Tsipras, Syriza und die EZB: Weltuntergang oder goldenes Zeitalter?

.... allerdings ernste Bezugsprobleme mit der BILD.


Wer liest schon die BLÖD-Zeitung? :D

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P.S.
Zum Glück gibt es die Ignore-Funktion, mit der man Kommentare unsäglicher Schwafler permanent ausblenden kann. :beer:
 
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  • #42
Wo bleibt das Geld?


Gescheiterte Friedensgespräche: USA erwägen Waffenlieferung an Ukraine

Die Ukraine bittet die USA seit Monaten um mehr militärische Hilfe im Kampf gegen prorussische Separatisten. Nun könnte es bald so weit sein: Nach einem Bericht der "New York Times" befürworten hochrangige US-Offiziere die Lieferung von Waffen.

Mehrere hochrangige US-Offiziere, darunter auch Philip Breedlove, Oberbefehlshaber der Nato-Einsätze, befürworteten mittlerweile Waffenlieferungen an die Ukraine, berichtet die "New York Times". Am Montag werde ein unabhängiger Bericht von acht früheren US-Militärs der Regierung in Washington empfehlen, der Ukraine unter anderem Spähdrohnen, Humvee-Geländewagen, Panzerabwehrraketen und andere Defensivwaffen im Wert von drei Milliarden Dollar zur Verfügung zu stellen.


Vietnam in Europa?



Zum Glück gibt es die Ignore-Funktion, mit der man Kommentare unsäglicher Schwafler permanent ausblenden kann. :beer:


Meinst Du den:

Das Olivenöl kaufen wir in Italien und der Wein von dort ist eh besser, als der griechische. Urlaub können dann in Griechenland die großmäuligen Russen machen, die sich im Hotel die Teller am Buffet immer total überladen und dann ein Zehntel davon essen, nachgespült wird mit Wodka aus voll eingeschenkten Limonadengläsern.
 
Vietnam in Europa?
Die USA wollen eben unbedingt einen Außenposten an der russischen Grenze.
Diese Vollidioten beginnen gerade den kalten Krieg von neuem - allerdings mit dem Unterschied, dass die "Stellvertreterkriege" der 70er und 80er im nahen und fernen Osten stattfanden.
Eine so brisante Lage gab es seit der Kubakrise nicht mehr - nur diesmal eben in anderer Richtung.

Russland wird sich entsprechend auch nicht mehr zurückhalten wenn es um Waffenlieferungen an Seperatisten geht - der Leidtragende sind die Zivilisten auf beiden Seiten.

Der Sinn der ganzen Aktion ist sicher von Anfang an der Aufbau dieses Raketen-Abwehrsystems in der Ukraine. Das ist das Ende das sogenannten "Gleichgewicht des Schreckens", das in den letzten 50 Jahren den 3. Weltkrieg verhindert hat...
 
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  • #47
Was sehr interessant ist aber doch eher weniger mit Griechenland zu tun hat, oder Nero?

Frag die Merkel. Heute besucht sie Orban, um ihm Vorhaltungen wegen seiner russlandfreundlichen Politik zu machen.

Die Entwicklung in der Ukraine hat deshalb viel mit Griechenland zu tun, weil die einzige Stärke der EU in der Ukraine-Frage ihre Geschlossenheit war, und die scheint den Gang alles Irdischen zu gehen.

Den Thread bloß nicht aufräumen. Danach findet man nichts mehr.


PS: Ich vergaß, das logische Bindeglied zu nennen: Die US-Absichten werden, falls sie realisiert würden, einen Keil zwischen us-treue und andere Europäer treiben. Ich kann mir schlecht vorstellen, dass die Ungarn in ihrem Vorgarten einen ausgewachsenen Krieg haben wollen.


Zur Kritik "Falscher Thread": Die Weltlage ist heute ein Wackelpudding. Egal, wo man anstößt, danach wackelt alles. Ob Ukraine-Thread oder Griechenland-Thread ist egal.
 
