Hätte dieser Mann für Deutschland singen dürfen?

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Ich kann jetzt dem Artikel nichts ehrenrühriges entnehmen.
 
Ich mag ja die Barbara:

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Der ganze Thread handelt davon, dass er nicht für Deutschland singen wird, weil seine Nominierung zurückgezogen wurde wegen des Shitstorms.

Ergo ist das nichts "neues" mehr.
 

Ja. sry, ich hatte das grade im Newsfeed und hab an den Thread gedacht, leider nur nicht nachgedacht. :m
 
@keinbenutzername: äh das der Typ ein Rad ab hat weil er die Freaks der Reichsbürgerbewegung noch nicht mal als Spinner erkennt? Ich weiß, die Aluhutfraktion mag auch hier recht groß sein.


inwiefern er andere Leute als Spinner abtut oder nicht hat was genau damit zu tun dass er nicht für Deutschland singen darf?
Und nur weil Menschen Spinner sind muss ja nicht nur kompletter Mist von Ihnen kommen.
Gut, bei den Reichsbürgern wird es jetzt schwer was sinniges zu finden, aber sicherlich entsprechen einige deren Thesen durchaus teilweise der Wahrheit.

Aber wie gesagt, das ist auch juck.

Wenn jemand z.B. eine gemäßigte rechte politische Einstellung hat, dann darf er was nicht?
Leben wir nicht in einer Demokratie und einer Meinungsfreiheit?

Weil die Meinungen und die Einstellungen eines Menschen nicht der eigenen oder nicht der der breiten Masse entsprechen und damit aus der Norm fallen wird er geächtet?
Das soll eine Demokratie sein?
Rechts = Nazi?
So hirnlos und undifferenziert wird hier in diesem Land tatsächlich gedacht?
Mit Toleranz hat das auch nichts zu tun.

Und um es klar zustellen. Ich rede hier nicht von irgendwelchen Menschen die Nazis sind, ein 4. Reich aufbauen wollen oder andere Menschen in Lager stecken wollen, ich rede von menschen die im demokratischen Rahmen eine nationale Einstellung haben.

Durch einen Internetshitstorm der durch hirnlose Leute die irgendwelchen Schlagzeilen nachgegeifert haben wurde also einem Menschen die Möglichkeit abgesprochen beim ESC zu Singen?
Das ist Demokratie?
Nein, das ist Intoleranz hoch 10.
Und das noch dazu bei jemandem von dem noch nicht mal belegt ist das er die politische Meinungen die man ihm zuschreibst überhaupt vertritt.
Er selbst sagt nein.

Gerade wenn man sich mit dieser Homophobie-Geschichte beschäftigt muss man merken was für eine dämliche Sache das war und dass man ihm da was nachsagt was er, zumindest auf Basis dessen was er bisher von sich gegeben hat, nicht ist.

Der Typ geht mir auf den Sack, seine Musik gefällt mir auch eher nicht.
Ich halte auch manche Sachen die er im Fernsehen gesagt hat für dumm.
Darf ich ihm daher aber die Teilnahme am ESC entziehen?
Durch einen shitstorm mit ein paar tausend peinlichen Netzhysterikern?
 
Du hast noch was wichtiges vergessen...
Weißt du noch wen man früher als Spinner, Verschwörungstheoretiker und Aluhutträger bezeichnet hat?
Das waren die Leute, die das vermuteten und äußerten was später von Snowden und/oder Wikileaks bestätigt wurde - danach hat es dann natürlich jeder schon immer geahnt/gewusst.

Natürlich heißt das nicht, dass jede Verschwörung wahr ist. Aber dennoch sollte man damit vorsichtiger sein, Leute abzuurteilen.
Besonders wenn die Erfahrung lehrt dass die, die das schlimmste vermuten später am nächsten an der Wahrheit dran sind...
 
Ich hab mir grad mal das von 1999 durchgelesen das hier am anfang verlinkt ist.
Der Typ ist ja komplett wirr. Das mit dem Rassismus ist komplett aus dem Zusammenhang gerissen aber das ganze Interview ist komplett weird.
Der sollte keinesfalls Deutschland repräsentieren.

Tut er das beim ESC? Dann sollte er nicht antreten. Bzw. durfte zu recht nicht antreten.

Auch sonst ist es doch klar: Jemand der kundtut das Deutschland keine (eigenständige) Nation ist wird dieser doch nicht von Deutschland als Nation irgendwo hingeschickt um Deutschland zu vertreten.
 
Also auf Basis eines Interviews von vor 16 Jahren darf jemand nicht am ESC teilnehmen?
Andere Sänger die dort auftraten wurden vorher zu ihren Ansichten befragt?

Aber auch völlig egal.
Mir geht es um folgendes (wie bereits erwähnt):

Wenn man aufgrund des shitstorms die Sache durchleuchtet hätte und dann sagen würde, "jemand der solche Ansichten vertritt möchten wir nicht als "Repräsentanten" haben, sorry hatten das vorher nicht geprüft", dann wäre das ok.

