Der Punkt ist halt der:
(G)amigo hat ja klar geäußert, dass sie das g:b als ein Geschäftsmodell sehen mit dem sie Geld verdienen wollen. Das ist zunächst einmal ihr gutes Recht als Unternehmen, so funktioniert Marktwirtschaft halt.
Dass die ganze Übernahme durch (G)amigo völlig indiskutabel gelaufen ist, dürfte aber auch klar sein. Sonst wäre wohl keiner von uns hier.
Der Angriff auf das Board jetzt ist natürlich kindisch, allerdings kostet er (G)amigo ganz direkt Geld. Zum einen von der technischen Seite her, zum anderen weil sie mit jeder Minute Downtime kein Geld aus Werbeeinnahmen erwirtschaften können und User verlieren.
Ein DDoS auf so ein klar gewinnorientiertes Projekt wie es das g:b inzwischen ist, ist für mich zumindest nachvollziehbarer als wenn irgendwelche Hobby-Projekte oder "gemeinnützige" Seiten angegriffen werden.
Nicht das wir uns falsch verstehen:
Ich finde die ganze Aktion natürlich auch peinlich, zumal man langsam mal versuchen sollte Ruhe in die ganze Geschichte zu bringen.
Ein gaaanz kleines Grinsen kann ich mir aber nicht verkeifen, weil (G)amigo bislang nur Ärger mit der Übernahme des g:b hatte - und DAS haben die sich schlicht und ergreifend selbst zuzuschreiben. Der jetzige Angriff ist ja nur ein Teil einer Kette von Ereignissen, die allerdings durch (G)amigo selbst in Gang gesetzt wurde ursprünglich.
Dass jetzt "Unbeteiligte" wie dynamikemiller die leidtragenden sind, ist aber natürlich scheiße. Ich hätte es wesentlich lustiger gefunden, wenn die neue Elite-Board:Crew um ihren Anführer Amigo die Sache selbst hätten regeln müssen.