Bundestagswahl 2017

Wie wird sich die SPD-Basis entscheiden?

  • Ja zur GroKo

    Stimmen: 10 34,5%
  • Nein zur GroKo

    Stimmen: 19 65,5%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
Vorhin auf mehreren Zeitungen gesehen "Merkel verkauft Regierung an die SPD".
Find ich witzig wie unterschiedlich die Einschätzungen sind.



Interessant, mein Eindruck scheint nicht zu trügen.
Die CDU ist wohl gar nicht glücklich, eventuell sollten die auch nen Mitglieder entscheid durchführen.
 
Das ist ja eine weitere Sache, die völlig absurde Ausmaße annimmt. Da saßen die jetzt sowohl zu Sondierungs- als auch Koalitionsgesprächen ewig lange zusammen, haben verhandelt und hart gearbeitet (...), nur damit 20 Minuten, nachdem die Unterschrift unter diesem Papier ist, eine der Seiten anfängt und gewissermaßen sagt, dass man "ja viel mehr heraus geholt hat als die anderen Tröten! Was für Luschen! Den haben wir es gezeigt!".

Es ist dann wenig erstaunlich, wenn dies der anderen Seite (bzw. deren Wähler und Mitglieder) vielleicht etwas seltsam vorkommt und sauer aufstößt. Was sollen das denn bitte für Partner sein?! Das war kein ebay-Verkauf, wo man sich über einen geringen Preis freuen kann. Die Lutscher müssen im besten Fall noch ein paar Jahre zusammen arbeiten. Dabei will ich den Müllhaufen von Koalitionsvertrag ja gar nicht verteidigen - nur haben da alle Parteien ihren Hans-Otto drunter gesetzt. Sich da jetzt gegenseitig den Mittelfinger zeigen erscheint mir auch etwas eigenartig zu sein.
 
Das ist ja eine weitere Sache, die völlig absurde Ausmaße annimmt. Da saßen die jetzt sowohl zu Sondierungs- als auch Koalitionsgesprächen ewig lange zusammen, haben verhandelt und hart gearbeitet (...), nur damit 20 Minuten, nachdem die Unterschrift unter diesem Papier ist, eine der Seiten anfängt und gewissermaßen sagt, dass man "ja viel mehr heraus geholt hat als die anderen Tröten! Was für Luschen! Den haben wir es gezeigt!".

Das ist aber kein neues Problem. Die Konkurrenz bleibt auch bei einer gemeinsamen Regierung. Die Abartigkeit habe ich schon im Wahlkampf erwähnt, wenn Schulz sich darüber beschwert hat, daß Merkel sozialdemokratische Ideen vertrete hat.
Er hätte sich freuen müssen, wenn Teile des SPD-Programms umgesetzt wurden, aber ihm war es wichtiger, wer es umgesetzt hat.
Aber darauf scheißt er jetzt, da kann sich in Zukunft die Nahles drüber ärgern. Er möchte beliebtester Politiker Deutschlands werden.
Und Merkel kann es auch egal sein. Um eine Wiederwahl geht es ihr nicht mehr, aber jeder Erfolg eines SPD-Ministeriums wird historisch ihrer Kanzlerschaft zugeordnet werden.
Ministerien gegen Kanzleramt kann die Union als Parteien stören, aber nicht die Kanzlerin.
 
Er [Schuuuulz] möchte beliebtester Politiker Deutschlands werden.
Einerseits hat er gute Voraussetzungen dafür, da wohl die Nahles als Kontrastpunkt den Schulz zwangsläufig aufwertet. Andererseits war die Aktion mit Gabriel nicht sonderlich nett, auch wenn es Usus ist, dass der Vize auch Außenminister wird.

Wenn der Wahlkampf ein Computerspiel gewesen wäre, hätte Schulz jetzt noch mal den Spielstand laden sollen, als er von Brüssel in den Bundeswahlkampf gewechselt ist. Die Beliebtheitswerte dieses Zeitpunktes wird er wohl nie wieder erreichen.
 
So wie Gabriel- nachdem er (zwar erfolglos, aber immerhin)- jahrelang die Fahne für die SPD hochgehalten hat, werden viele Genossen mit dessen Behandlung durch den Heiligen Martin und seine hysterische Muse recht unzufrieden sein.
 