Was aber hier passiert ist ist aber folgendes, man sucht sich einen Musiker der das machen will und veröffentlicht diese Entscheidung.
Diese war sicher keinesfalls unüberlegt und es wurden bestimmt auch schon Verträge geschlossen.
Weil dann ein paar facebook Hampelmänner nen shitstorm losbrechen überlegt man sich das man das nicht mehr will.
Ein Sender oder wer auch immer, darf sich nicht so von einer Minderheit beeinflussen lassen.
 
Mit letzterem gebe ich dir absolut recht.

Das Interview ist selbstverständlich beispielhaft zu sehen, es geht darum welche Einstellungen Xavier Naidoo öffentlich vertritt. Daran hat sich qualitativ auch nichts geändert seit dem Interview, soweit ich weiß.

Der Rest sind Vermutung deinerseits. Wie kam die Entscheidung zustande, gab es schon einen Vertrag (und welche Rolle soll das spielen?) und wurde wirklich wegen dem Shitstorm zurückgezogen oder wussten verantwortliche bis dato nichts von XNs seltsamen Wirrwarr Einstellungen?
 
Der Rest sind Vermutung deinerseits. Wie kam die Entscheidung zustande, gab es schon einen Vertrag (und welche Rolle soll das spielen?) und wurde wirklich wegen dem Shitstorm zurückgezogen oder wussten verantwortliche bis dato nichts von XNs seltsamen Wirrwarr Einstellungen?

klar.
Aber realistisch gesehen hat man natürlich nen Vertrag abgeschlossen und natürlich auch vorher abgewogen wen man nimmt und natürlich auch Xaviers Einstellungen bzw. öffentliche "Entgleisungen" gekannt.
Alles andere wäre unwahrscheinlich, aber möglich.
Warum aber immer vom Unwahrscheinlichen ausgehen?
 
Was unwahrscheinlich sein soll ist allerdings erstmal vom individuellen Empfinden abhängig.
Ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass die letztendlichen Entscheider abgesehen von XNs Musik kaum oder nichts von ihm wussten. Irgendwer wird das wohl recherchiert haben hat es aber nicht weiter gereicht, beim Meeting nicht erwähnt, dem wurde beim Meeting keine Beachtung geschenkt oder landete in irgendeinem internen Paper zu den potenziellen Kandidaten das aber letztendlich niemand richtig gelesen hat.

Wie das vertraglich da abläuft weiß ich nicht, vielleicht wurde das ganze verkündet direkt nachdem man sich mündlich geeinigt hat, vllt gab es eine Rücktrittsklausel, vllt war es auch eine ausgebuffte Strategie weil man eben doch wusste das er problematisch ist und man sehen wollte ob seine Nominierung nicht vllt entgegen der Vermutung solche Wellen schlägt.

Man weiß es nicht, deswegen sind Argumente die auf solchen Voraussetzungen ruhen sehr wacklig.
 
Was unwahrscheinlich sein soll ist allerdings erstmal vom individuellen Empfinden abhängig.

nein, es ist vor allem auch davon abhängig wie viel Ahnung man vom öffentlich rechtlichen hat.
Die sind doch z.B. durch die Ethikkommission ganz anders gebunden.

Aber klar, alles kann sein.

Du hast recht, Argumente auf Basis von Vermutungen sind wackelig.
Das gilt natürlich aber auch für deine Vermutungen/Argumente.

Ich halte es halt für unwahrscheinlich dass man sich da keine Gedanken über Xavier gemacht hat.
Womöglich dachte man auch, seine Popularität überwiegt dann die negativen Geschichten.
Aber auch dann verstehe ich nicht warum man aufgrund eines shitstorms zurück rudert.
 
wann hat er das wo gesagt?


Aufgrund so eines Satzes jemanden gleich als rechten Reichsbürger zu stigmatisieren ist wieder typisch dämliche Internetshitstormmasse + Medienmeinungsmache.

zu 1. Ja eben ja nicht, ich sag doch, das war ausm Kontext gerissen, und zu 2. sag ich doch!! Aber genau das meine ich ja, die "shitstormer" ( :rolleyes: ) reden ja von Veschwörung wegen Drohnen/Atomwaffenstandorten aufgrund dem Satz von ihm, das kommt nicht von mir, das hab ich so von einigen Kommentatoren gelesen, die sich das zurechtgebogen haben. Ich sabbel zwar viel, aber nicht alles kommt aus meinem Kopf :p

@Hezu
nein war nicht von dir, hab doch extra nen Absatz gemacht? Sorry, sollte wohl deutlicher sein :cool:


Jedenfalls ist das alles Kickikram, wer weiß, (Verschwörungstheroie an: ) wieviel Gelder da wieder fließen, dass der "passende" Part auftritt, und ich tippe ja immer noch auf was, was 1. eine "Minderheit" angehört oder 2. gerade gesellschaftlich gewollt ist.
Wir wissen, in Deutschland gibt keine Bühne für den/die/das, was außerhalb der gewünschten Masse läuft, liebe Mitforisten*innen ( :rolleyes: )
 
vielleicht war es ja auch alles ganz anders und er war nur beleidigt wegen dem shitstorm und hatte keinen Bock mehr.
Kann doch alles sein.
Wie so oft wird man die Wahrheit nie erfahren.
 
Vielleicht betrachtet er sich nicht als Mitarbeiter der Deutschland GMBH und hat es deshalb abgelehnt, das Unternehmen im Ausland zu vertreten?
 
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