NAS - Datengrab

Wenn ich den Rechner nehmen würde und mir dazu eine Win 7 Pro Lizenz kaufe, um die dann auf 10 kostenlos upzugraden, darf ich mit der Lizenz keine Hardware mehr tauschen, richtig?
 
doch geht.
Telefonische Aktivierung gegebenenfalls und halt sagen es wurde hdd->ssd getauscht.
Man korrigiere mich wenn das falsch ist. Hatte das aber noch vor 3 Wochen selbst so gemacht.

Allerdings, wie lange das noch so geht wird dir keiner sagen können.
 
@phre4k:
Nein, leider noch nicht. Ich hatte kürzlich einen Trauerfall in der Familie. Da flattern zur Zeit die ganzen Rechnungen ein, die es zu bezahlen gibt. Deswegen auch der Hinweis anfangs, dass ich erstmal planen und dann die Teile, die ich tatsächlich brauche, Stück für Stück im Angebot kaufen muss.

Habe gerade mal meine Finanzen überprüft. Aktuell muss ich wegen meines eigenen Zitates leider auf dieses Angebot verzichten. Ärgert mich. Hätte da echt gerne zugeschlagen. :(
Werde wohl bei meinem Plan, dass Stück für Stück machen zu müssen bleiben müssen. Oder nächsten Monat kommt vielleicht nochmal so eins. :unknown:
 
aktuell ist das kein Problem, nach der kostenlos Update Phase schon.
Dann ist das Kulanz von ms. Bei hdd auf das Tausch kann gut sein das es klappt, hdd Tausch an sich z.b.ärgert nicht den Hardware key. Eine andere Art der Platte schon. Ob die Hotline anhand deines neuen Key sehen kann wie viel geändert wurde weiß ich nicht.
Prinzipiell ist das kostenlose upgrade aber an deine Hardware key gebunden
 
Hi noch einmal,
diese Leiche muss ich noch einmal ausbuddeln. Letztes Jahr musste das Thema leider aus div. Gründen etwas pausiert werden. Da nun ein Jahr vergangen ist, kann man wohl halbwegs von vorne Anfangen.

Da ich ab 01.07. kein reguläres TV mehr haben werde (Kabelanschluss am neuen Wohnort, was ich nicht dazu buchen werden), werden Streamingdienste und die eigene Mediathek umso wichtiger.
Aus der Diskussion vor einem Jahr habe ich mitgenommen, dass ich folgenden Lösungsvorschlag ganz passabel für mich finde:

- Win Server
- Drivebender
- Energiesparmodus & WOL
- Plex

Die Mediathek muss nicht redundant vorgehalten werden. Allerdings sollen auch div. andere Daten (Fotos z.B.), die durchaus redundant vorgehalten werden sollen. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich evtl. den Server mit zwei virtuellen Maschinen betreiben sollte. Eine als das Mediathekensystem und eine, um den kompletten Traffic aus dem Netzwerk darüber zu schleifen zwecks VPN und Co.. Wäre das sinnvoll oder Unfug?

Nun ist die Frage, welche Hardware werde ich tatsächlich benötigen. Bei Serverhardware kenne ich mich nur mäßig aus. Daher wäre Hilfe nicht schlecht.
Initial würde ich gerne mit zwei 10 TB Festplatten anfangen. Einfach um genug Speicher und eine Weile Ruhe zu haben. Für das BS und als Landingzone würde ich eine partitionierte SSD bevorzugen. Später sollte dann noch nach Bedarf nachgerüstet werden. Also ein Miditower. Wieviel RAM und welchen CPU ich benötigen werden, kann ich nur schwer einschätzen. Dachte mal an einen soliden Xeon Prozessor. Nur meine ich mich zu erinnern, das meine Anfangsideen oversized waren. Ich kann das Anwendungsgebiet aber nun genauer definieren, da ich den Endgeräte nun besser abschätzen kann.

Zu Stoßzeiten muss der Server einen UHD-Strem und zwei 1080p-Stream simultan packen können. Sofern´s mit dem Virtualisieren passen sollte, müsste die OpenVPN-Verbindung ebenfalls darüber laufen. Und dann evtl. noch ein paar kleinere Prozesse nebenher.

