Einstellungen zu Religion in Deutschland

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Religion war gestern, heut ist Multimedia.
Obwohl eine Bibel viel billiger ist als ein Smart-3D-4K-TV kauft kein Mensch Bibeln.

Warum sollte ein Gott die Menschen schöpfen?
 
Aber man könnte auch weg von der Metaphysik und sich einfach mal Fragen:

Wofür brauch man Religion abseites von Metaphysik?
Was bringt mir Religion in meinem Alltag?
Was bringt mir Religion für mein Leben?
und
Zu welchem Preis?
 
Das kannst du nur feststellen, wenn du eine hast i.e. glaubst.
Das ist durch Wollen nicht erreichbar.
Und auch nicht der Mühe wert.

Wow, da klappe ich mal nen Beitrag von dir auf und da steht sogar was brauchbares drin....
Was ich will, ist verstehen.
Bis jetzt kam mir noch nix vor die Flinte, wo mir religiöse Ansichten helfen hätten können.
Meist waren Ratschläge mit Religionsbezug sogar eher abträglich bei der Lösung etwaiger Probleme.

Das einzige wo ich wirklich sagen muss, dass ich Religion toll finde:
Als Göttermythos für schöne Fantasy Filme
Diskussionsgrund
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt viele Gründe, weshalb man glauben sollte.

Du versuchst schon wieder andere davon überzeugen zu wollen, dass nur der Glauben das wirkliche Ware ist.
Du hast anscheinend ein Problem mit anders denkenden Menschen.

Ich kann im Paradies meine Eltern wieder sehen und viele andere schöne Dinge.

Das erzählt dir dein Glauben. Auch wenn sich das schön anhört, Beweise gibt es dafür nicht.
 
Religion.. hm.. schwieriges Thema..

Ich bin diesbezüglich absolut Seedys Meinung denn Religion braucht ein geistig gesunder Mensch nicht. Was nicht heissen soll dass nur kranke Köpfe an einen Gott glauben. Dennoch können Menschen glauben an was sie wollen, meinetwegen auch an eine heilige Toilettenschüssel wenn es sein muss so lange sie mit ihrem Glauben anderen Menschen nicht penetrant auf den Sack gehen.

Aber schauen wir uns doch an was die liebe Religion uns denn gebracht hat..

- die Erde ist eine Scheibe
- Prunksucht (schau dir mal dir manche Kathedralen von Innen an)
- Exoszismus (auf Teufel komm raus)
- Krieg (Schiiten & Sunniten im nahen Osten)
- Rassismus (du glaubst nicht an Gott also werde ich dich töten)
- Behinderung der Weiterentwicklung der Menscheit vor, während und nach dem Mittelalter bis zur Zeit der Aufklärung
- ISIS (ich töte Andersgläubige und schneide ihnen dann den Kopf ab)
- Verbot der Fickerei in der Öffentlichkeit (Sex darf nur im Ehebett stattfinden)
- Beschneidung bei beiden Geschlechtern (wo liegt der Sinn?)
- Kreuzzüge (juckt uns ja nicht mehr)
- Gottesdienste (inwiefern erweist du damit Gott einen Dienst?)
- Nonnen (die Frauen müssen Strunzdumm sein..)
- Glaubenszwang (ich unterwandere andere Völker und zwinge ihnen Jesus Christus auf)
- die spanische Inquisition (ich töte dich weil du glaubst das die Erde keine Scheibe ist)
- Folter (gibt zu das du eine Hexe bist)
- Kirchensteuer (wodurch diese christlichen Wichser finanziert werden)
- Kirche hat nix gegen Hitler gemacht (och, wieso auch ne?)

Hab ich was vergessen? :unknown:

Als ne Schmerzhafte, eklige schleimige Geburt bei der die Mutter ins Bett kackt...

