Bundestagswahl 2017

Wie wird sich die SPD-Basis entscheiden?

  • Ja zur GroKo

    Stimmen: 10 34,5%
  • Nein zur GroKo

    Stimmen: 19 65,5%

  • Umfrageteilnehmer
    29
  • Umfrage geschlossen .
Wer, DIE PARTEI?
Habe auf youtube gehört, dass sie kurz vor der Machtübernahme sind!
Kannste halt nicht vergleichen mit Spaß-Parteien wie der FDP.
 
Aber die AfD will keiner in der Koalition haben. Sie können keinen echten Schaden durch politische Entscheidungen verursachen.
 
Diesmal nicht. Aber wenn sie sich erst mit zweistelligen Ergebnissen etablieren kann das auf lange Sicht sehr schief gehen.
Zumal sie fett Geld kriegen für 10% der Wählerstimmen, 0,85 bz. 0,7 Euro pro Stimme..!
 
Ja, guter Einwand. Eine zweite FPÖ will hier keiner.

Wenn nach der Wahl Petry abgesägt wird und der Rechte Flügel die Führung übernimmt, kann das was bewirken?
 
Ja, guter Einwand. Eine zweite FPÖ will hier keiner.
Wenn du dich da nicht gewaltig täuschst. Die CSU zB mit ihren rechtspopulistischen Ausfällen besetzt genau die Nische und schaden tut es ihnen keineswegs.
Das Problem der AfD ist, dass sie bei der FPÖ zuerst ein paar Jahre den Azubi machen müssten, bevor sie selbst etwas auf die Reihe bekommen würden. In Sachen Rechtspopulismus und Ausschlachtung der Opferrolle sind das blutige Anfänger. Ein Glück für die deutschen Parteien, dass das eine Dilletanten Truppe ist, denn die könnten die Parteien ordentlich unter Zugzwang bringen. Bei der SPD macht man ihnen die Arbeiter Wählerschaft abspenstig und den rechten Flügel der CXU sackt man sowieso ein.
 
Die CSU zB mit ihren rechtspopulistischen Ausfällen besetzt genau die Nische und schaden tut es ihnen keineswegs.
Ich habe letztens mit einen Berliner gesprochen, der sich die CSU wählbar in der Hauptstadt gewünscht hat. Der AfD traut er nicht, die anderen Parteien waren ihm zu links. Ich denke schon, dass man in Deutschland ein Potential von 15 Prozent zusammenbekommt für extrem rechte Positionen. Die sitzen ja nicht nur in Bayern.
Aber was kann man dagegen tun? Sollte man was dagegen tun, oder ist das nunmal so?


Ein Glück für die deutschen Parteien, dass das eine Dilletanten Truppe ist, denn die könnten die Parteien ordentlich unter Zugzwang bringen.
Oh ja. Fast alle Parteien rechts der CSU fallen bisher nicht mit Professionalität auf.
 
"Deutschland den Deutschen"

Sicher könnte das thematisch eigentlich nur eine Partei, die Chancen auf eine Teilnahme im Parlament hat, verwenden und weder der Spruch, noch die Partei genießen meine Zustimmung.
Aber wenigstens wäre das mal eine Ansage und würde beschreiben, was man von einer Partei zu erwarten hätte.

Schließlich wählt man doch Programme, und nicht Personen, sagt man.
Gut, die Programme liest niemand und die Parteien plakatieren ihre Ziele auch nicht mehr.

Aber einen richtigen Personenwahlkampf haben wir auch nicht.
Da GIBR es die Frau, die einfach die ewige Kanzlerin symbolisiert. Dann den Typ Sparkassendirektor vom Niederrhein, da muß ich eben googeln, ach, Schulz ist sein Name.
Bei den anderen Parteien gibt es keine herausragenden Kandidaten. Kandidat, Pressesprecher oder Vorsitzender. Macht alles medial keine wirklichen Unterschied.
Allenfalls der Lindner sticht noch etwas heraus. Der ist forsch und fesch, da könnte man den doch glatt wählen. Der ist doch schon in jungen Jahren Porsche gefahren, daß die Klassenkameraden neidisch wurden, der muß es doch drauf haben.
Daß der nur Risikokapital für den Verkauf für Smilies im Internet verbrannt hat, interessiert sicher keinen. Die FDP als die wirkliche Partei der Umverteilung. Nicht von reich zu arm, sondern eher von vielen zu wenigen.

Wählt man nun nach Gewohnheit? Oder entscheidet man sich, ob einen Schulz oder Merkel weniger sympathisch ist?
Aber vielleicht hat man ja verbeamtete LehrerInnen als Wahlreis-Kandidaten. Vielleicht einfach die Stimme für die blonde Milf und die Zweitstimme dann gleich für ihre Partei? ;)
 
M.E. wird es mit der GroKo weiter gehen, denn für R2G wird's nach Lage der Dinge und dem Einzug der AfD nicht reichen.
 
Dr. Merkels Schlaflabor: kein Wahlkampfgetöse soll den Schlaf der Bürger stören* ;)

*Zitat aus einem, für mich unterhaltsam geschriebenen, aber ernsten und ziemlich passenden in SPON.

(Das mit dem Fernsehduell macht mich allerdings schon ein wenig säuerlich)
 
Ach Mr.Augstein jun., Beruf: Sohn & Besserwessi.

Och, für nur Sohn von Augstein und Walser hat er aber doch schon ganz schön viel gearbeitet.
Und für Besserwessi ist der aber mächtig links :cool:

Nichtsdestotrotz finde ich den Artikel recht aussagekräftig, bzw. trägt meine eigene persönliche Wahrnehmung der letzten Wochen.
 


