Einstellungen zu Religion in Deutschland

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Ich bin absolut deiner Meinung, dass die Wissenschaft gar keine Antworten auf metaphysische Fragen liefern kann, aber aus genau diesem Grund, finde ich dort auch keinen halt. Wenn es um mein "Seelenheil" geht, sind Religionen rationaler, weil sie eine Wahrheit bieten, die mir die Wissenschaft nicht bieten kann.
Darum ist das Seelenheil keine Frage für mich, denn Orckhams Scalpell: Keine Seele, kein bedarf an Seelenheil ;)

Studiere alle monotheistischen Religionen ausführlich und mache dir dein eigenes Bild, welches am authentischsten ist und für dich am meisten Sinn ergibt.
Und nebenbei verpasse ich mein Leben.
Dann hätte er sich das mit dem Leben auch Sparen können.
Er ist doch allwissend, also würde er wissen welche Entscheidungen ich treffen werde.
Also kann man sich den Umweg über das Leben auch sparen.


Also wenn Thor mal wieder Stress mit Loki hat, findest du besser, als einen Allmächtigen Gott?

Gibt es mehrere starke oder allmächtige Götter, können sie gar nicht allmächtig sein, weil sie sich gegenseitig behindern würden. Das Universum ist geordnet und kein Chaos. Der Weltraum heißt deswegen Kosmos. Kosmos ist genau das Gegenteil von Chaos und das bekommst du nicht hin, wenn mehrere Köche den Brei verderben.

1. wer sagt das alle allmächtig sind?`
2. einer schneidet die Kartoffel, der anderer macht die Sauce, der nächste den Salat um das zu koordinieren gibts dann den Göttervater Chefkoch..

--- [2014-12-10 20:36 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Jeder darf natürlich glauben was er möchte und davon überzeugt sein, was er will. Aber wenn jemand behauptet, dass das glauben an Nichts, rational und vernünftig wäre, dann ist das meiner Meinung nach schlicht falsch.

Wer redet den von nichts?
 
Du bist Muslima...

Ja richtig und ich bin auch felsenfest überzeugt davon, dass der Islam die absolute Wahrheit ist. Aber das habe ich durch eigene Recherchen erlangt.

Das kann ich dir nicht abnehmen. Diese Erkenntnis muss ja jeder für sich selbst erlangen und das geht am besten, wenn man einen offenen Geist hat und sich selbst informiert.

Es gibt keinen Zwang im Glauben, aber selbst lesen, direkt an die Quellen gehen und vernunftbegabt sein. Wenn es gefällt, gefällt es, wenn nicht, dann nicht. Lel
 


Das glaube ich dir nicht. Aus diversen Gesprächen mit dir, weiß ich, dass du eklatante Lücken in diesem Bereich hast. :D

Ich bezweifel es, dass du dich tiefer gehend damit befasst hast.
 

was weist du den über das Judentum und den Hinduismus?
Über Buddhismus? Shinto?

Das einzige von dem du glaubst Ahnung zu haben, ist die dir anerzogene Religion.
Wie praktisch, dass es gleich die richtige war...
 
Und wem es nicht gefällt ist irrational?

Nein nein, dass mit irrational bezog sich nur darauf, wenn man Atheist ist und nur der Wissenschaft glaubt. Es gibt ja auch irrationale Religionen.

Agnostiker kann ich verstehen, aber Atheisten sind total balla balla. Vor allem die "New Atheists" ala Dawkins, die fundamentalistisch und radikal ihren Unglauben verbreiten
 
Zuletzt bearbeitet:


Was bedeutet multireligiös? Deinen Aufforderungen nach, sämtliche Religionen zu studieren, müsste das bedeuten, dass du sämtliche Religionen kennengelernst hast. Das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.

Es ist nur logisch und im Sinne einer Religion, dass du deine eigene als einzig wahre 'Wahrheit' bezeichnest. Der Respekt gegenüber anderen Religionen und Menschen bleibt dabei aber hoffentlich nicht auf der Strecke. Wenn wir bei Religion darüber sprechen, woran wir glauben, dann spreche ich in diesem Fall auch gerne von der Wissenschaft und den Atheisten. Im Grunde genommen ist das auch nichts anderes als eine Religion. Die Herangehensweise ist einfach eine vollkommen andere.

Zu behaupten, dass der Glaube an eine Gottes-Religion die einzig rationale und richtige Entscheidung ist, das zeugt einfach nur von einer sehr engstirnigen Sichtweise und liest sich vor allem sehr doppelzüngig, wenn man auf der anderen Seite von anderen Menschen einen offenen Geist einfordert.

