Bier (allgemein)

Heute war ich mal wieder mutig. Im Getränkemarkt meines Vertrauens und habe folgende Flasche entdeckt.



Eigentlich kann ich Biermischgetränke, mal von Colaweizen abgesehen, nicht ausstehen. Hier war meine Neugierde allerdings größer. Zumal ich das Etikett interessant fand.

Gerade habe ich das Zeug aufgemacht. Erst mal musste ich feststellen, dass es kein Mischgetränk ist. Hierbei handelt es sich um ein Bier dem nach der Hauptgärung eine Hopfengabe erfolgt (Kalthopfung).

GreenMONKey gibt es mit drei verschiedenen Hopfenarten die zugegeben werden. In meinem Fall Mandarina Bavaria. Eigentlich mag ich ja keine bitteren Biere. Aber in dem Fall muss ich echt mal eine Ausnahme machen. Trotz der bitteren Note gibt es auch eine leichte Zitrusnote im Abgang. Durchaus lecker. Mit 2 Euro pro Flasche (0,5) allerdings nicht gerade billig.



Hab mir das heute auch mal besorgt. Alle drei Hopfensorten. Sind übrigens Biere Pilsener Brauart, die hopfengestopft wurden. Probiert habe ich bisher das Bier mit Polaris. Ganz gutes Pils mit einem Hauch Eisbonbon durch den Polarishopfen. Alles in allem aber eher konservativ gestopft. Der Händler, bei dem ich war, ruft 80 Cent weniger pro Flasche auf. Dafür ist das Bier dann schon ganz gut.
 
Weltenburger Kloster - Barock Dunkel
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Laut Brauerei das älteste Dunkel der Welt.
Farbe, Geruch und Geschmack erinnern stark an das bekannte Guinnes - der Geschmack ist aber weniger Malz-dominiert und deshalb runder.

Dieses Bier ist mein Lieblings-Dunkel, wer Guinnes mag (oder wem es zu malzig ist) sollte es auf jeden Fall probieren!
 
Zuletzt bearbeitet:
@Pleitengeier und Godlike: Guuuter Geschmack.
Zum Weltenburger: Schau mal, ob Du an den Asam Bock kommst. Der übertrifft das Dunkle noch ein Stück weit. Ich könnte jetzt die Geschichte der ersten Begegnung mit dem Bier erzählen :)
Das Ulrichsbier hat ein Arbeitskollege aus seiner alten Heimat mitgebracht. Auch seeehr lecker.
 
Muss mal schauen wo es das gibt. Hab auch keine Ahnung woher das jetzt genau kommt dieses Ulrichtbier.

Gerade war ich grillen und es gab Tata aus Polen. Soweit ich weiß heißt das "Vater" :D

Edit: Ok TatRa - falsch geschaut :D

 
Das Tatra hatte ich auch letztens, war nicht so mein Fall. Wenn ich mich recht erinnere, dann war es mir zu herb...

Ich gieße mir grad ein Störtebeker Roggen-Weizen ein - sehr zu empfehlen... :beer:

bier-roggen-weizen.png
 
Gestern konnte ich nach Wochen endlich mal wieder einen Kasten Weißbier der Brauerei Unertl erwischen. Da ist es hier schon leichter einen Kasten Lapin Kulta aufzutreiben. :rolleyes:

Wie es der Zufall so will, hatte der Getränkemarkt auch einen Kasten Unertl Gourmet Weisse geliefert bekommen. Musste ich auch gleich mal testen. Dieses Bier wird scheinbar nur zu Festzeiten gebraut. Keine Ahnung zu welchen. Da normale helle Weißbier von Unertl ist ja schon sehr dunkel. Die Gorumet Weisse ist noch einen ticken dunkler. Von einer Schaumkrone konnte man nach dem Einschänken eigentlich nicht reden. Das was auf dem Bier war hat mich eher an die Guinness-Creme erinnert. Selbst nach einigen Minuten gab es keinen sichtbaren Schwund. Geschmacklich würde ich sagen viel Röstaromen und viel Malz. Wäre da nicht der Preis von 2 Euro pro Flasche und die Tatsache, dass es das Bier nicht immer gibt, hätte ich jetzt wohl ein neues Lieblingweizen.