Was rein geht muss auch wieder raus ;)
 
Bis jetzt kam mir noch nix vor die Flinte, wo mir religiöse Ansichten helfen hätten können.
Es kommt darauf an, was du als zweckdienliche Hilfe ansiehst. Religion hilft vielen Menschen in komplett aussichtslosen Situationen.
  • du bist in Gefangenschaft
  • dein Kind ist krank und wird sterben
  • fiese Steigerung: dein Kind ist krank und wird wahrscheinlich sterben
Situationen, in denen die reine Vernunft keine Hoffnung bietet.
 
Meine haltung:
Ich sag nicht das es keinen Gott gibt, ich rivhte mich nach Wahrscheinlichkeiten und demnach ist ein Parasitärer Schlangenkopf der Menschen unterwirft wahrscheinlicher als ein Blutrünstiger allmächtiger Zauberer.
Ich bleibe Ihnen treu Lord Ba'al!

Kommt immer drauf an, um welche Kultur es sich handelt. In Thailand hatte ich z.B. überhaupt kein Problem mit der Religion oder Kultur. In Indien hab ich mich ebenfalls nicht so unwohl gefühlt. In islamisch geprägten Ländern hingegen fühl ich mich schon irgendwie eingeengt.

Genau deswegen beschränker ich meine Aussagen in der Regel auf monotheistische Religionen. Die anderen waren meines Wissens nach zum größten Teil
a) nicht so blutrünstig und
b) nicht im allgeimeinen so auf Unterdrückung geprägt.

Die Muselmänner un Katholen hingegen glänzen vor allem durch das Blut der vielen Gruppen die man nach ihrer Meinung nach hinrichten und foltern muss.
Falls mein Infostand in so weit stimmt das die Juden das alte Testament als Grundlage nehmen betrifft das die genauso, aber die sind ja mittlerweile
stiller und haben genug auf die Nuss bekommen


Natürlich bietet Vernunft da Hoffnung, moderne Medizin, dank ihr passieren deine Beispielfälle heute erheblich seltener.

Beispiele:
Kinder und Müttersterblichkeit
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich bietet Vernunft da Hoffnung, moderne Medizin, dank ihr passieren deine Beispielfälle heute erheblich seltener.
Es ist eigentlich egal, wie oft das passiert und wie häufig Menschen in der Religion Zuflucht und Trost finden. Dass es passiert, ist hinreichender Beweis dafür, dass Menschen von Religion profitieren können. Und es gibt natürlich diese Situationen, in denen dir die Vernunft nicht weiterhilft.
 
Seedy, ich glaub du gehst die Sache falsch an. Die Existenz eines Gottes oder die glaubhaftigkeit einer Religion spielt keine Rolle dafür, dass sie ihren Anhängern hilft besser durchs leben zu kommen wenn sie wirklich daran glauben (können). Ich bin auch kein Fan von Gottesbeweisen. Darum heißt es ja aber auch Glauben, da muss nichts bewiesen werden, man zieht die Kraft alleine aus der Vorstellung und Überzeugung. Unabhängig davon ob das nun tatsächliche Realität ist oder nicht.
 
- Nonnen (die Frauen müssen Strunzdumm sein..)

Ich wette darauf, dass eine durchschnittliche Nonne einen höheren IQ besitzt, als du es tust. ;)

- Kirchensteuer (wodurch diese christlichen Wichser finanziert werden)


Ich bin auch nicht pro Kirchensteuer, aber dadurch werden u.a. Kindergärten bezahlt und einigen Leuten Seelsorge in schwierigen Lebenssituationen geboten.
 
Zunächst mal ich widerspreche dir nicht in dem Punkt das ein Glaube helfen kann, falls das noch nicht klar genug war, ich bin nicht für dieses obskurer Religionsverbotsding wie auch immer man das definieren soll.

Wenn sich jemand daheim vor nem Kreuz selbstgeisseln will dann soll er das bitte tun so oft er möchte.

