[Sonstiges] Drei Geschwister ertrinken in Löschteich

Im Neukirchener Ortsteil Seigertshausen in Nordhessen sind am Samstag drei Geschwister in einem öffentlich zugänglichen Feuerlöschteich ertrunken. Ein Zeuge meldete der Feuerwehr, dass ein Junge ins Wasser gefallen sei. Der bewusstlose Fünfjährige wurde von Anwohnern aus dem Teich geborgen, starb jedoch am späten Abend an den Folgen.

Beim Eintreffen der Rettungskräfte stellte sich heraus, dass noch zwei weitere Kinder der Familie vermisst werden. Seitens Polizei und Feuerwehr wurde nach den Vermissten gesucht, Taucher konnten das achtjährige Mädchen und ihren neun Jahre alten Bruder allerdings ebenfalls nur noch tot aus dem Löschteich bergen.

Die Polizei geht von einem Unglück aus, ein Verbrechen wird ausgeschlossen. "Ein Notfallseelsorger spendet der Familie Trost."


Bild:
Quelle:
 
Bitter. Mehr fällt mir dazu nicht ein.
 
War der Teich nicht ausreichend gesichert? Haben die Eltern nicht aufgepaßt? Absolut furchtbar :(

Hier gibt es noch Einzelheiten:
 
@erdbeerkuss:
Klar, da war Stacheldrahtzaun und der Staatsschutz patrouillierte, wie an jedem Teich Deutschland weit üblich :unknown:
 
@Seedy: Lies bitte noch mal den von mir verlinkten Text und versuche, dem für die Familie entsetzlichen Drama angemessene erwachsene Beiträge zu erstellen.
 
Da muss ich Seedys Sarkasmus soweit zustimmen. Im von Dir verlinkten Text steht schon, wie er gesichert ist, sogar inklusive Bild. Dass die Eltern nicht da waren, steht wohl außer Frage. Also erübrigen sich diese Dinge, mal vom Rest abgesehen.

Was also soll man großartig tun. Alle Flüsse und Seen absperren, oder es als unglückliche Tragödie hinnehmen und versuchen, Kinder bezüglich solcher Gefahrenquellen aufzuklären und ihnen vielleicht noch das Schwimmen beizubringen?
 
War der Teich nicht ausreichend gesichert? Haben die Eltern nicht aufgepaßt? Absolut furchtbar :(

Das ist so viel besser?

Kinder machen Unsinn, Leute ertrinken, Eltern sind auch nur Menschen: trifft das alles zusammen passieren schreckliche Dinge
Es ist ganz normal, dass sowas hin und wieder mal vorkommt. - So traurig es auch ist.


Ich finde es viel widerlicher im panischen Reaktinismus zu verfallen und dringend irgendwem die Schuld geben zu müssen.
Haben die Eltern nicht gut aufgepasst? Vermutlich, aber glaub mir - die sind so schon genug gestraft.

Was ist nun Erwachsener? Dein Hysteriebeitrag, oder mein gezieltes lächerlich machen deines (wiederhohlten) Bullshits?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich wüßte gern wie das passieren konnte. Dein sogenannter "Beitrag" ist widerlich und pietätlos, respektlos gegenüber der Trauer der Angehörigen.
 
Natürlich nicht. Seedy ist ein ekelhafter Provokateur. Ich finde es schrecklich, was passiert ist und er will mir den Wunsch madig machen, wissen zu wollen, wie das Unglück passieren konnte und faselt dummes Zeug über den Staatsschutz. Das ist weder eine angemessene Reaktion noch ein Zeichen sittlicher Reife. Das ist dumme Polterei in Knobelbechern.
 
Edit:
Zum Wohle des Threads:
Durch Schwimmunterricht wurde die Zahl der ertrinkender Kinder massiv runtergeschraubt.
Leider wird der immer weiter weg rationalisiert, dass sowas häufiger werden könnte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@erdbeerkuss: Naja, Seedy hat diesmal schon recht - Unglücke passieren, Kinder machen Kindereien und selbst ein Zaun hätte das wahrscheinlich nicht verhindern können. Deine Fragen waren also insofern eher - sagen wir - frei von weiterführend-logischen Gedankengängen. Dieses ständige "Oh Gott, wie schlimm, die armen XY..." bei jedem Unglück, ob nun Naturkatastrophe, School-Shooter, Suizid oder einfach nur Unfall ist nicht nur pseudo-pietätvoll, sondern im Grunde genommen verlogenes Geschwätz, denn frage ich dich in zwei Wochen, worüber du genau getrauert hast, wirst du mir wahrscheinlich nichtmal mehr nen groben Abriss über die jeweiligen Hergänge geben können.

Ganz davon abgesehen, dass unter dem Deckmantel der Pietät psychologisch eigentlich immer das Falsche gemacht wird, nämlich Ausweichen, Totschweigen und Ignorieren.

Also: Ist es schlimm? Ja, für die Angehörigen. Können wir drüber reden? Klar, spricht nix dagegen. Müssen wir Schuld zuweisen? Nein, die Welt ist nicht idiotensicher, und manchmal sind Kids halt auch Idioten. Müssen wir besondere Rücksicht nehmen? NEIN, der Scheiß passiert täglich, auf Normalfälle nimmt man keine Rücksicht.

