Wir können selbst derzeit nicht ohne Atomkraft -
Sagt wer? Die Atomlobby ... nun ja.
Stichwort Japan:
Nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima wurden bis Anfang Mai 2012 und ab September 2013 alle 17 japanischen Atomkraftwerke heruntergefahren, was praktisch einem Atomausstieg gleichkam. Insgesamt waren bis vor der Katastrophe 54 Reaktoren in den 17 Atomkraftwerken in Betrieb.
Ging deswegen in Japan das Licht aus? Jemand was gehört davon, das Japan in der Steinzeit versank? Man mußte etwas Strom zukaufen. Das war alles. Ist natürlich teurer als eigenen Strom zu produzieren. Und ja, es kann sich bei dem zugekauften Strom auch um Atomstrom gehandelt haben. Das weiß man natürlich nie. Auch der grüne Ökofuzzie, der nur sauberen grünen Strom bei seinem Stromversorger kauft, verbraucht Atomstrom. Alles andere ist Wunschdenken.
Es gibt keine Kernkraftwerke ohne Atom-Müll. Wer was anderes glaubt, glaubt auch noch an den Weihnachtsmann.
Als die Bundeskanzlerin den Atomausstieg verkündete und auf einen Schlag sieben KKW stillgelegt wurde, orakelte die Atom-Lobby, das es in Deutschland zu Engpässen kommen würde. Es würde Black-Outs geben und der Strom würde alle werden ohne die KKW.
Was geschah wirklich?
Der Stromexport aus Deutschland erreicht im laufenden Jahr einen Rekordwert - trotz Atomausstieg. Deutschland exportierte, im Jahr der Stilllegung von sieben KKW auf einen Schlag, so viel Strom wie nie zuvor.
Wer also behauptet wir können nicht ohne Atomstrom, dem muß ich zurufen: Hausaufgaben nicht gemacht. 6, setzen!