HoneyBadger
Aktiver NGBler
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- 7 Sep. 2015
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- 1.913
Moin!
Folgender Sachverhalt ist gegeben:
Vor gut zwei Jahren sind wir (meine Parterin, 2 Kinder und ich) wegen meines verspäteten Studiums 600 km entfernt von unserem damaligen Wohnort gezogen. Wegen der Kinder haben wir uns dazu entschieden, eine ländlichere Ecke als Wohnort zu wählen. Es wurde ein Zweifamilienhaus in der auch die Vermieterin lebt. Wir kündigten uns von Beginn als lebhafte Familie an, die sich demnächst einen Hund kaufen möchte. Hund sei kein Problem, sofern er nicht groß ist, hieß es. Es wurde ein 8 kg Mischling. Ferner betonten wir, dass wir uns mindestens mittelfristig, also für einige Jahre niederlassen wollen. Auch wegen der Kinder. Ständig umziehen ist da Mist. Das wurde insg. mit "Dann ist endlich mal wieder Leben im Haus!" quittiert. Die Vermieterin freue sich sehr, behauptete sie.
Die gute Frau ist selbst kinderlos und lebt in der Whg. unter uns. Sie lebt in einer langjährien Partnerschaft, in der Partner in seinem eigenen Haus wohnt. Da hätte man schon hellhörig werden können. Der Ärger fing quasi beim Ausladen des LKWs an, als wir angekommen sind. Da erzählte sie uns, dass da davor mal eine junge Familie mit Kind drin gewohnt hat. "Der Kleine hat ja immer so getrampelt... *uaargh*
" hieß es da von ihr. Dazu erzählte sie uns, dass in dem Haus innerhalb der letzten 2 Jahren mit uns gerechnet, 3 verschiedene Mieter drin gelebt haben. Da klingelt die Alarmglocken erneut. Aber es war ja schon zu spät. Alles unterschrieben und wir waren auch schon am Einräumen.
Von dem Tag an, kam die Alte quasi ständig zu uns geschissen und hat sich über irgendwas beschwert. Sei es, weil die Fliegenschutzgitter an den Fenstern klappern. So Teile für Türen, die unten kleine Beschwerer dran haben. Die kommen halt mal leicht gegens Fenster, wenn Wind weht.... Oder weil die Kinder mit nassen Schuhen eine kleine Pfütze vor der Haustür hinterlassen haben. Und so weiter und sofort. Den Hund hatten wir uns dann zeitnah besorgt. Davor noch 3 mal gefragt, ob das wirklich i.O. ist. "Ist kein Problem." - hieß es. Nunja. So ein Hund bellt ab und an mal. Und Kinder laufen durch die Wohnung.
Nach einem Jahr kam dann plötzlich die Kündigung wegen Eigenbedarf. Pünktlich am Jahrestag meiner Partnerin und mir. Aber gut. Nun hatten wir da ja noch den Punkt, dass wir eine neune Küche brauchten, als wir eingezogen sind. Wir haben uns also eine EBK vom Küchenbauer liefern und einbauen lassen. Die passt genau in den Raum. Mein Studium war da auch noch in vollem Gange und die Kinder hatten sich so langsam eingelebt. Also alles zum Anwalt gegeben.
Um das Ergbnis nun abzukürzen. Wir konnten noch gut ein Jahr drinnen bleiben, müssen nun aber raus. Hier in der Nähe gab es einfach nichts an passenden Wohnungen. Ich suchte etwa gleichwertige Einfamilienhäuser, die vom Preis her ähnlich sind. So ein Stress, dass sich jemand von spielenden Kindern gestört fühlt, tue ich mir nicht nochmal an. Da ich inzwzischen mein Studium beendet habe, fehlt nun leider die Grundlage, die wir hatten, um den Auszug zu verzögern. Wir sind hier im Ort voll integriert. Die Frau hat Arbeit und die Kinder ihr Umfeld. Insofern ziehen wir tatsächlich nur unter Zwang aus. Insbesodere, da ich nun einen Job im Außendiennst angenommen habe, bei dem ich problemlos hätte hier wohnen bleiben können.
