[Politik und Gesellschaft] Das Ende der Zeitumstellung? (Kommentar)

watches-1204696_640.jpg Von vielen verhasst, ihr Sinn von Anfang an umstritten: Die Sommer-/Winterzeitumstellung, die zweimal jährlich stattfindet. Nun gibt es seitens der EU-Kommission noch bis zum 16. August für alle EU-Bürger die Möglichkeit, ihre Meinung darüber abzugeben. Hierzu muss man einfach nur an einer Umfrage teilnehmen. Wer an der Umfrage teilnimmt, kann auch wählen, welche der beiden Zeitzonen, also Sommer- oder Winterzeit, er bevorzugt.

Im Februar wurde die EU-Kommission seitens des Europaparlaments mit der Prüfung der entsprechenden Richtlinie beauftragt. Für den Fall, dass die Nachteile der Umstellung überwiegen, könnte ein Vorschlag zur Gesetzesänderung vorgelegt werden.

Die Umfrage ist auch auf deutsch verfügbar - wenn sie denn überhaupt geladen wird. Offenbar ist das Interesse der Bevölkerung der EU derzeit recht groß, die Seite ist aktuell überlastet. Dennoch ist dies sicher ein erster Schritt in die richtige Richtung. Wie der überwiegende Teil der Bevölkerung dies sieht, wird sich binnen der nächsten eineinhalb Monate zeigen. Allerdings dürfte es dazu auch wichtig sein, dass möglichst viele an dieser Befragung teilnehmen, egal ob man nun für oder gegen die Zeitumstellung ist.

Wir dürfen auf das Ergebnis gespannt sein.


Direkter Link zur Befragung: (aktuell ist die Seite jedoch überlastet)


Bild:
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Also würde sich ändern das - wenn man immer Sommerzeit hat - im Winter nicht um 7 hell ist sondern um 8 - das währe immer noch die normale Schulzeit für Kinder. Für die die früh aufstehen und in der Arbeit sind wird es beim aufstehen dunkel sein - egal ob Sommer oder Winterzeit. Also ich sehe da echt keinen Vorteil da laut der Grafik der Unterschied genau zwischen den normalen Aufstehzeiten liegt. Wenn ich Dann meinetwegen um halb 7 aufstehe habe ich je nach Monat mal 30min weniger Sonne... hui. Dafür spart man sich aber die Verwirrungen des hin und her stellens / das umstellen von einem auf den anderen Tag. Man darf ja nicht vergessen das die Umstellung das es in der Früh länger dunkel ist so langsam kommt und man sich eher daran gewöhnen kann.
 
Man sollte aber auch trotzdem bedenken, wie repräsentativ die Umfrage war.
In Griechenland haben 0,34% teilgenommen, d.h. 0,19% waren dagegen (21.200).
In Deutschland haben 3,79% teilgenommen, d.h. 0,61% waren dagegen (505.000).

In UK haben 0,02% abgestimmt, insgesamt 0,9%.
Das halte ich für etwas zu gering um die Meinung der Bevölkerung darzustellen.

Vielleicht passt meine Einstellung zu der Griechischen (sogar bei dem Presse-Einfluss hier, wo die Umfrage an jeder Ecke erwähnt wurde):
Mir persönlich ist es ziemlich egal, ob die Zeitumstellung bestehen bleibt oder nicht.
Ich glaube nicht, dass ich in einem der beiden Konstrukte einen wirklichen Vorteil habe, deswegen habe ich auch nicht an der Umfrage teilgenommen.
 
Wenn man sieht was an Informationsaufwand bei "echten" Wahlen betrieben wird und wie hoch die Beteiligung (leider) nur ist - und das mit den Informationen hier vergleicht - dürfte die Beteiligung schon stimmen.
Wenn es den restlichen 97% egal ist - ist es doch fein ;D
Egal heißt ja auch man kann es gerne ändern ^^
 
Die Zeitumstellung bringt im Schichtdienst, wenn man Pech hat, einen 13h bzw. 25h Dienst (+etwaige Überstunden..) bei der Feuerwehr oder Rettungsdienst. yay.
 
Man sollte auch bedenken, daß es lediglich eine Umfrage war, keine Abstimmung. Eine repräsentative Mehrheit ist nicht erforderlich.
 
Argh, sie zerreden es wieder so lange, bis es sich in Luft aufgelöst hat.
*war mal was-ach ja, da war mal was*

Von wegen Verkehrsminister, dass das eine so lange Vorlaufzeit hätte und all den Schwulst.

Kaum sagt einer was von Terror, winken sie in Nullkommajosef Gesetze durch, die in unseren Rechnern und Handys landen,
die unsere Gesichter scannen, die uns beim Pupsen zuhören und die uns tausendmal am Tag: ja, ich weiß! klicken lassen müssen.
 
Wofür braucht die Luftfahrt 18 Monate Vorlauf?

Was ändert sich denn da? Die werden da ja kaum meterlange Tabellen mit Ortszeitumrechnungen haben. Da gilt , wie beim Militär, Zulu.
 
da sieht man wieder wie herrlich agil die politik ist. und dann wundern wenn leute nicht mehr oder protest wählen bei dem wie die einen hier verarschen. wollten damit doch nur das sommerloch füllen damit die schäfchen nicht auf dumme gedanken kommen :coffee:
 
Der Hauptpunkt der für mich da steht ist ja die Ungleichheit - und das da noch Gespräche geführt werden müssen (Was die auch immer bringen). Aber Wenn wir nicht wirklich in jedem Land einmal Sommerzeit haben, einmal Winterzeit, einmal mit Umstellung einmal ohne.. dann würde ich ihnen das Jahr gerne noch geben.
Ob es was bringt? keine Ahnung.
Aber wer mal eine US-Reise quer durchs Land gemacht hat weiß wie spaßig das ist wenn jedes "Land / Staat" seine eigene Zeitrechnung hat.
 
Aber wer mal eine US-Reise quer durchs Land gemacht hat weiß wie spaßig das ist wenn jedes "Land / Staat" seine eigene Zeitrechnung hat.

Die MEZ war ursprünglich die Abkürzung für "mitteleuropäische Eisenbahn-Zeit" und die wurde erst vor nicht einmal 130 Jahren eingeführt. Vorher war das alles zwar schwieriger, aber nicht unmöglich. ;)
 
An die Meckerer der Verschiebung der Zeitumstellung.
Es gibt auch noch Komponenten in Maschinen die ersetzt werden müssen. Ja nicht jede Uhr hat eine Funkumstellung wohl aber ein Zeitplan wann welche Zeit endet. Diese Komponenten müssen erst ersetzt werden. Insofern sehe ich die noch verblieben, weiteren Wechsel eher all unkritisch.
 
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