Ich hab den Artikel nur teilweise lesen können und bis dahin nichts Überraschendes gefunden.

Morgens, wenn ich nach dem Kaffee auf dem Balkon sitze und die Online Leidpresse von SPON, ZON über FAZ bis taz überfliege und Mutti taucht auf, stäuben sich meinem Kaktus jedesmal derart die Stacheln, dass ich ihm ein Tuch überwerfe und schnell weiter blättere.

navq9maj.jpg
 
Wahl-o-Mat ist online!

Ich müsste demnach Grüne wählen, und nur knapp 1% dahinter Die PARTEI :D

Danach kämen bei mir die Piraten.

Werd wohl richtig GRÜNE gehen, bin zwar Umweltmäßig etwas gemäßigter als die, aber ich kann mich jetzt an keine Situation erinnern, wo die mich so dreißt belogen und beschissen haben wie CDU und SPD.
 
Ich hätte gerne Rot Rot Grün, das hat bei mir auch der Wahl o mat bestätigt. Aber ich glaube ich kriege nicht, was ich will ;)
 
Warum eigentlich all die Zustimmung für linke Parteien?
In einem IT-Board würde ich eigentlich kaum Niedriglohnempfänger erwarten, eigentlich müsste hier die FDP die meisten Stimmen bekommen.

Und der Mittelstand zahlt dann als erstes drauf, die wirklich Reichen leisten zu viel Widerstand für die geringe Anzahl bei denen der Staat dann abkassieren könnte.

CxU scheidet natürlich aufgrund von Neuland und ständiger Polizeistaatfantasien aus.
Die Grünen als Definition einer Verbotspartei für mich aber erst recht.
 
Zuletzt bearbeitet:
In einem IT-Board würde ich eigentlich kaum Niedriglohnempfänger erwarten, eigentlich müsste hier die FDP die meisten Stimmen bekommen.
Könnte mehrere Gründe dafür geben:

  • Board: NGB ist aus den Folgen von Gulli entstanden. Das war recht anarchistisch geprägt und war dazu noch in seiner Anfangszeit ein Warez-Board.
  • Leute, die in der IT arbeiten, waren eher wahrscheinlich früher Computer-Nerds, die sich ihre Spiele wohl (siehe 1.) eher aus dem Netz geholt haben, weil sie sich entweder die Sachen nicht leisten konnten oder wollten.
  • Ich war gerade bettelarmer Student, als Westerwelle die spätrömische Dekadenz verkündete und die Arbeitslosen alle in Lohn und Brot bringen wollte. Zweiteres war durchaus löblich. Aber die Methoden der FDP waren es halt nicht. Zu Zeiten, als Westerwelle mitregieren durfte, war die FDP die ehrlichste Partei, die es gab. Mövenpick spendete Kohle, als bekamen sie 'ne Steuererleichterung. Und die FDP versuchte das nicht mal irgendwie zu verstecken oder zu verschleiern.
  • Westerwelle, der 2.: Die FDP steht für Liberalität. Das heißt: Bürgerrechte und -freiheiten aber auch Wirtschaftsliberalität, d.h. Deregulierung des Marktes. In der Periode Westerwelle stand die FDP nur noch ausschließlich für Neoliberalismus. Die Bürgerrechte übernahm die Frau Leutheusser-Schnarrenberger (die ich sehr respektiere). Und die hatte aber zu der Zeit leider nicht mehr viel zu sagen und konnte sich mit keinem einzigen ihrer Themen durchsetzen.
  • Westerwelle, der 3.: Die FDP ist die Partei des Mittelstands. Nach meiner damaligen Wahrnehmung der Definition der FDP begann "Mittelstand" ab 1 Mio € Jahresgehalt. Das wirkt bis heute nach. Obwohl mein Gehalt wohl im oberen Mittelstandsbereich liegen soll, fühle ich mich da nicht zugehörig.

Rösler war 'ne Pfeife. LIndner ist ein Angeber, der sich aber durchaus gut verkaufen kann und viel geschafft hat. Ob er die öffentliche Wahrnehmung der FDP, die Westerwelle generiert hatte, ins Positive verändern kann, bleibt abzuwarten, wie sich die FDP in der nächsten Regierung schlägt.
 
Und die angeblich pazifistischen Sozialdemokraten und Grünen waren unter Schröder und Fischer die ersten Parteien seit dem 2. Weltkrieg, die deutsche Soldaten in einen Angriffskrieg schickten.

Wenn man Parteien nach ihren zurückgetretenen/verstorbenen ehemaligen Spitzen bewertet, kann man überhaupt niemanden Wählen - außer Parteien, die niemals an der Regierung beteiligt waren und darum auch nichts falsch machen konnten - bleiben AFD, Piraten, die Partei und die NPD.
Ich weiß nicht ob das - außer die Partei natürlich - so gute Alternativen sind...
 
Wahl-O-Mat-Ergebnis:

75,6% - Die Partei
74,4% - Piraten
69,8% - Die Grünen
68,6% - Die Linke
60,5% - FDP
59,3% - SPD
52,3% - CxU
46,5% - AfD

Leider haben sich die Piraten ja selbst zerlegt. Das hätte "meine" Partei werden können. Die hatten damals durch die NSA eine einmalige Chance und haben die auch einmalig versemmelt.

Erstaunlich finde ich, dass die AfD bei mir so schlecht abschneidet.
 
Zurück
Oben