Wer also an Biere der Brauerei Unertl herankommt und etwas mit dunkleren Weißbieren anfangen kann, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen. :T
 
Ich mag Bier eigentlich gar nicht, bin aber letztens in einem Wirtshaus auf ein Helles gestoßen, dass mir tatsächlich gut mundet und dem ich nun hier meine Empfehlung ausspreche

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ist wohl ein zimelich regionales Ding, aber ne HP haben sie auch :T

 
@DunkleWelten:

Wie ich gerade sehe ich das Unertl Gourmet Weisse aus Mühldorf. Das andere, was hier immer nur in homeopatischen Dosen verkauft wird das aus Haag.
 
War übers Wochenende in Hamburg und hab neben mehreren Hektolitern Astra auch das hier am Eöbstrand getrunken:



Seltsam fand ich das es in der Ritze nur bayrisches Bier gab. Naja, ist ja wohl auch eher ein Touri-Laden....
 
"NIXE Extra Dry - Das erste Low-Carb Bier Deutschlands"? Dabei gibt es doch in Hamburg auch interessante und leckere Biere.

Noch mal zwei Biere zur Empfehlung der Williams Bros. Brewing Co.: und
 
Gerade beim Einkaufen entdeckt:



von L.n.R.: Engel Kellerbier-Hell | Engel Hell | Engel Keller-Pils | Engel Premium | Engel Aloisius (kein Plan was das sein soll). Ich bin gespannt :beer:
 
@godlike:

Das ist ein Märzen.

Und jedes mal wenn du die Flasche aufschraubst ertönt "Luja sog i". Ähnlich wie in der Müller Milch Werbung. :p
 
Bier ganz einfach selbst gebraut:

Zur Herstellung von ca. 23 Litern hellem Lager brauchen Sie:

25 Liter Wasser, 2,5 Kilo Malzextrakt, 1 Päckchen Trocken-hefe, 40 g Hopfen (Hallertauer Hersbrucker 3,5 %) und 5 g Irish Moss (hellt das Bier auf).

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Kosten: rund 30 Euro.

Außerdem: großer Topf, Thermometer, Löffel, Gärbehälter, Röhrchen, Bierspindel (um den fertigen Gärungsgrad zu messen), Wanne und Eiswasser.

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Malzextrakt in etwa 500 ml Wasser auflösen.

Das restliche Wasser in einem Topf zum Kochen bringen und vom Herd nehmen. Extrakt unterrühren und kräftig aufkochen lassen.

Danach 20 g Hopfen hinzufügen, weiter kochen lassen (100 Grad). Nach 1 Stunde und 10 Minuten die restlichen 20 g Hopfen unterrühren. Nach weiteren 5 Minuten die 5 g Irish Moss dazugeben.

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Die entstandene Flüssigkeit (Würze) in eine Wanne mit Eiswasser stellen. Auf 24 Grad abkühlen, anschließend in den Gärbehälter (kostet rund 15 Euro) füllen und ordentlich umrühren. Dadurch wird Sauerstoff für eine bessere Gärung untergemischt.

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Trockenhefe auf die Würze im Behälter streuen. Einrühren. Abgedeckt mehrere Tage gehen lassen. Um den fertigen Gärungsgrad festzustellen, eine Probe der Würze in ein Röhrchen füllen und die Bierspindel eintauchen, bis sie schwimmt.

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Lesen Sie auf der Skala an der Spindel ab, wie der Gärungsgrad (wird in Dichte gemessen) ist. Hat sie 1011 erreicht, das Bier bei 3 Grad mindestens vier Wochen reifen lassen.

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In Flaschen abfüllen – Anstoßen!


Quelle:
Greg Hughes: „Bier selbst brauen“, DK Verlag
 
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