Danke für die Info.
Ich habe mal eben den Amazon-AWS-Calculator angeworfen und geguckt, was Amazon für 10TB Cloud Storage haben möchte. In der Glacier-Variante (das ist das Ablagesystem, welches auf langfristiges Archivieren ohne permanentes Zurückspielen ausgelegt ist) kosten 10TB $102.4 pro Monat!
Klar kann man jetzt immer noch mit Gewinnspanne (bei Amazon), Mischkalkulation (nicht jeder lädt 10TB hoch) usw argumentieren, aber dennoch scheint das ein "to good to be true" zu sein.
Das Angebot gibt es wohl schon seit rund einem Jahr, es dürfte also nicht gleich verschwinden. Bei XDA gibt es einen recht informativen Thread, bei dem es auch um den Desktop-Client geht (incl. Übersetzung). Da ich nicht weiß, ob der Link gepostet werden darf: Nach Tencent xda googeln.
Ich persönlich mag noch meine Erfahrung mit Bitcasa hinterherschicken.
Die haben zu Beginn ihres Bestehens mit einem "infinite drive" geworden, welches damals für $69 zu haben war.Ich habe es "just for fun" damals gebucht. Anfangs funktionierte es, aber schon bald gab es Sync-Probleme. Es sind die typischen Szenarien: Eine Datei ist iin der Upload-Queue und wird lokal schon wieder von einer neuen Datei überholt. Bestücke das Cloud-Drive dann mal von verschiedenen PCs aus. Nimm' an einem PC Änderungen vor ohne zu wissen, wie fortgeschritten der Sync-Vorgang des anderen PCs ist usw.
Über eines braucht man sich nichts vormachen: Zu warten, bis allein von einem Rechner alles gesynct ist dauert. Insbesondere wenn man wirklich von Datenmengen redet, die einen reizen, sich für so etwas zu interessieren.
Von anderen Usern war später dann auch im Forum zu lesen, daß ein Zurücksichern extrem langsam war und teilweise auch zu definitiv defekten Dateien geführt hat. Da hat es bei Bitcasa wohl Klemmer gegeben, die man aber erst beim Zurücksichern erkennen konnte.
Langer Rede, kurzer Sinn: Wer Daten zu so etwas hochlädt, der sollte Vertrauen haben, daß die Firma das technisch einwandfrei handeln kann und das es sie auch in 2+ Jahren noch gibt. Nur dann kann man von einem off-site-Backup reden. Wer das nicht hat, der möge sich fragen, warum er den Upload überhaupt tätigt.