Oder kurz mit Halbwissen erklärt:
Bitcoin ist/war auf das Blockgrößen-Limit von 1 MB begrenzt. Das brachte dann Probleme mit sich, dass die Bitcointransaktionen zu langsam bestätigt wurden. Also berieten zahlreiche Entwickler darüber, die Blockgröße zu erhöhen. Das kam aber einem Hardfork gleich. Bedingung, dass das gelingt war, dass alle Miner mitziehen. Der Stichtag dafür war der 1. August. Natürlich zogen nicht alle mit. Der Bitcoin blieb bestehen. Und aus dem Fork entstand der Bitcoin Cash. Damit ist im Endeffekt eine neue Cryptowährung entstanden, die inzwischen an
in der Rangliste der Cryptowährungen steht.
Jetzt hab ich vor einiger Zeit gelernt, dass man in der Bitcoin-Wallet eigentlich keine Bitcoins gespeichert hat sondern nur die Transaktionen bzw. deren Differenz darauf. Und die Transaktionenen sind bis zum Fork identisch. Ab dem Fork gibt's aber Bitcoin-Transaktionen und Bitcoin-Cash-Transaktionen. In die BCC-Transaktionen wurde irgendein zusätzliches Bit eingefügt, um das Ganze vom Bitcoin abzugrenzen.
Lange Rede - kurzer Sinn:
Man kann auf
testen, ob die Wallet Bitcoin oder Bitcoin und Bitcoin Cash enthält. Diverse Börsen, z.B.
haben Anfang August die Bitcoin Cash dem Depot zusätzlich gutgeschrieben.
hat's ignoriert. Aus
muss man die Bitcoin Cash über den Private Key der Wallet selbst extrahieren. Die Bitcoins selbst bleiben dabei erhalten.
Also ja, hatte man seine Bitcoin auf einer Wallet, bei der man auch den Private Key hat, dann hat man auch den Anspruch auf die Bitcoin Cash zusätzlich. Sollte man sich überlegen. 1 BCC wird momentan zum Preis von ~500€ gehandelt. Ich hab 2 Bitcoin auf blockchain.info liegen. Die hab ich auf eine andere Wallet überwiesen und den Private Key ins
importiert. Dort wurden mir dann die 2 Bitcoin Cash angezeigt. Die hab ich dann an meine Wallet in kraken.com überwiesen. Damit hab ich jetzt meine 2 Bitcoin und 2 Bitcoin Cash. So einfach geht Geldvermehrung.