Nun war es so, dass hier im direkten Umfeld absolut nichts zu finden war. Haben also den Radius auf 50 km ab aktueller Wohnung erweitert. Da war lediglich ein passendes Haus. Das wurde uns vor der Nase weggeschnappt. In 175 km Entfernung sind wir dann endlich fündig geworden. Mussten so weit schauen, da es jetzt leider schnell gehen muss und wir nicht auf der Straße sitzen wollen.
Es is wahrscheinlich, dass hier sehr zügig der nächste Mieter einziehen wird. Meine Anwältin sagte mir, dass dann der angegeben Kündigungsgrund flasch gewesen sein wird, wodurch Schadensersatzansprüche entstehen. Damit ich nichts übersehe, stelle ich nebenbei (also während wir umziehen etc.) bereits eine Schadenskalkulation auf. Wenn ich das erst hinterher mache, vergesse ich nur die Hälfte.
Habe ich was übersehen oder macht etwas keinen Sinn?
Habe noch nicht alles drin. Sind noch dabei. Bin jetzt schon bei 2.500,- € Und wir machen echt so viel es geht, selbst oder so günstig es gerade machbar ist. Aber das ist so der aktuelle Stand.
Grüße
PS: Was ein Mist alles...
Folgender Sachverhalt ist gegeben:
Vor gut zwei Jahren sind wir (meine Parterin, 2 Kinder und ich) wegen meines verspäteten Studiums 600 km entfernt von unserem damaligen Wohnort gezogen. Wegen der Kinder haben wir uns dazu entschieden, eine ländlichere Ecke als Wohnort zu wählen. Es wurde ein Zweifamilienhaus in der auch die Vermieterin lebt. Wir kündigten uns von Beginn als lebhafte Familie an, die sich demnächst einen Hund kaufen möchte. Hund sei kein Problem, sofern er nicht groß ist, hieß es. Es wurde ein 8 kg Mischling. Ferner betonten wir, dass wir uns mindestens mittelfristig, also für einige Jahre niederlassen wollen. Auch wegen der Kinder. Ständig umziehen ist da Mist. Das wurde insg. mit "Dann ist endlich mal wieder Leben im Haus!" quittiert. Die Vermieterin freue sich sehr, behauptete sie.
Die gute Frau ist selbst kinderlos und lebt in der Whg. unter uns. Sie lebt in einer langjährien Partnerschaft, in der Partner in seinem eigenen Haus wohnt. Da hätte man schon hellhörig werden können. Der Ärger fing quasi beim Ausladen des LKWs an, als wir angekommen sind. Da erzählte sie uns, dass da davor mal eine junge Familie mit Kind drin gewohnt hat. "Der Kleine hat ja immer so getrampelt... *uaargh*
" hieß es da von ihr. Dazu erzählte sie uns, dass in dem Haus innerhalb der letzten 2 Jahren mit uns gerechnet, 3 verschiedene Mieter drin gelebt haben. Da klingelt die Alarmglocken erneut. Aber es war ja schon zu spät. Alles unterschrieben und wir waren auch schon am Einräumen. Von dem Tag an, kam die Alte quasi ständig zu uns geschissen und hat sich über irgendwas beschwert. Sei es, weil die Fliegenschutzgitter an den Fenstern klappern. So Teile für Türen, die unten kleine Beschwerer dran haben. Die kommen halt mal leicht gegens Fenster, wenn Wind weht.... Oder weil die Kinder mit nassen Schuhen eine kleine Pfütze vor der Haustür hinterlassen haben. Und so weiter und sofort. Den Hund hatten wir uns dann zeitnah besorgt. Davor noch 3 mal gefragt, ob das wirklich i.O. ist. "Ist kein Problem." - hieß es. Nunja. So ein Hund bellt ab und an mal. Und Kinder laufen durch die Wohnung.
