Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Erst versuchst Du mich in eine Ecke zu stellen (in die ich nicht gehöre), jetzt unterstellst Du mir, ich würde mich dumm stellen.
Ist ja auch einfacher, als es mal mit einer Diskussion, Sachlichkeit und Argumenten zu versuchen.

Wenn Dir so ein Gekasper Spaß macht, dann soll es so sein, ich warte dann mal auf andere User, die sich vielleicht zum Thema äussern wollen.
 
@Flip:
Den kleinen Grünen/Katholen seiten hieb wirst du doch verkraften, du teilst doch auch gut aus.

Was ich meinte:
Das selbst strenge Feministen wie die Stokowski sich dagegen aussprechen sollte doch etwas positives für euch sein.

und

Antifeministen ist definitiv nicht als Beleidigung gemeint und wenn so aufgefast war sie nicht als solche gemeint.


Mit dumm stellen meinte ich auch das gezielte Missverstehen was auch sehr förderlich für eine Diskussion ist.
 
Das ist nichts positives, in dem pluralistischen Milieu des Feminismus kann man immer Gegenstimmen aufzählen. Wesentlich ist, was sich institutionalisiert und als de-facto-norm gilt.
Seit Männer die in der Bahn falsch sitzen abfotografiert wurden um sie an den Pranger zu stellen prophezeie ich solcherlei Listen schon, mich wundert das kein bisschen und das werden wir noch vermehrt erleben.
Ich habe hier auch schonmal dargelegt, dass der ganze linke Gender-Feminisumus-Komplex faschistoide Züge trägt, ich meine damit konkret:
a) Ist eine absolutistische Ideologie, welche
b) den gesamten menschlichen Erfahrungsraum durchdringen und umgestalten soll

Auch das nicht genehme Menschen faktisch aus dem Land gejagt werden ist nichts neues, siehe .
Aktuelle Fälle kriege ich immer mal in den letzten Jahren und auch das wird sich noch mehren.
Hatten wir hier schon behandelt, wie ein ganzer Campus nicht nur belagert, sondern eingenommen wurde?
 
Ach naja, auch im Faschismus gab es nicht-fundamentale Kritik von intellektueller Seite, das ändert aber nichts an der wesentlichen Grunddynamik.
Außerdem spreche ich ja nur von 'hat Gemeinsamkeiten mit..' und ich konkretisiere das sogar noch was ich damit meine.
 
@BurnerR:
Was ich sehe:
"Sie ist feministen, sie böse" daher interessiert dich nicht das sie das gleiche Kritisert wie Flip vorher - würde ja gegen dein vorgefertigtes Feindbild verstoßen.

Genau so verbohrt wie bevoller, der mich für nen Feministen hält.

Damit seid ihr genau so ernst zunehmen wie diese Leute die sich neue Pronomen ausdenken, oder Batmans Arsch für ein Problem von Weltformat halten.
Eindimensional lebt es sich eben einfacher ;)
 
Du gehst da von falschen Annahmen aus.
Soweit es mich betrifft gibt es ein 'Feministisches Milieu' bzw. 'Gender-Feministischen-Komplex' oder wie man es auch nennen möchte, mit einer de-facto-Agenda und de-facto-Normen.
Das wird von innen (und teilweise von außen) natürlich ganz anders und differenzierter wahrgenommen, so ist das immer, frag mal einen Metaller nach Metal 'DEN Metal gibt es nicht'. Dennoch gibt es eine Grunddynamik (was auch wieder das selbe bezeichnet letztendlich).

Davon sind unbetroffen diverse völlig richtige feministische Ansätze, wie z.B. weibliche positive Rollenvorbilder schaffen. Ebenfalls gibt es geschlechterspezifische Probleme bezogen auf Frauen, die angegangen werden sollten und auch angegangen werden und es ist naheliegend diese sinnvollen Dinge auch diesem problematischen Gesamtkomplex zuzuordnen.

Wenn wir über die Tendenzen des Gesamtkomplexes sprechen, dann sind Einzelstimmen nicht so sehr interessant wie geschaffene Fakten. Vielleicht schläft das Wiki ja auch ein und wird nie wieder gepflegt (können ja in 6 Monaten nochmal rauskramen), das wäre dann auch so ein geschaffener Fakt. Oder ist das Wiki schon tot? Hab nicht so genau geschaut.
Die Men-spreading (nicht zu verwechseln mit: Men-splaining... ....)Kampagne ging dann ja relativ schnell zuende. Für mich sind das ausläufer und anfänge, aber diese Theorie ist natürlich nicht so recht falsifizierbar.
Men-splaining hingegen hat ja eine ganz gute durchdringung erfahren.
Das erinnert mich an ein Date, wo sie extra 50 km zu mir fuhr und ich als ausgleich dann die cocktails zahlen wollte, so wie ich es immer mache, wenn ein Kumpel von weiter weg kommt und wie ich es normal finde.
Sie lehnte ab mit den Worten: Wir zahlen getrennt, so emanzipiert bin ich dann doch und lasse mich nicht fÜr meine Zeit bezahlen. Autsch.
 