(Lässt sich eine Mediathek eigentlich sinnvoll z.B. mit VeraCrypt verschlüsseln?)

Mainboard etc. habe ich auch noch keine Idee, da ich RAM und CPU nicht abschätzen kann.

Über ein paar Hardwaretipps, die aktuell sind, würde ich mich freuen. Vor einem Selbstbau schrecke ich nicht zurück. P/L soll halt passen.

Danke in die Runde.
 
Ich tendiere aktuell zu von Technikaffe. Bin mir nur nicht sicher, ob der Prozessor für meine Zwecke passt oder ob ich doch etwas leistungsstärkeres nehmen sollte. :unknown:
In dem Beitrag wird ja Linux empfohlen. Vielleicht überleg ich´s mir noch einmal....
 
Also 1x UHD- + 2x FullHD sollten ~50mbit Traffic ausmachen ... Netto-Traffic, + TCP/IP Overhead (ich hoffe du nutzt Netzwerkkabel?) sollte man dann mit 100mbit -Leitungen hinkommen - sprich Netzwerk ist bei Kabel kein Thema - bei W-Lan könnte es funktionieren wenn alles über N läuft und wenig Netzwerke in der Nähe sind.

Ganz davon abgesehen sind das dann ~7MB/s die auch die Platte verarbeiten muss - also durchaus überschaubar.
Wegen Prozessor stellt sich als einziges die Frage ob du die Streams irgendwie in Echtzeit Transcodieren möchtest / musst.
Sonst reicht vermutlich das einfachste was du aktuell bekommen kannst.

Wenn Linux doch ok ist kommt auch wieder die fertige Synology in Frage ^^
Wobei so ein WindowsServer daheim schon auch seinen Charm hat.
 
Wenn Linux doch ok ist kommt auch wieder die fertige Synology in Frage ^^
Ist aber teurer, leistungsschwächer (die Intel Atom CPU in ner 415 ist sicher nicht so schnell wie ein Pentium G4560) und mit Linux hat das auch nicht viel zu tun.

OpenMediaVault ist ein Standard-Debian mit Weboberfläche, was ich auch schon oft im Einsatz hatte. Funktioniert gut.

Der G4560 sollte reichen, wenn du nicht mehr als 1 Film gleichzeitig transkodierst. Das hattest du doch eh nicht vor, oder?

Mach auf jeden fall eine interne Systemfestplatte rein, m.2/mSATA SSDs in externen Gehäusen kann ich nicht empfehlen.

4x5TB RAID5 (=15TB nutzbar) sollten doch eigentlich reichen. Vergiss aber bitte nicht die Backups wichtiger Daten – RAID ist kein Backup.

Außerdem würde ich HGST- statt WD-/Seagate-HDDs empfehlen. Poste doch einfach deine gewünschte Konfiguration hier mal rein.
 
Wenn ich / man aber nicht mehr cpu-leistung benötigt - wozu dann?
Und "Teuer" ist realtiv - wenn man seine eigene Arbeits und Bastelzeit auch in Rechnung stellt ist es sicher nicht teurer.
 
Grundsätzlich will ich es einfach nicht unnötig teuer machen. Generell wäre es mir auch egal, ob Linux oder Windows. Nur muss ich mich bei Windows nicht groß rein arbeiten. Bei Linux fange ich quasi von vorne an.

Transcodiert werden muss bei mir, ich denke, gar nichts. Liegt alles als mkv in 264 oder 265 vor. Allerdings habe ich ehrlich gesagt keine Ahnung, ob Plex letztlich einfach durch schleift oder ob das dann tatsächlich nur über Transcodierung in Echtzeit funktioniert.

Das Setup vom Technikaffe scheint mir charmant. Müsste aktuell so 9 bis 10 tb an Daten unterbringen. Die Platten, auf denen das aktuell liegt, könnte ich zum Start auch erst einmal nehmen, allerdings liefen die nun auch schon 4 Jahre und sind auch keine NAS Platten.