Der einzige, der es bis jetzt geschafft hat als Außenminister unbeliebter zu werden, war Westerwelle und er der hat sich dafür auch mächtig ins Zeug gelegt.
 
Dann hat Schulz ja endlich mal ein Ziel, welches er auch realistisch erreichen kann!
 
Ich finds nur konsequent.
Eine Partei, die jahrelang regelmäßig umgefallen ist und ihre Prinzipien verraten hat, die müsste doch auch mal bei der einen oder anderen Personalie diese Verfahrensweise anwenden. Trifft ja keinen Unschuldigen, denn er war ja immer schön mit dabei, und die eigene Medizin muss Gabriel auch mal schmecken können. Wenn sie bitter im Abgang ist, dann verhält er sich wie ein kleines Kind und lässt uns alle wissen, das wäre ja bäh und ganz schlimm gewesen.
 
Jetzt gibt es Beschwerden, weil es keine gebürtigen "Ostdeutschen" als Minister gäbe.:m

Stocken wir auf 16 Ministerien auf, und vergeben die Ämter nach Geburtsland. :rolleyes:
 
Ist ja bekannt, dass in den "Ostländern" viele Staatssekretäre usw aus dem Westen kamen. Da gab es einen enormen Transfer an Wessies in den Osten.
In der Wirtschaft ist es nicht anders. Das wird nur fortgesetzt. Schiefe Optik eben plus weiterer Imageschaden im Osten.
 
Ich kann den Frust und den Hass sehr wohl nachvollziehen und bin selbst nun auch nicht gerade, sagen wir, alles andere als begeistert.
Mir geht diese Hysterie auf den Sack. Wenn man manche Kommentare liest, dann scheint es tatsächlich um den Weltuntergang zu gehen. Genauso wie die immergleichen Merkel-Witze unter jedem Artikel und in jeder Diskussion. Gibt es irgendwas, wofür die Frau nicht verantwortlich ist? Frisst sie nachts heimlich kleine Kinder?

Das bedeutet nicht, dass man die Probleme schönreden oder verschweigen sollte. Du zählst es ja auf:
Die Straßen sind im Arsch, Brücken gammeln uns unter den Reifen weg, die Schulen, die Krankenhäuser, die Pflege, die Polizei,..unterfinanziert, zu wenig Personal, zu schlechte Ausstattung, etc..
Nun haben wir einen Koalitionsvertrag, in dem wenigstens ein Teil angegangen werden soll. Auch Union und SPD erkennen, dass es da Probleme gibt. Sie werden sie nicht sofort lösen können. Das geht nur in den wunderbaren Fabelwelten ohne Zwänge, die sich manche vorstellen. Real zu regieren ist tatsächlich komplizierter, als wir alle uns das in unseren schönen Weltproblemlöserkommentaren voller Halbwissen vorstellen.

Worauf ich hinaus will: Kritisieren sollte man. Und man darf auch mehr verlangen als ein Okay. Aber vielleicht sollte man das mit weniger Ausrufezeichen tun. Denn so verlieren sie ihre Wirkung. Wenn alles immer schrecklich ist, ist nichts mehr schrecklich.
 
witziger Gedanke:
Was wenn sich nicht die SPD, sondern die CDU an der Groko zerlegt :D
 
Dafuq?

Schulz verzichtet auf Außenministerium
SPD-Parteichef Schulz will wegen des steigenden Drucks aus den eigenen Reihen auf das Außenministerium in einer Großen Koalition verzichten. Das berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland unter Berufung auf SPD-Kreise. Schulz will demnach noch heute seinen Rückzug verkünden.
- ntv
 
Bahahaha hahaha..

Hahaha haha.

Haha.

:rolleyes:

Hatte mal irgendeine Sache, die der Typ von sich gegeben hat, mehr als 1 Woche bestand?
 
Ah, jetzt schnall ichs. Es ist Karneval.
Darum gibts die Kabarettvorstellung fürs Volk.
 
Die Armen. Wie soll das für die enden? Die müssen doch irgend wo unterkommen.

Ah. Ich weiß schon.

Gabriel bei VW, Schulz bei Rheinbraun, bzw. RWE.

Wegen Heimatnähe.
 
Irgendwie wirkt es so, als hätte Siggi gerade keinen Bock übergangen zu werden und hat Mal seine Macht gezeigt.
 
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