Bundestagswahl 2017

Wie wird sich die SPD-Basis entscheiden?

  • Ja zur GroKo

    Stimmen: 10 34,5%
  • Nein zur GroKo

    Stimmen: 19 65,5%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
Um bei Schwarz-Gelb eine schwache FDP haben zu wollen, braucht es eine starke CDU
 
Die Kombination aus beidem ist das Problem. Wenn die FDP das Arbeitsministerium bekommt ist schon viel verloren. Dazu noch ein CDU-Innenministerium und die CSU kümmert sich um den Verkehr... Das Grauen.
 
Also heißt das (wohl unerreichbare ) Ziel: absolute Mehrheit für die Union
 
Also CDU wählen oder eine Kleinstpartei, die eh keine Chance hat. Dann sind die Prozente der Einzieher mehr Wert.

Wann hätte die CDU eine absolute Mehrheit? Bei 47, 48 Prozent? Das ist leider so unrealistisch wie ein Kanzler Schulz am 24.

Anderes Ziel: Nicht die SPD wählen und sie abstürzen lassen, damit die einen Corbyn-Schwenk nach Links machen nach der Wahl und sich für 2021 ein sozialdemokratisches Programm ausdenken.
 
Hab nie verstanden, was das taktische Wählen soll. Da wählt man also lieber eine Partei, die man so nicht wählen würde, sich aber damit aber die besten Gewinnchancen verspricht, als ginge es ums gewinnen. :confused:
 
Is mir klar.
Ich hab lieber eine Partei an der Macht, die mich vertritt, als ne Scheißpartei, die ich nur gewählt hab, weil ich mir damit die besten Gewinnchancen ausgerechnet hab.
 
Du hast aber nicht die Wahl zwischen "eine Partei an der Macht, die mich vertritt" und "nur gewählt [..], weil ich mir damit die besten Gewinnchancen ausgerechnet hab. "
 
@nik:
Denkfehler:

Taktisch wählen heißt nicht aufs Siegerpferd setzen damit man hinter Gewonnen hat.
Ein Wahlzettel ist kein Wettschein.

Es geht um den Gedanken, wenn ich schon nicht bekomme was ich will, verhindere ich zumindest was ich nicht will.

Man wählt also nicht CDU weil man Mutti so lieb hat, sondern um eine Koalition zu verhindern.
Schwarz ist besser als Kipp-Schwarz, oder Schwarz-Geld.
 
Was soll das bedeuten? Das klingt wie die Anweisung auf dem Schießstand, nicht auf den Ausbilder. Unzureichend.
Dann eben Linke oder Grüne anstatt SPD. Mit denen Grünen kannst du noch auf Schwarz-Grün hoffen, eine seltsame aber nicht unbekannte Kombi.
 
Das ist doch jenseits von allem

Selbst die SPD-Seifenoper gibt schon unterschwellig Hinweise, wer zu wählen ist, weil man die SPD lieber in der Opposition sieht. ;) :

[video]https://www.picflash.org/picture.php?key=8EOY5O&action=show[/video]
 
Bevor ich CDU wähle friert die Hölle zu und Schweine fliegen. Oder Half-Life 3 erscheint.
 
Man könnte Die Linke wählen. Möglicherweise reicht es für R2G. Beachten sollte man vielleicht auch, dass die Umfragen in Bezug auf die AfD sagen wir mal geschönt sind. Zum einen von den Befragten und zum anderen von den politisch völlig unabhängigen Befragern.
 
@Seedy:

Kein Denkfehler. Das "taktische Wählen" selbst basiert auf einem Denkfehker.
Würde jeder die Partei wählen, die seine Interessen vertritt, sähe die Verteilung ganz anders aus und so ein Quatsch wie das "taktisch Wählen" wäre gar nicht im Gespräch.
Wer "taktisch" wählt, hat meiner Ansicht nach das Wahlsystem nicht verstanden.
Und je länger man dieses Verhalten beibehält, desto schwieriger wird eine Änderung der Situation. Es endet dann da, wo wir jetzt sind: Man wählt wieder CDU/CSU und ändert nichts. Lieber Stillstand und zugucken, wie der Überwachungsstaat weiter ausgebaut wird. Ja so isser, der Deutsche - oder sagen wir der alte Deutsche. Ich beobachte dieses Verhalten verstärkt bei Senioren.

Manchmal muss man auch einfach mal was riskieren, wenn man tatsächlich eine Änderung möchte. Das heisst ggfs. auch selbst Opfer bringen. Nur da hört die Bereitschaft der meisten Leute schon auf.

Ansonsten was Hector sagt - auch für mich gilt: Eher friert die Hölle zu, als dass ich mich so einem Irrsinn anschließen würde.
 
Das "taktisch wählen" funktioniert m.W. über ein Splitting der Erst- und Zweitstimme. Ob das klappt, weiß natürlich keiner. Bei der letzten Bundestagswahl hat die Union faktisch alle, also fast alle, Direktmandate in Deutschland geholt. Warum kommt die FDP in den Umfragen plötzlich auf 9%? Weil die Wähler taktisch wählen (wollen). Sie wollen die Groko beenden.
 
@Meta: Und haben dann lieber schwarz/gelb oder schwarz/braun?

Ich denke die 9% sind eher dem Umstand geschuldet, dass CDU und FDP sich 3:2 gut 95% aller Parteigroßspenden teilen.
Die CDU wird die FDP brauchen, falls sie den Schritt auf die AfD zu nicht wagen möchte (wobei sie ihn ja durchaus in Erwägung zieht, wenn sie nur so weiter an der Macht bleiben kann, das kam ja bereits durch).

Ich werde heulen vor Lachen, wenn die taktischen Wähler am Ende schwarz/braun haben. Wobei schwarz/gelb fast das gleiche Desaster darstellt. Schwarz oder braun - wo ist der Unterschied?
 
Ich würde vermuten, dass die FDP-Wähler taktische Wähler sind und die AfD aus anderen Gründen gewählt wird. Wie es auch immer ausgehen mag, ein schwarz-blaues (oder wie du sagst schwarz-braunes) Bündnis wird es nach dieser Bundestagswahl nicht geben. Wenn es für Union+FDP nicht reicht, gibt es wieder Groko oder Jamaika oder wenig wahrscheinlich R2G. Mit der AfD will keiner koalieren und die AfD will auch nicht in die Regierung.
 
Ich wähle strategisch in Richtung Schwarz/Gelb/PARTEI, damit die PARTEi dann nach 2021 geordnet die Machtübernahme koordinieren kann. Alles andere ergibt ja ganz offensichtlich keinen Sinn.
 
@kuromi:
Nun bevor ich schwarz wähle, hacke ich mir auch lieber die Hand ab.
Grundsätzlich hast du ja recht, nur realistisch betrachtet kann ich mich darauf verlassen das alle anderen kacke sind.
Idealismus funktioniert auf diese Art selten.
 
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