Bundeswehr verlässt Stützpunkt in Kundus

@abdul

nestle oder monsanto erschießen lehrer und schüler, brennen schulen nieder, zerstören die kulturgüter und geschichte und schaffen die menschenrechte ab. is klar.
dein vergleich ist für die opfer ein hohn.
 
kapitalisten die vor nichts zurückschrecken, im ausland kinder in die fabriken schicken, unter abartigen bedingungen arbeiten lassen und vergiften, wenn die drauf gehen die nächsten ordern, sind eben (ein glück) nicht wie die taliban.
Mit der Kinderarbeit hast du vollkommen Recht. Das ist fast genauso verabscheuungswürdig.

Aber wäre es nicht klasse, wenn ein Land sich nicht zwischen Pest und Cholera entscheiden müsste sondern einfach mal auf beide Krankheiten verzichten kann? In Ländern wie Bhutan kriegen die das auch auf die Reihe. Dort gibt es einen so genanntes . Sowas steht aber mit Sicherheit nicht im Koran und auch mit Sicherheit nicht in den Bilanzen Deiner genannten Kapitalisten.
 
Wenn man hier selber wie ein Hassprediger gegen die Taliban geifert, ist das einfach nur albern. BILD-Buchstabierer unter sich.

Sich an deren Missetaten aufzugeilen ist noch blöder. Die Taliban schaffen ja nicht mal sowas wie den Genocid der Deutschen an den Herero, von Auschwitz gar nicht zu reden. Rekorde sind nicht in Gefahr.

Besser drei Hirnzellen zusammenschalten und versuchen, zu verstehen, wie es zur Bildung des Phänomens "Taliban" gekommen ist. Aber wenn man nur zwei Hirnzellen hat, funktioniert das nicht.
 
Dann klär uns mal auf, ich persönlich hab mich mit dem Thema noch nicht eingehend beschäftigt
 

das habe ich nicht gesagt.
aber unterm strich ist es doch egal wie die menschen sterben, weggebombt oder durch unmenschliche arbeitsbedingungen.
hier versucht die politik doch auch die menschenrechte zu beschneiden, noch nicht so krass wie dort, das ist klar, macht es aber nicht besser.
und ob du jetzt kulturgüter zerstörst oder die natur schädigst, ich denke zweiteres hat weitreichendere folgen für die menschheit.
man kann nicht einfach hingehen und sagen, das sind die bösen, wir sind die guten.
wir als westliche welt machen es halt nur subtiler, während die mit dem vorschlaghammer vor der tür stehen.
 
HQ:

Der einzige, echte, wirkliche, wahre Superheld:


Topic:

Ist mir so lang wie breit, solange die Menschen dort nicht bereit sind für ihre Rechte aufzustehen und dafür zu kämpfen bringen auch 10 Jahre Krieg nix und 20 erst recht nicht.

Deswegen bringt auch Entwicklungshilfe in Afrika nix.

Solange dort Albinos wegen "Heilender Kräfte" abgeschlachtet werden und AIDS grassiert obwohl jeder dort zum 3.662 mal die Aufklärung bekommen hat, selbst schuld.

Man kann Menschen keine Hilfe aufzwingen, die diese nicht möchten.
 
Dann klär uns mal auf, ich persönlich hab mich mit dem Thema noch nicht eingehend beschäftigt
Dann interessiert es Dich einfach nicht besonders, man muss nicht alles wissen und über alles reden.

Mich nervt nur dummes Gegeifer. Die Wahrheit ist nämlich komplizierter. Wie genau, weiß ich auch nicht. Krieg's raus und grabe weiter. Kleine Kostprobe:

Allegations of connection to CIA There have been many claims that the CIA directly supported the Taliban or al-Qaeda. In the early 1980s, the CIA and the ISI (Pakistan's Inter-Services Intelligence agency) provided arms and money, and the ISI helped gather radical Muslims from around the world to fight against the Soviet invaders.[287] Osama Bin Laden was one of the key players in organizing training camps for the foreign Muslim volunteers. "By 1987, 65,000 tons of U.S.-made weapons and ammunition a year were entering the war."




