Wenn der pot. Partner viel weniger verdient... kann das funktionieren?

  • Ersteller Ersteller Purumpumpum
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Ich verdiene jetzt inklusive aller Zulagen und durch meinen Nebenjob am Forschungsintitut an die 8500€ und sie eben 1700€ und für mich ist das einfach ein himmelweiter Unterschied

Reden wir von Brutto oder Netto? :unknown:

Also eines muss dir klar sein. Wenn du dir nicht gerade gezielt z.B. nach einer Anwältin oder Ärztin suchst, dann wird deine potentielle Partnerin immer weniger verdienen wie du. Die meisten Jobs mit denen ca ~85% vor allem der weiblichen Bevölkerung als Verkäuferin, Arzthelferin, Friseuse, Bürokauffrau, Krankenschwester usw ihre Brötchen verdienen, sind nun mal wesentlich schlechter entlohnt als dein aktuelles Gehalt. Von daher wirst du, wie weiter oben schon von den anderen Usern gesagt, immer entweder Abstriche machen müssen oder deine Partnerin mitfinanzieren.
Wobei ich im mitfinanzieren kein Problem sehe solang die Beziehung an sich stimmt. Ich mein du hast doch jetzt nicht vor dir ihre Liebe oder andere, sagen wir mal, "Gefälligkeiten" ;) zu erkaufen.
 
Ach ja, das liebe Geld. Das sollte in einer Beziehung ganz hinten stehen. Ich hatte mal eine Freundin, die hat mehr als das Doppelte von mir verdient, daran ist aber die Beziehung nicht gescheitert. Irgendwann legt ihr sowieso das Einkommen beider Personen zusammen. Dann spätestens spielt Geld keine Rolle mehr. Entweder es passt mit Euch - oder es passt aus anderen Gründen eben nicht. Über das Geld würde ich mir echt keinen Kopp machen.
 
Nein, ich liebe sie noch nicht

das ist das einzige 'problem' im grunde. sobald liebe im spiel ist, wird sowas wie geld sowieso nebensächlich. du musst von dem gedanken weg, dass du für sie bezahlst und sie sich dadurch aushalten lässt. wenn eine situation aufkommt, in der du bezahlst, bezahlst du für euch, nicht für sie.

immer vorausgesetzt, dass liebe im spiel ist...
 
Gerade meine Ische gefragt "Schatz, ist es schlimm für dich, dass ich reich bin und du arm?" und sie so "nee, muss ja nicht immer so sein – du kannst ja auch mal in Hartz abrutschen oder ich verdien mir nen Ast". Die Weiber scheinen das anscheinend recht locker zu sehen, warum auch nicht? Im Endeffekt hat sie ja keine Nachteile dadurch. Solange sie mit ihrem Job zufrieden ist, ist es egal, was sie verdient. Dieses "ich verdiene X, also bin ich auch X wert" gibt's anscheinend öfter bei Männern.

Vielleicht hilfst du ihr aber mal beim Verhandeln. Mit Mitte 20 noch 1700€ in so nem Job zu verdienen ist schon etwas Ausbeutung, da verdient man ja als frisch ausgelernter KfZ-Mechatroniker mit 20 Jahren oder ähnlich mehr... Aber erst, wenn ihr richtig zusammen seid und das Thema mal aufkommt.


EDIT: 1700€ brutto? WTF? Dafür sollte man unsere Politiker hängen.
 
@phre4k:

Ist zwar Off Topic, aber geh ich recht in der Annahme das du keinerlei Ahnung hast was man im sozialen Berufen wie Arzt/Zahnarzthelferin oder Kranken/Altenpflege usw verdient :D
1700 ist guter Durchschnitt ;)

Ja stimmt, unser Staat sollte sich was schämen das diese Berufe so schlecht entlohnt werden.
 
@phre4k: Bin Wohnbereichleitung und stell vert. Pflegedienstleitung. Mittleres Management um es so zu sagen. 2800€ Brutto ;) Da wuerd einer bei der Bank in der Position das doppelte verdienen.
Artzhelferinen bzw. Neuerdings MFAs bezeichnet (Medizinische Fach Angestelle), verdienen um die 1000€ Netto. Traurig aber wahr.

Selbst als KFZler (Dad hat 'ne eigene Werkstatt) kommt man nicht ueber 1300€ Netto raus. Und er bezahlt seine Angestellten sogar noch gut...


Zum Thema:
Wenn du schiss hast an dein Geld fuer sie zu gehen, dann hast du dich auch noch nicht verliebt. Und mit einer Luege starten (bzgl. deines Verdienstes) ist schonmal ganz schlecht...
 
