[Windows 10] Der Windows 10 Thread...

Nunja du musst mal so überlegen... wenn man nun ein einzelnes Programm freigibt - woran erkennst du das Programm?
Am Namen > Ein Schadprogramm mit gleichem namen meldet sich nicht
Am Hash > Sobald du das Programm updatest musst du es erneut ausschließen

Einzig gibt es die Möglichkeit über den Taskplaner - ... da holt man an der Tür schnell Pizza und HEZU ist schneller ;D

Die Sicherheit runter setzen ist eine weniger gute Idee - die Nächste Software die nicht du freiwillig startest und *möchtest* darf dann mehr als du eigentlich dachtest....
 
Bin auf das hier gestoßen: Microsoft Application Compatibility Toolkit
Damit kann man sich eine Art White-List erstellen.
Aber will irgendwie auch nicht funktionieren. Die Möglichkeit wäre noch ein Wenig eleganter gewesen.
 
Nunja Whitlist trifft es nicht so ganz.
Mit dem ACT bekommt man Zugriff auf den im OS integrierten Kompatibilitäts-Layer...
Wenn eine Anwendung z.B. auf c:\Programme (x86)\ schreiben möchte / muss kann man damit Pfade (für das Programm Transparent) so umbiegen das die Dateien im Benutzerprofil landen.
Oder Speicher-Randomizion deaktivieren, Farben, Layout... alles bis ca. win98 umbiegen damit auch alte Software unter Windows 7,8,10 Fehlerfrei läuft.
Dabei sind schon 100.000nde Programme vorkonfiguriert.

Das geht vorallem sehr gut bei Alten Programmen die die Adminrechte vom System anfordern weil sie *falsch* Programmiert wurden - und diese eigentlich gar nicht benötigen (Beispiel von oben - in c:\Programme können nur Admins schreiben, wenn man den Pfad nun umändert werden die Rechte nicht mehr benötigt und die Software kann durchaus auch ohne laufen)

An deinem Beispiel benötigt die Software die Reche um Sensordaten direkt von der Hardware abzufragen - am OS vorbei. Hardwarezugriff ist Sicherheitsrelevant.
 
@drfuture:

Kannst du kurz erklären wie ich das zu benutzen habe. Corel 12 läuft unter Win 10 nicht mehr, ging noch bei 7. Könnt ich es damit wieder zum laufen bringen? Mit dem Kompatibilitätsmodus funktioniert es nicht.
 
Hast du noch einen PC mit Windows 7?
Für Privatanwender und einen Client / eine Software ist die Nutzung nicht ganz simpel :)

Am einfachsten wäre es den neuersten ACT Client für Windows 10 auf Windows 7 zu installieren. Dann Corel12 starten. Der Client Loggt dann Kompatibilitäts-Informationen und kann Probleme + Lösungen aufzeigen.

Einen kleinen Guide gibt es hier

Sonnst kann man glaube ich nur die Schalter durchprobieren - blöderweise sind das aber recht viele... aber ich mache mich mal noch schlau wie das als Einzelplatz-Lösung funktionieren könnte.

Auch für andere Corel-Draw Versionen gibt es leider keine Shims (So heißt so ein Kompatibilitäts-Paket) - sonst hätte man die dortigen Einstellungen mal testen können.

Es gibt aber noch ein paar mehr Kompatibilitäts-Standard-Einstellungen als bei Rechtsklick die du probieren kannst.
Schau dir mal den Blog-Eintrag an ob das was bringt:
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey Leute,

Benutzt ihr unter Win 10 eig. noch einen seperaten Virenschutz?

Mfg
Markus
 
Malwarebytes. Nur gute Erfahrungen gemacht. Was Erkennung, Performance, Nicht-Nerv-Faktor usw angeht. Aber nicht erst seit Win10.
 
Naja ich frage deshalb, weil ein Freund von mir Win 10 nur mit dem hauseigenen Virenschutz betreibt und ich durch Recherchen im Netz auch zu dieser Ergebnissen gekommen bin.

Da ich auf meinem derzeitigen Rechner(Laptop) Win 7 mit KIS 2015 benutze mit einer 3 PC Lizenz überlege ich halt, ob es nicht sinnvoller wäre die Lizent auf den neuen PC "umzuziehen".
Da ich den Win7 Rechner und den Win 10 Rechner nicht gleichzeitig laufen haben werde, überlege ich auch hier für den Zeitraum die Lizenz doppelt zu nutzen. Verwenden würde ich jeweils wie gesagt nur den einen oder den anderen.

Aber abgesehen von dieser Problematik, kann ich mich mit den in Win 10 integrierten Boardmitteln auch schützen oder ratet ihr mir hier eher ab davon "ohne" Virenschutz unterwegs zu sein?
 
Der Windows Defender ist nicht so schlimm, wie er früher mal war. Von daher bei den Internetrecherchen auch drauf achten, wie alt die Berichte sind.
Es gibt welche, die besser sind, es gibt aber genauso gut welche (auch bezahlte) Virenscanner, die schlechter sind.
 
Fürs normale surfen reicht der auf jeden Fall.

Solange man sich nicht in die wunderbare Warez- oder pr0n-Welt begibt, wo die richtig ekligen Viecher wohnen, braucht man da nicht mehr.
 
