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Die Erstellung des Berichtes wurde von konservativen Politikern beauftragt, um die bösen Legalisierungsbefürworter mal mit Argumenten zu kontern. Ist grandios daneben gegangen und der Bericht ist klammheimlich in einer Schublade verschwunden.
Wurde übrigens schon im Februar diskutiert:
Jaja wie auch Kevin Kühnert twittert, Koalitionszwang und so.
Er schreibt auch was von "die Mehrheiten sind halt so wie sie sind" (sinngemäß, habs heute morgen gelesen, weiteres in "" auch sinngemäß) aber "andere Mehrheiten sind möglich und wünschenswert".
Wenn er mir selbst nicht wie jemand im Beginn des Umfallens (im Rahmen seiner Bundestagskandidatur) wäre, wär er mir da sympathischer.
Schätze GroKo Schwarz/Grün ist wahrscheinlich und das Thema Cannabis da gegenüber den restlichen Themen auch wieder zu unwichtig um sich gegen den starken Gegendruck va aus der CSU durchzusetzen. Also wieder 4 Jahre Wartezeit wenn die Verfassungsklage von
von den Aktivistinnen Philine Edbauer & Julia Meisner.
Hat zahlreiche Unterstützer und nach mehrmaligen öffentlichen Nachfragen hat Daniela Ludwig nach anfänglichem Ignorieren
Partner:innen der Petition für eine grundlegend neue Drogenpolitik
Hinter der Petition und ihrer Forderung nach einer transdisziplinären und unabhängigen Kommission steht eine Allianz aus Personen und Gruppen aus Wissenschaft, Parteien und Zivilgesellschaft.
Die Liste der Erstunterzeichner:innen und Mitstreiter:innen, die sich im Verlauf der Petition angeschlossen haben (wird laufend erweitert):
Personen aus Zivilgesellschaft und Wissenschaft
Prof. Dr. Gundula Barsch Soziologin, Sozialarbeitswissenschaftlerin & Drogenforscherin, HS Merseburg
Lukas A. Basedow Psychologe
Korbinian Baumer #mybrainmychoice Initiative
Nils Biedermann #mybrainmychoice Initiative
Jörg Böckem Journalist und Buchautor
Prof. Dr. Lorenz Böllinger Rechtswissenschaftler, Universität Bremen
Patrick Burden Students for Sensible Drug Policy (SSDP) Berlin
Hans Cousto Freie Arbeitsgemeinschaft Drogengenusskultur drogenkult.net
Roman Grandke Podcaster (Sucht und Ordnung)
Claus Hirsch Students for Sensible Drug Policy (SSDP) Berlin
Dr. Gerrit Kamphausen Soziologe & Kriminologe, Goethe-Universität FFM
Michael Kleim Theologe
Urs Köthner Sozialarbeiter/Suchttherapeut, Geschäftsführer freiraum hamburg, Vorstandsmitglied akzept e.V.
Philipp Kreicarek KnowDrugs
Ruby Rose Lawlor Youth RISE
Ailish Ní Bhraonáin Youth RISE
Maximilian Plenert Buchautor & KCG Kompetenzzentrum Cannabis
Smiljana Plöderl #mybrainmychoice Initiative
Amy Romanello Students for Sensible Drug Policy (SSDP) Berlin
Dirk Schäffer Referent für Drogen und Strafvollzug der Deutschen Aidshilfe
Melissa Scharwey #mybrainmychoice Initiative
Prof. Dr. Henning Schmidt-Semisch Kriminologe & Soziologe, Universität Bremen
Rüdiger Schmolke Vorstandsmitglied SONICS e.V., Vorstandsmitglied akzept e.V.
Johanna Schwarz Kritische Medizin München
Nikolaus Sendker #mybrainmychoice Initiative
Dr. Fabian Steinmetz Toxikologe
Beate Stör Elternkreis Leutkirch
Prof. Dr. Heino Stöver sozialwissenschaftlicher Suchtforscher & Akzept-Vorsitzender
Carolina Subow Students for Sensible Drug Policy (SSDP) Wien & YouTuberin (Linas Reise ins Drogenland)
Dr. Rainer Ullmann Substitutionsarzt
Martin Weiß AIDS-Hilfe Frankfurt e.V. La Strada
Dr. Bernd Werse Goethe-Universität Frankfurt und European Society for Social Drug Research
Hubert Wimber Polizeipräsident a.D.