Dass der Mann deutlich mehr verdient muss kein Problem sein. Männer tun sich hingegen oft schwer, wenn die Partnerin mehr Geld hat.
 
Ich hätte nichts dagegen das meine Frau deutlich mehr verdient als ich. :coffee: Dann könnt ich endlich mal ein bisschen kürzer treten :p
 
Das möchte ich auch. Meine Lebensgefährtin verdient leider weniger wie ich, aber dass ist kein Problem weil wir so oder so alles teilen was wir besitzen. Mit dem was wir zusammen haben kommen wir gut zurecht. Alles andere wäre für eine Beziehung eine Belastung die wir uns nicht antun. Geld ist für mich Papier, es ist schön Papier zu haben aber es ist zum ausgeben da und um sich und seinen liebsten eine schönere Zeit zu machen, nicht mehr und nicht weniger.
 
Ich hab noch nicht mal ne Freundin.
Aber mir wäre es egal, auch wenn sie arbeitslos wäre.
Aber ich kenne das aus meinem Bekanntenkreis auch nicht anders.
Ist erst mal ein Kind unterwegs, wäre der Kerl eh derjenige der das Geld ran schaffen muss.
 
Du solltest dir die Frage stellen, was dir wichtiger ist, das Geld oder die Frau.
Natürlich wird es darauf hinauslaufen, dass du, da du mehr Geld zur Verfügung hast, für mehr Dinge innerhalb eurer Beziehung aufkommen wirst.
Mit 1/5 deines Einkommens wird sie sich zwangsweise nicht solche Sprünge erlauben können, wie du es tust. Bei einem Urlaub wird dann klar sein, du mehr in die Reisekasse zahlst, als sie. Allerdings solltest du dich an der Stelle eben fragen, was dir wichtiger ist. Mit Geld kannst du dir vielleicht ein schönes Leben leisten, aber nur mit einer Partnerschaft kannst du ein ausgefülltes Leben führen.
 
Wenn man in einer Beziehung ist, trifft man sich Finanziell in der Mitte, weil man ein Gemeinsames Konto hat. Ich finde am Geld sollte es nicht scheitern.
 
Oh gott, bloß nie ein gemeinsames Konto.

Wenn überhaupt, dann eine gemeinsame Haushaltskasse, aber es sollte trotzdem jeder sein eigenes Konto zusätzlich haben.

Glaubt mir, ich spreche aus Erfahrung.
 


Jeder hat weiterhin sein eigenes Girokonto.

Und dann wird ein gemeinsames (also drittes) Konto eingerichtet auf das beide monatlich jeweils Summe xy einzahlen.
Von diesem Konto werden dann z.B. Fixkosten wie Miete, Strom, etc abgebucht bei gemeinsamen Wohnen.
Und auch ein Betrag festgelegt, der für Lebensmittel verwendet wird.

Vielleicht sogar noch zusätzlich ein Sparbuch (nein, es gibt keine Zinsen zur Zeit) auf das auch eine kleine Summe für Urlaube geht.

In den ersten Jahren einer Beziehung, bzw. gemeinsamen Wohnens ist das sehr empfehlenswert.
Bei Streß und Zank und dem Ende einer Beziehung ist so niemand dem anderen etwas schuldig und niemand kann dem anderen vor Wut oder Frust was mopsen ;)
(Und man muss sich nicht rechtfertigen für übertriebenen Schuh- oder Hard/Softwarekauf. Denn das muss jeder von seinem eigenen Konto löhnen)
 
Ist das mit den 1700€ eigentlich nur eine Annahme oder habt ihr beim ersten Date gleich euer Jahreseinkommen verglichen? Oder hab ich das schlicht weg einfach überlesen?
 
Wenn man in einer Beziehung ist, trifft man sich Finanziell in der Mitte, weil man ein Gemeinsames Konto hat. Ich finde am Geld sollte es nicht scheitern.
Ich glaub, es geht gar nicht "falscher".

Als wir geheiratet haben, bin ich erst mal sofort losgerannt, um meiner Frau ein eigenes Konto anzulegen. ( Sie kam erst durch die Hochzeit nach Deutschland). Ein gemeinsames Konto war nie auch nur ansatzweise eine Option.

Ein gemeinsames Konto ist eine gute Idee in Form eines Sparbuches oder ähnlichem, um für bestimmte finanzielle Projekte, z.B. Wohnungseinrichtung, Urlaub oder unvorhergesehende Kosten zu sparen. Aber dann sollte das Geld auch nur gemeinsam abgehoben werden. Aber ein gemeinsames Konto für das tägliche Leben führt gewöhnlich nur zu Streit.

Ansonsten hätte ich aber auch nichts dagegen, wenn meine Frau mehr verdienen würde als ich.
 
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