Da ich nur einen Teil redundant brauche, wäre meine Idee also das Technikaffe Setup mit einer M2 Systemplatte. Die würde ich aber gerne partitionieren. Einmal für das System und die zweite als Landingzone. Da ich nur einen Teil der Daten redundant benötige, würde ich Drivebender nehmen und gezielt Ordner redundant halten. Würde dann wohl Initial 2 8tb oder 10tb Platten nehmen. Da tut es am Geldbeutel ja am meisten weh.
 
Und "Teuer" ist realtiv - wenn man seine eigene Arbeits und Bastelzeit auch in Rechnung stellt ist es sicher nicht teurer.

Also ich brauche zum Zusammenbau eines Rechners inkl. Installation ca. 1h, beim Synology NAS ca. 15min. ob 45min den Aufpreis von ca. 100€ bei weniger Leistung und Flexibilität rechtfertigen?

Bei OpenMediaVault muss man sich nicht reinarbeiten, das hat ein Webinterface.

Hatte ich schon erwähnt, dass es eine Open Source Alternative zu Drivebender namens gibt?
 
Nein, Greyhole ist mir neu. Dann könnte ich also auch per Linux alles umsetzen, was mir so vorschwebt und würde dadurch die Lizenzkosten für Win & Drivebender sparen, richtig? Plex ist ja auch Linux-kompatibel, richtig?

--- [2017-06-17 11:20 CEST] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Habe mir gerade mal ein Youtube Video angesehen, um zu sehen, wie Plex so unter Linux läuft.

Da ist mir aufgefallen, dass Plex scheinbar doch nicht einfach durch schleift, sondern auch transcodiert. Sollte mich also doch darauf einstellen, dass das eine Anforderung an die CPU sein wird.

Müsste ich das Setup noch einmal überdenken?

 
Ja, Plex ist kompatibel zu Linux, sowohl als Server als auch als Client. Plex selbst sagt, sie wollen einen i3:


Allerdings ist laut deren Foren auch ein G4560 ausreichend:


Plex kann auch "einfach so durchschleifen", wenn die Ziel-Hardware das Decoding unterstützt. Da kannst du in der App dann einfach "Quelle" bzw. "Source" auswählen.

Es ist auch möglich, das Transcoding komplett zu deaktivieren:


Wenn du nicht transcoden willst, warum dann nicht einfach ? Kodi hat auch nette Features wie das und diverse Add-Ons. Unter den Addons ist auch , welches Plex in Kodi integriert. Weiterhin gibt es die Möglichkeit, sowohl Plex als auch Kodi parallel laufen zu lassen.

Ich nutze z.B. mein NAS sowohl als SMB/sshfs Server als auch als Kodi-Client. Das Ding ist an meinen TV angeschlossen und spielt die Dateien dann direkt von der Festplatte. Andere Clients im Netzwerk (2. TV, Tablets etc.) werden .

Dann könnte ich also auch per Linux alles umsetzen, was mir so vorschwebt und würde dadurch die Lizenzkosten für Win & Drivebender sparen, richtig?
Na ja, Lightsout gibt es noch nicht für Linux, ich bin immer noch dabei, eine sinnvolle Lösung für ein Skript in der Richtung zu finden: https://ngb.to/threads/20309-Lights-Out-für-Linux
 
Mhmmm, ohne Lightsout in einer Linuxvariante hat sich das für mich eigentlich schon erledigt. In meinem Haushalt leben neben mir 3 weitere Personen, bei denen der Mediendienst einfach nur selbstständig laufen muss. Daher finde ich Plex auch ziemlich charmant. Ferner gefällt mir das look and feel. Initial werde ich mir aber wahrscheinlich beides zumindest mal ansehen. Beide Systeme haben halt ihre Vor- und Nachteile.
 
Damit will ich Standby und WOL automatisiert laufen lassen. Der Server soll für den restlichen Haushalt quasi gar nicht zu merken sein.
 
Wenn WoL aktiviert ist, funktioniert mein Script genau so. Es muss "nur" für den jeweiligen Einsatzzweck angepasst werden.

Schau es dir mal an, probiere es aus. Mir fehlt immer noch sinnvolles Feedback um das Ding weiterzuentwickeln. Bei mir funktioniert's.
 
Also ich brauche zum Zusammenbau eines Rechners inkl. Installation ca. 1h, beim Synology NAS ca. 15min. ob 45min den Aufpreis von ca. 100€ bei weniger Leistung und Flexibilität rechtfertigen?