Im Endeffekt sind es sowieso alles nur Annahmen. Solange bis einer das Gegenteil bewiesen hat, ganzgleich ob Religion oder Wissenschaft. Im einen Fall ist einmal schwieriger als im anderen, aber die Frage aller Fragen werden wir vermutlich sowieso niemals beantworten können. Zumindest nicht in nährer Zukunft, gemessen am Alter Universums.
 

Atheismus ist keine Religion.
Es gibt zwar Menschen die ihr Religiöse Züge verleien, wie Atheism+
Prinzipiell es aber erstmal nur eine Geisteshaltung. Die sich ohne Dogmen und Pflichten einzig und allein in der Verneinug einer höheren Macht eint.
Sie hat keine Politischen, Traditionellen oder Ritualisierten Inhalte.
Damit fehlen ihr alle Aspekte zu einer Religion...

Die kämpfer gegen die Religion, wie Hitchens und Dawkins machen das zwar aus dieser Geisteshaltung heraus, aber es keinesfalls Teil der Nichtreligion.

Wissenschaft ist auch kein Glaube, sie basiert auf beweisbaren, reproduzierbaren und sich selbst reflektierenden Inhalten.
Somit ist sie wahr, auch wenn du nicht dran Glaubst.

Also wenn du die Existenz der Schwerkraft verneinst, stehst du trotzdem noch auf dem Boden.

Nur mal Klargestellt.
 
Zu behaupten, dass der Glaube an eine Gottes-Religion die einzig rationale und richtige Entscheidung ist, das zeugt einfach nur von einer sehr engstirnigen Sichtweise und liest sich vor allem sehr doppelzüngig, wenn man auf der anderen Seite von anderen Menschen einen offenen Geist einfordert

Schatzi,

wir stecken vor einem Dilemma. Fakt ist, dass die Wissenschaft keine Antwort auf diese Fragen hat. Und so lange dies der Fall ist, bleibt die Metaphysik rationaler. Ich schließe aber nicht aus, dass die Wissenschaft sie(Die Wahrheit) irgendwann finden wird, aber für mich und mein Leben spielt das doch keine Rolle. Es wäre irrational auf die Wahrheit in der Wissenschaft zu warten. Ich muss es jetzt wissen.

Ob die Wissenschaft in 200 Jahren weiß, wie das Universum entstanden ist, nützt mir doch nichts, wenn ich schon tot bin.

Das schmeckt dir vielleicht nicht, aber vielleicht muss man die ein oder andere Person mit dieser bitteren Situation konfrontieren.
 
Sie haben wenigstens antworten, mit denen ich leben kann. Besser als gar keine zu haben. Ungewissheit ist eine Qual.
 
Ob die Wissenschaft in 200 Jahren weiß, wie das Universum entstanden ist, nützt mir doch nichts, wenn ich schon tot bin.

Das schmeckt dir vielleicht nicht, aber vielleicht muss man die ein oder andere Person mit dieser bitteren Situation konfrontieren.

Da haben wir es, du kommst jetzt nicht damit klar, die Antwort nicht zu kennen, also nimmst du einfach irgendwas...

Bittere Realität ist, dass vermutlich eine Lüge ist, die gelebt hast.
wo wir wieder bei Opium fürs Volk wären
 
Und schon sind wir wieder bei Wortklauberei und dem schmeißen mit unbekannten Begrifflichkeiten.

Eigentlich nicht, Atheisten glauben daran dass es keinen Gott gibt, und begeben sich damit auf das Spielfeld von Religionen. Agnostiker akzeptieren das weder das eine, noch das andere bewiesen ist, möglicherweise sogar gar nicht beweisbar ist, und das deswegen zu viel Nachdenken und diskutieren darüber wertlos ist ;)
 


Nope, ich meine die radikalen Atheisten und New Atheists ala Dawkins, Lawrence Krauss und so weiter.

Normale Atheisten sind nicht balla balla. Die meisten haben sich nicht mal richtig mit dem Thema auseinandergesetzt
 
einige von euch würden wohl gerne in der Sowjetunion leben. Die Aussage ist nur auf die Religion bezogen.

Das hilft aber DIR im Grab nicht.

hast du dir schon einen ordentlichen Sarg besorgt, wenn du dir so große Sorgen um dein Grab machst ;)
ein Grab ist doch nur für die lebenden Menschen wichtig oder nicht? Die menschliche Hülle juckt dich doch dann nicht.

es gibt ja Religionen in denen freut man sich quasi schon auf das Jenseits, sonst gäbe es ja keine Selbstmordattentäter. In anderen Religionen ist Selbstmord eine Sünde.
 
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