Nach einem Jahr kam dann plötzlich die Kündigung wegen Eigenbedarf. Pünktlich am Jahrestag meiner Partnerin und mir. Aber gut. Nun hatten wir da ja noch den Punkt, dass wir eine neune Küche brauchten, als wir eingezogen sind. Wir haben uns also eine EBK vom Küchenbauer liefern und einbauen lassen. Die passt genau in den Raum. Mein Studium war da auch noch in vollem Gange und die Kinder hatten sich so langsam eingelebt. Also alles zum Anwalt gegeben.
Um das Ergbnis nun abzukürzen. Wir konnten noch gut ein Jahr drinnen bleiben, müssen nun aber raus. Hier in der Nähe gab es einfach nichts an passenden Wohnungen. Ich suchte etwa gleichwertige Einfamilienhäuser, die vom Preis her ähnlich sind. So ein Stress, dass sich jemand von spielenden Kindern gestört fühlt, tue ich mir nicht nochmal an. Da ich inzwzischen mein Studium beendet habe, fehlt nun leider die Grundlage, die wir hatten, um den Auszug zu verzögern. Wir sind hier im Ort voll integriert. Die Frau hat Arbeit und die Kinder ihr Umfeld. Insofern ziehen wir tatsächlich nur unter Zwang aus. Insbesodere, da ich nun einen Job im Außendiennst angenommen habe, bei dem ich problemlos hätte hier wohnen bleiben können.
Nun war es so, dass hier im direkten Umfeld absolut nichts zu finden war. Haben also den Radius auf 50 km ab aktueller Wohnung erweitert. Da war lediglich ein passendes Haus. Das wurde uns vor der Nase weggeschnappt. In 175 km Entfernung sind wir dann endlich fündig geworden. Mussten so weit schauen, da es jetzt leider schnell gehen muss und wir nicht auf der Straße sitzen wollen.
Es is wahrscheinlich, dass hier sehr zügig der nächste Mieter einziehen wird. Meine Anwältin sagte mir, dass dann der angegeben Kündigungsgrund flasch gewesen sein wird, wodurch Schadensersatzansprüche entstehen. Damit ich nichts übersehe, stelle ich nebenbei (also während wir umziehen etc.) bereits eine Schadenskalkulation auf. Wenn ich das erst hinterher mache, vergesse ich nur die Hälfte.
Habe ich was übersehen oder macht etwas keinen Sinn?
- diverse Suchfahrten (29,9 Cent / km an Kosten gem. ADAC. Sprit. Verschleiß. etc..)
- Materialkosten für den Umzug von der Küche von alter in neue Whg. Arbeitsplatte passt nicht mehr. Einige Blenden müssen neu. Usw.
- LKW. Miete und Sprit.
- Verpflegunsmehraufwand für Umzugshelfer. Die machen das gratis. Aber man muss ja wenigstens Essen und Trinken hinstellen. Habe mich da an der gesetzlichen Spesenregelung orientiert.
- Kosten für notwenigeRenovierungsarbeiten in der neuen Whg.
- Verdienstausfall der Partnerin. Sie ist durch den Umzug gezwungen zu kündigen. Anschlussjob noch nicht gefunden. Sucht aber. Dazu 6 Wochen Sperre für Arbeitslosengeld I, da selbst gekündigt.
- Techniker um Herd abzuklemmen bzw. anzuschließen.
- Ummeldekosten für Telefon und sonstige Behörden.
Habe noch nicht alles drin. Sind noch dabei. Bin jetzt schon bei 2.500,- € Und wir machen echt so viel es geht, selbst oder so günstig es gerade machbar ist. Aber das ist so der aktuelle Stand.
Grüße
PS: Was ein Mist alles...