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  • #48
Interessanter Beitrag über die Stimmungsmache gegen Griechenland in deutschen Medien, vor allem BILD und BILD am Samstag, früher Montag (Spiegel). Teilweise nennt Bild frei erfundene Zahlen.

Gant anders die Berichterstattung zum Beispiel in England.


Die emotionalen Reaktionen der Medien

Thomas Otto im Gespräch mit Andreas Stopp

Die Berichterstattung über die neue Regierung in Athen ist sehr emotional. Zum Beispiel in der BILD-Zeitung: "Griechen wählen Euro-Schreck". Oder beim "Spiegel": "Europas Albtraum Alexis Tsipras - Der Geisterfahrer". DLF-Brüssel-Korrespondent Thomas Otto hat sich die Reaktion der Medien auf die neue Regierung angesehen.

Diese emotionalen Berichte und oft sehr ablehnenden Kommentare hält er eher für ein deutsches Phänomen und gleicht sie mit der internationalen Presse ab.

Das gesamte Gespräch mit Thomas Otto können Sie mindestens fünf Monate in unserem Audio-Player nachhören.

 
Das in der BLÖD nur Blödsinn steht ist doch nun nix Neues. Da nimmt sich die Boulevardpresse in Europa nun nicht viel, man erinnere sich an Mutti Merkel im Nazilook.
 
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  • #50
Das in der BLÖD nur Blödsinn steht ist doch nun nix Neues. Da nimmt sich die Boulevardpresse in Europa nun nicht viel, man erinnere sich an Mutti Merkel im Nazilook.

Das gibt es auch nur in Deutschland, dass eine 60 Jahre alte Frau den Spitznamen "Mutti" bekommt.

Sie denn normal alte Eltern hierzulande ganz ausgestorben?

In welchem Alter wird man Großmutter?

Übrigen wurde nicht BLÖD zitiert, sondern BILD. Aber wenn Du die Überschrift angeklickt und den Bericht gehört hättest, dann wüsstest Du, das die hasserfüllte, herabsetzende, hetzerische Sprachregelung auch im ZDF, in der ARD, bei Qualitätsmedien wie bei der Provinzpresse zu finden war.

Ein Deutsches Phänomen.
 

an das Geld der "Superreichen" kommst du aber niemals, wenn der Staat von "Reichtum" redet meint er 08/15 MIttelschicht Bürger die mehr als 3000 Tacken im Monat machen
 
Offenbar ja diesmal nicht, wie man am letzten Wahlergebnis sehen konnte. Und gerade bei einer relativ links eingestellten Partei könnte man ja in Zukunft auch erwarten die besser verdienenden (nicht Mittelstand) höher zu besteuern.
 
Sicher kann man das erwarten + die allgemeine Unsicherheit. Die Reaktionen darauf waren ja schon vor der Wahl da und gehen weiter.

 
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  • #58
Mir macht vor allem der Stil des neuen griechischen Finanzministers Giannis Varoufakis großen Spaß. Er sieht halt nicht aus wie ein Konfirmand und benimmt sich auch nicht so streberhaft.

Der Spiegel über das jüngste Finanzministertreffen: „Teilnehmer berichten, dass der griechische Finanzminister keine schriftlichen Vorschläge präsentiert hat, sondern mündlich über mögliche Lösungen referierte.“ ).

In der angelsächsischen Presse wird er mit Bruce Willis verglichen, und das ist durchaus als Kompliment gemeint,
 
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  • #60
Warten wir mal ab, ob er Ende nächsten Monats immer noch so großartig ist.

Alles Irdische ist vergänglich. Das gilt besonders für gute Zeiten. Warum sollte es bei Varoufakis anders sein?

Auf lange Sicht sind alle Menschen nichts als Dünger. Aber die Glücklichen unter ihnen waren vorher mal was anderes. Zu denen gehört Varoufakis, ganz gleich, was später aus ihm wird.
 
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