Innerhalb von nicht einmal zwei Jahrzehnten tobten auf afghanischem Boden zuerst ein Ost-West-Konflikt, dann ein Bürgerkrieg, und heute wird das Land zum Schauplatz der Auseinandersetzungen um Rohstoffe, da im benachbarten Turkmenistan Erdöl- und vor allem Erdgasvorkommen entdeckt wurden. In diesem Spiel sind die Talibanmilizen nichts als die Bauern auf dem Schachbrett Pakistans und der Ölmultis.

 
aber meint er nicht genau das?
du, ich und alle anderen der westlichen welt nehmen es billigend in kauf das für unsere konsumgüter menschen sterben, damit wir unseren lebensstil beihalten können.

wie kannst du und nero dir hier einfach mal pauschal ein Urteil über alle erlauben?
Ich halte von Unternehmen Abstand wenn ich weiß dass diese Menschen quälen und Kinder beschäftigen und nichts daran ändern wollen.
Wir reden hier über die Taliban.
Was ihr treibt ist nichts anderes als die sinnvolle Diskussion völlig OT treiben mit eurem Hass auf die westliche Gesellschaft in deinem Fall und mit dem typisch schweizerischen Deutschenhass in Neros Fall.

dabei ist es nüchtern gesehen doch völlig egal ob nun "lebensstil" oder "religion" das buzzword ist.

und es macht wohl für dich auch keinen Unterschied ob man persönlich mit eigener Hand Kinder andersdenkender Eltern im Kindergarten in die Luft jagt, oder ob man als gutgläubiger Verbraucher bei einem Unternehmen einkauft das Kinder ausbeutet ohne dass man das weiß?
 
Was ihr treibt ist nichts anderes als die sinnvolle Diskussion völlig OT treiben mit eurem Hass auf die westliche Gesellschaft in deinem Fall und mit dem typisch schweizerischen Deutschenhass in Neros Fall.

Tolle Sache, dieses Internet in der geschlossenen Anstalt.

Erzähl doch noch bisschen mehr. Hörst Du auch manchmal Stimmen?
 
@abdul

es knallt dich niemand ab wenn du ein produkt nicht kaufst oder kein fernsehn schaust oder keine schule besuchst. das ist der unterschied.
niemand hat behauptet dass "wir" - wer auch immer das sein mag - die guten seien.
 
Allegations of connection to CIA There have been many claims that the CIA directly supported the Taliban or al-Qaeda.
Ja, das ist schon länger bekannt. Unter dem Gesichtspunkt ist auch Rambo III ganz lustig. Da waren die armen Taliban nämlich noch die "Guten".
 
Topic:

Ist mir so lang wie breit, solange die Menschen dort nicht bereit sind für ihre Rechte aufzustehen und dafür zu kämpfen bringen auch 10 Jahre Krieg nix und 20 erst recht nicht.

Deswegen bringt auch Entwicklungshilfe in Afrika nix.

Solange dort Albinos wegen "Heilender Kräfte" abgeschlachtet werden und AIDS grassiert obwohl jeder dort zum 3.662 mal die Aufklärung bekommen hat, selbst schuld.

Man kann Menschen keine Hilfe aufzwingen, die diese nicht möchten.

Mhm, genau :rolleyes:

Soweit ich mich erinnern kann haben die USA (u.a.) im letzten Afghanistankrieg auf Seiten der , einem afghanischen Bündnis gegen die Taliban, mit dem Ziel "eine demokratische Staatsform in Afghanistan zu errichten." (Wiki).

Zu dem Teil dass die Afrikaner alle dumm und selber schuld an ihrer Armut sind möchte ich gar nicht viel sagen, denn da spricht deine Dummheit Bände. Vlt. solltest du dich mal informieren.
 
@KaPiTN: Das heißt letzlich aber auch nur "Teilnehmer am heiligen Krieg".
Die USA haben damals massiv die Radikalisierung und Ausrüstung aller möglichen militanten Gruppen vorangetrieben, um die Russen zu ärgern. Das mündete dann letztlich nach Abzug der Russen in der Terrorherrschaft der Taliban.
Ein weiteres Beispiel für die Gehirnamputiertheit der "Der Feind meines Feindes ist mein Freund"-Politik.
 
Daß die USA immer wieder ihre Feinde von Morgen unterstützt haben ist richtig, aber dennoch ist es falsch alle militanten und oft radikalen Gruppen mit islamischen Hintergrund in einen Topf zu werfen. Hier zum einen die Guerillagruppen im Kampf gegen die UDSSR und dann zum anderen Gruppierungen, die später von Pakistan aus in das Land einfielen.

Wenn Westerwelle sagt, Afhanistan sei nicht mehr Rückzugsgebiet der Taliban, dann stelle ich in Frage, ob s das jemals war und nicht vielmehr Operationsgebiet.
Ursprung und Rückzugsgebiet ist doch vielmehr Pakistan.

Und ich habe das schon mehr als einmal geschrieben, vielleicht war es noch im anderen Board, daß man die Taliban schon deshalbt nicht besiegen kann, weil man die Nester in Pakistan ausheben müßte.
Pakistan hat nicht nur Atomwaffen sondern ist auch sonst imo ein höchst zweifelhafter "Partner".
 