Gruß von jemandem, der - wie übrigens auch Seedy - schon ein paar Tote in seiner ehrenamtlichen Laufbahn vorgefunden hat.
 


Vielleicht.

Vielleicht einfach einfach nur Überforderung mit einer Situation, wo man beim Gedanken an die Eltern einfach nur entsetzt "Warum nur" denkt?

Ich kenne Eure Vorgeschichte nicht, aber ich würde das einfach mal neutral so unterstellen und menschlich verstehen. Sicher passieren Unfälle, aber auch wenn einem das bewußt ist, kann man das nicht unbedingt so abhaken.

Gewässer kann man nicht absichern und Aufsichtspflicht entspringt neuzeitlichem Denken von Hubschraubereltern.

Kinder streifen durch die Gegend und entdecken die Welt.
 
@Seedy: Es gibt jede Menge gesicherte Löschteiche in Deutschland, aber kaum welche, die vom Staatsschutz observiert werden. Leider reichen deine intellektuellen Mittel an diesem Punkt der Diskussion nur noch zum Papagei. Ich hoffe, dein Eigentümer sperrt dich bald wieder in deinen Käfig und hängt ein Tuch drüber.


@Metal_Warrior: Ich weiß, dass Scheiß passiert. Kann das aber nicht so lustig wie Seedy finden. Und ob und wieviele Tote der im Leben gesehen hat, geht mir total am Ar*** vorbei, weil das seine Sauereien nicht entschuldigt.
 
Zuletzt bearbeitet:
@erdbeerkuss: Och, diese Doppelmoral.

Warum musst du / willst du denn genau den Grund wissen? 3 Kinder sind ertrunken (wahrscheinlich beim spielen, geht schnell, 2j. koennen auch in Pfützen ertrinken), dass du nun wissen willst wie das denn passieren konnte, soll nur deine Sensationsgeilheit befriedigen. Muss doch keinen interessieren. Der Teich war nicht gesichert und gut, nun kann man Mitleid mit der Familie haben, oder eben nicht.
Aber dann Seedy ankacken wegen seiner, wahren, Aussage.

Doppelmoral.
 
So, jetzt atmen alle mal wieder durch und führen eine gute Diskussion. Und ich geh weiter schlafen...

/ot
 
@Seedy: Es gibt jede Menge gesicherte Löschteiche in Deutschland, aber kaum welche, die vom Staatsschutz observiert werden.
So gesichert, dass sowas verhindert werden kann, gibts keinen einzigen. Denn wenn einmal ein Deckel drauf ist, ist es kein Löschwasserteich mehr, sondern eine Zisterne, und da gibts dann auch keine Fische, keine Frösche und keine Enten mehr.

Seedy hat, wie ich ihn verstanden habe, nicht die Situation ins Lächerliche gezogen, sondern dir vor Augen geführt, wie lächerlich deine Fragen waren. Löschwasserteiche sind immer unzureichend gesichert, wie auch jedes andere offene Gewässer in Deutschland. Und ja, die Eltern haben nicht aufgepasst, was auch völlig normal in dem Alter der Kinder ist. Was ich mit 6 und 7 so alles angestellt hab, war teilweise auch lebensgefährlich - Klettern auf hohe Bäume und Dächer, Spielen an offenen Gewässern, einem Sumpf oder in landwirtschaftlichen Lagern und Scheunen... Meine Eltern haben halt statt Verboten ein Set an Grundfähigkeiten vermittelt, mit denen man selbst entscheiden und sich aus gefährlichen Situationen rauslavieren konnte. Dieses ständige "Eltern müssen aufpassen" verhindert sowas, weil man solche Fähigkeiten erst entwickelt, wenn man eben nicht ständig in jeder möglicherweise gefährlichen Situation einen Erwachsenen ebendiese entschärfen lässt. Wenns blöd läuft, kommt jetzt raus, dass die Eltern dieser Kids Hubschraubereltern waren.

Im Kampfsport gibts eine Regel, die hier abgeändert Anwendung finden kann: "Der Angreifer muss nur einmal Glück haben, der Verteidiger immer." Insofern war ich froh, dass mir meine Eltern gezeigt haben, dass man Situationen angreifen muss, um nicht zu verlieren.
 
@erdbeerkuss: Die erste Provokation, die ich hier gesehen hab, ist folgende:
Haben die Eltern nicht aufgepaßt?
Hast du Kinder? Leben die in ner Zwangsjacke und sind angeleint? Falls nicht (was ich inständig für die Kinder hoffe) ist es unmöglich, Kinder zu 100% 24/7 in den Augen zu behalten.


Da einzige, was man infolge dieses tragischen Unglücks infrage stellen könnte, wäre die Absicherung des Löschteichs.
Einziges Problem dabei: Er muss mindestens eine Zufahrt besitzen, an die auch größere Löschfahrzeuge ranfahren können. Und ob du jetzt ein 5 Meter breites Loch im Zaun lässt, oder ganz auf den Zaun verzichtest, ist in diesem Fall egal.
 
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