Einstellungen zu Religion in Deutschland

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střelec
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Aufgrund von der Aussage hier:

Es gibt 1000 Gründe in Deutschland gegen den Islam zu sein.
Ich bin es ja auch. Genau wie ich gegen die Katholiken bin.

würde ich mich doch dafür interessieren warum es so viele Menschen gibt die generell Religionen ablehnen. Das fällt mir auch stark in meinem Bekanntenkreis auf, gerade wenn es um den Islam geht gibts da Ablehnung ohne Ende.

Seit ihr dafür Religionen (in Deutschland) generell zu verbieten?
Habt ihr selber nur für Euch entschieden, dass es nichts für Euch ist, lasst aber andere machen was sie wollen?
Abneigung nur gegen Spezielle Religionen? Welche? Warum?
Welche Erfahrungen, im Schlechten wie im Guten, habt ihr selber mit Religionen gemacht? Oder kommt eure Einstellung nur vom Höhren-Sagen?
Woher kommt diese Angst vor fremden Kulturen? "Islamisierung des Abendlandes", was soll das bitte bedeuten? Ist ja nicht so als würden die Moslems daher kommen und alle Christen und Atheisten unterwerfen und sie zwingen zu konvertieren. :confused:

Ich selber bin auch in keiner Religionsgemeinschaft (mehr) zumindest nicht offiziell. Ich finde die Thematik dahinter aber sehr interessant, egal um welchen Glauben es geht. Für mich sind das zwei verschiedene paar Schuhe ob jemand radikal ist oder religiös. Das eine hat mit dem anderen erstmal nichts zu tun. Kann sich natürlich ergänzen, anders gibts aber auch genug Radikale die nicht religiös sind.
Ich finde es schade, dass in Deutschland so voreingenommen an das Thema rangegangen wird. Ich bin sowieso kein Fan von Verboten, sowas wie ein Minarett oder Burka-Verbot (wie steht ihr dazu?) kann ich auch nicht verstehen. Für mich irgendwie schade, dass ich scheinbar recht alleine stehe mit dieser Meinung.

Bitte bitte, versucht mal kein Islam-, Religionsbashing oder sonst was zu betreiben sondern sachlich zu bleiben und auf die Fragen einzugehen, die ich oben aufgelistet habe. Gerade für Islamismus-spezifische Sachen haben wir ja auch einen eigenen Thread, dann bitte nach da ausweichen.
 
Ich vertiefe die Frage und fange mit einer Gegenfrage an: Warum sollte Religion wichtig sein? Warum sollte man seine eigenen Bedürfnisse den Befehlen eines toten unterordnen und sich der Doktrin seiner Speichellecker unterwerfen? Warum haben so viele Menschen den Drang sich einer "Glaubensgemeinschaft" anzuschließen deren angeblichen Werte, so banal und trivial sie auch sein mögen, fast niemand kennt und noch weniger folgen? Wie schwach und unwichtig muss man sich vorkommen wenn man sich derartigen Lehren hingibt?
 
Religion ist mir eigentlich egal und an sich Privatsache. Was allerdings nervt, ist die (in Deutschland) staatlich organisierte Sonderstellung von Religion im Allgemeinen und die rechtliche Ungleichbehandlung der verschiedenen Religionsgemeinschaften im Speziellen.

Zu nennen wären da im Einzelnen zum Beispiel der staatlich verwaltete Einzug der Mitgliedsbeiträge nur bestimmter Religionsgemeinschaften, die massiven staatlichen Zuwendungen an nur bestimmte Religionsgemeinschaften, die Ungleichbehandlung verschiedener Religionsgemeinschaften im Baurecht und § 9 AGG, um nur einige Punkte zu nennen.
 
Religion ist mir eigentlich egal und an sich Privatsache. Was allerdings nervt, ist die (in Deutschland) staatlich organisierte Sonderstellung von Religion im Allgemeinen und die rechtliche Ungleichbehandlung der verschiedenen Religionsgemeinschaften im Speziellen.

Das sehe ich genauso :T
Ein Religionsverbot halte ich für blödsinn und aufgrund des Grundgesetzes natürlich für nicht durchsetzbar :D

Jeglicher Glaube sollte respektiert werden. - Warum auch nicht?
Ich persönlich halte die Wahrscheinlichkeit, dass "über uns" etwas ist für größer, als dass da nichts ist.
 
