Die Energiewende - Traum oder Trauma?

Bei Bussen wäre eine Wirbeklstrombremse in der Tat etwas Feines, damit man die Bremsenergie teilweise nutzbar machen kann.

Die Stuttgarter Straßenbahnen gewinnen 15 Prozent ihres Energieverbrauchs auf diese Weise, weil das Gelände sehr hügelig ist.
 
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Woher weißt du das denn? Du bist doch Schweizer !!! :P

Nochmal kurz ne Frage zum P2G Verfahren:
Es wird ja von euch wie auch vom Fraunhofer Institut angegeben, dass man das bestehende Erdgas Netz nutzen würde, aber ist dieses nicht auch primär dafür gedacht Gas zuführen, sprich im Winter massiv durch Heizungen beansprucht wird ?
Weiter müssten man in regelmäßigen Abständen auch wieder Gaskraftwerke bauen, die das Gas eben in Strom verwandeln, wäre/ist da nicht ein Ausbau der Stromtrassen dann günstiger ?
 
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Woher weißt du das denn? Du bist doch Schweizer !!! :P

Stuttgart ist doch Schweiz, von Meckpomm aus gesehen.

Zu Deinen Fragen: Nun ja, die Kapazitäten für Erdgasspeicherung wurden ja errechnet. Lies den Wikipedia-Artikel, mehr weiß keiner hier, würde ich mal denken.

Außer dem Netz werden dort auch Speicher genannt, Gaskessel wie früher vielleicht. Jedenfalls sind einige Anlagen im Bau, siehe verlinkte Karte, also man meint es wohl ernst.

Mir sieht es so aus, wenn ich mich auf den Artikel verlasse, dass es technisch klappen könnte. Die Wirtschaftlichkeit ist eine andere Frage, im Augenblick ist EE-Gas viel teurer als Erdgas, aber das kann sich ja ändern.

Wenn ich eine Entscheidung treffen müsste, würde ich mich natürlich genauer informieren, aber für unsere Zecke reichts, vor allem: Mehr ist nicht zu haben. Immer noch besser als die reine Kaffeesaztleserei.
 
Nordrhein-Westfalen hat zB so eben eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, Pumpspeicherkraftwerke in Bergwerken zu erforschen.
Das ganze dauert eben seine Zeit, um die ganze Infrastruktur zu schaffen.

erforschen brauchst du da nichts.
Pumpkraftwerke, egal ob in Stauseen oder Bergwerken, können niemals die Grundlast decken.
 
Stuttgarter Straßenbahnen: Es waren doch 25 Prozent, wie ich zuerst geschrieben habe:

Strom wird ins Netz zurückgegeben

Die moderne Technik der Stadtbahn erlaubt eine Rückspeisung von Strom beim Bremsen. Der Motor wird beim Abbremsen zum Generator. Der dadurch gewonnene Strom wird primär für die Innenbeleuchtung und die Heizung des Stadtbahnwagens benutzt. Der überwiegende Teil der rückgespeisten Energie geht in das Fahrleitungsnetz. Jede vierte Stadtbahn wird somit aus zurückgegebener Energie betrieben.

 
Mir sieht es so aus, wenn ich mich auf den Artikel verlasse, dass es technisch klappen könnte. Die Wirtschaftlichkeit ist eine andere Frage, im Augenblick ist EE-Gas viel teurer als Erdgas, aber das kann sich ja ändern.
Wenn man den Strom für P2G nutzt, anstatt ihn nach Österreich zu schicken, und auch noch dafür zu bezahlen ists auf jeden Fall rentabel.
 
Wenn man den Strom für P2G nutzt, anstatt ihn nach Österreich zu schicken, und auch noch dafür zu bezahlen ists auf jeden Fall rentabel.

Wenn der Selbstkostenpreis höher ist als der Marktpreis, ist die Herstellung immer unrentabel.

Du vergisst immer, dass Energie aus Sonne und Wind NICHT gratis ist.

Nimm Deine Solaranlage aufm Garagendach. Die ist das ökologische Schönheitspflaster auf verschwenderischem Umgang mit Ressourcen.

