Bitcoin/Altcoin Diskussionsthread

Sobald die Kapitalisierung in die Billionenhöhe geht (ich schätze binnen etwa 10 Jahren wird dies geschehen), ist es vorbei mit dem Bärenmarkt.
 
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Ich hab aber nicht nach Bären oder Bullenmarkt gefragt sondern nach Spekulanten die die Volatilität hoch halten. Und da glaube ich wird so schnell keine Ruhe einkehren. :unknown:
 
Kenn jemand die Seite fxstreet? Die berichten im Moment ausgiebig und auffällig positiv über IOTA. Ob über andere Währungen auch, habe ich noch nicht recherchiert. :unknown:
 
Kann es sein, dass der Hype um Bitcoin und Blockchain in den letzten 1-2 Monaten massiv abgeflacht ist?
 
Kann man so sehen. Betrachtet man das Ganze etwas nüchterner, dann sind wir momentan wohl eher auf Normalzustand.

Die von Fondsmanagern und Banken getriebene Spekulationsblase ist halt geplatzt. Die, die halt im Dezember 2017 eingestiegen sind, haben sich meist die Finger verbrannt. Dazu gab's in den vergangenen Jahren auch immer mal Phasen größerer Seitwärtsbewegungen.
 
Abgeflacht klingt das für mich nicht mehr:


Das macht doch die ganze Idee ad absurdum und kann so in der Form doch unmöglich eine Währung mit Zukunft sein, rein aus ökologischen Gründen.
 
Natürlich ist das absurd. Noch schlimmer ist das in Teilen Chinas, wo Bitcoinserverfarmen mit Kohlestrom befüttert werden.
 
Ich sehe da kein Problem, da die Altcoins nicht als umweltfreundliche Währung konzipiert wurden.
Das für die Gewinnung der Währung Ressourcen verbraucht werden ist ja üblich. Unsere Kupfermünzen zB fallen ja auch nicht vom Himmel.
 
Aber nicht in der Größenordnung von Kraftwerken.. Ein Münzprägeautomat braucht überhaupt keinen Strom.
 
Aber nicht in der Größenordnung von Kraftwerken..
Metalle werden eingesammelt, transportiert, getrennt, meist, wieder transportiert, eingeschmolzen, daraus werden meist wieder Halbzeuge hergestellt, die wiederum transportiert werden, wo sie dann in Fabriken zu Endprodukten verarbeitet werden, die dann zu den Läden transportiert werden, wo sie dann der Kunden erwerben kann. Das betrifft nur die Wiederverwertung - die eigentliche Gewinnung, die ich ansprach ist da noch gar nicht erwähnt.

Ein Münzprägeautomat braucht überhaupt keinen Strom.
Meinst du etwa Prägemaschinen mit Kurbeln die per Muskelkraft bedient werden? ;)
Naja, selbst die werden per Energie angetrieben, die man bereit stellen muss.
 
Die Gewinnung ist aber einmalig, die Anwendungsmöglichkeiten vielseitig und nachhaltig. Das ist etwas anderes, als Energie für eine Information zu verbraten, deren Wert lediglich im Interesse in einem bestimmten Kontext besteht an ihr besteht. Wenn das System weg ist, wird es nichts mit Numismatikern vergleichbares geben, die Dir etwas ganz seltenes auf ihrer Festplatte zeigen wollen.
 
Bitcoin ist Stromverbrauch 'by design' das ist etwas anderes und hat eine ganz andere Größenordnung.
Das ist nicht nur ein ökologisches Problem, sondern es schreibt ja der in die Blockchain, der den billigsten Strom hat (priorisiert jedenfalls). Also China. Mit einem Anteil von soweit ich mich erinnere 75-80%.
 
Die Gewinnung ist aber einmalig, die Anwendungsmöglichkeiten vielseitig und nachhaltig.
Ein guter Grund, wieso das Schürfen nach Edelsteinen äußerst problematisch ist.

. Das ist etwas anderes, als Energie für eine Information zu verbraten, deren Wert lediglich im Interesse in einem bestimmten Kontext besteht an ihr besteht.
Ich hab nen Kompromissvorschlag - AltCoins schürfen weiterhin erlauben, Onlinespiele verbieten, weil sie übermäßig Energie für Zocker verbrauchen? ;)

Es gibt dutzende, wenn nicht hunderte, energiefressende Produkte, die akzeptiert werden. Hier bei den AltCoins mit dem Energieverbrauch bzw mit der Umweltbelastung zu kommen, ist zwar informativ, aber ansonsten belanglos. Ein vorgeschobenes Argument eben.


BurnerR schrieb:
Das ist nicht nur ein ökologisches Problem, sondern es schreibt ja der in die Blockchain, der den billigsten Strom hat (priorisiert jedenfalls). Also China. Mit einem Anteil von soweit ich mich erinnere 75-80%.
Das ist Kapitalismus, Baby!
Man produziert dort, wo der Lohnsklave am billigsten ist, die Energie bzw die Rohstoffe günstig sind,, die Steuern niedrig sind und die Gesetze einem günstig für das Handeln erscheinen.
 
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Ja sicher. Aber welches Unternehmen wird eine Währung einsetzen, deren Transaktionshistorie unwiderruflich und unwiederbringlich in China geschrieben wird?
 
Bitcoin wird vermutlich auch nicht auf ewig der Marktführer bleiben, da gibt es technisch bessere Varianten. Welche sich durchsetzen wird, kann man nur erahnen: meine Favoriten sind IOTA, VeChainthor, Ethereum. Darüber hinaus kann es aber auch noch was anderes werden, den Markt muss man beobachten.
 

Naja das Problem ist doch, dass sowas wie "zocken" Luxus ist und auch für nichts anderes gedacht ist oder um es abstrakt aber zugleich anschaulich zu machen, z.B. ein privater Swimmingpool und jetzt haben wir eine Wasserknappheit um beim ökologischen Aspekt zu bleiben und jetzt wird Wasser rationalisiert, dann könnte man auf den Luxus verzichten und auch "nur" duschen, das System als solches funktioniert aber immer noch, ggf. könnte man auch nur jeden zweiten oder dritten Tag duschen oder kurzfristig darauf verzichten.

Wenn Bitcoin eine Art "bessere", "freier" und "fairer" Währung sein will - kann es doch nicht als GANZES doch nicht so stark abhängig von z.B. Strom sein und so stark beeinflussbar von Wirtschaftsfaktoren wie z.B. billigerem Strom in China. Das widerspricht doch jeglicher Grundidee. Es gibt hier de facto doch keine Zwischenstufe oder Vorraussetzung um bei einer Notwendigkeit reduzieren und pausieren zu können, weil es sich anschickt elementarer Bestandteil zu werden, noch abhängiger als eine einzellne Bank welche für den Markt in der Regel eh schon "too big to fail" ist und war.
 
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