[Politik und Gesellschaft] BRD: Auswärtiges Amt fordert Botschaften auf, ihre Agenten zu benennen

Die Bundesregierung steigert den Druck auf ausländische Nachrichtendienste. Laut Spiegel Informationen fordert Deutschland alle ausländischen Botschaften dazu auf, ihre gesamten Geheimdienstler zu benennen. Dies sind ungewöhnliche Maßnahmen. Im Ministerium von Frank-Walter Steinmeier (SPD) heißt es diplomatisch, Ziel des Vorstoßes sei es, zwischen der Bundesregierung und den Botschaften "einen gemeinsamen Sachstand" herzustellen.

Parallel zu dem Auswärtige Amt Vorstoß arbeitet das Innenministerium an einem Maßnahmen-Katalog, um die Spionageabwehr zu reformieren.

Die Bundesregierung erwarte nun, dass der Katalog "von allen angeschriebenen Vertretungen beantwortet" werde.

Quelle:
 
Jo, allerdings hat in Deinem Beispiel der Bürger nichts zu melden. Hier aber haben wir das genaue Gegenteil dessen. Hier ist die BRD der "kleine Bürger" und die USA haben Macht und Einfluss. - Ich kenne zugegebenermaßen keine genauen Zahlen bezüglich Importe und Exporte, aber ich würde mich wundern, wenn nicht wir allein von dem her schon viel zu abhängig wären, während die es halt nicht einmal ansatzweise so sehr sind.

So oder so halte ich das alles für Augenwischerei. Selbst wenn man Agenten bennen würde, was wäre da gewonnen? Die Spionage auf rein technischer Ebene existiert weiter und die dürfte um Welten umfangreicher sein als ein paar eingeschleuste Agenten.
 
Aha, ausländsiche Botschaften sollen also ihre Geheimdienstler den deutschen Behörden nennen.
Kann es sein, dass im Regierungsviertel eine neue Lieferung hochreinen Kokses angekommen ist?
Oder wie kann man sonst auf so ne bescheuerte Idee kommen?

was ist daran bescheuert? Ich finde schon, dass es unter den gegebenen Umständen unser gutes Recht ist da mal nachzufragen.
Aber klar, wie immer, von dir kann ja immer nur bashing gegen den deutschen Staat kommen. Ist man ja mittlerweile gewöhnt.
 
was ist daran bescheuert?
Soll ich auf so ne Frage echt noch antworten? :D

Naja, ich tus.
Geheimdienstmitarbeiter operieren im geheimen und die Nennung der geheimen Identitäten wird wohl ihre geheimen Aufträge untergraben.
Natürlich könnte man fragen lassen, aber wenn man nicht genug Koks im Hirn und Blut hat, kann man sich dann wohl ausmalen, was man als Antwort bekommen wird.

Aber klar, wie immer, von dir kann ja immer nur bashing gegen den deutschen Staat kommen.
Nö, würde der österreichische Staat so ne hirnverbrannte Idee haben, dann würde ich auch über deren Kokskunsum sinnieren.
 
Geheimdienstmitarbeiter operieren im geheimen und die Nennung der geheimen Identitäten wird wohl ihre geheimen Aufträge untergraben.

omg.
Du Verwechselst hier die Nennung der Namen an den BND mit der Nennung und Veröffentlichung der Namen durch die Bildzeitung.

Ich finde, ein befreundeter Geheimdienst muss und darf sehr wohl über Agenten informiert sein die im eigenen Land operieren.

In wie fern das dann ein Problem mit geheimen Aufträgen ist musst du mir mal erklären. Schließlich kennt der BND sicher auch die Namen seiner eigenen Agenten und das führt sicher nicht dazu, dass diese nicht mehr im geheimen operieren können, oder?

Nö, würde der österreichische Staat so ne hirnverbrannte Idee haben, dann würde ich auch über deren Kokskunsum sinnieren.

dann muss der österreichische Staat ja echt der beste der Welt sein, da ich von dir hier noch nie was negatives über ihn gelesen habe.:rolleyes:
 
Die ausländischen Geheimdienste könnten doch gleich einpacken, wenn ihre Agenten der hiesigen Regierung bekannt wären.
Dem gewöhnlichen Volk dürfte es egal sein, ob Lieschen Müller ein Agent aus dem Ausland ist. Aber doch nicht unserer Regierung...

