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Purumpumpum
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Redest du mit mir? 

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Das was ich auf der einen Seite spare, kann Frauchen auf der anderen Seite dann auch mal hin und wieder für ein paar Schuhe, Schminke, oder sonst was rausballern. Das interessiert mich doch nicht, solange sie 60% des Haushalts schmeißt.
WIN WIN. Sie glücklich, ich glücklich![]()

da muss ich aber sagen, dass ich ihr das Geld vorher gebe, weil ich den Bezahlvorgang im Restaurant verabscheue...
Es geht nicht darum, was sie erzählt...
Viel mehr geht es darum, was du beobachtest.
Wenn du sie z.B ins Restaurant einlädst, was bestellt sie, wie viel bestellt Sie? Im Gegenzug überprüfen, was sie bestellt, wenn sie bezahlen muss... ( Mehrfach beobachten )
Wenn größere Dinge gekauft werden, ist ihre Denkweise und Kauflust mit deiner in Einklang zu bringen?
Wenn Sie Lebensmittel kauft, wie sparsam ist sie? Kauft sie immer zu viel, angemessen, oder schleudert sie die Kohle raus ( Weil z.B die 3/4 des Schinkens, den Sie unbedingt haben wollte, vergammelt, weil sie nur eine Scheibe gegessen hat ).
Wenn sie Dinge kauft, kauft sie Dinge mit Hirn ( Tatsächlichem Verwendungszweck ), oder kauft sie Dinge, weil z.B ein Hello Kitty Kopf drauf ist ? ( Soll ja auch mal als Geschenk erlaubt sein, aber nicht zweimal wöchentlich die Stadt raiden, weil man es kann... )
Wenn alle Punkte mit deiner Einstellung vereinbar sind, kann man euch gratulieren, weil ihr dann beide eine hohe Chance habt, dass Geld vermutlich nie ein Problem bei euch sein wird! Das ist das Wichtigste, wenn du langfristig denkst, gerade in so einer Situation wie du sie jetzt hast.
Wieso sollte es verwerflich sein, mein Urteil über einen Menschen zu bilden, indem ich ihn beobachte?...Wie creepy ist das denn bitte?...
diese ansichten sind nicht realistisch und auf die gesamte bevölkerung anwendbar. ganz ehrlich, das ist wirklich nicht böse gemeint, aber du lebst in dieser hinsicht nicht in der realität. die leute haben nicht die kohle, die du dir vorstellst. das kam mittlerweile schon in etlichen threads auf das thema.
.. ein finanzieller puffer hat doch rein garnichts damit zu tun, wieviel geld jeden monat reinkommt - davon hängt nur ab, wie schnell man sich diesen puffer anschaffen kann, aber das muss man eben quasi nur einmal im leben und in der zeit entsprechend auf ausgaben achten.. selbst mit sehr geringem einkommen ist ein puffer von ein paar monatsmieten praktisch nix, verglichen damit, was man über viele jahre verdient (nicht vergessen, man muss auch jedes jahr 12 monatsmieten wieder abdrücken
).. solange man konsistent mehr einnimmt als ausgibt (andernfalls würde irgendwann peter zwegat vorbeikommen), und wenn es nur wenig ist, kann man sich über kurz oder lang einen notfallpuffer ansparen.. dann verzichtet man in der ansparphase eben auf die playstation oder nen tollen urlaub, um im notfall nicht gleich schulden machen zu müssen.. das hat einzig und allein mit den eigenen prioritäten zu tun, nicht mit der höhe des einkommens (das habe ich auch damals als student mit bafög hinbekommen)..
ein einziger posten (der größte, nämlich miete) wird geteilt, d.h. einer zahlt und kriegt einen anteil als dauerauftrag vom anderen überwiesen.. alles andere (strom, internet, kfz-steuer etc.) ist nach lust und laune auf beide verteilt bzw. hat sich so historisch ergeben.. einkäufe und restaurantbesuche werden grob nach gefühl gezahlt, wer mal wieder "dran" sein sollte; persönliche kleinere ausgaben zahlt jeder selber, teurere anschaffungen werden natürlich vorher diskutiert - denn trotz "eigener" konten ist es ausnahmslos das gemeinsame geld, für das jeder mit seinen ausgaben die verantwortung trägt.. ich habe keinen schimmer, wer exakt welchen anteil welcher ausgaben zahlt, keiner hatte lust, das auszurechnen, es ist aber ganz grob proportional zum jeweiligen einkommen (und rein nach gefühl)..
