicht im Stich lassen würde.
 
Die Frage wer das finanzieren soll ist doch eher zweitrangig, Geld kommt ja eh nicht nur von einer Quelle letztlich findet sich schon die Steuer über die es finanziert wird oder es wird eine andere erhöht. Wichtig ist, dass genug Personal eingestellt wird. Gerade hier halte ich es für fatal bei Asylanten zu sparen.
 
das siehst du falsch.
Warum sollte da jetzt mehr Geld fließen?
Die Schulen werden doch schon seit Jahren vernachlässigt.
Und Personal wird nur eingestellt wenn finanziert + genehmigt...
 
+

Ihr habt beide irgendwie recht, aber wie will man Steuererhöhungen rechtfertigen, wenn man für die Bevölkerung dieses Landes immer nur am Totsparen ist, sei es wegen Schule, Polizei usw?

Wegen Lehrer: Es wird seit Jahren dafür gekämpft, mehr Lehrer einzustellen, weil halt so viel Unterrichtsausfall und immer größer werdende Klassen. Wurde meistens immer abgewürgt und wenn Lehrer eingestellt wurden, dann nur, weil andere Lehrer in Rente/Pension gegangen sind.

Egal welcher Weg jetzt gegangen wird, entweder größere Klassen und die Lehrer müssen zusehen oder plötzlich Finanzspritzen für neue Lehrer, die sich um die Flüchtlingskinder kümmern, es bleibt spannend.
 
Ihr habt beide irgendwie recht, aber wie will man Steuererhöhungen rechtfertigen, wenn man für die Bevölkerung dieses Landes immer nur am Totsparen ist, sei es wegen Schule, Polizei usw?

Rechtfertigen muss man erstmal überhaupt nichts. Aber da Deutschland momentan richtig viel Kohle macht sollten sich die Mehrausgaben auch locker ohne Steuererhöhung schultern lassen. Es ist aber leider zu befürchten, dass die Regierung die Mehrausgaben als Vorwand für Steuererhöhungen nehmen wird, obwohl dies nicht nötig ist, und so - mal wieder - durch widersprüchliches Verhalten gewisse Reaktionen beim besorgten Volk hervorruft.
 
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