Vorweg, ich bin christlich, aber habe hier nicht die Zeit riesige Texte zu schreiben im Moment. Vielleicht ändert sich dies im Laufe der Woche noch. Nur auf etwas möchte ich kurz reagieren:

Wie schwach und unwichtig muss man sich vorkommen wenn man sich derartigen Lehren hingibt?
Ehrlich gesagt fühle ich mich überhaupt nicht schwach und unwichtig. Es gibt durchaus andere Gründe, sich der Religion zuzuwenden. Wer einige Erlebnisse persönlich sowie in einer (Glaubens)Gesellschaft erlebt hat, kann sogar extrem gute Gründe dafür haben.

Kann ich euch durchaus auch erzählen.
 
Religion finde ich in einer normalen Form und Ausführung durchaus gut bzw. scheint sie vielen Menschen in schweren Situationen zu helfen. Ist ja auch logisch. Angenommen ich hab Krebs und weiß das ich sterbe so ist mit einem (echten) Glauben an einen Gott, Himmel oder Leben nach dem Tod doch wohl einfacher als wenn ich auch ein ewiges Nichts warte. Auch in anderen schweren Zeiten, sei es im Krieg, bei Hunger oder anderen Nöten, bietet eine Religion einen kleinen Halm zum klammern. Darum sind Menschen in ärmeren und politisch eher zerrütteten Gebieten wohl insgesamt auch gläubiger (denke ich mir). Es hat bei uns auch lange gedauert bis wir den Luxus und auch die Bildung haben uns völlig losgelöst über Grundsätze des Seins und dem "was kommt danach" auch wissenschaftliche sprich akademisch zu philosophieren.

Ich persönlich glaube irgendwie an was Größeres. Aber nicht an die so dermaßen eingeschränkten Ansichten weltlicher Religionen. Allen voran dem Christentum oder Islam. Darum bin ich auch ersterer Religion auch ausgetreten. Mir ist es zuwider das ein hypothetischer Gott die Menschheit mit so vielen schwachsinnigen Regeln (gerade im alten Testament oder auch im Islam [alles was Spaß macht ist automatisch Haram] quälen/nerven sollte. Wieso? Wenn es einen Gott gibt hat der auch Pornografie, Sexualität, Alkohol und Drogen erfunden. Außerdem wäre es ihm wichtiger das man ne friedliebende Zeit verbringt und hilfsbereit ist anstatt andauernd in eine Kirche zu rennen oder den Teppich aus zu legen. DAS ist für mich Quatsch. Die Religion an sich finde ich legitim und auch gut wenn man sie denn braucht.

Am meisten stört mich aber in allen Religionen das sie einfach veraltet sind. Gerade was die oben aufgeführten Verbote sind oder das Verhältnis zu Frauen. Das bekomme ich nicht in meinen modernen Schädel - und das will ich eigentlich auch nicht.

Amen
 
Die Problematik liegt nicht an der Religion, sondern am Extremismus, der durch die Mitglieder betrieben wird!

Ich selber habe mich auch dem katholischem Glaube angeschlossen, während es in der Kommunion logischerweise noch nicht so ganz klar in der Birne war wieso weshalb warum habe ich mich während meiner Firmung intensiver damit befasst. Am Ende kam ich zum Entschluss: Ja ich glaube daran, werde aber auch nicht jede Woche in die Kirche gehen und jegliche krassen regeln behandeln. Ich lebe nach bestem Wissen und Gewissen, versuche keinem Menschen zu schaden und die Menschen die mir wichtig sind glücklich zu machen. Sollte ich deshalb schwach und unwichtig sein?

Gerade Leute, die ein etwas schlechteres Leben führten, die Orientierungslos sind und nicht weiter wissen kann gerade der Gedanken an die Religion weiterhelfen, sie ermutigen, sich doch wichtig zu fühlen. Mir ist es Pups egal, ob jemand Katholisch, Evangelisch, Islamistisch, ja selbst Baptistisch ist! Ich unterhalte mich gerne mit diesen Personen auf einem hohen Niveau dann, warum sie sich so entschieden haben, was sie beachten müssen usw. Gerade solche Diskussionen, die eben nicht zur abwerbung, abwertung führen können verdammt spannend und interessant sein!