@BurnerR:
Seltsam.
Wenn du so schreibst klingst du gar nicht mehr so verbittert mit verhärteten Fronten und "alle Feministen sind pöhse"
Da bekommt man sogar fast lust weiter zu diskutieren :T

'Gender-Feministischen-Komplex'
Ja genau da liegt das Problem.
Dieser ist nämlich auch für andere die sich zumindest generell eher dem Feminismus zugehörig fühlen ein Problem.

Ich kann immer nur auf die Emma verweisen. Die z.B. ganz andere Ansichten vertritt als das was du heute unter Feminismus kennst.
Schwule die strikt gegen das "ich such mir mein Geschlecht aus, tralala" vorgehen.


Es ist eben nicht eins.
Es ist ein total verworrenes Gedöns das die meiste Zeit damit beschäftigt ist sich selber zu zerfleischen.
Es wird von Twitter und Yotube getragen und hat seltenst was mit Lebenswirklichkeit zu tun.

Wenn du die internen Streitigkeiten darin erkennst, kannst du diese Lücken auch nehmen um das auseinander zu hebeln.
Dafür müsstest du allerdings eben auch Leute für Stokovski nicht per se ablehnen, besonders wenn sie dir zuträgliche Meinungen vertreten.
Das ist nämlich die Chance zu zeigen das du mit Feminismus als solchen kein Problem hast, nur mit den faschistischen Bullshitentartungen.

Dazu darfst dich allerdings nicht in Kleinkram verheddern.

"schau die Feministen haben schonwieder was dummes gemacht" erzeugt genau zwei Dinge:
1. Du verschwendest deine Energie an Nonsens
2. Du umterminierst deine eigene Glaubwürdigkeit da du als Frauen hassender Antifeminist rüber kommst: Der du ja definitiv nicht bist.
Das ist besonders schlimm da du dadurch genau das Feindbild für die bist (und damit per Se Falsch), wie jeder Feminist es für dich ist.


Zum Abschluss noch:
Glaubst du wenn jemand wie Altmaier sich selbst als Feminist bezeichnet meint er "Alle weißen Männer sind untermenschen und du musst Frauen mit schwänzen ficken sonst bist du xyzphob?"
Ich glaub nicht. Ich glaub der ein anderes Verständnis von Feminismus als Twitterkrieger.




Das erinnert mich an ein Date, wo sie extra 50 km zu mir fuhr und ich als ausgleich dann die cocktails zahlen wollte, so wie ich es immer mache, wenn ein Kumpel von weiter weg kommt und wie ich es normal finde.
Sie lehnte ab mit den Worten: Wir zahlen getrennt, so emanzipiert bin ich dann doch und lasse mich nicht fÜr meine Zeit bezahlen. Autsch.

Seh das Problem nicht, ich hatte schon beschissenere Dates :T
 
Kommt von euch gar nichts zum geleakten Google-Memo?
Keine Opportunisten hier?
 
Danke für den Hinweis. Ich habe das Memo erst mal nur überflogen, aber wenn er dafür gefeuert wurde, so mein erster Eindruck, dann hat er wohl nicht ganz unrecht, mit dem was er schreibt.
 
Genau dasselbe bei mir wie bei Kapitän bisher und selbe Schlussfolgerung.

Dafür müsstest du allerdings eben auch Leute für Stokovski nicht per se ablehnen, besonders wenn sie dir zuträgliche Meinungen vertreten.
Das ist nämlich die Chance zu zeigen das du mit Feminismus als solchen kein Problem hast, nur mit den faschistischen Bullshitentartungen.
Ich versuche generell nur Meinungen abzulehnen, jede Art von Personenkult, positiv oder negativ, interessiert mich da eher zweitrangig. Wie gesagt, ich fand ihre Einzelmeinung jetzt erstmal einfach nicht so interessant in diesem Kontext.

Es ist eben nicht eins.
Es ist ein total verworrenes Gedöns das die meiste Zeit damit beschäftigt ist sich selber zu zerfleischen.
Es wird von Twitter und Yotube getragen und hat seltenst was mit Lebenswirklichkeit zu tun.
Twitter/YT sind moderne Kommunikationsmittel, die da gerne verwendet werden, ja.
Ja, es ist auch ein undurchsichtiges Gestrüpp. Das aber immerhin Agendas produziert, die es in und Bundestag schaffen.