Um sie installieren zu können, brauchst Du eine Garage. Diese Verschwendung von kostbarer Fläche für Deinen die Umwelt verpestenden Bezinstinker wäre überflüssig, wenn Du auf ÖNPV umgestiegen wärest. Wo Garage ist, könnten Gemüse und Blumen wachsen.

Und mit der Einspeisungsvergütung für die paar Watt vom Garagendach holst Du niemals die Baukosten für die Garage noch die Pacht für das Grundstück rein, auf dem sie steht. Und schon gar nicht, was Du für umweltschädlichen Sprit verbuttern musst.

Die Ideologie, dass Wind und Sonne nichts kosten, ist eine moralische Beruhigungspille für die Schlimmsten unter den Umweltsündern.
 
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Wenn der Selbstkostenpreis höher ist als der Marktpreis, ist die Herstellung immer unrentabel.
Denkst du dran, dass wir dafür bezahlt haben, dass die Ösis uns den Strom abnahmen.
Und deshalb wäre es mit Sicherheit rentabel, auch wenn der Preis für Methan am Boden ist. Solange man für die Methan-Abgabe nicht noch draufzahlen muss.
Denn für P2G brauchts nur Strom, und hätten unsre Energieversorge nen riesigen Lichtbogen um "Überschüssige" Energie loszuwerden, hätten sie mit Sicherheit diesen angeworfen anstatt
Österreich für die Abnahme noch zu bezahlen.

Du vergisst immer, dass Energie aus Sonne und Wind NICHT gratis ist.
Bis auf die Anlagenkosten ist sie das. Es wird ja eben keine endliche Ressource verbraucht.

Bilanziere das doch mal (ganz einfach gewürfelt):

Anlagen-Kosten: 100k
Wartung / Jahr 5k

Fixkosten 105k

Nun nehmen wir die Energie mit in die Berechnung:

Wir "produzieren" 1MWh, Kosten sind => 105k
Wir "produzieren" 2MWh, Kosten sind => 105k
Wir "produzieren" 3MWh, Kosten sind => 105k

Was kann ein vernunftbegabter Mensch nun aus diesen Daten ableiten?
Wie hoch sind die Kosten für die zweite MWh?
105k - 105k = ???


wenn Du auf ÖNPV umgestiegen wärest.
Dann müsste ich umziehen, und all die schöne Energie die in Haus und Garage gesteckt wurde wäre dahin (bin zu Fuss knapp 25 Minuten zur nächsten Haltestelle unterwegs)

Und mit der Einspeisungsvergütung für die paar Watt vom Garagendach holst Du niemals die Baukosten für die Garage noch die Pacht für das Grundstück rein, auf dem sie steht. Und schon gar nicht, was Du für umweltschädlichen Sprit verbuttern musst.
Was willst Du mir damit sagen? Erfolgreich einen hinkenden Vergleich gefunden?
Die Garage sowie das Haus standen bereits, von daher ist diese Argumentation schlich unzutreffend.
Extra eine Garage zu bauen um darauf Photovoltaik zu betreiben ist mit Sicherheit ein anderes Thema, aber der "normale" Hausbesitzer zahlt auch keine Pacht.
 
Anlagen-Kosten: 100k
Wartung / Jahr 5k

Fixkosten 105k

ohne den Rest deines Beitrags gelesen zu haben würde ich dir raten diesen Absatz mal zu überdenken und nachzuschlagen was "Fixkosten" sind...

Wir "produzieren" 1MWh, Kosten sind => 105k
Wir "produzieren" 2MWh, Kosten sind => 105k
Wir "produzieren" 3MWh, Kosten sind => 105k
Autsch, auch hier, eine Anlage die mehr Energie liefert kostet auch mehr in der Anschaffung und wohl auch in der Wartung/Erhaltung...
Wenn du die MWh wirklich direkt auf die gelaufene Zeit der Anlage siehst, dann stimmt das auch nicht, da die Wartungskosten höher sind.
Zudem, ich weiß nicht um was es dir geht, aber mit Sonnenenergie und Windkraft kann man einfach nicht den Energiebedarf eines Landes wie Deutschland decken.
Zumindest nicht, wenn man sich auch zu einem großen Teil selbst versorgen will.
 