Bei OpenMediaVault muss man sich nicht reinarbeiten, das hat ein Webinterface.

die 416Play kostet ~400€
das Set oben von technikaffe im günstigsten Fall 330€ - gut knapp 100€
die 416play kann dafür dank Hardware-Encoder auch 4K Transcoden @HoneyBadger können deine Endgeräte alle h.265 abspielen? Bzw. alle Audio-Codecs?

@Phre4k macht OpenMediaVault auch Updates des OSs und aller benötigten Dienste / laufenden Dienste automatisch?
Ich glaube du hast schon mal irgendwie geschrieben was dir an dem Debian das auf der Box läuft so beschnitten ist - aber ich habe eben noch nichts benötigt was nicht dabei gewesen wäre - somit bin ich nicht eingeschränkt.

Ich finde es schlicht praktisch das es passende Handy-Apps gibt mit denen ich auf das System zugreifen kann oder durch meine Filme Browsen kann.
Plex gibt es zwar auch aber die VideoStation ist ne super Alternative die meine Filme automatisch sortiert.
Alle Anwendungen und Patche werden vorher vom Hersteller geprüft damit beim Update nichts kaputt geht - folglich läuft das ganze komplett automatisch.

Ich hatte über Jahrzehnte einen Heimserver - sowohl mal Linux als mal ne ganze AD-Domain - irgendwann genießt man die Einfachheit ;)

@HoneyBadger Platten könnte man da bei z.B. 2h nicht nutzen abschalten lassen - zu häufig schadet den Platten und "nur" Das System braucht ja sowohl bei technikaffe als auch z.B. bei Synology kaum Strom als das sich das ganz Abschalten lohnen würde meiner Meinung nach.


Das einzige Problem das ich aktuell nicht lösen kann liegt eher an Android - ich glaube ein anderes NAS würde mir da auch nicht helfen.
 
Das könnte ich machen, wenn ich dann Hardware physisch da habe. Initial würde ich es wohl mal mit Linux probieren können. Sollte ich wirklich alle Anforderungen damit abgedeckt bekommen können, wäre das okay. Das mit dem An- und Abschalten muss halt langfristig problemlos laufen. Erklärte ich ja schon. Habe bei Windows mal nach gebrauchten Serverlizenzen geschaut. Nicht nur das die für´n Heimanwender aus meiner Sicht neu viel zu teuer sind, alle Händler, die ich abtelefoniert habe, verkaufen nur ans Gewerbe. Zwei Gründe mehr, es doch mit Linux zu probieren.... :eek: Allerdings muss ich zugeben, tue ich mich mit der Motivation, mich an Linux zu gewöhnen noch etwas schwer. Wenn man die erste Schwelle überwunden hat, ist´s wohl nicht verkehrt. :D

Als mein TV ist von Haus aus ein Allesfresser. Habe noch kein Format gefunden, dass der nicht Schluckt. h.265 war auch schon dabei. Die anderen relevanten wollte ich mit einem Amazon FireTV-Stick umsetzen. Wie´s da aussieht, weiß ich ehrlich gesagt nicht. Ich bin nun aber nicht an die Geräte gebunden. Es ist nur so, dass die Kids einfacher TV-Geräte bekommen haben bzw. zu Weihnachten hin bekommen werden. Die bekomme ich nur über z.B. AF-TV-Stick oder eben was vergleichbares angebunden. Ggf. könnte mal ein Streaming auf´s Tablet, den Laptop oder das Smartphone mit erfolgen. Das allerdings nur in sekundärer Priorität. Nach 2 h Abschalten wäre okay. Soll halt nur nicht 24/7 laufen. Nachts zum Beispiel. Da soll das Teil ruhig aus. Im Sommer muss ich auch nichts vor sich hin noch mehr Wärme erzeugen lassen, wenn ich eh im Wasser rumliege oder am Grill stehe.
 
Das macht halt LightsOut schick. Ich hab als Schwelle u.a. Netzwerktraffic von 15 Kb/s definiert - bleibt an, falls Musik gestreamt wird und geht in den Standby wenn nur ncoh hintergrundaktivität ist.
 
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