Max Wüsten Psychedelic Salon Leipzig & YouTuber (Hyperraum)
Organisationen, Kollektive, Projekte
Akzept e.V.
CannaFem
Checkpoint‑S App zur Substitutionsbegleitung der HS Merseburg
Condrobs e.V.
Deutsche Aidshilfe (DAH)
Hanfparade
JES Bundesverband
Knowmad Institut
Kollektiv Kirsch
Kritische Medizin München
Message Delivery Army Molly Millions Project
Psychedelic Salon Leipzig
Schildower Kreis
SONICS e.V. – Bundesverband für Safer Nightlife
Students for Sensible Drug Policy (SSDP) Berlin
Youth RISE
(Aus) Politische👎 Parteien
LAG Linke Drogenpolitik Berlin
Sylvia Gabelmann MdB, Sprecherin für Arzneimittelpolitik und PatientInnenrechte, DIE LINKE.
Dr. Klaus Lederer DIE LINKE. Berlin
Niema Movassat MdB, Sprecher für Drogenpolitik und Verfassungspolitik, DIE LINKE.
Niklas Schrader MdA, Sprecher für Drogenpolitik und Innenpolitik, DIE LINKE. Berlin
Sascha H. Wagner Landesgeschäftsführer DIE LINKE. NRW & gesundheitspolitischer Sprecher
David Weiser LAG Linke Drogenpolitik Berlin
LAG Drogenpolitik Bündnis 90/Die Grünen Berlin
Isabella Hoyer Sprecherin der LAG Drogenpolitik Bündnis 90/Die Grünen Berlin
AG Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei
Andreas Vivarelli Sprecher der AG Drogen- und Suchtpolitik der Piratenpartei
Demokratie in Europa
DiEM25
Korbinian Nida-Rümelin DiEM25-Bundeskollektiv
Partei der Humanisten
Felix Bölter Partei der Humanisten & Polizist
Maria Krause Stellvertretende Bundesvorsitzende & Pressesprecherin der Partei der Humanisten
Volt Berlin
Stand: 16.09.2020
Die Kampagne ist denke ich einer der kleinen Tropfen die den Stein aushöhlen und uns etwas weiter bringen.
Finde die Initiatorinnen und die Kampagne geben ein Paradebeispiel für kompetente und seriöse drogenpolitischen Aktivismus ab.
Da finden sich so gut wie alle Argumente für einen umfassenden Wechsel in der Drogenpolitik,
deren Material wird denke ich auch über die Kampagne hinausgehend sinnvoll eingesetzt werden können.
Bin sogar bisschen neidisch geb ich zu
Während dessen wurden wieder ein paar CBD Blüten Händler (sogar solche mit nicht mehr nachweisbaren THC Mengen, also 0% im Labortest nachgewiesen)
relativ zufällig mit Razzien auseinandergenommen.
Meistens nach zu großer medialer Aufmerksamkeit und Druck von "besorgten Bürgern".
Viele handeln aber (auch in Kooperation mit den regional zuständigen Polizeibehörden) auch unbehelligt weiter.
Ist nach wie vor eine Grauzone, zumindest zur inneren Anwendung dürfen CBD haltige Produkte nach EU Lebensmittelrecht nur mit einer (teuren) Zulassung als sog. "novel food" vertrieben werden. Dazu gab es auch schon einige Anträge.
Im August gab es allerdings die Meldung, dass die EU Kommision (dessen Ratspräsidentschaft Deutschland gerade inne hat, Ludwig tönte ja auch schon groß den EU weiten Handel nun endlich auszutrocknen.. hat ja die letzten Jahrzehnte schon so gut geklappt) entgegen der aktuellen bzw kürzlich geänderten Empfehlung/Einschätzung der WHO als Betäubungsmittel zu klassifizieren.
Damit wäre eine Zulassung als "novel food" nicht mehr möglich.
Kleine Anekdote:
Hab heute mit einem Cannabis Patienten mit MS Diagnose gesprochen.