Zudem, ich weiß nicht um was es dir geht, aber mit Sonnenenergie und Windkraft kann man einfach nicht den Energiebedarf eines Landes wie Deutschland decken.
Wie wahr, da fehlen noch ein paar Puzzleteile. Ich wohne keine 20km von 2 Fliesswasserkraftwerken entfernt, die eigentlich autark die Region beliefern.
Also nehmen wir noch Wasser, Biomasse usw. mit rein, nennen das ganze regenerative Energie.
Und dann sind wir schon an dem Punkt angelangt, wo es technisch problemlos möglich ist deutschlands Energiebedarf zu decken.
Natürlich muss dafür investiert werden, aber das steht auf einem anderen Blatt

Autsch, auch hier, eine Anlage die mehr Energie liefert kostet auch mehr in der Anschaffung und wohl auch in der Wartung/Erhaltung...
Schonmal moderne Windanlagen gesehen? Da kamm man z.B. mittels Rotorblattstellung die Leistung manipulieren.
Man kann eine Anlage drosseln, man kann eine Anlage die 500kW liefert auch so betreiben, dass sie nur 250kW liefert.
Also bleiben die Fixkosten gleich, die produzierte Leistung variiert.
Nach Deine Logik müssten aber die Kosten fallen, wenn man die Anlage nur mit 50% Leistung betreibt.

Zu dem Fixkosten
Die Fixen Kosten (kurz: Fixkosten, auch Bereitschaftskosten, zeitabhängige Kosten oder beschäftigungsunabhängige Kosten) sind ein Teil der Gesamtkosten, welche hinsichtlich der Änderung einer betrachteten Bezugsgröße (in der Regel Beschäftigung) in einem bestimmten Zeitraum konstant bleiben.
Also die Anlage selbst ist gleich teuer, ob ich sie nun auf 100% Leistung oder nur 50% laufen lasse, Venstra und Co. werden für die Anlage ihren Preis wollen (Wie auch VW Dir den Golf bei gleicher Motorisiertung und Ausstattung nicht billiger macht, nur weil Du vorgibst nicht auf die Autobahn zu wollen).
Die Anlagenhersteller verlangen Wartungsarbeiten, die zeitlich (Zyklus) terminiert werden, nicht durch die erbrachte Leistung.
Die Anlage muss z.B. jährlich gewartet werden. Diese Kosten fallen an, egal ob die Anlage bei 50 oder 100% läuft, und sind daher in Bezug auf die erbrachte Leistung über einen bestimmten Zeitraum konstant (Bestimmter Zeitraum schon alleine deswegen, weil durch gestiegenen Reallohn (rofl) die Wartung teurer werden könnte).
Folglich sind diese Kosten als, nun rate mal... richtig, Fixkosten zu nennen.

Wenn Du nun darauf rausmöchtest, dass ich die Anlagenkosten mit 100k komplett in die Fixkosten einrechne, dann red ich mich nun einfach damit raus, dass die 100k der jährlichen Abschreibungssumme der Anschaffungskosten über den definierten Abschreibunszeitraum entspricht. Wäre natürlich ziemlich kleinkariert von Dir, deshalb gehe ich mal nicht davon aus.

Würde Deine Theorie aufgehen, dann wäre es für den Besitzer der Anlage billiger sie nur auf 50% laufen zu lassen (mal ausser acht lassend, dass der Strom ja weiterverkauft wird).
 
Denkst du dran, dass wir dafür bezahlt haben, dass die Ösis uns den Strom abnahmen.
Und deshalb wäre es mit Sicherheit rentabel, auch wenn der Preis für Methan am Boden ist. Solange man für die Methan-Abgabe nicht noch draufzahlen muss.
Denn für P2G brauchts nur Strom, und hätten unsre Energieversorge nen riesigen Lichtbogen um "Überschüssige" Energie loszuwerden, hätten sie mit Sicherheit diesen angeworfen anstatt
Österreich für die Abnahme noch zu bezahlen. .

Nein. Wenn der Marktpreis bei Strom unter den Selbstkostenpreis sinkt, ist es Blödsinn, welchen zu produzieren. Dann kauf man ihn auf dem Markt. Das ist doch so einfach, ich verstehe nicht, warum Du das nicht verstehst.


