flawless
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@flawless:
Schon scheiße, arme Eltern zu haben. Aber schön, dass du an unserer Eigentumsordnung trotzdem festhältst![]()
Schon blöd, wenn man mit 'nem goldenen Löffel im Arsch geboren ist. Wobei, hat auch seine Vorteile.

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@flawless:
Schon scheiße, arme Eltern zu haben. Aber schön, dass du an unserer Eigentumsordnung trotzdem festhältst![]()

Der Vorteil ist: Alle anderen wollen, dass das so bleibt. Menschen sind selten so uneigennützig wie in solchen Fällen.

... Aber nicht zwangsläufig im selben Maße. Nur weil Otto-Schmalspurverdiener plötzlich 50,-€ mehr in der Tasche hat, wird er nicht jeden Tag drei Extra-Pizza kaufen und essen. Wenn die wesentlichen Grundbedürfnisse zuzüglich kleinerer Luxusartikel gestillt sind (z.B. Süßwaren), wird halt nicht mehr gekauft.Ein BGE führt lediglich zu einer Verschiebung der Situation. Die Preise steigen, weil das Lohnniveau durch ein BGE zwangsläufig steigt (und umgekehrt)...

Und schon haben wir doch den Anreiz, den es angeblich gar nicht gibt. Der erwerbslose BGEler wird sich nach Möglichkeit einen Job suchen, um eben doch mehr Geld zur Verfügung zu haben, als nur mit BGE. Besser kann man fast schon nicht beweisen, dass das BGE möglich ist.... und letztendlich sitzen die BGEler dann auf dem selben Niveau, wie es jetzt zB Hartz4-Empfänger tun im Verhältnis zum Rest der Bevölkerung.

Hast du selber schon mal gearbeitet? Oder besser: Warst du schon mal erwerbslos und hast Hartz-IV bekommen? Bekanntlich sind dort die Zumutungskriterien wesentlich schärfer gefasst als beim ALG 1.Und das weißt du woher? Die allermeisten Leute die ich kenne, sind mit ihren Jobs ~zufrieden.
Die ewige Legende der versklavten Arbeitnehmer, die zu Jobs gezwungen werden, die sie eigentlich hassen, entspricht mMn nicht der Realität...
Der erwerbslose BGEler wird sich nach Möglichkeit einen Job suchen, um eben doch mehr Geld zur Verfügung zu haben, als nur mit BGE.
Du ignorierst dabei aber den gesamtwirtschaftlichen Zusammenhang: Durch steigende Löhne verliert Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit. Dadurch wird letztendlich Wohlstand vernichtet, da Arbeitsplätze verloren gehen. Das ist ein wirtschaftswissenschaftlicher Fakt, auch wenn es gerne als neo-liberale Propaganda hingestellt wird.Und schon haben wir doch den Anreiz, den es angeblich gar nicht gibt. Der erwerbslose BGEler wird sich nach Möglichkeit einen Job suchen, um eben doch mehr Geld zur Verfügung zu haben, als nur mit BGE. Besser kann man fast schon nicht beweisen, dass das BGE möglich ist.![]()
Ähm...ich habe nicht mal gearbeitet, ich arbeite.Hast du selber schon mal gearbeitet?
Nein...bzw habe ich mal versucht mir durch "Das Amt" helfen zu lassen zwischen Studium und Job, habe aber schnell gemerkt, dass du mir nicht mehr helfen können/wollen, als ich es selbst nicht auch alleine könnte.Oder besser: Warst du schon mal erwerbslos und hast Hartz-IV bekommen?
Klar. Aber das ist alles eine Frage der Relation. Auch ich würde vermutlich nicht arbeiten gehen, wenn ich es nicht müsste - und das obwohl ich meinen Job mag.Bekanntlich sind dort die Zumutungskriterien wesentlich schärfer gefasst als beim ALG 1.
Wenn bzw. dass Menschen ihren Scheiß-Job tatsächlich nicht hassen, dürfte wohl daran liegen, dass sie zwar einen Scheiß-Job haben - sie haben aber wenigstens einen. So muss man sich wenigstens nicht zur unmittelbaren Unterschicht zählen, selbst wenn man einkommensmäßig immer noch dazu gehört.
Und warum sollte das nicht auch jetzt schon mit ALG- und Hartz4-Empfängern funktionieren?
Durch steigende Löhne verliert Deutschland an Wettbewerbsfähigkeit.
Trotzdem empfinde ich diesen "latenten" Zwang als zumutbar
Du gehst nicht drauf, wenn du arbeitslos bist
Da gibt es überhaupt kein Problem. Der eine gibt dem anderen überhaupt erst die Möglichkeit, Geld durch seine Arbeit zu verdienen.geld des einen vermehrt sich durch arbeit des anderen und nicht ausschliesslich durch eigene arbeit. genau da liegt ja das problem.

Natürlich können die 5€ Zinsen bezahlt werden, solange ich eine entsprechende Gegenleistung zu bieten habe. Du kaufst mir im Gegenzug dann zB. Lebensmittel mit einem Betrag in Höhe der Zinsen ab.zumindest lässt sich das momentane system nicht auf zwei leute runterrechnen. weil wenn wir nur zu zweit wären und es 100 euro gäbe, die ich dir leihe, könntest du mir keine 105 euro inklusive zinsen zurückzahlen. womit wir wieder beim geld aus dem nichts sind, worauf ihr leider nicht weiter eingegangen seid.

Da würde mich mal interessieren, wie die Damen und Herren Traumtänzer sich da eine auch nur ansatzweise realistische Gegenfinanzierung vorstellen.

Bevor wir diese unsägliche Neiddebatte weiterführen, interessiert eins ja ganz brennend:
Bei einem BGE von 1000€ monatlich sprechen wir von einem Gesamtvolumen von ca. 1 Billion Euro (1.000.000.000.000 !!!) jährlich.
Da würde mich mal interessieren, wie die Damen und Herren Traumtänzer sich da eine auch nur ansatzweise realistische Gegenfinanzierung vorstellen.
In den Zeiten von Staats- und Bankenkrisen hat sich der Deutsche an solche Zahlen längst gewöhnt, wen willst du damit schrecken? Und wenn man dann weiß, dass die Sozialausgaben bereits heute ca. 780 Milliarden Euro ausmachen wird das Problem sehr überschaubar. Das Privatvermögen der Deutschen beträgt ca. 10 Billionen Euro, es wächst jedes Jahr um ca. 328 Milliarden Euro. Da läßt sich doch der eine oder andere Cent für einen guten Zweck abzweigen ("Reichensoli" auf Vermögen und Erbschaften).Ich würde es "Solidarbeitrag 2.0" nennen. Die Reichen bunkern ihr Geld und wollen das vermehren, wirtschaftlich schädliches Kapital. Die Armen geben es aus und beleben Wirtschaft und Wohlstand, nützliches Kapital.Im Idealfall eine Reichensteuer.

