Internet für Heimbewohner

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  • #21
Guten Morgen,

und Sry das ich mich jetzt erst melde aber meine berufliche Situation gab es nicht anders her.
Erstmal noch ein danke an alle die mir geholfen haben. Die Heimleitung setzt nun auf eine Lösung aus dem Hotelbereich und bestellt jetzt zu Testzwecken folgendes Modell mit 2 Access Points.




Wir sind nun alle gespannt was das werden wird.



Mfg&Thx Trabant
 
Was. Zum. Fick.

Für das Geld hättest du MICH PERSÖNLICH engagieren können, der dir egal wo in Deutschland mehrere Ubiquiti AP mit getrenntem VLAN aufsetzt.

Das ist die komplett falsche Lösung und wird sehr nervig für die Heimbewohner und den, der es aufsetzen darf.
 
Öhm - ja... Ich dachte mir schon ein paar mal ich mach mich als *Hotel-Equipment-Verkäufer* selbständig...
Die meisten kleineren Hotels haben einfach schrott - und haben dafür ein heiden Geld bezahlt - denen scheint man scheinbar alles andrehen zu können *fg*
 
Nur ein Wort:
Warum?
Heilige Scheisse.
Für den Preis hättest du locker die Anfahrt aus dem anderen Ende von Deutschland inklusive gehabt.

Edit: Danke an phre4k für die formelle Bestätigung der Aussage.
 
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  • #25
Tja ich bin mit dieser Lösung auch nicht wirklich glücklich.
Zwar habe ich nun auch nicht den richtigen Plan davon, aber mein Verständnis reicht dann doch dafür aus, dass diese Lösung Blöd und zu Teuer ist.
Allerdings hatte ich es ja schon angesprochen gehabt, dass die Heimleitung aus älteren Frauen (Chefin ist ne 60 Jahre alte Oberärztin die noch nicht mal ein Handy besitzt) besteht, die jetzt auf ihren Haustechniker hören der ihren Server über 10 Jahre betreut. Diesen kenne ich aber zufällig.
Der betreibt nämlich bei uns einen Hardwarehandel und wird mit Sicherheit an seinen Umsatz denken als an Komfort und Nutzerfreundlichkeit der betroffenen Heimklienten.
Zu allen Übel wird die Gesamtsummer und die monatlichen Kosten auf die Klienten umgelegt, weswegen die Anschaffungskosten wohl nicht primär das Thema waren in der Sitzung vom Heimvorstand.
Der Techniker muss denen wohl das System aus dem Hotelbereich erklärt haben, was wohl das einzigste war, was die verstanden haben.
Denn eine dieser Damen sagte wohl hinterher, dass sie das von ihren Lehrgängen aus dem Hotel kennt und gut findet.

Nun greift dann wohl das alte Sprichwort "was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht".

Mfg Trabant
 
Zu allen Übel wird die Gesamtsummer und die monatlichen Kosten auf die Klienten umgelegt, weswegen die Anschaffungskosten wohl nicht primär das Thema waren in der Sitzung vom Heimvorstand.
Das ist sowas von asozial und unverschämt. Würde dagegen anonym Beschwerde bei der zuständigen Überwachungsinstanz einlegen. Falls es eine Einrichtung der Caritas ist, gibt es für jeden lokalen Caritasverband eine Beschwerdestelle.
 
FYI: Habe Trabant mal aus Jux und Dollerei ein "grobes" Angebot (also ohne die Gegebenheiten genau zu kennen) erstellt und komme auf 2.500€ inkl. MwSt. und 450km Anfahrt.

Also ja, scheint leicht überteuert zu sein, zumal die 2800€ der beiden Hotel-APs ja noch nicht die Einrichtung beinhalten – da werden locker noch mal 1000€ fällig, so wie ich diesen IT-Typen einschätze.

Widerlich.
 