Bis auf die Anlagenkosten ist sie das. Es wird ja eben keine endliche Ressource verbraucht.

Was für ein Unsinn! Natürlich nicht Dein spezieller, sondern der allgemeine. Kann denn niemand mehr denken?

Wenn ich Dir in der Sonne stehe, nehme ich Dir ein sehr endliches Gut, nämlich in der Sonne verbrachte Lebenszeit. Dass sie noch einige Millionen Jahre scheinen wird, ist für Dich belanglos, weil Du nicht noch einige Millionen Jahre leben wirst. Auch die Nutzung unvergänglicher Güter ist befristet, nämlich durch die Lebenszeit.

Bilanziere das doch mal (ganz einfach gewürfelt): ....
Was kann ein vernunftbegabter Mensch nun aus diesen Daten ableiten?

Wie auf dem Land lebende Städter sich ihren Luxus schönrechnen.

Dann müsste ich umziehen, und all die schöne Energie die in Haus und Garage gesteckt wurde wäre dahin (bin zu Fuss knapp 25 Minuten zur nächsten Haltestelle unterwegs)

Für die Energie gilt der Energieerhaltungssatz. Und für den Fußweg: Kein Fahrrad?

Was willst Du mir damit sagen? Erfolgreich einen hinkenden Vergleich gefunden?
Die Garage sowie das Haus standen bereits, von daher ist diese Argumentation schlich unzutreffend.
Extra eine Garage zu bauen um darauf Photovoltaik zu betreiben ist mit Sicherheit ein anderes Thema, aber der "normale" Hausbesitzer zahlt auch keine Pacht.

Selbst wenn Du die Hütte geerbt hättest, wären für die Berechnung ihrer Wirtschaftlichkeit die Kosten einzusetzen, die entstünden, wenn Du sie erst bauen müsstet. Bei der Garage wären die Kosten in Höhe der durch Selbstnutzung entgangenen Miet- oder Pachteinnahmen zu berechnen.

Aber das reicht noch lange nicht, sondern Kosten, Flächenverbrauch, Energiebilanz und verursachte CO2-Emission des Gesamthaushalts sind in Rechnung zu stellen.

Der Flächenverbrauch ist bei Eigenheimern mit Gärtchen extrem hoch. Würde alle Menschen so leben, blieben vermutlich in Deutschland weder Landwirtschaftliche Nutzflächen noch Natur übrig.

Die Dezentralisierung und Zersiedelung verhindern einen effizienten ÖPNV. Der Preis für naturnahes Wohnen in guter Luft ist immer ein Auto, das die Luft verstänkert.

Der – etwas überzeichnete – Musterfall eines Grünen ist der Studienrat in Jesuslatschen und mit Jutetüte, der jeden Tag mit seinem Volvo mindestens 20 Kilometer zur Arbeit fährt, weil er Land und gute Luft haben will, und dann fährt er mit seinem Volvo nochmal 20 Kilometer weiter zum nächsten Öko-Bauernhof, um direkt vom Erzeuger zu kaufen. Und natürlich hat er in seiner Hütte alles an Ökofirlefanz installiert, was der Markt hergibt.

Grün ist nur der Anstrich. Mehr als er belastet kein Städter die Umwelt, der in einem mehrstöckigen Mietshaus mit 24 Parteien wohnt, eine Fahrrad und eine Jahreskarte für den öffentlichen Nahverkehr gekauft hat und seine Einkäufe bei Aldi oder Lidl tätigt.
 
Schonmal moderne Windanlagen gesehen? Da kamm man z.B. mittels Rotorblattstellung die Leistung manipulieren.
Man kann eine Anlage drosseln, man kann eine Anlage die 500kW liefert auch so betreiben, dass sie nur 250kW liefert.
Also bleiben die Fixkosten gleich, die produzierte Leistung variiert.

bitte sachlich bleiben. Man sollte wenn man schon so argumentiert, über Maximalleistungen reden, alles andere ist Augenwischerrei.

Ich wohne keine 20km von 2 Fliesswasserkraftwerken entfernt, die eigentlich autark die Region beliefern.