Halte ich ehrlich gesagt für ein Gerücht, gerade wenn man sich die ganzen Lücken anschaut, die durch solche Programme entstehen. Ich fahre schon seit sehr langer Zeit ohne Virenschutz, und obwohl ich min. 1x im Monat von einer Live-CD aus das System überprüfe, habe ich nie Probleme - vor allem keine, die künstlich durch solche Programme entstehen. Hierbei verweise ich auch immer gerne wieder auf .
 
Solange man sich nicht in die wunderbare Warez- oder pr0n-Welt begibt, wo die richtig ekligen Viecher wohnen, braucht man da nicht mehr.
Genau und das kann immer passieren, vielleicht sitzt ja auch mal wer anderes vor dem PC. Von daher Windows braucht Virenschutz, bzw. Internetwarnung, hab das Problem zwar nicht als Ubuntuuser, doch in der Windows-Welt dürfte sich da nichts geändert haben
 
@Lauri unter linux gibt es genauso genug Viren - und noch viel ekligere dinge wie rootkits die sich im Kernel verbergen und durch keinen Scanner zu finden sind - nur die Vertreitung ist schlicht wesentlich geringer da es kein lohnendes Ziel ist.

@Virenscanner - nur den Defender würde ich nicht nehmen, gibt ja aber auch noch Microsoft Security Essentials der eine Option wäre. Die Erkennungsraten der Pattern-basierten Erkennung ist bei allen Scannern immer um die ca 99% - von Quartal zu Quartal würfeln sich die Hersteller in Tests durch.
Unterschiede gibts bei der Erkennung von unbekannten Viren - nur auch da gibt es nicht DEN Scanner.
Als Privatmann würde ich jedenfalls für den Scanner nicht zahlen. Die Unterschiede für Pro-Varianten sind Augenwicherei im Heimumfeld.
 
@drfuture:

SE gibt es nicht mehr unter Win10. Der ist / heißt jetzt Defender, mit der gleichen Funktionalität.
Für mich ausreichend. Alles auf meinem System ist immer aktuell. Dubiose Sachen werden nicht geladen, verdächtige vor dem öffnen auf Virus Total gescannt. Unbekannte Mailanhänge wandern in Papierkorb. Bewege ich mich online mal auf halbgaren Seiten, dann mit Sandboxie.
Die Strategie half bis jetzt ohne Virus auszukommen, seit den letzten 10 Jahren.
 
@Lauri unter linux gibt es genauso genug Viren - und noch viel ekligere dinge wie rootkits die sich im Kernel verbergen und durch keinen Scanner zu finden sind - nur die Vertreitung ist schlicht wesentlich geringer da es kein lohnendes Ziel ist.

Die Zahl der Schädlinge unter Linux die wirklich "in the wild" sind dürfte ziemlich gering sein. Und oft läuft es auch auf "chmod +x mileycyrusnaked.sh" und "./mileycyrusnaked.sh" hinaus. Oder auf einen schlecht abgesicherten SSH-Zugang. Bei einem Layer-8-Problem kann kein Betriebssystem der Welt helfen. Leider. Linux kein lohnendes Ziel... Kommt auf die Definition von lohnend an. Wenn man es auf Desktop-Systeme abgesehen hat, gebe ich dir recht. Das lohnt sich nicht wirklich. Da hat man mit Window ein leichteres Spiel dank der höheren Verbreitung. Bei den Servern (welche ja auch durchaus lohnend sein können dank der dicken Anbindung) sieht es dann aber schon anders aus. Da hat Windows die vergleichsweise geringere Verbreitung. Dennoch fallen nicht reihenweise Linux-Server den Bösen Buben zum Opfer.

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Einen fest installierten Virenscanner nutze ich unter Windows selbst nicht. Gibt genug Möglichkeiten solch einen auszuhebeln. Dateien die mir nicht koscher vorkommen, werden entweder sofort gelöscht oder bei Virustotal und teilweise auch bei Anubis geprüft. Alle paar Monate lasse ich dann mehrere vom Betriebssystem unabhängigen Virenscanner auf das System los. Damit fahre ich seit Jahren ohne Probleme. Die letzte Kompromittierung habe ich mir durch ein Layer-8-Problem eingefangen, als ich das Verhalten eines Schädlings in einer virtuellen Umgebung nachvollziehen wollte. Leider habe ich die Datei auf dem richtigen System ausgeführt...:rolleyes:
 
- ok danke ;D

@mathmos das Problem ist fast *immer* Layer 8 bzw. anders - die Userinteraktion uns sei es nur der Besuch einer Webseite oder das Öffnen einer E-Mail.
Der Angriff auf Windows-Server ist *gefühlt* ebenso selten und unwahrscheinlich wie der auf Linux-Server.
Unterschied hier ist schlicht das die Server feste Aufgaben übernehmen und ein Server von einem Admin *gewartet* werden *sollte*. Einfalls-Löcher sind hier dann egal ob Windows oder Linux nur Fehlkonfigurationen oder bekannt werdende Sicherheitslücken in einem nach außen veröffentlichten Dienst.

Da die Benutzung von Linux als Desktop (und dann noch von unbedarften) sehr sehr selten ist - lohnt sich die Entwicklung von gewöhnlichen Schädlingen hier nicht.
 
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