Angeblich bekommen die Taliban ihr Geld aus Saudiarabien und den Golfstaaten. Wie in Syrien sind die finanziellen Mittel entscheidend. Die Kämpfer sind zunächst keine Überzeugungstäter, sondern Arbeitslose ohne Auskommen. Sie schließen sich der Truppe an, die sie versorgt und bezahlt, logischerweise, denn wenn man Hunger leidet, geht man dorthin, wo es was zu essen gibt. In Syrien bekommt Al Kaida ja auch das Geld aus den Golfstaaten und aus Saudiarabien, und die USA gucken weg, weil sie sich mit Saudiarabien nicht anlegen wollen.

Das ist alles ein hübsches Ringelreien, was dort abläuft. Die Guten und die Bösen gibt es dort nicht, feste Allianzen wohl auch nicht, aus Mudschaheddin werden je nach Umständen auch Taliban.

Pakistan ist wichtiges Rückzugsgebiet, aber das Geld, das die Taliban brauchen, gibt es dort nicht.
 
Nachweislich bekommen die Taliban den größten Teil ihres Budgets aus dem Drogenhandel. Die Hauptabnehmer dafür sitzen nicht unbedingt in Arabien.

Das nicht, aber Unterstützer, behauptet Wikipedia:

Die Taliban erlitten schwere Niederlagen gegen die Truppen Massouds. Internationale Beobachter vermuteten bereits das Ende der Talibanbewegung. Mit militärischer Unterstützung Pakistans und finanziellen Hilfen aus Saudi Arabien formierten sie sich jedoch neu. Zwei Jahre belagerten und bombardierten sie Kabul. Im September 1996 planten die Taliban eine erneute Großoffensive gegen Kabul. Maßgeblich beteiligt an der finanziellen und materiellen Förderung der Taliban durch Pakistan waren der damalige General und spätere Präsident Pervez Musharraf und Innenminister Nasirullah Babar, der die Taliban als "unsere Jungs" bezeichnete.


Oder ein Artikel in der "Zeit"

ZEIT ONLINE:
"Ohne Saudi-Arabien und Pakistan kein Taliban-Regime"


Erös: Alle Nachbarländer Afghanistans sind involviert, vor allem aus wirtschaftlichen Gründen, Afghanistan hat Bodenschätze und ist ein Durchgangsland. Pakistan hat zudem militärische Gründe, weil es das Afghanistan-Engagement von Erzfeind Indien fürchtet. Saudi-Arabien träumt immer noch von einem wahabitisch-sunnitischen Gottesstaat Afghanistan, als Pendant zu seinem großen Konkurrenten, dem schiitischen Gottesstaat Iran. Der Iran wiederum sieht sich an seiner Ostgrenze von den US-Truppen am Hindukusch bedroht und Russland hat als Nachfolgestaat der UdSSR mit Afghanistan noch ein Hühnchen zu rupfen. Deutschland ist inzwischen ausschließlich aus Gründen unerschütterlicher NATO-Bündnistreue dabei.

ZEIT ONLINE: Können unter diesen Voraussetzungen die innenpolitischen Probleme Afghanistans überhaupt gelöst werden?

Erös: Nein. Aber Afghanistan wäre ansonsten durchaus im Stande, seine Probleme in absehbarer Zeit und mit einer moderaten Entwicklungshilfe – auch durch das noch immer hochgeschätzte Deutschland – selbst zu lösen.

Wie stark schätzen Sie den Einfluss Saudi-Arabiens in Afghanistan ein?

Erös: Saudi-Arabien und Pakistan waren nach dem Abzug der Sowjettruppen Gründer und Motor des Taliban-Regimes. Ohne die massive finanzielle, ideologische und politisch-diplomatische Unterstützung durch Saudi-Arabien und Pakistan hätte es nie ein Taliban-Regime in Afghanistan gegeben und wird es dort auch in Zukunft nicht geben.


Was davon stimmt und was nicht, kann ich natürlich auch nicht beurteilen
 
Und wieder ein Argument für die Legalisierung. Ob legal oder nicht, es gibt den Markt. Dass die Unsummen die da generiert werden nicht einfach verschwinden sollte klar sein.
Aber langsam mag ich mich echt nicht mehr für irgendwas einsetzen, obs eine humanere und sinnvollere Drogenpolitik ist oder Netzpolitik oder oder. Die Wahlen haben es gezeigt, die Leute wollen gar nicht anders .
Dass man niemals verhindern kann, dass Mohn in Afghanistan angebaut werden kann ist auch so eine Tatsache. ES GEHT NICHT.
 
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