Welchen Film habt ihr zuletzt gesehen? - mit Bewertung!

Mortdecai - Der Teilzeitgauner

Fand ich vollkommen in Ordnung, war wieder ne Rolle für Deep wie auf den Leib geschneidert. Den arroganten, versnobten und tollpatschigen Kunsthändler hat er meiner Meinung nach super rübergebracht. Für sollche Rollen ist Deep einfach prädesteniert.
Der gesamte Humor im Film hat mir auf einer Art recht gut gefallen, typisch britisch eben, alleine die Brechreiz-Szenen der Mortdecais sind schon ein Hinkucker wert gewesen, prima gespielt auch von Gwyneth Paltrow.
Nicht schlecht gewesen, anschauen lohnt sich definitiv. :)

Von mir 6,5 Points dafür.

Und ich dachte allen ernstes ich hab mir jetzt mal ein Board ausgesucht wo es ein bischen ruhiger zugeht, wo man mal ein wenig über einen Film diskutieren/schreiben kann, aber nee. Nach meinem Post auf der vorherigen Seite ist aber nix mehr passiert, find ich kacke, sorry.
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Good People ((2014), US Laufzeit 90 Minuten)

Handlung von Good People:
Tom und Anna wünschen sich nichts mehr als Kinder. Fruchtbarkeitstests und gescheiterte künstliche Befruchtungen haben das Paar jedoch tief in die Schulden getrieben. Als sie schon fast jegliche Hoffnung verloren haben, meldet sich das Schicksal bei ihnen. Ihr Nachbar stirbt und das Paar findet in der Wohnung des Toten eine große Summe Bargeld. Sie glauben, alle Probleme mit einem Mal gelöst zu haben, und entschließen sich, das Geld einfach zu behalten. Doch dann treten Männer in ihr Leben, die andere Pläne haben.

Ist allgemein nicht so gut angekommen der Film. Hat mir persönlich aber einigermaßer gut gefallen, war auch alles drin was in einen halbwegs gescheiten Krimi rein soll.

Find Franco und auch Kate Hudson haben das beste aus dem Streifen rausgequetscht. Kann man sich doch wohl mal geben den Film meiner Meinung nach .... 6 Points von mir dafür.
 
Heart of a Lion


Fand den Film recht gut. Bei IMDB kommt der mit ner 7.1 durch wie ich gerade sehe.
Werde den heute gleich nochmal schauen :)
 
Nach meinem Post auf der vorherigen Seite ist aber nix mehr passiert, find ich kacke, sorry.
Check ich nicht :unknown:
Der Thread ist doch dazu gedacht, Filme vorzustellen, die man gesehen hat, inkl. kurzer Beschreibung und persönlicher Bewertung. Da entsteht dann manchmal Diskussionsbedarf raus und manchmal eben nicht...
Mal abgesehen davon, dass es sich bekanntermaßen über persönliche Vorlieben nur ganz schwierig diskutieren lässt.

[EDIT:]
Ah, okay. Dann will ich nichts gesagt haben.
Danke für die Hinweise Anarchox und mathmos.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Kenobi van Gin:

Delle bezieht sich auf mehrere, inzwischen ausgeblendete, Beiträge in denen mal wieder mit Förmchen und Sand geworfen wurde.

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Mal wieder...

A Scanner Darkly

Die Vereinigten Staaten sind in naher Zukunft ein Überwachungsstaat, in dem versucht wird, die massiven, durch Drogenkonsum und -abhängigkeit hervorgerufenen Probleme einzudämmen. Einzig die Organisation „Der neue Pfad“, die geschlossene Entziehungskuren für Drogenabhängige anbietet, kann sich durch besondere Verträge mit der Regierung der Überwachung entziehen. Ein Agent, genannt Fred, ermittelt verdeckt als Robert Arctor im Drogenmilieu, um die Hersteller der Droge „Substanz T“ aufzufinden. Das Kürzel „T“ steht dabei für den Tod. Fred/Arctor ist während seiner Ermittlung selbst zum Konsumenten dieser Droge geworden.[1] Seine Anonymität wird durch einen so genannten „Jedermann-Anzug“ gewahrt, der ständig das Äußere des Trägers ändert und seine Stimme manipuliert, so dass er unidentifizierbar wird. Zusammen mit seinen kaum weniger süchtigen Hausgenossen Barris und Luckman in einem total verkommenen Haus wohnend, bekommt er eines Tages von seinem Vorgesetzten mit dem Decknamen Hank den Auftrag, Robert Arctor zu observieren – und hat somit den Auftrag, sich selbst zu überwachen.

