Feminismus - Notwendig oder ein Druckmittel für Männer?

Ja die muss/müssen einfach mal wieder richtig durchgefickt werden, nicht wahr?
Es ist alles lächerlich und den Rest gibt es nicht und ist ausgedacht.
Die alte Leier, wenn eine gesellschaftliche Norm angegriffen wird.
War bei Frauen so, bei Schwulen und ist jetzt auch bei Männern so.
 
@bevoller:
Ja, das mit den Links passiert mir häufiger.
Da bleibt das http:\\ aus dem Alert-Fenster stehen und steht durchs Kopieren danach doppelt da :m

Du amüsierst mich halt ab und an.
Der mysteriöse Fall der verschwunden Chorknaben war echt nen guter Lacher :T
Wenn du bereit bist ernsthaft über das Thema zu reden bin ich auch wieder am ernsthaft am Start.

Solange heißt es wohl:
Früher waren es die Juden, jetzt sind es die Deutschen...sry, hab mich wohl im Thread geirrt, meinte natürlich Männer.
 
Wenn du bereit bist ernsthaft über das Thema zu reden bin ich auch wieder am ernsthaft am Start.
Ist halt auch schönes Rosinenpicken hier, es werden 5-8 Themen aufgegriffen, wo niemand was zu schreibt, vermutlich nach dem Motto: Bloß nicht dem Gegner mal recht geben.
Dann irgendwas wo einige hier angegtrigert werden ganz offenbar.
Das hat weniger was von ernsthaftem Interesse am Thema und mehr von aufgeilen gegen 'einen dieser Männerrechtler' evtl. Recht behalten zu können.

Sieht man auch schön daran, wie du so ein Thema hier reinbringst:
@bevoller:
los Wuffi, fang den Knochen!
Kindergarten-Niveau.
Das macht das ganze erst recht lachhaft und danach verlangst, dass andere dir glauben das hier ernst zu meinen:
Wenn du bereit bist ernsthaft über das Thema zu reden bin ich auch wieder am ernsthaft am Start.
Zumal du sowieso dafür bekannt bist, Schoten rauszuhauen bzw. zu Trollen, bzw. schnell unsachlich zu werden.
Komm doch überhaupt erstmal ernsthaft am Start.
 
Ich hatte viel, viel weiter vorne schon zu dem Thema geschrieben.

Wenn da keiner drauf eingeht, ist das nicht mein Problem.
(Ich weiß, es gibt keine Frauen in Internet...)

Trotzdem ist mir das Draufgedresche a lá ein Mannsweib ist wie das andere und die nehmen uns jetzt alles weg echt zu krank.
 
Auf Seite X eventuell mal mehr oder minder konstruktiv gewesen zu sein ist kein guter Grund dafür, auf der aktuellen Seite nur noch zu trollen.
'Krank' finde ich generell, wenn pauschale Unterstellungen gemacht werden, wie z.B. von dir gerade.
 
Schade dass es bei einem interessanten Thema nur noch darum geht ob x trollt oder nicht und ob y konstruktiv war oder nicht.

Frei nach Ruth Cohn "Störungen gehen vor" ;-).

Ist halt ein Thema, das regelmäßig Menschen bzw. User triggert.
Da muss man erstmal 'durch', sonst führt man Seitenweise Dialoge, wie sie die meisten vermutlich ebenfalls irgendwann mal mit KaPiTN geführt haben.
 
Das hat man davon, wenn man die ganzen Affen ins Board lässt.

So, da nun offensichtlich das meiste geklärt ist, könnte man doch versuchen einen neuen Ansatz zu finden.
Ungefähr da, wo das Thema das letzte mal gestoppt hat.


Das letze konstruktive das ich las war der Streit um Geldbuße/Strafe.

Da ging es darum das die Frau weniger bekam als der Mann - was an sich erstmal Unfair klingt.
Dem wurde begegnet mit: Geldstrafe !=Geldbuße, Pauschale != Tagessatz

Danach kam nix mehr.
 
Ich finde generell Einzelfälle eher unspannend, es wurde ja korrekt geschrieben, dass es viele Faktoren geben kann, die nichts mit dem Geschlecht zu tun haben.
Spannend wird es, wenn man von EInzelfällen weg geht hin zu systematischen empirischen Betrachtungen. Aber die muss ja auch irgendjemand erstellen bzw. jemand muss Geld dafür geben/kriegen:

Und da hängt es dann eben wieder am Feminismus, der überall 'grün' sieht und zum Teil aktiv verhindert, dass nach anderen Dingen geschaut wird:
Aber ob Männer nicht vielleicht schwerer bestraft werden bei vergleichbaren Vergehen? Sind vielleicht Männer bei Sozialprognosen benachteiligt?
Wo man nicht sucht, da findet man auch nichts. Wenn ich nur nach der Farbe grün suche, sehe ich überall grün, aber dass rot (wenn auch an anderen Stellen) genau so oft vorkommt, das finde ich dabei nicht heraus.
Ein Problem ist das, weil diese Einseitigkeit de facto und prinzipiell Teil der feministischen Agenda ist. Es gab ja immerschon ein neutrales Forschungsfeld, die Geschlechterforschung, stattdessen wurde uns aber diese Einseitigkeit angedreht.
 
Ich finde generell Einzelfälle eher unspannend, es wurde ja korrekt geschrieben, dass es viele Faktoren geben kann, die nichts mit dem Geschlecht zu tun haben.
Spannend wird es, wenn man von EInzelfällen weg geht hin zu systematischen empirischen Betrachtungen. Aber die muss ja auch irgendjemand erstellen bzw. jemand muss Geld dafür geben/kriegen:
Dem Teil kann 100% zustimmen.