Dir ist aber bewusst, dass Deutschland nicht nur aus Kuhdörfern mit geringem Energiebedarf besteht? Es gibt hier genug Industrie die man so nicht versorgen kann. Zumindest nicht die nächsten 20-30 Jahre.

Energiewende muss sein, erneuerbare Energien müssen stark vorangetrieben werden, aber nicht zu dem Preis dass wir mittelfristig Atomstrom aus Frankreich einkaufen müssen. Zudem muss Strom bezahlbar bleiben.
Vielleicht, wenn sich einiges tut, dann können wir in 100 Jahren unseren Energiebedarf durch Wasser, Wind und was weiß ich noch decken.
Mittelfristig geht das aber nicht, und da kann es schlecht die Lösung sein auf Kohlekraftwerke zu setzen.
 
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Die wenigsten laufen auf Maximalleistung.
Aber um das zu richten:
Fall A: 365 Tage windig => 2MWh
Fall B: 183 Tage windig => 1MWh
...so besser?

Nein. Wenn der Marktpreis bei Strom unter den Selbstkostenpreis sinkt, ist es Blödsinn, welchen zu produzieren. Dann kauf man ihn auf dem Markt. Das ist doch so einfach, ich verstehe nicht, warum Du das nicht verstehst.
Dann erklär das mal unsren Stromherstellern, die haben ihn mit Mitgift nach Österreich geliefert. Realität vs. Theorie.

Wenn ich Dir in der Sonne stehe, nehme ich Dir ein sehr endliches Gut, nämlich in der Sonne verbrachte Lebenszeit. Dass sie noch einige Millionen Jahre scheinen wird, ist für Dich belanglos, weil Du nicht noch einige Millionen Jahre leben wirst. Auch die Nutzung unvergänglicher Güter ist befristet, nämlich durch die Lebenszeit.
No comment

Wie auf dem Land lebende Städter sich ihren Luxus schönrechnen.
Bin im selben Ort geboren in dem ich seither lebe. Von daher: Knapp daneben

Für die Energie gilt der Energieerhaltungssatz. Und für den Fußweg: Kein Fahrrad?
Oha, nun wirds ja fast philosophisch. Darf kein Fahrrad mehr fahren, sorry (auf Ebenen gehts noch, sobalds hügelig wird ists vorbei, und ich wohne am Hang des Südschwarzwalds).

blablupp...
blablupp...
Die Dezentralisierung und Zersiedelung verhindern einen effizienten ÖPNV. Der Preis für naturnahes Wohnen in guter Luft ist immer ein Auto, das die Luft verstänkert.

Das hätten sie vor 910 Jahren bei Gründunug des Orts aber auch echt bedenken können, die Pappnasen
 
Das hätten sie vor 910 Jahren bei Gründunug des Orts aber auch echt bedenken können, die Pappnasen

Man muss ja nicht 910 Jahre am gleichen Ort leben, Umziehen ist auch eine Möglichkeit, außer man ist Bauer. Früher sind die Schwarzwälder sogar in die USA ausgewandert.

Aber heute ist der Schwarzwald Einwanderungsland, jedenfalls die Gegend, die ich kenne, die Käffer um Freiburg herum. Dort wurden die Preise für Mieten und Bauland zu teuer.
 
Dir ist aber bewusst, dass Deutschland nicht nur aus Kuhdörfern mit geringem Energiebedarf besteht? Es gibt hier genug Industrie die man so nicht versorgen kann. Zumindest nicht die nächsten 20-30 Jahre.
Ich würde meine Heimat jetzt nicht Kuhdorf nennen. Wir haben durchaus Industrie (Chemie, Pharma, Textil, Maschinenbau um mal einige zu nennen

Energiewende muss sein, erneuerbare Energien müssen stark vorangetrieben werden, aber nicht zu dem Preis dass wir mittelfristig Atomstrom aus Frankreich einkaufen müssen. Zudem muss Strom bezahlbar bleiben.
In Frankreich ist alternativ gewonnener Strom zwischenzeitlich günstiger als Atomstrom, weshalb die EDF auch eine Subvention für Atomstrom fordert