Der musste mit seinen Ärzten schon vor dem Privatrezept für die Blüten ersthaft _alle_ Opioide (außer Tramadol, das wär so alleinstehend missbrauchsfähig), darunter auch fucking Fentanyl ausprobieren. Das ist so absurd und fahrlässig, da fehlen mir die Worte
Bin da auch aus Trotzgründen für mich selbst weiterhin dran, muss nur mal gucken ob quasi alles an zugelassenen AD/NL probiert zu haben für die Psyche ausreicht oder ob ich mich mit meinen entzündeten ISG auch durch Tilidin, Oxycodon etc bis hin zu Fentanyl durchprobieren muss
Das mal so als allgemeines kleines drogenpolitisches Update, ein bisschen passiert was, aber dauert weiterhin alles eeeewig.
Schätze GroKo Schwarz/Grün ist wahrscheinlich und das Thema Cannabis da gegenüber den restlichen Themen auch wieder zu unwichtig um sich gegen den starken Gegendruck va aus der CSU durchzusetzen.
Die Grünen hatten vor ca 20 Jahren keine CSU als Druck und trotzdem genau ausser Geblubber und 'nem völkerrechtswidrigem Krieg nix essentielles gemacht. Von daher brauchen wir auch heute keine Angst vor der CSU.
Ganz im Gegenteil, ich halte die CDU (au mann, dass ich das noch irgendwann öffentlich sagen würde... oO) aktuell für progressiver als die ganzen Pseudoalternativen. (Linkspartei ausgenommen, weil die Politik machen und keine Klientel bedienen oder Fleischfabrikanten)
Ich denke das wird ähnlich wie bei der Homoehe laufen.
Irgendwann wird der gesellschaftliche Druck so hoch, dass die CDU nur noch halb im Weg steht und hinterher verkauft sie es, als hätten sie es eingeführt.
Die CDU wird so lange dagegen sein, solange ihre Wähler dagegen sind.
Da kannst noch so viele Forscungsergebnisse rausholen wie du willst.
mmn. ist der erfolgversprechenste Weg genau der, den wir jetzt gehen:
Propaganda mit Propaganda bekämpfen und nicht locker lassen,
bis genug bornierte Letztwähler weggestorben sind.
Eventuell kommt der CDU irgenwann in den Sinn wie viel Geld da zu machen ist und dann knicken sie ein.
Da sind die Konzernlobbyisten der Großbauern endlich mal nützlich, schließlich sind Landwirte die heiligen Kühe der Union und wenn die anfangen die Scheine zu riechen,
dann gibts druck von der richtigen Seite.
Wen meinst du denn noch mit Pseudoalternativen?
Die Partei und die Humanisten fallen mir noch als glaubwürdig ein. Letztere halt ziemlich klein und kann ich noch nicht ganz einschätzen, das was ich bisher drüber gelesen hab gefiel mir aber.
Dass du CDU lockerer wird sehe ich auch so, nur sind die im Bundestag halt in ner Fraktion mit der CSU.
Könnte mir sehr gut vorstellen, dass Daniela Ludwig eigtl progressiver sein wollte aber dann intern zurück gepfiffen wurde.
Es gab wohl auch eine geplante Diskussion von einem JU Bayern Mitglied welche dann einfach abgesagt wurde.
(Hab ich vom Micha Knodt, Zeit weiß ich nicht mehr:
Bzgl. deiner Aussage betreffend den Grünen bin ich mit meiner Reaktion am hin und her schwanken,
einerseits ist die Partei denk ich eine andere als vor 20 Jahren (wie auch die Linke) und zum anderen schrieb ich ja schon dass die sich imo wahrscheinlich zu Gunsten eines Koalitionsvertrags vor dem Thema wegducken.
Den Extremfall kann man ja nun in Österreich beobachten.
@Seedy ja ist gut möglich bzgl CDU, CSU würd dann denk ich immer noch blockieren. Bei knapp 50% Zustimmung für eine Legalisierung sind wir mittlerweile aber auch schon lange.
Aktuell fährt Ludwig ja eindeutig Fraktionslinie und die ist derzeit eher verschärft "Cannabis muss Nogo werden".
Wirtschaft ist mit CxU absolut unbefriedigend, bei Medizinalcannabis werden praktisch nur Konzerne oder Firmen mit großem Eigentümer lizenziert und alle kleinen schauen in die Röhre.
Wie viel Gewinn man mit Einsparungen und Steuer machen könnte (und dass 2/3 der Ausgaben in die Strafverfolgung fließen) hat der DHV auch vor Jahren ausgerechnet.
