@Kokser:
Im Groben hast du schon Recht. Das Zusammenspiel Leistung/Spannung/Widerstand ist das, was die Sache ausmacht. Im Endeffekt kannst du auch bei deinem Spinner die Spannung zum entsprechenden Widerstand der Wicklung einstellen und du hast diese Variable unter Kontrolle. Ein Akkuträger macht im Prinzip nichts anderes.
Ich habe es jetzt nicht so ganz im Kopf, aber eine Vamo hat glaub ich auch variable Watt. Das heißt, du kannst dir deine bevorzugte Leistung einstellen und der Akkuträger setzt automatisch die passende Spannung zum Widerstand der Wicklung. Dadurch sparst du dir die Rechnerei nach dem Ohm'schen Gesetz und kannst verschiedene Wicklungen mit verschiedenen Widerständen bei gleicher Leistung dampfen.
Bei einem Akkuträger wie beispielsweise dem Pipeline Pro kommen dann noch Spielereien wie die Heat Protection dazu, welche bei höheren Leistungen die Wicklung schützen und den Geschmack bewahren soll.
Ich würde das Selbstwickeln jedoch nicht von vornherein kategorisch ausschließen. Es eröffnet dir neue Möglichkeiten der Anpassung. Und du wirfst einmal eine Wicklung auf den Verdampfer und hast eine ganze Weile lang Ruhe.
Aber das bleibt natürlich jedem selbst überlassen. Mich hat einfach die Serienstreuung bei den fertigen Verdampferköpfen aufgeregt, da jeder irgendwie anders geschmeckt hat.
@eraser:
Der FeV ist eine top Wahl! Ich habe ihn selbst zwar nicht, da er mir zu mächtig ist, werde mir aber auf jeden Fall noch die kleinere Version, den VS zulegen für unterwegs.
Er soll auf jeden Fall sehr einfach zu wickeln sein und auch Fehler verzeihen. Ich würde mir jedoch das ES-Zwischenteil noch dazu holen, da je nachdem welches Liquid du dampfst, es sein kann, dass das Makrolon-Fenster angegriffen wird.
Um deinen HWV noch etwas anzuheizen, kannst du mal noch nach dem neuen SQuape (R)eloaded googlen. Der kommt in den nächsten Tagen raus, wird preislich wohl nur ein wenig höher als der FeV liegen, auch sehr gut zu wickeln, mit Airflow-Control und Glas-Fenstern, wo man nicht darauf achten muss, welches Liquid man reinkippt.
Was den Akkuträger angeht, kommt es natürlich darauf an, was du ausgeben möchtest. Eine einfache Vamo, wie Kokser erwähnt hat, reicht sicherlich für den Anfang aus. Die ist preislich auch nicht so hoch.
Wenn es jedoch was für die Dauer sein soll, würde ich definitiv die Dani von Dicodes oder den baugleichen Pipeline Pro empfehlen. Das ist was richtig gutes und man hat auch lange Spaß daran.
Ich hab zuhause noch den Semovar, da er perfekt zum Kayfun Lite Plus Verdampfer passt.
Es gibt natürlich auch noch absolute High-End Geräte wie den Swabia 1337, aber das geht dann selbst mir zu weit.
