Nein nein, dass mit irrational bezog sich nur darauf, wenn man Atheist ist und nur der Wissenschaft glaubt.
Eine Diskussion mit Religionsfanatikern wird immer dann sinnlos, wenn sie Zusammenhänge herstellen wollen, wo keine sind.
Noch mal für Dich Harley Quinn:
"der Wissenschaft glaub" ist falsch. Wisssenschaft funktioniert so:
- Beobachtung
- Aufstellen einer Theorie
- Suche nach Beweisen und Gegenbeweisen für diese Theorie
- Ist die Theorie bewiesen, wird ein Gesetz daraus abgeleitet. Wird ein Gegenbeweis gefunden, gilt die Theorie als widerlegt. Die Theorie wird dann entweder angepasst oder verworfen. Es geht anschließend wieder bei Punkt 1 los.
Wie schon weiter vorn im Thread beschrieben wurde, kann es passieren, dass auch bereits gefundene Gesetze ihre Allgemeingültigkeit verlieren können, wenn sie nur für bestimmte Rahmenbedingungen gelten, die eventuell zu den Zeiten, als das Gesetz entdeckt wurde, noch nicht bekannt / betrachtet wurden.
An die Wissenschaft
glaubt man nicht. Das Wort Glaube impliziert Nicht-Wissen. Und das widerspricht schon dem Wort
"Wissenschaft".
Ich schließe aber nicht aus, dass die Wissenschaft sie(Die Wahrheit) irgendwann finden wird, aber für mich und mein Leben spielt das doch keine Rolle. Es wäre irrational auf die Wahrheit in der Wissenschaft zu warten. Ich muss es jetzt wissen.
Schon wieder alles wischiwaschi und ungenau.
Die Wissenschaft findet nicht
die Wahrheit (auf Deine Fragen). Das ist weder das Ziel noch der Sinn.
"Ich muss es jetzt wissen." ist ebenso falsch. Denn du weißt es nicht, du glaubst es.
Im Gegensatz zur o.g. Vorgehensweise in der Wissenschaft wird das Ganze in den Religionen so gehandhabt:
In der Religion haben irgendwann in der Geschichte diverse Leute Texte verfasst, die aufgrund ihrer vermeintlichen Göttlichkeit einen alleinigen Korrektheitsanspruch haben. Raffinierterweise sind viele Texte dabei so unscharf gehalten, dass sie reichlich Interpretationsspielraum haben, damit aber gleichzeitig philosophisch wertvoll erscheinen. Besonders beim Koran scheint das der Fall zu sein. Beweise werden nicht benötigt. Ab und zu passiert es dann mal, dass einige der göttlichen Aussagen widerlegt werden. Und weil aber nicht sein kann, was nicht sein darf, wird halt die heilige Schrift dann einfach anders interpretiert. Beispiel: Kreationistische Schöpfstheorie, die mit der allgemein anerkannten Evolutionstheorie nicht mehr vereinbar ist.
Sir Isaac Newton schrieb:
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.
Leider fehlt diese Erkenntnis den meisten Religionen. Denn da ist die Antwort auf jede Frage einfach "Gott".
Die Muselmänner un Katholen hingegen glänzen vor allem durch das Blut der vielen Gruppen die man nach ihrer Meinung nach hinrichten und foltern muss.
Falls mein Infostand in so weit stimmt das die Juden das alte Testament als Grundlage nehmen betrifft das die genauso, aber die sind ja mittlerweile
stiller und haben genug auf die Nuss bekommen
Islam und Christentum basieren auf dem Judentum. Alle 3 Religionen haben das Alte Testament als Grundlage. Entsprechend haben auch alle 3 Religionen eine ähnliche Grundcharakteristik. Und weil sich die Leute in dieser Zeit und in der Region sowieso permanent gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben, sind eben auch diese Religionen mit ihrem alleinigen Wahrheitsanspruch und ihrer Missionierungspflicht nicht gerade friedliebend Andersdenkenden gegenüber.
Die Existenz eines Gottes oder die glaubhaftigkeit einer Religion spielt keine Rolle dafür, dass sie ihren Anhängern hilft besser durchs leben zu kommen wenn sie wirklich daran glauben (können). Ich bin auch kein Fan von Gottesbeweisen. Darum heißt es ja aber auch Glauben, da muss nichts bewiesen werden, man zieht die Kraft alleine aus der Vorstellung und Überzeugung. Unabhängig davon ob das nun tatsächliche Realität ist oder nicht.
Das ist richtig und auch wichtig so. Religion ist meiner Meinung nach dazu da, den Leuten Hoffnung zu geben, wenn sie keine Auswege mehr sehen. Das kann in tragischen Schicksalsmomenten genauso sein wie auf die quälende Frage, was halt nach dem Tod kommt. Religion bietet den Leuten einen Strohhalm, wenn die Leute diesen annehmen und daran glauben wollen und können.
Dummerweise sieht Harley Quinn das nicht so. Er stellt Religion in direkte Konkurrenz zur Wissenschaft und argumentiert durch eine gezielt unscharfe Benutzung von diversen Begriffen.