Ich denk ganz banal, dass in der alten konservativen Basis einfach noch viel zu viele an die Horrordroge glauben.
Auch weil gerne die Leute mit Problemen hervorgehoben werden.
Meanwhile wurden in Zürich in über 50% der Cannabis Proben synthetische Cannabinoide nachgewiesen und die Nutzerberichte aus Deutschland häufen sich auch.
Die tauchen bei Krankenhausaufenthalten alle schön in der gerne von Ludwig genannten Cannabis Statistik auf, weil die Krankenkassen auch schon eindeutiges "spice" schon immer da mit reinzählen. Die Leute die wegen Strafminderung ne Therapie machen natürlich auch.
Denk das sinnvollste wäre, so sachlich wie die beiden von mybrainmychoice auftreten mit konservativen Basismitgliedern zu diskutieren.
Und natürlich die Pro Legalize Leute insgesamt in der Bevölkerung noch zu vermehren.
Gibt so viele negative Auswirkungen der derzeitigen Handhabe.
Z.b. Methadon und Fentanylderivate die hochpotent und teilweise extrem toxisch sind die vollkommen legal und spottbillig die Opioidnachfrage beantworten.
Das betrifft nicht nur die die sich das absichtlich besorgen um der Strafverfolgung zu entgehen oder Geld zu sparen sondern dann auch wieder Heroin Konsumenten weil
die Stoffe eben günstiger sind als das Heroin.
Ist bei uns noch nicht so weit verbreitet wie in den USA aber ist im kommen.
Übrigens genauso wie das Strecken von Brokkoli mit synthetischen Cannabimimetika die nicht nur unerforscht und hochpotent sind sondern im Gegensatz zu THC etc Vollagonisten sind
die tödliche Überdosierungen und körperliche Entzüge auf Opioid Niveau (oder sogar schlimmer laut Erfahrungsberichten) produzieren können.
Die Stoffe wären ohne das Brokkoli Verbot wahrscheinlich niemals erfunden worden.
Bei Verdacht kann man immerhin u.a. hier testen lassen:
Geht so, dass die Problematik offensichtlich trotz und teilweise wegen der aktuellen Handhabe besteht wurde mir da zu sehr ausgeblendet.
Durch die Stigmatisierung und Illegalität wird nicht offen darüber gesprochen bis es viel zu spät ist.
Außer "dududu mach das nicht das zerstört den Körper" gibt es keine sinnvolle Aufklärung zur Schadensminimierung (harm reduction / safer use Empfehlungen zur Dosis und Konsumform, wie einige Streckmittel entfernt werden können, dass entsprechende Hygiene und Nährstoff-/Wasserzufuhr den körperlichen Verfall reduziert, safer sniffing Infos wie z.B. keine Röhrchen nutzen die die Nasenschleimhäute verletzen und diese v.a. in der jetzigen Zeit nicht mit anderen teilen etc pp)
Klingt nach nem bösen Eigentor.
Soweit ich mich erinnere, haben die Nasen vor jeder Wahl was mit liberaler(er) Drogenpolitik rumgeraunt.
Jetzt haben sie's amtlich ausgeschlossen, wie dämlich
„Das portugiesische Modell bedeutet nichts anderes als die vollständige Freigabe aller Drogen“, sagte Parteivize Kubicki.
Der Mann ist Jurist. Er kennt aber entweder dennoch nicht den Unterschied zwischen Legalisierung und Entkriminalisierung, oder er äußert sich, ohne im Thema zu sein. Beides sehr bedenklich.
Oder er hat die Aussage trotzdem bewusst getroffen.
Der Witz ist, sogar unsere Brokkolibeauftrage hat das portugiesische Modell gelobt.
Zwar in einem Atemzug mit der Kritik an der Anhebung der geringen Menge in Baden-Württemberg aber immerhin.
Hey nur Mal so, über mich dass ich gerade außer Apotheken Drugs Drogenfrei lebe, kein Alk, trocken seit Mitte Februar 21, zig rauchen sowieso seit 2007 nicht mehr und kiffen habe ich Psychosen geschoben (Turkey) damals jugendzeit. Sonstiger Gebrauch von chemischen Drogen fand bei mir nie statt. Das Leben so nüchtern ist nicht einfach, aber mein Ziel. Gruß. Verzeiht mir bitte meine Rechtschreibfehler, derzeit nur Autokorrektur Smartphone.