Allerdings bin ich gegen Harley Ansatz nichts mehr zu tun und sich in der Perfektion seines Gottes zu Sonnen bzw. Streng genommen bin ich garnicht dagegen, sie kann sich gerne hinlegen verhungern und auf das
Himmelreich mit 77 Jungfrauen warten, aber ich gestalte lieber das hier und jetzt. Weil ich nicht ernsthaft an etwas nach dem Tod glaube(!= es auschließen) weil mir noch keiner Glaubwürdig beweisen konnte das
es existiert. Außerdem stehe ich derzeit vor einem riesigen Spielzeug mit scheinbar unendlichen Möglichkeiten, wäre doch schade das nicht zu nutzen.

Kleiner Hinweis:
Dass Spielzeug das ich meine ist so ähnlich wie GTA nur mit viel mehr Möglichkeiten.
 
Nein nein, dass mit irrational bezog sich nur darauf, wenn man Atheist ist und nur der Wissenschaft glaubt.
Eine Diskussion mit Religionsfanatikern wird immer dann sinnlos, wenn sie Zusammenhänge herstellen wollen, wo keine sind.

Noch mal für Dich Harley Quinn:
"der Wissenschaft glaub" ist falsch. Wisssenschaft funktioniert so:

  1. Beobachtung
  2. Aufstellen einer Theorie
  3. Suche nach Beweisen und Gegenbeweisen für diese Theorie
  4. Ist die Theorie bewiesen, wird ein Gesetz daraus abgeleitet. Wird ein Gegenbeweis gefunden, gilt die Theorie als widerlegt. Die Theorie wird dann entweder angepasst oder verworfen. Es geht anschließend wieder bei Punkt 1 los.
Wie schon weiter vorn im Thread beschrieben wurde, kann es passieren, dass auch bereits gefundene Gesetze ihre Allgemeingültigkeit verlieren können, wenn sie nur für bestimmte Rahmenbedingungen gelten, die eventuell zu den Zeiten, als das Gesetz entdeckt wurde, noch nicht bekannt / betrachtet wurden.

An die Wissenschaft glaubt man nicht. Das Wort Glaube impliziert Nicht-Wissen. Und das widerspricht schon dem Wort "Wissenschaft".

Ich schließe aber nicht aus, dass die Wissenschaft sie(Die Wahrheit) irgendwann finden wird, aber für mich und mein Leben spielt das doch keine Rolle. Es wäre irrational auf die Wahrheit in der Wissenschaft zu warten. Ich muss es jetzt wissen.
Schon wieder alles wischiwaschi und ungenau.

Die Wissenschaft findet nicht die Wahrheit (auf Deine Fragen). Das ist weder das Ziel noch der Sinn.

"Ich muss es jetzt wissen." ist ebenso falsch. Denn du weißt es nicht, du glaubst es.

Im Gegensatz zur o.g. Vorgehensweise in der Wissenschaft wird das Ganze in den Religionen so gehandhabt:

In der Religion haben irgendwann in der Geschichte diverse Leute Texte verfasst, die aufgrund ihrer vermeintlichen Göttlichkeit einen alleinigen Korrektheitsanspruch haben. Raffinierterweise sind viele Texte dabei so unscharf gehalten, dass sie reichlich Interpretationsspielraum haben, damit aber gleichzeitig philosophisch wertvoll erscheinen. Besonders beim Koran scheint das der Fall zu sein. Beweise werden nicht benötigt. Ab und zu passiert es dann mal, dass einige der göttlichen Aussagen widerlegt werden. Und weil aber nicht sein kann, was nicht sein darf, wird halt die heilige Schrift dann einfach anders interpretiert. Beispiel: Kreationistische Schöpfstheorie, die mit der allgemein anerkannten Evolutionstheorie nicht mehr vereinbar ist.

Sir Isaac Newton schrieb:
Was wir wissen, ist ein Tropfen, was wir nicht wissen, ein Ozean.
Leider fehlt diese Erkenntnis den meisten Religionen. Denn da ist die Antwort auf jede Frage einfach "Gott".

