Zudem, ich weiß nicht um was es dir geht, aber mit Sonnenenergie und Windkraft kann man einfach nicht den Energiebedarf eines Landes wie Deutschland decken.
Wie wahr, da fehlen noch ein paar Puzzleteile. Ich wohne keine 20km von 2 Fliesswasserkraftwerken entfernt, die eigentlich autark die Region beliefern.
Also nehmen wir noch Wasser, Biomasse usw. mit rein, nennen das ganze regenerative Energie.
Und dann sind wir schon an dem Punkt angelangt, wo es technisch problemlos möglich ist deutschlands Energiebedarf zu decken.
Natürlich muss dafür investiert werden, aber das steht auf einem anderen Blatt
Autsch, auch hier, eine Anlage die mehr Energie liefert kostet auch mehr in der Anschaffung und wohl auch in der Wartung/Erhaltung...
Schonmal moderne Windanlagen gesehen? Da kamm man z.B. mittels Rotorblattstellung die Leistung manipulieren.
Man kann eine Anlage drosseln, man kann eine Anlage die 500kW liefert auch so betreiben, dass sie nur 250kW liefert.
Also bleiben die Fixkosten gleich, die produzierte Leistung variiert.
Nach Deine Logik müssten aber die Kosten fallen, wenn man die Anlage nur mit 50% Leistung betreibt.
Zu dem Fixkosten
Die Fixen Kosten (kurz: Fixkosten, auch Bereitschaftskosten, zeitabhängige Kosten oder beschäftigungsunabhängige Kosten) sind ein Teil der Gesamtkosten, welche hinsichtlich der Änderung einer betrachteten Bezugsgröße (in der Regel Beschäftigung) in einem bestimmten Zeitraum konstant bleiben.
Also die Anlage selbst ist gleich teuer, ob ich sie nun auf 100% Leistung oder nur 50% laufen lasse, Venstra und Co. werden für die Anlage ihren Preis wollen (Wie auch VW Dir den Golf bei gleicher Motorisiertung und Ausstattung nicht billiger macht, nur weil Du vorgibst nicht auf die Autobahn zu wollen).
Die Anlagenhersteller verlangen Wartungsarbeiten, die zeitlich (Zyklus) terminiert werden, nicht durch die erbrachte Leistung.
Die Anlage muss z.B. jährlich gewartet werden. Diese Kosten fallen an, egal ob die Anlage bei 50 oder 100% läuft, und sind daher in Bezug auf die erbrachte Leistung über einen bestimmten Zeitraum konstant (Bestimmter Zeitraum schon alleine deswegen, weil durch gestiegenen Reallohn (rofl) die Wartung teurer werden könnte).
Folglich sind diese Kosten als, nun rate mal... richtig, Fixkosten zu nennen.
Wenn Du nun darauf rausmöchtest, dass ich die Anlagenkosten mit 100k komplett in die Fixkosten einrechne, dann red ich mich nun einfach damit raus, dass die 100k der jährlichen Abschreibungssumme der Anschaffungskosten über den definierten Abschreibunszeitraum entspricht. Wäre natürlich ziemlich kleinkariert von Dir, deshalb gehe ich mal nicht davon aus.
Würde Deine Theorie aufgehen, dann wäre es für den Besitzer der Anlage billiger sie nur auf 50% laufen zu lassen (mal ausser acht lassend, dass der Strom ja weiterverkauft wird).