In seinem Haus wird ein holographisches Überwachungssystem installiert, das sämtliche Aktivitäten im Haus observiert. Zunächst versucht Fred, seine eigentliche Identität zu verschleiern, aber „Substanz T“ spaltet sein Bewusstsein und führt damit zu einer dissoziativen Identitätsstörung, bis er nicht mehr zwischen seiner Identität als Agent Fred und der Privatperson Bob unterscheiden kann. Dies gipfelt in einer fatalen Selbstbeobachtung, in der er vollkommen den Bezug zu seiner eigenen Persönlichkeit verliert.

Bobs Freundin Donna ist eine vermeintliche Drogenhändlerin, die jedoch auch gleichzeitig Agentin ist und unter der Identität Hank arbeitet – und damit der Auftraggeber von Fred ist. Der polizeiliche Plan sieht aufgrund der gesellschaftlichen Gegebenheiten nur die Möglichkeit, den „Neuen Pfad“ zu überführen, indem eine absolut unverdächtige Person eingeschmuggelt wird. Diese soll passiv den Beweis liefern, dass die streng kontrollierende Organisation selbst hinter der „Substanz T“ steht.

Der durch die Droge völlig zerstörte Bob Arctor eignet sich dafür nach der langen Vorbereitung am besten und wird über so genannte psychologische Untersuchungen darauf vorbereitet, obwohl Donna nachträglich Bedenken zeigt, dass es nicht gerecht sei, einen Unfreiwilligen dafür zu opfern. Weiter wird ein Konflikt mit Donna inszeniert, er wird ermuntert, ihr Blumen zu schenken, speziell kleine blaue Blumen, aus denen zugleich die „Substanz T“ hergestellt wird. Bob erhält bei seinem Entzug den Decknamen Bruce, landet in einer Entzugsklinik und wird später auf eine Entzugsfarm versetzt, wo er als Arbeiter Felder besprüht. Dabei entdeckt er in einem von ihm betreuten Maisfeld die normalerweise getarnten blauen Blumen, aus denen „Substanz T“ hergestellt wird, und steckt sich in unbewusster Erinnerung an die Nennung dieser Blumen unbedacht eine ein, um sie bei seinem Urlaub seinen Freunden zu zeigen. Der Ausgang der Geschichte bleibt offen, aber es scheint als ginge der Plan der Polizei auf.

8,5/10
 
Die Verlobte (1980) ist für DDR-Verhältnisse ein ganz besonderer Film, weil er die Folgen des Hitler-Stalin-Paktes auf die deutschen Kommunisten allgemein und insbesondere inhaftierte kommunistische Frauen thematisiert. Die waren in den Grundfesten ihrer Überzeugung erschüttert. Sehr einfühlsame Aufarbeitung mit eher wenig Propagandaanteilen, 9/10.
 

Meine Wertung 7/10

Wirklich einer der Wenigen Deutschen Filme die mal nicht einfach nur aus Blödsinnigen Dialogen und Dummen schauspielern bestehen.
Auch wenn vieles (wie in Filmen Üblich) leicht Übertrieben ist, ist der Film so gemacht das auch Laien ihn Schauen können und Verstehen was Gemeint ist.
Selbst meine Freundin (Absoluter PC Noob) hat Verstanden was es mit den Masken Typen in der U-Bahn auf sich hat und was das sein soll.


