Schau dir Ninite an. Es ist möglich.
Warum Ninite anschauen, wenn Chocolatey das auch kann und zudem noch Open Source Software ist?
mittelfristig wird er für den "home"-bereich (inkl. "poweruser") eher uninteressant sein, dazu müssten sich erstmal alle softwareentwickler auf einheitliche installationsroutinen einigen
Im Enterprise-Bereich kann man ohne Probleme einen eigenen Server mit Choco-Packages bereitstellen und sämtliche Software neu verpacken. Wer im geschäftlichen Umfeld keine MSI-Pakete anbietet, wird i.d.R. von den Kunden, die eine Software zum Paketmanagement nutzen, dazu gezwungen.
Es gibt ja nicht nur Choco als Paketmanager, sondern auch Matrix42s Empirum, Ninite und PDQ Deploy, um mal die bekanntesten zu nennen.
ich kann mir nicht vorstellen, dass man alle möglichen optionen (von einzugebenden seriennummern bis abzuwählender junkware) mit einem paketmanager sinnvoll konfigurieren kann (oder!?)..
Doch, das geht. Ohne Probleme über CLI-Switches oder über mehrere Pakete mit den unterschiedlichen Konfigurationsoptionen im Install-Script.
dasselbe problem gibts natürlich auch beim updaten, wo eben nicht jeder updater mit einem zentralen paketmanager kompatibel sein wird
In der Regel übernimmt der Paketmanager die Updates und ein eventuell vorhandener Updater des Herstellers wird abgestellt – wäre auch Schwachsinn, im Hintergrund dutzende Updater laufen zu lassen, wenn man einen Paketmanager hat.
es ist eben nicht die linux-welt, wo sich entwickler hin und wieder an standards halten
Das müssen sie gar nicht. Im Open-Source- und Enterprise-Bereich sind die Lizenzen so gestrickt, dass man die Software ohne Probleme selbst neu paketieren kann. Ich habe mal in einer IT-Firma gearbeitet, in der zwei Mitarbeiter ausschließlich für die Klärung der Lizenzen und Durchführung von Software-Paketierungen zuständig waren.
wenn sich ein paketmanager wirklich mal durchsetzt, werden sich auch die softwarehersteller um kompatibilität bemühen..
OneGet ist ja das, was von Microsoft schon propagiert wird, Chocolateys Methode ist also quasi schon der Standard. Proprietäre Software wird sich als Standard nicht durchsetzen können.
Ich finde, dass Microsoft da zu wenig tut. Hätten sie einfach ein paar tausend Euro in NuGet/OneGet/Chocolatey investiert, um das zu einem konkurrenzfähigen (sprich: ins System integrierten und einfach zu bedienbaren) Produkt zu machen, anstatt den Windows App Store hochzuziehen, wären wir vielleicht schon an einem Punkt, an dem Windows angenehm administrierbar wäre.
Stellt sich nur die Frage warum MSI nicht verbreitet ist, bzw. Microsoft kein richtiges enterprisetaugliches Deployment-Tool welches auf den Windows Installer aufbaut anbietet.
Sowohl SCCM als auch AD (mit GPO) erlauben eine Remote-Installation von MSI-Paketen. Deswegen ist im Enterprise-Bereich auch MSI Standard
Und selbst wenn nicht: MSIs kann man auf einfache Art und Weise selbst erzeugen.