Schweden auf dem Weg in die bargeldlose Gesellschaft

Wenn die Geodaten, Finanzdaten, Sozialdaten, Gesundheitsdaten usw. über eine Person lückenlos vorliegen könnte vielleicht die Wahrscheinlichkeit errechnet werden, dass diese Person dabei ist, eine Straftat zu begehen. Dem alten Traum der Ermittlungsbehörden, Straftaten schon vor ihrer Ausführung zu entdecken und zu vereiteln wären wir ein großes Stück näher gekommen. Leider genügen die Daten noch nicht, wie man in Paris sehen konnte. Deshalb müssen noch mehr Daten über größere Zeiträume- am besten lebenslang- erhoben und gespeichert werden. wird gar nicht benötigt.
Ist dir eigentlich die Konsequenz dessen bewusst?
Menschen werden dann nicht mehr zu recht eingesperrt, weil sie verbrechen begangen haben, sondern weil irgendjemand errechnet, dass sie welche begehen könnten.
Das ist wie Anarchox Beispiel mit der Wahrscheinlichkeit, eine Krankheit zu bekommen, nur wesentlich schlimmer.
 
Du vergisst den wesentlichen Aspekt. Man kann nachvollziehen, wann du wo getankt hast. Diese Daten lassen sich für Bewegungsprofile nutzen. Wobei ich es dahingestellt lasse, ob das Relevanz für Privatunternehmen oder strafrechlich bedingte Überwachung haben könnte.

Das ist einer der beiden ganz wichtigen Gründe. Stell dir aber vor du least dir günstig über die Bank ein Auto für eine geringe Kilometerstrecke da du es ja nur für den Weg in die Arbeit und zurück brauchst, tankst aber zwei mal die Woche für 60€.
 

Passiert jetzt schon.
Allerdings etwas anders:
Das Verbrechen wird vorhergesagt und du wirst bei frischer Tat ertappt.
ODER
Die Anwesenheit von Polizei verhindert das Verbrechen.

Hier hast du genug Quellen:
 

Passiert jetzt schon.
Allerdings etwas anders:
Das Verbrechen wird vorhergesagt und du wirst bei frischer Tat ertappt.
ODER
Die Anwesenheit von Polizei verhindert das Verbrechen.
Nur wird bisher niemand dafür bestraft, der (noch) gar kein Verbrechen beging - und das ist nicht "etwas anders" sondern ein fundamentaler Unterschied...
 

Das ist der Unterschied zwischen Gut und Schlecht.
Die Frage ist, will man Verbrecher? Gefangene sind zumindest in Deutschland Teuer.
Will man nicht lieber weniger Gefangene? Die kosten auch weniger?

Aber auch das wäre ein eigenen Thread würdig, da es quasi wieder Richtung "Sklaverei, oder bezahlen für seine Verbrechen führt"
 
Deutsche lehnen Abschaffung des Bargelds ab

Das Thema Bargeld kocht weiter auf hoher Flamme. In Deutschland wollen die Menschen ihre Einkäufe auch in Zukunft in bar bezahlen können. Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov würden es drei von vier Befragten (74 Prozent) ablehnen, wenn in Deutschland der Annahmezwang für Bargeld wegfallen würde.

Freut mich, dass (noch) eine klare Mehrheit fürs Bare ist.
 

Das ist Bullshit.
Scheinst nicht gelesen zu haben, was ich schrieb. -oder nicht verstanden.
 

Weniger Gefangene hättest du damit aber auch nicht, da sie ja zur "Vorbeugung" eingesperrt werden würden.
Eine Vorverurteilung wäre die Aufhebung der Unschuldsvermutung

Demnach ist also schon die Unterbringung in der Ausnüchterungszelle verfassungswidrig?! Ich glaube nicht! Die Polizei hat in Deutschland nicht nur die Aufgabe die Menschen vor Straftaten zu schützen, sondern auch die Menschen vor sich selbst zu schützen. Deswegen gibt es eben solche Gegenstände wie Ausnüchterungszellen, Platzverweise etc.,dies sind alles Maßnahmen, die eingesetzt werden um Schlimmeren vorzubeugen(Schaden von einem selbst und von anderen abzuwenden).

BTT:
Selbst wenn das bargeldlose Zahlen abgeschafft wird, wird man dann eben auf nicht identifizierbare Prepaidkarten etc. zurückgreifen, die es jetzt auch schon gibt. Ein Beispiel ist Western Union, womit ein sehr annoynmes Geldversenden möglich ist.
 
