Und genau deshalb sollte man nun erst recht die organisierte Kriminalität finanziell unterstützen. [...]
Wie kommst du zu diesem Schluss? Oder fehlt da ein Wort?
elgitarre schrieb:
Man gibt sich nicht als Behinderter, Stummer, Tauber, Odachloser, Witwer oder was weiß ich was aus wenn man es nicht ist.
Es ist auch nicht immer so, dass da ne Mafia dahinter steckt und die ausführenden Personen kein Geld sehen.
Ersten Satz unterschreibe ich, das gehört sich nicht und ist - würde ich behaupten - Betrug. Deshalb ruft man ja auch die Polizei (unter anderem deshalb).
Zweiter Satz ist genau der springende Punkt: Wie unterscheidest du das? Ich will die Frage hier nicht unbedingt diskutieren, reicht, wenn du sie dir selbst stellst, bist ja nicht auf den Kopf gefallen.
Ich denke bei diesem Verhalten von einigen hier, wie sie sich zu der Problematik äußern, weiter voraus und daran, wie sich die Gesellschaft spaltet und wir mit Sicherheit mehr und mehr arme Menschen (sei es aus dem Ausland und dirigiert durch eine Mafia dahinter oder weil sie hier bei uns im Land verarmt sind) hier haben werden. Keiner weiß, was einige bereit sind zu tun, um zu überleben. Auch das Leben auf der Straße wird härter und härter werden, weil mehr und mehr "Konkurrenz" auftritt.
Wohlhabende Menschen werden sich abschotten indem sie die Armen aus den Städten drängen und unter sich bleiben - ein Verhalten, das einige hier im Ansatz/im Kleinen schon vorschlagen.
Und das betrifft dann
alle Armen. Nicht nur die organisierten Banden.
Ich sehe keinen Grund Bettler zu beschimpfen, sie zu erniedrigen, sie mit irgendwas zu bewerfen, etc. Tür nicht aufmachen resp. freundlich ablehnen und wenn sie nicht gehen oder aufdringliches/aggressives Verhalten zeigen Bürgerpflicht nachkommen - Polizei rufen und gut.
Man kann auch freundlich sein ohne dafür naiv sein zu müssen.
Viele Menschen vergessen, dass alles was sie tun irgendwann auch wieder zurück kommt. Das letzte, was ich wollte, wäre eine stark wachsende Gruppe zu meinem Feind haben zu wollen.