Problematisch sind die extremisten, die ihren verrückten Handlungen (Sei es nun Bombenanschläge, Tötung der Familie usw.) damit entschuldigen, es sei der Wille ihres Herren gewesen. Diese Menschen haben nur einen Grund gefunden, ihre kranken Phantasien erklären zu können um von sich selbst zu behaupten, sie machen nichts falsch. Man könnte auch folgendes Schild dabei verwenden:

religion-is-like-a-penis-bw-480x357.jpg
 
Religionen sind mir zu langweilig, die befriedigen mein großes Bedürfnis an Spiritualität nicht.

Zu Kirchen, Glaubensgemeinschaften und Sozialwerken könnte auch noch einiges gesagt werden, aber das ist hier ja nicht das Thema.
 
Problematisch sind die extremisten, die ihren verrückten Handlungen (Sei es nun Bombenanschläge, Tötung der Familie usw.) damit entschuldigen, es sei der Wille ihres Herren gewesen.
Viele Dinge laufen im Christentum doch genau so :unknown: Zwar nicht so krass (das hat man dank der Kreuzzüge wohl irgendwie gelernt) das der Papst gegen Verhütung ist, Frauen keine höheren Ämter inne haben dürfen (oder überhaupt Ämter abseits einer Nonne?), Kirgen inter Bergen von Gold ersticken bevor man damit etwas Gutes tun würde, andauernde Skandale mit kleinen Jungs wo die "Täter" dann auch noch hinter dem dicken Vorhang Schutz finden bevor mal aufgeklärt wird. Naja, für mich ist das Gesamtpaket einfach ein ewig gestriges und spiegelt eher nicht meine Meinung wieder. Und für Nächstenliebe brauch ich dann echt keine Kirche. So was ist auch so in mir drin ;)

Immerhin . Hat wohl gemerkt das ihm die Schäfchen und somit braven Zahler davon rennen.

Das nur nebenbei.

Es ist einfach schade das die teilweise wirklich wichtigen Werte, die wohl allen großen Religionen vermitteln wollen, so unter dem Joch des Restes zu leiden haben. Eine Benannte von mir ist auch zum Islam über getreten (was ja auch überhaupt kein Problem ist). Wenn ich mir dann aber anschaue was sie alles NICHT mehr darf - naja ich weiß nicht.
 
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  • #11
Ich vertiefe die Frage und fange mit einer Gegenfrage an: Warum sollte Religion wichtig sein?

Muss sie das denn sein? Ich würde mal behaupten, dass sie nicht zwangsläufig von Nöten ist. Wenn ich aber sehe wie wirklich Gläubige aus ihrem Glauben Kraft ziehen können finde ich es für mich schon ein wenig schade, dass ich nicht in so einem Umfang an etwas Größeres glauben kann.

Freut mich aber zu sehen, dass es scheinbar doch mehr liberale Ansichten gibt als erwartet, zumindest auf unser Forum bezogen. :)
 
Das wir Christen (auch kath.) nicht die heiligen sind, das weiß auch ich :D Jedoch hast du recht, der aktuelle Papst ist mir doch etwas sympatisch, weil er in einigen Themen doch etwas "moderne" reinbringt und das altdenken loszuwerden ...
 
Woher kommt diese Angst vor fremden Kulturen?
Kommt immer drauf an, um welche Kultur es sich handelt. In Thailand hatte ich z.B. überhaupt kein Problem mit der Religion oder Kultur. In Indien hab ich mich ebenfalls nicht so unwohl gefühlt. In islamisch geprägten Ländern hingegen fühl ich mich schon irgendwie eingeengt.

"Islamisierung des Abendlandes", was soll das bitte bedeuten? Ist ja nicht so als würden die Moslems daher kommen und alle Christen und Atheisten unterwerfen und sie zwingen zu konvertieren.
Wirf mal einen Blick auf die Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist.

Seit ihr dafür Religionen (in Deutschland) generell zu verbieten?
Nein, denn dann würden wir nichts anderes machen, als das, was die meisten Religionen sowieso schon machen.