Demnach ist also schon die Unterbringung in der Ausnüchterungszelle verfassungswidrig?! Ich glaube nicht! Die Polizei hat in Deutschland nicht nur die Aufgabe die Menschen vor Straftaten zu schützen, sondern auch die Menschen vor sich selbst zu schützen.
Natürlich nicht. Selbstverständlich verstößt der vorübergehende Freiheitsentzug schon gegen die Verfassung (Recht auf Freizügigkeit). Aber wie sich mittlerweile herumgesprochen haben dürfte, können Gesetze und Verordnungen einen solchen, ansonsten widerrechtlichen, Eingriff auf ein Recht rechtfertigen.

Ich war noch nie in einer Ausnüchterungszelle, kann mich zumindest nicht daran erinnern. ;) Genau so wenig kann ich mich aber daran erinnern, jemals einen friedlichen Besoffenen in einer Ausnüchterungszelle gesehen oder davon gehört zu haben. Der Regelfall ist wohl eher so, dass besoffene Idioten einen Platzverweis bekommen oder aber vorübergehend in Gewahrsam genommen werden, weil sie eben nicht friedlich geblieben sind. Beleidigung, Bedrohung, Sachbeschädigung etc. sind schließlich auch Straftaten. Greift das nicht bereits, bleibt u.U. immer noch der Straftatbestand des Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte. ;)

Worauf du vermutlich hinaus willst, ist der Umstand, dass durch die Gewahrsamnahme vielleicht auch weitere Straftaten verhindert werden, die jemand vielleicht erst begangen hätte. Das ist hier dann aber nur ein Nebeneffekt, der sich aus vorherigen Straftaten ergibt. In dieser Diskussion geht es aber um Verbrechen, die ein bis dato unbescholtener Mensch vielleicht begehen könnte. Das ist zumindest (noch) ganz sicher ein Verstoß gegen unsere Verfassung und unser Rechtsstaatprinzip.
 

Nope, nein.

Eine Zwangseinweisung z.B. um Selbstmordgefährdete Personen zu schützen, geht weder gegen Verfassung noch gegen Menschenrechte.
und lässt sich am ehesten mit eine Präventiv strafe wie hier angesprochen vergleichen.

Btw. Menschenrechte sind ein Witz, gut gemeint, mehr auch nicht.
 
Menschenrechte sind eigentlich kein Witz. Hier in Deutschland sind sie teilweise ein Witz. Besonders gern verstoßen Strafverfolgungsbehörden dagegen. Deshalb ist es wichtig, dass die nicht noch mehr Missbrauchsmöglichkeiten in die Hand bekommen, als sie ohnehin schon haben. Zum Beispiel die VDS.
 

Erklärung der Witzigkeit der Menschenrechte:
1. Ein Recht, welches nicht durchgesetzt wird, ist Nutzlos.
2. Jeder hat die gleichen Rechte, von Pflichten ist aber keine Rede.
3. Sie gehen von einem interkulturellen Wertstandard aus.

4. Sie sind von der UN, dem größten Joke verein der Welt, was so ernst zunehmend wie der Zentralrat der empörten.
 


Das Mißverständnis liegt bei Dir.

Die UN gewährt keine Rechte und erteilt keine Gesetzte. Sie fordert diese.
 
Die UN verlangt von ihren Mitgliedsstaaten, die Menschenrechte zu achten. Damit setzt sie einen Mindeststandard, die Staaten können sich nicht mehr damit rausreden, sie hätten von nichts gewußt. Die UN (eigentlich der Sicherheitsrat) kann damit völkerrechtlich verbindliche Beschlüsse fassen, die entsprechende Konsequenzen nach sich ziehen können. Das können zum Beispiel Zwangsmaßnahmen gegen Staaten sein (Krieg).

Vom Ansatz her sind die Menschenrechte kein Witz. Sie binden Staaten mit hohem demokratischen Anspruch mehr als Despotien, weshalb man im Falle Deutschland schon mal pingelig sein darf.
 


Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist keine verbindliche Rechtsquelle des Völkerrechts.[5] Sie wurde mit der Resolution 217 A (III)[6] der UN-Vollversammlung eingeführt. Die Erklärung ist also kein völkerrechtlicher Vertrag und daher nicht als solcher verbindlich.

Ständige Mitglieder des Sicherheitsrates:
Russland
USA
Frankreich
UK
China

Merkste es selber oder brauch ich nen Textmarker um dir die Lächerlichkeit zu zeigen?


Sie ist und bleibt Lächerlich.
Vom Ansatz bis ins Mark.
 
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