[Politik und Gesellschaft] Eilmeldung: Amoklauf in Leutershausen / Ansbach

Ein Mann hat offenbar bei einem Amoklauf im Leutershausener Ortsteil Tiefenthal im Landkreis Ansbach bereits zwei Menschen getötet und ist noch auf der Flucht. Der Mann hat offenbar aus einem Mercedes-Cabrio heraus auf eine 82 jährige Frau geschossen. Die Frau starb noch am Tatort. Anschließend fuhr er weiter und erschoss im Orsteil Rammersdorf einen Radfahrer. Weiter hat er auf einen Landwirt und weitere Autofahrer geschossen.

Der Mann befindet sich noch auf der Flucht. Meldungen über seine Verhaftung sind noch nicht bestätigt.
Weiteres ist noch nicht bekannt.

 
Nicht Dein Ernst, hoff ich mal, oder? :-D

Da kommt man mit einem Einzelfall als Argument an, bei dem noch nicht einmal sicher ist, wie weit das auf ihn Auswirkungen hatte, unterschlägt dabei alle anderen möglichen Argumente, die ihn wirklich haben depressiv oder sonstwas werden lassen und kommt dann mit diesem Ding an, um damit alles zu begründen? So kann man es sich auch einfach machen und wird leider allzu oft so gehandhabt. :-)

Du rennst doch auch nicht in der Gegend rum und stichst andere Leute ab, nur weil Du mal einen Cocktail getrunken hast. Und auch die meisten anderen Leute nicht. Und beim Kiffen noch viel weniger. Nur kann man beim Alkohol noch eher von einem Drang zur Extrovertiertheit, Aggression und fehlender Weitsicht reden, als beim Kiffen. Das wird ständig bewiesen. Halte ich aber dann doch wieder für ein Extrathema. - Hier nun auf eine geplante Aktion oder Kurzschlussreaktion wegen Kiffens zu reden, halte ich für Unfug ohne Ende. Und selbst wenn, dann ist es in der Form einer der ganz wenigen Fälle. Von den wirklich interessanten und wichtigen Gründen mal ganz abgesehen, also Dinge wie einem kaputten Leben oder Problemen wegen sonstwas, die ihn mit der Zeit immer aggressiver machten, bis es zum Austicken kam.
 
Jo, da sind teils schon ein paar Schoten drunter, bei denen ich wirklich nicht konform geh, ums mal höflich zu sagen, aber das ist schon echt hart.

Ich will weder das Kiffen schönreden, noch unterschlagen, dass es unter anderem dadurch bei einigen Menschen mit zu einem Absturz kommen kann, sie etwas weltfremd oder depressiv werden, manche Probleme nicht mehr richtig sehen, oder es in manchen eher seltenen Fällen sogar zu Psychosen kommt, die mehr oder weniger dadurch ausgelöst werden, aber das sind alles sehr sehr komplexe Abläufe und längere Geschichten und in der Relevanz insgesamt sehr weit hinten angesiedelt.

Nun kommt sicher gleich einer an "hast Du dazu Zahlen?". Nein, hab ich außer Erfahrung aus dem Leben und bei mir selbst grad nicht, außer den üblichen und bekannten Zahlen, wieviel Leute sowas konsumieren, wieviel davon in Behandlung sind und wieviel demnach nicht, was aber alles auch wieder nichts heißen muss, wobei es noch viele Leute gibt, die damit wunderbar leben, während es bei Alkohol so und so ausschaut, usw. etc. pp. Das ewige Galama halt.

Auf jeden Fall ist das einer der Extremfälle, wenn überhaupt, und auch hier kann man es sicher nicht einfach aufs Kiffen reduzieren und alles andere weglassen.

Um aber den Fokus wieder mehr aufs eigentliche Thema zu legen: Ich wäre viel mehr an seinen selbst genannten Beweggründen interessiert, oder auch oben schon angesprochene Art und Auswirkungen seiner "psychischen Probleme", aber auf der anderen Seite geht das eigentlich keinen in der Öffentlichkeit was an.
 
Ist doch der gleiche hirnrissige Mumpitz, wie bei der Killerspieldebatte, die Feinde von Computerspielen stellen dieselben doch auch immer als Einzelursache für sonstwas dar. Klar dass sowas immer zum Elefanten aufgeblasen wird.
Zur Tat selbst würd ich mal behaupten dass da mindestens noch eine andere Sache dabei gewesen sein muss. Wenn man stoned is, is nicht weit her mit der Koordinationsfähigkeit ;)
 
Möglich wär, dass er die Symptome seiner Jahrelangen Erkrankung weggekifft hat, die Ursachen aber geblieben sind und somit am Ende die Symptome intensiviert wurden.

Als (Bedarfs-)Medikation gegen psychosomatische Symptome hilft das einigen Betroffenen echt Wunder, nur sollte das eben wie auch andere Psychopharmaka Medikationen keine Dauerlösung sein, sondern die Ursache n in einer Therapie angegangen werden.

Irgendwann kommt haut das Unterbewusstsein schreiend um sich wenns zu lange ignoriert wurde und das kann sich dann bei zu großem Stress mit einer Psychose zeigen.
Oder aber auch nur verstärkter Depression oder andere Symptomen wie Angststörungen etc.
Vom Gras alleine sollte sowas aber nicht kommen.
Und selbst wenn, hilft es keinem Menschen wenn sich so Konsumenten heimlich mit ihren Pflanzen einbunkern, statt evtl ihr Stamm Fachgeschäft aufzusuchen in dem man dann ggf. intervenieren könnte
 
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