*Edit*



Meine Wertung 2/10
Im Vergleich zu Who Am I Absolut Typisch Überflüssiger Ami Hackerfilm.
Ein Super Top Profihacker der Natürlich noch der Absolute Frauenheld ist und ein Profi Killer zugleich erfüllt das Hackerklischee Natürlich total.
Dieser Film wertet Who Am I eigentlich locker um 2 Punkte auf.
 
Zuletzt bearbeitet:
The Forbidden Dimensions (2013) Es gibt verschiedene Arten von 18+ Filmen. Am liebsten sind mir die, die mit Selbstverständnis ihre Geschichte erzählen. Geschichten sind eben auch mal erwachsen. Dann gibt es die, in denen noch der extra Kopf abgeschlagen wird, damit es ja kein blaues FSK-Label gibt. Das Publikum würde sonst angeekelt vom Erwerb Abstand nehmen.

Wenn ein solches hochgelabeltes Werk mit den Zutaten für einen Genre-Kultfilm verpackt wird kommt es zum freien Fall des künstlerischen Anspruchs. So sind denn auch alle wichtigen Eigenschaften für einen neuen Me-Too-Kultfilm vorhanden: schlechte Schauspieler in trashigen Kostümen, hölzerne Dialoge, billige Kulissen, eine aus Logikbrüchen zusammengepuzzelte Geschichte, ein alkohol- und tablettenabhängiger Hauptheld mit einer angedeuteten Ähnlichkeit zum legendären Jack O'Neill, eine unberührte dafür aber sehr nackte Nebendarstellerin und nicht zuletzt ein Soundtrack wie Fingernägel auf Schiefertafeln.

Der einzige Lichtblick sind die Computer der Zukunft, die mit einem MS-DOS-ähnlichen Betriebssystem laufen. Dort werde ich mich sofort heimisch fühlen. Der Film dagegen war mir unheimlich und bekommt null Punkte.

 
Ich sehe mir momentan "V - Die außerirdischen Besucher" an. Die Original-Miniserie aus den Achtzigern. Bin momentan bei Teil V und muss sagen - unterhaltsam. Teilweise sind derbe Plotholes drin und die Unterhaltungsqualität nimmt mit jedem Teil ein wenig ab, aber nichtsdestotrotz sehenswerte SciFi (ohne großartig frische Ideen). Möchte noch keine Punkte vergeben :coffee:
 
Mad Max Fury Road.

Bumm. Krach. Bäm. Grunz.

Geil? Scheiß? WTF?

Selten war ich so verwirrt nach einem Kinobesuch.

Erstmal ohne Wertung um mich zu sammeln.
 
Wolfcop

Herrlicher Trash über einen Cop, der zum Werwolf mutiert und dem Verbrechen das Gemetzel bringt. :D
Stellenweise gab es bei einer Laufzeit von gerade mal 1h15m aber dennoch Längen.
6,5/10
 


(3/10)
Da es sich dabei ja um ein Remake des Originals handeln soll, von mir eindeutig und höchstens 3 Punkte.
Da der "Grusel" Definitiv zu kurz komm.
Schicke Effekte aber erklärungen warum und Weshalb irgendwas so ist wie es ist wurden einfach Vergessen zu Erklären.
Ich habe mir wirklich mehr davon Versprochen da der Film ja von den Evil Dead und The Grudge machern sein soll.




(9/10)
Eindeutig ein Klassiker, der für die Damaligen Effekte wirklich Verdammt Gruselig und Spannend gemacht war.
Muss man einfach Gesehenhaben.



(4/10)
Für mich ein Absolut Überflüssiger Film.
Die Stunts und Verfolgungsjagten zwar Absolut Klasse und Geil gemacht.
Aber Story & Handlung total Wirr und Langweilig, so wie die Dialoge von Max der außer einem Grunzen und Grummeln kaum viel spricht.
Eigentlich sollte Mad Max ein Super Einzelkämpfertyp sein was aber viel zu kurz kommt.

Ich hoffe, die Fortsetzung wird Besser !
 
San Andreas...

Ich hab es mir bis zum Schluss angetan, hab gehofft , auf die eine gute Szene....Nur eine...gute Optik..oder wenigstens nen lustigen Satz....Nix

Der Film bekommt bei mir nicht einmal eine Wertung..