Vielleicht, wenn sich einiges tut, dann können wir in 100 Jahren unseren Energiebedarf durch Wasser, Wind und was weiß ich noch decken.
Mittelfristig geht das aber nicht, und da kann es schlecht die Lösung sein auf Kohlekraftwerke zu setzen.
Es kommt darauf an, was man als Mittelfristig bezeichnet.
Nächsten Sommer? Nächste Dekade?
Dir ist bewusst, dass es dieses Jahr Tage gab, an denen mehr als 60% der benötigten elektrischen Leistung durch regenerative Energiequellen erbracht wurden?
Klar, das waren Sommertage, nicht "Durchschnittstage", aber das ist der IST-Zustand. Man bedenke was möglich ist.

Man muss ja nicht 910 Jahre am gleichen Ort leben, Umziehen ist auch eine Möglichkeit, außer man ist Bauer. Früher sind die Schwarzwälder sogar in die USA ausgewandert.

Aber heute ist der Schwarzwald Einwanderungsland, jedenfalls die Gegend, die ich kenne, die Käffer um Freiburg herum. Dort wurden die Preise für Mieten und Bauland zu teuer.
Bis vor 7 Jahren hab ich noch im Ort gearbeitet, weshalb also wegziehen (Nun sinds 12km zur Arbeits, für meine Partnerin 8 in die andere Richtung)?

Freiburg und Umgebung wurde ein teures Pflaster, zumindest wenn man in der Rheinebene bleiben möchte. Ich leb noch etwas südlicher ( Weck, Novartis, Rota und Co sind hier beheimatet.)
Wobei ich durchaus auch emotionale Bindungen zum Kaiserstuhl hab (mein Opa nahm mich damals auf dem Traktor mit nach Wyhl, müsste 83 gewesen sein)
 
Dir ist bewusst, dass es dieses Jahr Tage gab, an denen mehr als 60% der benötigten elektrischen Leistung durch regenerative Energiequellen erbracht wurden?

omg, bitte nicht...
was sagen denn einzelne "Tage" aus?
Nichts.
Hier in Deutschland auf Solarstrom zu setzen ist eh am Thema vorbei. Das lohnt sich genau nur deshalb weil es subventioniert wird.
Wir haben in großen Teilen der Republik dafür einfach durchschnittlich zu wenig Sonne.

Bitte um einen Link, dass in Frankreich alternativ gewonnener Strom billiger ist als Atomstrom. Wobei der Vergleich zwecks Subventionierung beider Bereiche recht schwer anzustellen sein wird.
 
Bis vor 7 Jahren hab ich noch im Ort gearbeitet, weshalb also wegziehen

Würde ich auch nicht machen, tolle Gegend mit Belchen und Kaiserstuhl und Dreiländereck, habe selbst dort ziemlich lange gewohnt.

Aber der Freiburger Mittelstand hat machmal schon einen Sprung in der Schüssel. Freiburg ist grün, grüner OB.
Meine Bekannten sind noch grüner, so grün, dass nichtmal WLan laufen darf, wegen der gefährlichen Strahlenbelastung. Aber der Mann fuhr jeden Tag nach Offenburg im Landrover zur Arbeit. Ein halber Lastwagen, hat wohl mehr als 20 Liter geschluckt.
 
Freiburg ist echt sau schön.

Wohn ne gute Stunde von da weg, aber halt am Rand vom Nordschwarzwald (aber noch drin :D)

In der Autobahnausfahrt Lahr wenn man aus Richtung Offenburg kommt, hab ich mal ein Auto zu schrott gefahren => Baum geknutscht^^

@elgitarre, wieso keine Kohlekraftwerke? Die nutzen wir doch eh schon jetzt?
 
Nächstes Jahr wird wieder der Strom teurer. Und nein, das hat nichts mit der Energiewende zu tun, sondern mit dem immer höher werdenden Steuern, welche uns der Staat - auch für Atomstrom - aufbundelt. Hinzu kommt, dass wir auch noch die Steuerbeträge wuppen müssen, welche Großfirmen nicht mehr zahlen müssen für ihren massiven Verbrauch, weil sie sich befreien lassen davon. Von den "der Strom wird immer kostengünstiger produziert" Phrasen haben wir daher nichts. :dozey:
 
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