Die meisten Religionen binden ihre Gläubigen über die Generierung von Schuld und Sünde an sich. Es sind Einschränkungen und Verbote, die uns die Religionen diktieren wollen. Das mag vielleicht vor vielen Jahrhunderten notwendig gewesen sein, damit sich die Leute innerhalb einer Gesellschaft nicht gegenseitig die Köpfe eingeschlagen haben. Inzwischen haben wir aber ein Justizsystem, was unser Zusammenleben regelt.

Jeder soll seine Religionen im Rahmen unserer Gesetze frei ausleben können. Aber sobald ich dadurch eine zusätzliche Einschränkung oder starke Belästigung erfahre, stehe ich der Religion nicht mehr so offen gegenüber. Bestes Beispiel dafür war die selbsternannte Sharia-Polizei in Wuppertal.
 
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  • #14
Wirf mal einen Blick auf die Länder, in denen der Islam Staatsreligion ist.

Ich denke aber nicht, dass das ein spezielles Problem von islamisch geprägten Ländern ist. Stell dir mal vor du wärst Moslem, am bessten noch mit Bart und Turban und würdest in den USA leben. Denen wird es wohl auch nicht besser ergehen.
 
Je nach dem wo du da wohnst juckt das keinen. Verwechsle Texas nicht mit den USA ;) Das gilt anders herum aber sicher auch für Länder die eher islamisch geprägt sind. In Istanbul kannst du dich mit 5 leicht bekleideten Prostituierten im Puff besaufen. Interessiert keinen. 100 km landeinwärts gibts dafür noch Steinigungen wegen Fremdgehen (natürlich nur bei Frauen).

Denke auch das man sich den Zwang sparen könnte. Gerade beim Islam fällt mir auf das man (angeblich zum Schutz und weil es die Frauen eh selber wollen) weiblichen Anhänger vor dem Nachdenken und Umorientieren hindern möchte in dem man sie versteckt und der Bildung entzieht. Wobei da Indien auch nicht besser ist. Denke eine Religion muss sich mit Wohnstand und Bildung eines Landes auch mit entwickeln. Was in den uns bekannten Brennpunkten passiert ist vielleicht auch gerade ein Effekt dessen?!

Woher kommt diese Angst vor fremden Kulturen? "Islamisierung des Abendlandes", was soll das bitte bedeuten?
Um darauf auch noch mal einzugehen. Diese Angst ist für mich vollkommen unbegründet und auch nicht nachvollziehbar. Ich selber wohne ja in der Stadt mit vielen Kulturen auf engem Raum. Ich finde es im Gegenteil sogar super! Alleine was sich für Möglichkeiten bieten. Ich kann zum Inder in den Supermark tollen Reis kaufen, oder zum Chinese für Nudeln, zum Türken wegen Gemüse. Kann Sushi essen, ne vietnamesische Suppe, geh zum Poetry-Slam, ins Theater oder einfach in eine Kneipe. Sitze da zwischen 15 Kulturen. Und Hey, alles klappt ohne Stress. Keine Ahnung welche Brennpunkte in den Medien abserviert werden. Hier ist (zumindest bei den schlauen Vertretern der einzelnen Kulturen) keine Feindschaft zu spüren. Idioten gibt es überall. Das hat Imho nichts mit Kultur zu tun sondern ist mangelnder Bildung und Armut zuzuschreiben.
 
Wie schwach und unwichtig muss man sich vorkommen wenn man sich derartigen Lehren hingibt?

Was heißt denn "sich so vorkommen"? Bist Du größenwahnsinnig?

Man IST als einzelner Mensch schwach und unwichtig!

Das ist ein Faktum, keine Einbildung.

Vor allem ist man sterblich, und um sich damit abzufinden, ist der Mensch einfach nicht ausgelegt.

Sicher, Religion ist Opium für Volk, damit hat Marx vollkommen recht.

Aber spricht das etwas gegen Religion? Es gibt Menschen, Schmerzpatienten, die Morphium dringender brauchen als Brot. Soll man es ihnen nehmen?

Keine sinnlosen Grausamkeiten bitte! Wer Religion benötigt und an sie glauben kann, soll sie auch bekommen.
 