Was für ne verschwendung von Material und Geld...unglaublich
 


(3/10)
Da es sich dabei ja um ein Remake des Originals handeln soll, von mir eindeutig und höchstens 3 Punkte.
Da der "Grusel" Definitiv zu kurz komm.
Schicke Effekte aber erklärungen warum und Weshalb irgendwas so ist wie es ist wurden einfach Vergessen zu Erklären.
Ich habe mir wirklich mehr davon Versprochen da der Film ja von den Evil Dead und The Grudge machern sein soll.

Danke für den Hinweis. Hätten uns den morgen eiogentlich ansehen wollen. Aber der Trailer sah schon nicht so verheißungsvoll oder neuartig aus.
 
@Tron2 , sicherlich hat jeder einen anderen Geschmack, aber für mich ist das Original Poltergeist wirklich besser.
Viele Szenen aus dem Original wurden schlecht Übernommen oder nur ganz kurz angeschnitten.
Jemand der den Ursprungsfilm nicht kennt wird vielleicht Gefallen an dem Remake finden.
Allerdings sollte man nicht viel erwarten, da der Film bei weitem nicht so Gruselig ist wie Versprochen.
 
Nix zu verhaften (2010) ist für mich der wahnsinnigste Film seit . Ich bin den Lachflashes so erlegen, dass ich mir fast einen Zwerchfellriss zugezogen hab. Dabei sind die rustikalen Witze sicher nicht jedermanns Sache. 7/10
 


Normalerweise bin ich bei Filmen, die offenbar die deutsch-österreichische Nazi-Vergangenheit aufarbeiten wollen, immer ein bisschen skeptisch. Zumal dies nicht einmal ein deutscher Film ist, sondern aus englischer Produktion stammt.
Allerdings wird in Woman in Gold auf ein sehr interessantes und wohl in der breiten Öffentlichkeit eher wenig beachtetes Thema dieser Aufarbeitung angesprochen: Die Restitution von durch die Nazis gestohlenen Kunstschätzen. Ich denke, dass dieses Thema in der Öffentlichkeit (zumindest meiner Auffassung nach) deshalb wenig Anklang findet, weil sich viele denken werden, dass es dabei vor allem um Geld geht. Natürlich: Wenn jemand in einem kleinen Haus lebt und so grade von seinem Einkommen leben kann, könnte ich nachvollziehen, wenn dieser ein wertvolles Collier, ein bekanntes Bild o.Ä. aus dem ehemaligen Familienbesitz wiederhaben will.
Dieser Vorwurf, oder viel mehr dieser Gedanke, steht auch bei dieser Adaption von Leben und Tragödie im Raum. Allerdings wird anhand ihres persönlichen Schicksals sehr schön deutlich gemacht, dass es eben nicht nur ums Geld geht, sondern viel mehr um Gerechtigkeit, um das Eingeständis von Schuld und um die Bewahrung lieb gewonnener Erinnerungen. Rückblenden versuchen dabei zu vermitteln, wie sich direkte Opfer des Nazi-Regimes heute eventuell fühlen könnten. (Natürlich kann das niemand wirklich nachfühlen, der nicht betroffen ist. Dennoch bekommt man einen Eindruck davon, dass die Zeit nicht unbedingt alle Wunden heilt.)

Natürlich drücken manche der Bilder auf die Tränendrüse, natürlich weiß die Musik immer genau, an welchen Stellen sie die Dramatik der Handlung und den Schmerz der Hauptfiguren zu unterstreichen hat (der Name Hans Zimmer tauchte in den Credits nicht ganz unerwartet auf). Trotzdem stellt der Film für mich alles in allem das authentische Schicksal von Maria Altmann und ihrer Familie stellvertretend für Millionen Opfer der Nazi-Maschinerie sehr eindrucksvoll, einfühlsam und ergreifend dar.

Natürlich nichts für Popcorn-Kino, aber von mir eine ganz klare Empfehlung: 8/10 Punkten
 
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