- beide werden gemeinsam finanziert und können im prinzip gemeinsam genutzt werden, aber jeder hat halt sein "eigenes", das er gewohnt ist und so einrichten kann wie er will..Genau das ist es, was ich versuche auf zu bauen, bzw. möchte ich bezwecken, wenn ich die Fähigkeit mit Geld um zu gehen beobachte. ( Lebensmittel machen im Durchschnitt 1/3 - 1/10 der Ausgaben aus )...der punkt ist: getrennte konten sparen enorm verwaltungsaufwand, weil jeder seine ausgaben selbst im blick hat und nicht alle überblicken muss - das funktioniert natürlich nur, wenn beide gleichermaßen die verantwortung für die gemeinsamen finanzen tragen, aber eben nur einen teil davon verwalten müssen.. die voraussetzung dafür ist vertrauen, dass man die ausgaben des anderen nicht ständig kontrollieren muss, d.h. eben darauf vertraut, dass der andere verantwortungsvoll und rücksichtsvoll mit dem gemeinsamen geld auf seinem konto umgeht...
...
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!Eine Frage hätte ich aber mal an dich, so wie du schreibst, stelle ich es mir schwer vor zu Überblicken ob jemand von euch "Über seine Verhältnisse" lebt bzw. hat man dann selbst ja kaum noch Kontrolle ob man etwas an die Seite legen kann oder nicht da man quasi vornherein die gemeinsamen Kosten aufs Auge gedrückt bekommt ohne vor die Wahl gestellt zu werden ob man selbst etwas mehr sparen will/muß oder nicht.
Macht das Sinn?
- ich muss keine konten- und taschenkontrolle machen, um mitzubekommen, wofür madame "ihr" geld ausgibt.. das wird auch in der regel offen kommuniziert (natürlich beiderseits) - nicht aus rechenschaft, sondern aus teilhabe (in der ehe bzw. einer ernsthaften beziehung teilt man ja nicht nur die finanzen oder geschlechtsorgane, sondern in erster linie das leben).. den teil mit dem sparen müssen bzw. der kontrolle verstehe ich nicht
, kannst du das erläutern? es läuft alles eher nach gefühl ab, ohne jedes mal zu kalkulieren, was der andere noch auf dem konto hat und wer welche fixkosten zahlt.. das tolle ist, dass dieses gefühl (in diesem fall) auch vollkommen ausreicht, wenn beide schon vor der beziehung verantwortungsvoll mit dem eigenen geld umgehen konnten.. es wird wahrscheinlich nicht so "automatisch" funktionieren können, wenn einer der partner vorher chronisch pleite war o.ä..Damit meine ich auch das Mann oder Frau nicht immer schlucken muß wenn es mal wieder heißt, "wir geben Geld für uns aus". Daher wäre ich der Ansicht das der, der auch mehr Verdient und dem es nicht so weh tut auch mehr der Kosten übernehmen kann damit es beiden an nichts mangelt oder Reserven für schlechte Zeiten vorhanden sein können, auch für den Fall das der andere Partner mal ausfällt oder in eine andere unwegsame Situation kommt.
Vielleicht denke ich auch zu kompliziert gerade, aber deine Schilderung macht insgesamt den Eindruck das es nach gut dünken geregelt ist, also etwas schwammig.
Stelle ich mir auch nicht so super vor wenn man das Auto kaputt geht aber zusätzlich drei Monatsmieten gezahlt werden müssen oder ähnliches. Habt ihr so einen Puffer auch mit eurem Finanzmanagment?
Dass die Umwelt von der Biologie abzugrenzen ist, glaube ich nicht. Stichwort:Umwelt und Biologie haben gleichsam Einfluss auf soziales Verhalten und Entwicklung

Das stimmt in dem Sinne, dass Biologie in der Umwelt stattfindet und die biologische Evolution von Umweltfaktoren beeinflusst wird. Für die Betrachtung der Individualentwicklung spielt die Evolution keine Rolle.Dass die Umwelt von der Biologie abzugrenzen ist, glaube ich nicht.