Wofür unterhalten wir denn u.a. den MAD und den Verfassungsschutz?
 
was soll damit nur bezweckt werden? daß niemand dieser aufforderung ernsthaft nachkommen wird, war den verfassern der aufforderung schon vor dem verschicken klar. den anschreiben wird keine liste deutscher agenten im jeweiligen land beigelegen haben.
 
omg.
Du Verwechselst hier die Nennung der Namen an den BND mit der Nennung und Veröffentlichung der Namen durch die Bildzeitung.
Herrje, wo hab ich so nen Stuss behauptet? Nirgends.
Na, wer ist wohl für die Spionageabwehr zuständig? Nö, nicht die Bevölkerung, sondern die staatlichen Behörden, die die Namen der Agenten haben wollen.
Das Auswärtige Amt will also das Geheimdienstpersonal eines Landes in Deutschland wissen, ist aber über seine Behörden zur Spionageabwehr verpflichtet.
Wer würde also so saublöde sein, seine Agenten zu nennen und sie somit in ihrer Arbeit schädigen?

Ich finde, ein befreundeter Geheimdienst muss und darf sehr wohl über Agenten informiert sein die im eigenen Land operieren.
Müssen tun sie gar nichts.
Dürfen tun sie, aber sie werden keine Antwort erhalten, weil die Agenten natürlich sonst in ihrer Arbeit massiv behindert werden würden.
Ausserdem liegst du vollkommen falsch, wenn du nur von befreundeten Diensten sprichst. Das Auswärtige Amt will ALLE Agenten, alller Nationen mit Botschaften wissen.
Wie bekifft muss man sein, wenn man zB die Russen fragt "Ey, Ivan wer isn so Spion bei uns?"?


dann muss der österreichische Staat ja echt der beste der Welt sein, da ich von dir hier noch nie was negatives über ihn gelesen habe.:rolleyes:
Das liegt daran, dass hier so wenig über Österreich zu lesen ist. Bring mal ein paar Themen und ich bin fleissig am draufkloppen.
 
Kann da TBow aber auch nur zustimmen, dümmer geht's nimmer.
Mir fällt auch gerade nichts ein was in gleichem Maße lächerlich wäre wie diese Meldung.
 
Kann da TBow aber auch nur zustimmen, dümmer geht's nimmer.
Ich stimme (ausnahmsweise mal) elgitarre zu. Fragen kostet nichts. Natürlich ist die Chance damit etwas sinnvolles zu erreichen verschwindend gering, aber vielleicht gibt es den ein oder Staat, der sich entscheidet für einen diplomatischen Bonus ein paar low-value Agenten zu enttarnen.

Die schwächeren Schwellenländer haben in den letzten Jahren in der UN ein erstaunliches Interesse gezeigt faires internationales Recht zu schaffen und dieses auch durchzusetzen. Die USA hingegen entzieht sich bis heute dem Internationalem Strafgerichtshof.
Man stelle sich mal vor diese Länder würden sich nun entschließen, dass ein bisschen Spionage bei weitem nicht so viel wert ist, wie mit einem wirtschaftlichen Powerhaus wie Deutschland in Zukunft zu besseren Konditionen zu handeln.

Im Hinblick auf die breite mediale Abdeckung des Themas Spionage zur Zeit ist dieses Aufforderung, auf die die USA nie eingehen würde, für alle Länder, die wenig von ihnen halten, eine Steilvorlage.
 
Du sagst ja selber "low-value Agenten", bedeutet im Endeffekt dass es kleine Fische sind die sowieso nichts Wert sind.
Und das würde dann mit Sicherheit als so riesen Erfolg aufgebauscht werden, dass da ansonsten nicht mehr viel gemacht wird in diese Richtung denn dass dumme Volk hat man mit dieser Nachricht ja beruhigen können.
 


Warum brauch Deutschland überhaupt ausländische Agenten?

Wir sind doch keine Gefahr für die USA und co. den Rest kann doch auch unser Geheimdienst erledigen. :confused:
 
Ausländische Agenten können auch zur Unterstützung eingesetzt werden bzw. zur Spionage in Nachbarsländer.
 


Wie sollen die denn helfen, wenn sie ihre Identität nicht preisgeben. :p

Ja, ergibt schon sinn. :/

Wegen dieser ganzen Sache bin ich kritisch gegenüber Geheimdiensten im Allgemeinen geworden. Snowden ist ja zum Beispiel nicht gegen Geheimdienste, weil er sie für nützlich hält, aber rechtfertigt der Zweck die Mittel?

Geheimdienste sind einfach nicht kontrollierbar, wegen ihrer Natur. Das sind Parallelregierungen. Okay, Snowden hatte Glück und hat Unterlagen geklaut, was passiert denn, wenn Snowden bekommt, was er will?

Dann geht es doch noch immer genau so weiter.
 
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