Homöopathie

@keinbenutzername:

Weil die derzeitigen Nachweismethoden das Ende der Fahnenstange sind, und wir absolut alles bis ins kleinste Detail wissen?
In hundert Jahren wird möglicherweise unser derzeitiger Wissensstand noch viel lächerlicher sein, als wie wir heute auf die Zeit um 1900 blicken. Zu der Zeit hielt man sich auch für hyperfortschrittlich...
Mal provokativ formuliert...
;)

darum geht es nicht.

- es ist kein Wirkstoff nachzuweisen
- Studien belegen die Unwirksamkeit, bzw. die gleiche Wirksamkeit wie Placebos
- Homöopathie nicht mit Naturheilkunde verwechseln

Da gibt es doch gar nichts schön zu reden.
Natürlich kann es Dinge geben die man heute noch nicht erkennen kann.
Sehr wohl aber kann man die Wirkung testen.
Und wenn die Wirkung "nur" gleich der eines Placebos ist, dann finde ich es nicht ok das da eine Industrie Milliarden mit Zuckerkugeln abzockt und die Krankenkassen brav zahlen.
 
@Dorfdisko: Erkläre mir doch bitte, wie ein ganzheitliches Behandlungskonzept dem Patienten schaden kann.

Deine Behauptung, dass Homöopathie und Bachblüten der Gesellschaft schaden, nehme ich mit in den Biergarten und denke bei einem Globuli :beer: darüber nach.
Lesen und verstehen.
Ich behaupte, dass Homöopathie das Gegenteil von Ganzheitlich ist, siehe die anderen Beiträge von mir.

Das ist ein altes Vorurteil was sich gut erzählt aber für die aktuelle Ärztegeneration nicht mehr gut belegt ist. Aus zum Beispiel werden Schlussfolgerungen gezogen, für die gar keine Daten erhoben wurden. wiederum kommt zum Beispiel zu ganz anderen Ergebnissen.
Ich weiß nicht, ob es ein Vorurteil ist, ich weiß nur, wenn Ärzte immer wieder auch bei kleinen Beschwerden sofort zum Beispiel Antibiotika verschreiben, dass es nicht daran liegt, weil das die Schulmedizin lehrt, sondern, weil die Ärzte wahrscheinlich keine Zeit haben, sich um den Patienten zu kümmern, der Patient das auch vielleicht erwartet und man dann mit einem Rezept nach Hause geschickt wird.

Mir geht es also darum, dass die Schulmedizin mit Nichten den unbedingten Medikamenteneinsatz lehrt, sondern dass übermäßiger Medikamenteneinsatz an individuellen Fehlern von einzelnen Ärzten liegt.
 
@Darkcloud
Es geht nicht um die Wirkstoffe sondern wie sie wirken sollen. Jede aktuelle Form der Homöopathie beruft sich auf Hahnemanns Potenzierungsverfahren. Und das heißt im Grunde ist es egal WAS da rein kommt.. bei einer solchen Verdünnung (sagen wir ab D8) kann da auch Hundekot drin sein. Da nimmst du mehr durch Mineral- oder Leitungswasser auf als durch dieses Mittelchen.

Ich möchte allerdings sagen, dass ich selbst GESEHEN habe, dass es funktioniert.
Und zwar bei jemandem, den die Schulmedizin aufgegeben hatte und der gar nicht wusste, dass er ein homöopathisches Mittel einnimmt (er wusste nicht, dass er überhaupt etwas bekommt). Der hat seine Krankheit soweit in den Griff bekommen, dass die Ärzte ihm wieder auf altbekanntem Wege helfen konnten (Also Heilung gabs nicht aber er kann jetzt damit relativ normal leben. Wieder ohne Homöopathie).
 
Zuletzt bearbeitet:
Und wenn die Wirkung "nur" gleich der eines Placebos ist, dann finde ich es nicht ok das da eine Industrie Milliarden mit Zuckerkugeln abzockt und die Krankenkassen brav zahlen.
Ich würde mich nicht wundern, wenn einige der Hersteller Homöopathischer Mittel Tochterunternehmen ganz profaner Pharmakonzerne wären, die hier ihren Stück vom Kuchen holen.
Wobei die Homöopathie ja eben gerne eine Alternative zur Pharmaindustrie darstellen will.

Weiter würde ich sogar fast drauf wetten, dass nur wenige der Globuli tatsächlich "potenziert" wurden. Also, Wirkstoff genommen, verdünnt, geklopft, wieder verdünnt, geklopft etc.
Realistischer ist, dass einfach Zuckerkügelchen genommen werden, mit denen genau nichts geschieht, diese aber als Potenziert verkauft werden.
Da es das Prinzip der Homöopathie ist, Wirkstoffe nicht nachweisen zu können, kann man dem auch nur schlecht auf die Schliche kommen.
Super Gelddruckmaschine.
 
Ich möchte allerdings sagen, dass ich selbst GESEHEN habe, dass es funktioniert.
Und zwar bei jemandem, den die Schulmedizin aufgegeben hatte und der gar nicht wusste, dass er ein homöopathisches Mittel einnimmt (er wusste nicht, dass er überhaupt etwas bekommt). Der hat seine Krankheit soweit in den Griff bekommen, dass die Ärzte ihm wieder auf altbekanntem Wege helfen konnten (Also Heilung gabs nicht aber er kann jetzt damit relativ normal leben. Wieder ohne Homöopathie).

ein Beispiel.
Das belegt nichts.
Eine Doppelblindstudie mit vielen Patienten ist was anderes.
Es gab solche Studien schon, und ALLE haben nachgewiesen, dass Homöopathie bestenfalls soviel bringt wie Placebos.
Ist doch auch logisch wenn man bedenkt, dass man Zuckerperlen schluckt die nachweislich keinen Wirkstoff enthalten.
 