Das Männer generell eher als Täter gesehen werden und höhere Strafen bekommen ist gemeinhin bekannt,
bzw. war mir als hätte ich dazu auch schon mal eine Studie in den Fingern gehabt [wen das wer ausgraben kann, danke].

Auch bekannt ist das Frauen ihre Straftaten häufig anders als Männer begehen.
Dazu war in Lydia Beneckes Büchern (Sadisten/Auf dünnem Eis) mal ein guter Abschnitt der ungefähr so Lautete:

Frauen neigen eher dazu ihre Straftaten indirekt zu begehen.
Eher Diebstahl als Raub. Ehr fahrlässige (oder als solche getarnte) Körperverletzung als direkte und Anstiftung/Manipulation als direktes Tätigwerden.

Das ganze Buch drehte sich aber generell eher um forensische Psychiatrie, daher ging es da eher um Psychopathen/Soziopathen/Narzissten.
Wo der große Unterschied darin lag das zwar beide ihre Umwelt manipulieren, Frauen das aber eher durch emotionale Erpressung als durch strafbares Verhalten tun.
 
Das Männer generell eher als Täter gesehen werden und höhere Strafen bekommen ist gemeinhin bekannt

Nein. Oder sagen wir mal so. Daß sie härter für gleiches Vergehen bestraft werden, ist mir nicht bekannt.
Daß sie öfter verknackt werden und zu längeren Haftstrafen, allerdings schon.

Schließlich sitzen in deutsche Gefängnissen 51.000 Männer.
Aber nur 3100 Frauen.

Skandal?

Nein. Es liegt wohl eher daran, daß Frauen weniger Verbrechen, vor allem weniger Schwerverbrechen, begehen.
 


An den Artikel hab ich mich zu der Debatte erinnert.

Finde ich sehr interessant, vor allem die Dunkelziffer und die Zeit bis die Täter endecket werden.
 
Müsste genau so verifiziert werden wie das Gegenteil.
Auch wenn es immer eine Dunkelziffer gibt, und Frauen eher 'indirekt' Vorgehen, wird das vermutlich nicht die komplette Differenz erklären.
Spannend wird es dann aber wieder, wenn man darüber nachdenkt, dass das ja auch etwas mit Risikofreudigkeit (und fehlender impulskontrolle natürlich etc.) zu tun hat, aber genau solche Faktoren in ihrer gesunden Ausprägung auch dafür sorgen, dass Männer eher als Frauen sich trauen, strategisch klug den Arbeitgeber zu wechseln, eher trauen scharf zu verhandeln beim Gehalt etc.

Man hat also geschlechtsspezifische Tendenzen, die je nach Ausprägung oder Kontext positiv oder negativ sein können.
Aber man gleicht nur eine Seite aus, nämlich da wo Frauen aufgrund dieser Tendenzen benachteiligt sind.
Wenn es darum geht, dass Männer 8 Jahre früher sterben heißt es 'selber Schuld' 'ist halt so' 'mimimi'.
Aber wehe Frauen kriegen 2% weniger Gehalt, weil sie Gehaltsverhandlungen defensiver führen.
 
Müsste genau so verifiziert werden wie das Gegenteil.

Nein. Das erste dürfte sehr schwer zu untersuchen sein. Schaut man sich mal Nachrichten von Verurteilungen, wo gemeinschaftliche Verbreche begangen wurden, so ist es schwer welche zu finden, wo die Täter nicht unterschiedlich hohe Haftstrafen bekommen haben.
Mit viel Aufwand wird man da allenfalls eine Tendenz eruieren können.

Forscher der Universität Göttingen haben die Gerichtsurteile von mehr als einer Million Männern und Frauen aus dem Jahr 2004 untersucht. Ein Frauenbonus könne nicht nachgewiesen werden.

Daß nur jeder 4. Verdächtige weiblich ist und nur jedes 5. Strafurteil einer Frau gilt, läßt sich dagegen leicht feststellen.
 
Google mit den Stichwörtern "Studie", "Täter", "Männer" und "Strafe" in jeglicher Kombination und teilweisen weglassen führte irgendwie nur zu den dunkelsten, "Köpft-alle-Männer"-Foren. O_o

Das beste was ich finden konnte, was keineswegs "gut" aussieht:

EDIT:// was ich damit sagen will: Habe gesucht, nix (gutes(=Studien)) gefunden.
 
Naja, da ist ja viel verlinkt, leider viel Sekundärliteratur, Zeitungsartikel und unwissenschaftliche Bücher.
Dennoch ein paar interessante Dinge dabei.

Das hier finde ich super und wir hatten einen ganz áhnlich gelagerten Fall ja schon vor einigen Seiten:
Dass diese Verirrungen im Rechts*gefühl keine Ausnahme sind, zeigt folgender Fall aus England: In London hat die Inderin Kiranjit Ahluwalia ihren Mann nach jahrelanger häuslicher Gewalt im Schlaf mit Napalm überschüttet und angezündet. Eine Frauen*organisation half ihr dabei, sich als Ikone gegen häusliche Gewalt zu stilisieren. Die lebenslange Haftstrafe wurde 1992 aufgehoben und die Frau des Premier*ministers Blair überreichte ihr 2001 einen Preis bei der ersten Preisverleihung für asiatische Frauen.[12]

Frauen die Männer foltern und/oder töten scheinen wohl gerne mal als Vorzeigefeministinnen präsentiert zu werden.
 
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