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  • #29
Jepp da hast du den Nagel voll auf den Kopf getroffen. Nicht nur in diesen Bereich das geht noch weiter.
Z.B. dürfen Klienten aus diesen Haus nur zu bestimmten Ärzten gehen oder es gibt nur eine Möglichkeit der Physiotherapie also eine Praxis wo die nur hin dürfen wenn dieses gebraucht wird.
Der Neurologe kommt dort alle 3 Monate vorbei und hält seine Visite Gruppenweise in der Turnhalle ab, rechnet aber alle 50 Klienten als Hausbesuch ab. Diesen Monat werden dort alle Klienten Zwangsgeimpft berichtete mir meine Frau. Wohl gegen Grippe denke ich gerade bin mir aber nicht sicher. Medizinische Artikel wie z.B. eine Orthese oder so werden immer im gleichen Sanitätshaus gekauft oder Medizin in der selben Apotheke.
Es wurden schon sehr viele Versuche unternommen dagegen etwas zu unternehmen. Leider sieht das die Zuständige Stelle etwas anders denn dort reicht das Zertifikat aus was nach DIN schlag mich Tot an der Wand hängt.

Ja die Bewohner haben es dort nicht einfach. Alles was neu ist wird verteufelt. Wegen dem Zugang bzw die Teilhabe am Internet haben die Klienten über 5 Jahre mit der Heimleitung diskutiert. Bis sich dort jemand bewegt ist alles zu Spät. Derzeit beziehen die meisten Bewohner ihr Internet über solche mobilen I.Netsticks. Die Kosten (bei monatlichem Taschengeld von 100€) und Möglichkeiten damit brauch ich glaube nicht zu erwähnen. Aber schicke Autos um die Klienten damit durch die Gegend zu fahren sind vorhanden. Über 10 Stück glaube.
 
Zwangsgeimpft […] gegen Grippe
Wäre es wenigstens eine nötige Impfung, wäre das ja verschmerzbar. Aber GRIPPE? Warum macht deine Frau nichts dagegen? Wie gesagt, Beschwerdestelle.

Leider sieht das die Zuständige Stelle etwas anders denn dort reicht das Zertifikat aus was nach DIN schlag mich Tot an der Wand hängt.
Vielleicht mal beim Zertifizierenden anrufen und fragen, wie die das verantworten können.

Ja die Bewohner haben es dort nicht einfach.
Ich habe so ein Mitleid mit diesen Menschen :(
 
Daß es kein Internet gibt, und in Zukunft die Bewohner dieses von ihrem Taschengeld finanzieren sollen, wenn ich das richtig verstanden habe, ist eine Sache, die meiner Meinung mal rechtlich geklärt werden müßte. Denn laut BGH gilt der Internetzugang als Grundrecht.
Im Bereich Betreuung passieren ja immer wieder die übelsten Dinge, wenn sich der Klüngel erst einmal etabliert hat.
Könntest Di irgend wie herausfinden, welches die nächst höhere Aufsichtsbehörde ist?
Ich denke zwar gerade auch an Lokalpresse, aber das ist natürlich leichter hier im Forum getippt, als im RL umgesetzt.
 
Ich denke zwar gerade auch an Lokalpresse, aber das ist natürlich leichter hier im Forum getippt, als im RL umgesetzt.
Mit Insiderinfos bekommt man eigentlich jeden Lokaljournalisten, die freuen sich, wenn sie mal über was anderes als Verkehrsunfälle und neu eingeweihte Turnhallen schreiben dürfen. Da sind auch oft junge Journalisten dabei, die noch halbwegs engagiert sind. Würde das nicht so einfach abtun.
 
Auf keinen Fall, sonst hätte ich es nicht geschrieben. Aber ich meinte, daß ich als Unbeteiligter leicht Ratschläge geben kann.
Das bedeutet nicht, daß das schwer im Sinne von schwer umsetzbar ist, sondern ich meint, daß es für den Betroffenen ohne Erfahrung nicht leicht ist, sich an so etwas heranzutrauen.
 
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