Die Muselmänner un Katholen hingegen glänzen vor allem durch das Blut der vielen Gruppen die man nach ihrer Meinung nach hinrichten und foltern muss.
Falls mein Infostand in so weit stimmt das die Juden das alte Testament als Grundlage nehmen betrifft das die genauso, aber die sind ja mittlerweile
stiller und haben genug auf die Nuss bekommen
Islam und Christentum basieren auf dem Judentum. Alle 3 Religionen haben das Alte Testament als Grundlage. Entsprechend haben auch alle 3 Religionen eine ähnliche Grundcharakteristik. Und weil sich die Leute in dieser Zeit und in der Region sowieso permanent gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben, sind eben auch diese Religionen mit ihrem alleinigen Wahrheitsanspruch und ihrer Missionierungspflicht nicht gerade friedliebend Andersdenkenden gegenüber.

Die Existenz eines Gottes oder die glaubhaftigkeit einer Religion spielt keine Rolle dafür, dass sie ihren Anhängern hilft besser durchs leben zu kommen wenn sie wirklich daran glauben (können). Ich bin auch kein Fan von Gottesbeweisen. Darum heißt es ja aber auch Glauben, da muss nichts bewiesen werden, man zieht die Kraft alleine aus der Vorstellung und Überzeugung. Unabhängig davon ob das nun tatsächliche Realität ist oder nicht.
Das ist richtig und auch wichtig so. Religion ist meiner Meinung nach dazu da, den Leuten Hoffnung zu geben, wenn sie keine Auswege mehr sehen. Das kann in tragischen Schicksalsmomenten genauso sein wie auf die quälende Frage, was halt nach dem Tod kommt. Religion bietet den Leuten einen Strohhalm, wenn die Leute diesen annehmen und daran glauben wollen und können.

Dummerweise sieht Harley Quinn das nicht so. Er stellt Religion in direkte Konkurrenz zur Wissenschaft und argumentiert durch eine gezielt unscharfe Benutzung von diversen Begriffen.
 
Harley ist kein "er". ;)

Ich denke auch nicht, dass die Diskussion Religion vs Wissenschaft hier Thema ist eigentlich ging es mir mehr darum die Einstellung zu Religionen in der Gesellschaft zum Thema zu machen. Unabhängig davon was nurn Real, Wahrheit, oder sonstwas ist. Bitte mal wieder etwas einlenken. ;) Zumal man bei der Frage eh nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen wird.
 


Das ist schön, dass du erklärst, wie Wissenschaft funktioniert, es bleibt für 90%(Stilistisches Mittel: Hyperbel) der Menschen trotzdem ein Glauben, weil fast niemand deine Schritte(Beobachten, Überprüfen etc.) durchführen. Die meisten Menschen akzeptieren einfach die wissenschaftlichen Fakten, die man ihnen vorwirft, ohne selbst diese Erkenntnis zu erlangen.

Ist also im Endeffekt auch nur ein blinder Glaube
 

Auf der einen Seite, habe ich sich reproduzierbare Ergebnisse, die auf Beobachtung der Welt basiert...auf der anderen haltlose Geschichten ohne beweise...

Und sowas hält man für gleichwertig?
:m


Es spielt ja noch nicht mal in der Gleichen Liga, geschweigenden das gleiche Spiel.
 
Für mich ist es nicht besonders wichtig, auf solche blöden Fragen eine Antwort zu bekommen:
  • gibt es Gott, und wenn ja wie viele
  • was war vor dem Urknall
  • Leben nach dem Tod?
  • was ist die Liebe
Vieles ist einfach zu wichtig, um es der Wissenschaft zu überlassen. Für mich ist eine ungefähre Antwort, die Kunst und Spiritualität liefern viel wertvoller als eine exakte Antwort, die Wissenschaft und Religion mir geben könnten.
 
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