Nicht nur das, man hat auch belegt, dass eine persönliche und ausführliche Behandlung durch einen empathischen Arzt einen starken Unterschied machen kann. Das spielt oft mich rein, denn sowas unterstelle ich eher Homöopathischen Ärzten.
 
Nicht nur das, man hat auch belegt, dass eine persönliche und ausführliche Behandlung durch einen empathischen Arzt einen starken Unterschied machen kann. Das spielt oft mich rein, denn sowas unterstelle ich eher Homöopathischen Ärzten.
nicht nur bei Ärzten, auch bei Eltern usw.

Genau daher ja auch die Doppelblindstudien die die Unwirksamkeit belegten.
Einfache Studien bei denen die Patienten oder zumindest die behandelnden Ärzte wussten was nie nahmen/verabreichten, werden natürlich von der Homöopathieindustrie gerne als Beispiel genommen. Richtige Studien dagegen nie, da sie alle die Unwirksamkeit belegen.

Egal, wem es hilft, der soll froh sein. Ich finde es nur bedenklich dass da ein Industriezweig so viel Kohle damit macht und die Krankenkassen da zahlen. Sowas würde in anderen Bereichen oder mit anderen Medikamenten nicht laufen. Wie viele alternative Behandlungen oder alternative Medizin die nachweislich hilft wird denn nicht bezahlt? Zuckerperlen ohne Wirkstoff aber schon?

Im Ernst, wer hier behauptet allen Ernstes wenn man ein Schwimmbecken nimmt und da nen Tropfen Aspirin drin verrührt hilft ein Teelöffel davon gegen Kopfschmerzen?
Genau das ist Homöopathie. Das sollte man sich mal vor Augen halten...
Der Unterschied ist aber, das Aspirin könnte vielleicht sogar durch einen Flüssigkeitschromatographen noch nachgewiesen werden. In Homöopathischen Mitteln sind die Wirkstoffe teils noch viel stärker verdünnt und nie nachweisbar.

Ich finde es echt krass, dass da einige wirklich noch behaupten da wäre eine Wirksamkeit im Wasser gespeichert, und das nur, weil wir ja vor 1000 Jahren auch nicht alles wussten...
Ne, Medikamente die die Kasse bezahlt sollten durch Studien auf ihre Wirksamkeit untersucht worden sein.
Offensichtlich hat die Homöopathieindustrie aber seit Jahrhunderten eine ganz gute Lobby und braucht das nicht.
 
Falsch, aber dafür wären wir alle immun gegen Radiactive Strahlung, Hormone und quasi alle bekannten Toxine.

Siehe Wortherkunft...
 
Im Ernst, wer hier behauptet allen Ernstes wenn man ein Schwimmbecken nimmt und da nen Tropfen Aspirin drin verrührt hilft ein Teelöffel davon gegen Kopfschmerzen?
Genau das ist Homöopathie. Das sollte man sich mal vor Augen halten...
Du tust eher weniger als ein Atom in das ganze Universum. Denn so sind die besonders "wirksamen" Potentierungen.
 
Es sei denn, du nimmst zuviel. Dann kann das schon passieren. Bei homöopathischen Heilmitteln passiert bei Überdosierung eher nichts.
 
Bei Homöopathie kommt es nämlich nicht auf die Dosierung an, sondern auf die Information
Warum dann auf der Verpackung z.B. steht, 2-3 Globuli/Einnahme, muß man nicht versuchen zu verstehen. :rolleyes:
 

Ne, die Nebenwirkungen sind andere, zum Beispiel:
Darmdruchbrüche, Reizungen im Verdauungstrakt, innere Blutungen...


Kopfschmerzen wären da zieeeemlich weit hergeholt.
 
Warum dann auf der Verpackung z.B. steht, 2-3 Globuli/Einnahme,
Wegen des Anschubeffektes. Information kann sich auch "verdünnen". Unklar ist mir, was mit der Information im Körper geschieht, werden damit die Zellen der Abwehr aktiviert oder die Parasiten zerstört, vielleicht weil sie ihre eigenen Informationen nicht mehr finden :unknown:


Wenn die Innere Blutung im Kopf stattfindet gibts Kopfschmerzen.
 

Ne, die Nebenwirkungen sind andere, zum Beispiel:
Darmdruchbrüche, Reizungen im Verdauungstrakt, innere Blutungen...


Kopfschmerzen wären da zieeeemlich weit hergeholt.

wie gesagt, Aspirin GEGEN Kopfschmerzen und nicht Aspirin macht Kopfschmerzen.
Wobei auch dies nicht falsch wäre, siehe Beipackzettel.


Bei dauerhafter Einnahme von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die zu erneuter Einnahme führen und damit wiederum eine Fortdauer der Kopfschmerzen bewirken können.
(habe ich so auch schon persönlich erlebt)

Bei Überdosierung sowieso.
Und als Nebenwirkung auch.

Aber völlig egal.
Ich habe in meinem ersten Beitrag nie gesagt Aspirin verursacht Kopfschmerzen.
Das war nur ein Vergleich zwecks Dosierung.
 
Zuletzt bearbeitet:


Das ist der Fehler. Aspirin ist ein Mittel GEGEN Kopfschmerzen.
Bei der Homöopathie wird etwas, was gleiche Symptome auslösen würde, wie bei der Krankheit vorliegt, zum Heilen verwendet, also kein Heilmittel verdünnt, sondern Gift.
 
Langfristig gesehen ist Homöopathie ein sehr wirksames Mittel gegen jede denkbare Krankheit...
 
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