Glaubst du wenn jemand wie Altmaier sich selbst als Feminist bezeichnet meint er "Alle weißen Männer sind untermenschen und du musst Frauen mit schwänzen ficken sonst bist du xyzphob?"
Ich glaub nicht. Ich glaub der ein anderes Verständnis von Feminismus als Twitterkrieger.
Absolut und Gott sei Dank.
Aber es ist ein kontinuierlicher problematischer Prozess.
 
Genau so verbohrt wie bevoller, der mich für nen Feministen hält.
Du gehst wieder einmal von völlig falschen Voraussetzungen aus. Ich halte dich nämlich keineswegs für einen Feministen. :rolleyes:
Genau dasselbe bei mir wie bei Kapitän bisher und selbe Schlussfolgerung.


Eigentlich das Übliche. In Deutschland hagelt es Sexismusvorwürfe, kritische Stimmen zum Rauswurf gibt es nicht.
Zumindest im Ausland ist man etwas schlauer und/oder hat mehr Eier in der Hose. ;)
 
Zumindest im Ausland ist man etwas schlauer und/oder hat mehr Eier in der Hose. ;)
Abwarten, er wurde ja erst heute Nacht entlassen. Ein Text der ihn verteidigt würde klicken wie Sau ;) Klassische, konservative Medien wie Faz, Welt, Focus, Bild und vlt. sogar die Zeit (Martenstein) würden sich das sicher nicht entgehen lassen.
 
Vielleicht macht sich ja einer der Journalisten die Mühe, erst mal zu lesen, was er geschrieben hat. :rolleyes:



james damore.png
 
Hier ein Direktlink zum Dokument:
Es enthält ein TL;DR.



Eigentlich das Übliche. In Deutschland hagelt es Sexismusvorwürfe, kritische Stimmen zum Rauswurf gibt es nicht.
Hier sieht man auch die inkorrekte fundamentale Theorie, dass wir in einem Patriachat leben würden.
Im Medienzeitalter ist die Frage, wer bzw. welche Ideologie eine Deutungshoheit hat von zentraler Wichtigkeit.
Feminismus ist ein Wolf im Schafspelz.
Oder auch ein Verkäufer für Esoterikartikel. Engelssteine? Ganz wichtig. Hast du schon? Was ist mit energetischen Raumreinigern? Hast du auch schon? Wie stehts mit dem Orgonakkumulator? Oder dem Chemtrailsabwehrer? Und der wichtige Reptiloidenerkenner (kann eines Tages dein Leben retten) und und und...
Hauptsache, irgendeine Sau wird grad durchs Dorf getrieben um die Grundagenda voran zu treiben.


Siehe TL;DR:
Differences in distributions of traits between men and women may in part explain why we don't have 50% representation of women in tech and leadership.
Das ist die Hochketzerischste (weil wahre) Behauptung, die in diesem Kontext existiert und die einzige zulässige Interpretation ist: Er ist ein Sexist und meint, Frauen seien nicht geeignet für Naturwissenschaften.


I hope it’s clear that I'm not saying that diversity is bad, that Google or society is 100% fair, that
we shouldn't try to correct for existing biases, or that minorities have the same experience of
those in the majority.
Er war naiv zu denken, wenn er seinen Punkt oft genug differenziert wiederholt und deutlich macht, dann wird er verstanden.
Denn Gender-Grundthesen angreifen endet immer so. Denn letztendlich liest niemand (im Sinne der Masse), was wirklich geschrieben wurde, nur was in der Zeitung steht und am Ende interessiert vor allem - welche Fakten geschaffen werden.
Sein Niedergang ist umso wichtiger für den Gender-Feministischen-Komplex, weil er verständlich und nachvollziehbar auf existierende Mängel hinweist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du gehst wieder einmal von völlig falschen Voraussetzungen aus. Ich halte dich nämlich keineswegs für einen Feministen. :rolleyes:

Gut das das Missverständnis geklärt ist:
Ich hab schließlich einen Ruf zu verlieren!


Er war naiv zu denken, wenn er seinen Punkt oft genug differenziert wiederholt und deutlich macht, dann wird er verstanden.
Oder hat er sich geopfert, damit bullshit offen wird. Ist zwar traurig, aber notwendig.
 
Die Zeit macht den Anfang:
Wenn Diversität und Inklusion auf eine Weise das Wertegerüst dominieren, dass jeder Diskurs über Differenzen ausgeschlossen wird, dann brodelt es im Untergrund. Eine nicht verankerte Political Correctness formt dann unter Umständen eine neue Monokultur, die nicht unbedingt besser ist als das Althergebrachte. Im Gegenteil: Sie nimmt Führung aus der Verantwortung und erstickt die offene Debatte im Keim. Ich halte das für kontraproduktiv bis gefährlich.


Text sexistisch, aber man muss ihn ernst nehmen.

Ich würde meinen nichtvorhandenen Hut darauf verwetten, dass weitere Medien mit positiveren Artikeln bald nachziehen.
 
Zurück
Oben