Da die Aussage, die diesen Thread angestoßen hat, von mir kommt. Fühle ich mich auch genötigt darauf zu Antworten.
Ich hab schon ne zwei Seiten abhandlung geschrieben. Aber ich denke, es ist besser, wenn ich klein Anfange:

Ich rede hier von gelebter Religion, nicht von dem Glauben im Kopf, der kann zwar bescheuert sein, tut aber niemanden weh.

1. Religion ist für so ziemlich die größten Verbrechen gegen die Menschheit verantwortlich.
2. Fast jeder große Fortschritt, denn die Menschheit in Soziokultureller oder Wissenschaftlicher Sicht gemacht hat, war gegen die Religionen erkämpft.
3. Ist fast jeder religiöser Inhalt totaler Schwachsinn, denn kein Mensch, der noch 3 Gehirnzellen hat glauben kann.

Wenn sich jemand in seinen religiösen Gefühlen verletzt fühlt, ist das 1. Kein Gegenargument 2. Mir scheiß egal.

--- [2014-12-10 15:23 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Nachtrag!

Seit ihr dafür Religionen (in Deutschland) generell zu verbieten?
Wäre utopisch und faschistisch.
Eine Gleichbehandlung aller und der Zwang sich an säkulare Gesetze zu halten wäre ein Anfang.
Habt ihr selber nur für Euch entschieden, dass es nichts für Euch ist, lasst aber andere machen was sie wollen?
Ja, Problem ist nur, dass die anderen etwas machen, was ich moralisch nicht gut heißen kann.
Abneigung nur gegen Spezielle Religionen? Welche? Warum?
Nein, gegen alle, welche sich auf den Alltag anderer auswirken.
Welche Erfahrungen, im Schlechten wie im Guten, habt ihr selber mit Religionen gemacht? Oder kommt eure Einstellung nur vom Höhren-Sagen?
Das kommt vllt an ander Stelle nochmal, von mir

--- [2014-12-10 15:52 CET] Automatisch zusammengeführter Beitrag ---

Aber spricht das etwas gegen Religion? Es gibt Menschen, Schmerzpatienten, die Morphium dringender brauchen als Brot. Soll man es ihnen nehmen?

Das Problem ist, dass die Angst oft vorher geschürt wird.
Das heißt, ich verkaufe dir Medizin, gegen eine Krankheit, die du ohne mich nicht hättest.
 
Zuletzt bearbeitet:
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  • #18
Nein, gegen alle, welche sich auf den Alltag anderer auswirken.

Wann kommt das denn vor? Bei mir hat sich Religion Anderer noch nie auf meinen Altag ausgewirkt? Zumindest hätte ich dem entsprechend aus dem Weg gehen können, bin ja selber "schuld" wenn ich in die Kirche gehe.
Im Grund höhrt sich deine Einstellung für mich so an, dass du nichts gegen Religionen hast und eben nur zufrieden gelassen werden willst. Genau die Situation haben wir doch momentan in Deutschland. Man ist nichtmal mehr verpflichtet in der Schule Religionsunterricht zu nehmen, und selbst wenn wird man da ja auch nur informiert was wiederum nicht schaden kann.
 
Naja, ich wurde einst schon noch gezwungen am Montag morgen in der Schule zu beten und ab und an mal in die Kirche zu gehen (meist nach den Sommerferien). Genau so wurde ich gezwungen in den katholischen Religionsunterricht zu gehen was mir schon mit meinen zarten 7 oder 8 Jahren auf den zarten Sack ging ;)
 




Fallen mir da grade ein.
Gottesdienste in der Schule und in Säkularen Jugendorganisationen.
Konfessionsgeprägter Religionsunterricht (statt vergleichender Religionswissenschaft z.B.)

Bestehen des Beichtgeheimnis vor deutschen Gerichten.
Nichteinhalten von Arbeitsgesetzen Religiöser Institute. (Diakonie, welche übrigens vom Staat und nicht von der Kirche finanziert werden).
Steuererlass für Anerkannte Glaubensgemeinschaften.

Friedhofsverbote für Schwule/Lesben/Selbstmörder/Huren/anders Konfessionierte (damit kein Zugang zu etwaigen Familiengräbern).

Tanzverbote zu religiösen Feiertagen.

sind nur sachen, die mir grade in den Sinn kommen.

Das in DE.
In den USA oder anderen Ländern siehts weit aus schlimmer aus, dass muss ich zugeben.
 
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