Jeder junge, männliche Schweizer wird im Alter von normalerweise 20 Jahren zur Rekrutierung aufgeboten. Dabei kann er Doppelt Untauglich (Dienst in Form von Zahlungen, soweit ich weiss 4% des Lohnes, min. CHF 200), Untauglich (Zivilschutz, wird aufgeboten bei Katastrophen, einige Tage jährlich sind Kurstage) oder Tauglich sein. Ist er tauglich, kann er sich dem Zivildienst anschliessen. Somit wird er vom Militär in den Zivildienst "verlagert", so wie ich das getan habe. Somit kann also jeder der kein Militärdienst leisten möchte, dem Zivildienst beitreten. Auch während dem Dienst kann jederzeit zum Zivi gewechselt werden, umgekehrt jedoch nicht. Dies tun mittlerweile ziemlich viele, Tendenz steigend (Zahlen hab ich grad keine parat).
Vorteil des Z. :
- sinnvolle Arbeit
- man sucht aus was, wo und wann
Nachteil:
- dauert 1.5x so lange
Somit: Doch, stehen sie.
Ich verstehe unter "Armee" im heutigen Sinne kein kriegerisches Heer. Sondern eine Einrichtung, die den Frieden eines Landes wahrt und für die Sicherheit der Bevölkerung sorgt.
Natürlich gibt es dafür die Grenzkontrolle und die Katastrophenhelfer (Zivilschutz). Aber wer soll einspringen, wenn Not am Mann ist?
Beispielsweise hilft die Schweizer Armee auch bei Grossveranstaltungen wie dem G8-Gipfel oder dem Weltwirtschaftsforum. Natürlich könnten diese Aufgaben auch andere staatliche Apparate oder Privatfirmen übernehmen, doch gibt es bisher soetwas nicht.
Wenn man den Begriff "Armee" im klassischen Sinne betrachtet, stimme ich dir zu.